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Apple Watch: Darum irrt der iPhone-Konzern erstmals in diesem Jahrtausend [Kolumne]

Apple Watch: Darum irrt der iPhone-Konzern erstmals in diesem Jahrtausend [Kolumne]

Die von Luca Caracciolo: Am vergangenen Dienstag hat die lang erwartete angekündigt. Der Konzern präsentiert damit sein erstes Wearable-Produkt. Doch erstmals in diesem Jahrtausend könnte sich Apple irren.

Apple Watch: Darum irrt der iPhone-Konzern erstmals in diesem Jahrtausend [Kolumne]

Ob Apple sich mit der Apple Watch erstmals in diesem Jahrtausend irrt? (Bild: Apple)

t3n_banner_Der iPod 2001, das 2007, das iPad 2010 – wie kaum ein anderes Unternehmen hat Apple die rasante technologische Entwicklung der vergangenen Jahre geprägt. Und jetzt nach vier Jahren ohne neue Produktkategorie – Kritiker monierten bereits die schwindende Innovationskraft des Unternehmens – also die , die digitale vernetze Armbanduhr.

Der iPod hat die Art und Weise, wie wir Musik konsumieren, radikal und nachhaltig verändert; das iPhone das mobile Internet salonfähig gemacht; das iPad wie kaum ein anderes Produkt die technische Faszination einer ganzen Ära in einer Hardware vereint. Und die Apple Watch soll nun an diesen einzigartigen Erfolg anknüpfen und ein weiterer technologischer Meilenstein für die Anwender und so die neueste Cash Cow von Apple werden.

Apple Watch: Die bestmögliche Smartwatch

Und obwohl das Unternehmen mit der Apple Watch in Sachen Bedienung und Interface die vielleicht bestmögliche Smartwatch auf den Markt bringt und mit den unterschiedlichen Uhr-Kollektionen und -Armbändern verschiedenste Geschmäcker ansprechen dürfte, bin ich skeptisch, ob die Uhr ein Erfolg wird. Das liegt nicht an der Apple Watch, sondern an meinem generellen Misstrauen gegenüber Wearable Technology.

Apple Watch: Die Smartphone von Apple soll auch die Steuerung von Smartwatches revolutionieren. (Foto: Apple)
Apple Watch: Der Konzern hat die bestmögliche Smartwatch entwickelt. (Foto: Apple)

In Zeiten digitaler Überreizung scheint sich immer mehr der Gedanke durchzusetzen, dass wir uns bewusst Grenzen setzen müssen und tendenziell weniger Technologie mit uns herum tragen sollten. Digital Detox – weniger ist mehr: Vor allem in der Digital-Branche setzt sich diese Erkenntnis zunehmend durch. Das Smartphone geht aus einem ganz einfachen Grund mit dieser Entwicklung konform: Man kann es weglegen, zu Hause lassen, ausschalten. Eine Smartwatch wie die Apple Watch verliert genau an dieser Stelle ihre Daseinsberechtigung: Sie ist per Definition immer dabei – allein schon, um unsere Schritte, unsere Fitness und unseren Schlaf zu messen und auszuwerten. Sie ist der dauerpräsente, verlängerte Arm des Smartphones, der 24-Stunden-Connect zum Netz.

Das neue Apple: Endgültige Loslösung von Steve Jobs

Vor diesem Hintergrund ist die Apple Watch ein spannendes Experiment für Apple. Was passiert in dem nicht unwahrscheinlichen Fall, dass die Apple Watch floppt? Wie wird Apple damit umgehen? Schließlich verbucht der Konzern seit über 15 Jahren fast nur Erfolge, hat es vermutlich geradezu verlernt, mit Misserfolg umzugehen.

Und doch mache ich mir keine Sorgen um den Konzern, denn die Keynote am vergangenen Dienstag markierte einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte: die endgültige Loslösung von Steve Jobs. Ein 5,5 Zoll großes iPhone – das hätte Steve wohl niemals durchgewunken. Die Nomenklatur neuer Produkte: Das „i“ ist weg, es heißt „Apple Watch“ und „Apple Pay“. Und auch Tim Cook scheint seine Rolle gefunden zu haben: „Er wirkte als hätte er endlich zum ersten Mal ein wenig Ecstasy genommen“, schreibt etwa Kollege Thaddeus Herrmann von Das Filter. Es zeigt sich also, dass der Konzern auch ohne Jobs eine neue Richtung einschlagen kann, weitermacht, Dinge ausprobiert, neue Produkte entwickelt.

Vor diesem Hintergrund glaube ich sogar, dass Apple ein Misserfolg nicht nur gut verkraften, sondern sogar generell gut tun würde: Ja, auch Apple kann sich irren und ja, das ist nicht unbedingt schlimm – vor allem nicht, wenn man die Finanzlage des Konzerns berücksichtigt. Ein Technologie-Unternehmen muss nicht zwangsläufig alle drei Jahre eine revolutionäre neue Produktkategorie erfinden. Es kann auch mit der Weiterentwicklung bestehender Produkte Geld verdienen und cool sein.

Also: Ein Hoch auf das Scheitern der Apple Watch!

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35 Antworten
  1. von Tom am 15.09.2014 (11:08 Uhr)

    Guter Punkt, dass man Wearables nicht weglegen "kann". Ich empfehle da mal "Der Circle" zu lesen - treibt das Ganze auf die Spitze!
    Und die Daten sind ja nicht mehr privat, d.h. früher oder später wurden und werden die Daten von Geheimdiensten durch Erspähen oder Androhung von Folter benutzt und neuen unbekannten Diensten zugeführt.
    ApplePay ist natürlich total sicher; so sicher wie die Nacktfotos in der Cloud.
    Und selbst die für viele von uns unerreichbaren jungen Menschen wenden sich schon immer mehr von Facebook und jetzt auch Whatsapp ab. Anstatt Facebook-Schulklassengruppen gibt es jetzt Threema-/Telegramgruppen. Wearables, die die Daten in die große Cloud laden, die Kontrolle über die Daten verwässert wird, sind nicht der Trend von morgen.
    Apple ist am Ende. Steve Jobs Hinterlassenschaft sollte ein perfektes Unternehmen sien im Sinne von Innovationskraft. Aber nein, man haut die beste Marke der letzten 13 Jahre in die Mülltonne und nennt die Geräte jetzt Apple-Dings anstatt i-Dings. Man bringt 2 Jahre (!) nach der Konkurrenz auch mal große Displays raus mit FullHD - als ob es keine höhere Auflösung oder Retina je gegeben hätte. Man setzt auf NFC obwohl es früher als sinnlos bezeichnet wurde. Und jetzt haut man ne Uhr raus, die in einem halben Jahr kommt und weder wasserdicht ist noch länger als einen Tag halten wird.
    Das ist schade, denn so wird es für Android kaum Konkurrenz geben und Windows schafft sich ja selbst ab mit einer unterdimensionierten XBOX, Windows 8 Desaster gefolgt vom Windows 9 Desaster und den Telefonen und Tablets, die kaum einer benutzt...

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    • von gzfzcgczvzvzvhvhvuvu am 15.09.2014 (14:26 Uhr)

      Nein die Wunderbatterie wird in den nächsten Jahren nicht entwickelt werden. Das ist ein Wunschtraum.

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    • von Andreas. am 16.09.2014 (04:41 Uhr)

      Absolut: Es gibt schon seit mehr als gefühlten 20 Jahren Pulsuhren von Polar und GPS-Uhren seit sicher mehr als 5 Jahren... Apple bringt hier überhaupt nichts neues und sorgt mit der Ausstattung seiner Uhr mehr für Gelächter als für Anerkennung... Das Design ist infantil und die Bedienung lächerlich... Wer heute schon eine analoge Uhr besitzt weiss wie falsch der Ansatz der Bedienung per Krone sein muss. Dies bringt überhaupt keinen Mehrwert... Und wohin soll man bitte das iPhone 6 Plus verstauen, wenn man mit Shorts um den Baggersee joggen will? Ohne Smartphone kann die Uhr ja nicht mal die Route tracken... Vielen Dank Apple für die Wegbereitung von MP3-Playern, Smartphones und Tablets... Den Lead übernehmen nun wieder die Anderen, bis das Taschengeld aufgebracht ist...

      Nebenbei würde ich Windows nicht zu früh abschreiben... Es gibt immer einen lachenden Dritten und das Portfolio in der Mobilsparte ist mit den Lumia-Smartphones und Surface-Tablets den Apple-Produkten aktuell technisch weit überlegen... Ausserdem sind diese Produkte noch weitaus preiswerter. Es reicht wenn der Marktanteil identisch ist und Apps werden fortan für WP 8.1 als Zweitlösung angeboten... Dieser Markt ist viel agiler als viele denken, und Apple sollte dies aus der Vergangenheit eigentlich wissen... Schliesslich war der Konzern vor dem iPod noch ziemlich am Boden...

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  2. von Stefan R. am 15.09.2014 (11:09 Uhr)

    Hm. Die Akkus werden in den kommenden Jahren kleiner werden und damit die Uhren flacher. Die Leistungsdichte wird höher werden und damit die Laufzeit steigen. Die Technologie, runde Displays bis zum Rand für Touch-Bedienung verwendbar zu machen, ist sehr neu, es wird also bald viel mehr runde Smartwatches geben. Die zeit ist noch nicht da, aber sie wird bald kommen. Ich glaube, dass diese Dinger durchaus ihren Durchbruch haben werden. Wir sind aktuell mit Smartwatches einfach in der Phase, in der neue Produkte und/oder Technologien mit dem üblichen "braucht kein Mensch" in Empfang genommen werden. Aber die Entwicklung ist exponentiell. Es wird nicht mehr lange dauern ...

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  3. von Wegus am 15.09.2014 (12:11 Uhr)

    Ich denke hier irrt der Autor! Niemand der Google-Dienste verwendet ist so naiv zu glauben die würden nicht ausgewertet. Erst recht niemand der bewußt iOS Geräte verwendet ( da ist der goldenen Käfig ja Programm) käme auf die Idee in Abrede stellen zu wollen das man damit überwacht und auch manipuliert werden kann.

    Man sieht das gut am Zwangsverteilten U2-Album. Diejenigen die das stört sind in der Minderheit!

    Die Apple-user wissen sehr genau was sie da tuen. Sehen aber entweder die Vorteile als überwiegend an oder betrachten sich als derart digital native, dass es ihnen egal ist.

    Deswegen wird die Watch daher IMHO nicht scheitern. Eine Uhr braucht man heute jedoch nicht mehr, die Zeit steht eh überall. Aber eine RemoteControll fürs Smartphone wird sicher ihre Abnehmer finden. Ich gehöre nicht zum Klientel, ich bin mir aber sicher das sich da Einige finden lassen. Ein Irrtum war die Watch sicher nicht meine ich.

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    • von Konrad am 15.09.2014 (14:01 Uhr)

      Tut mir leid, ich denke hier irrst Du. Ich arbeite mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen ( versiert und weniger versiert ). Obwohl auch ich davon ausgegangen bin, dass alle Leute wissen was mit ihren Daten passiert und auch wissen, was mit dieser Technik möglich ist, wurde ich leider vom Gegenteil überzeugt.

      Leider sehen immer noch sehr viele Leute große Marken und grade Technikproduzenten als Heilige an, die soetwas nicht tun oder zweifeln sogar an der technischen Umsetzbarkeit solcher Spionage oder Datensammlung.

      Zur Uhr selber kann ich nicht viel sagen, ich finde es nur komisch, dass niemand Apple Pay verbietet, bei so einem unsicheren Konzern. Ja, verbietet.

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      • von Josef am 15.09.2014 (17:20 Uhr)

        100 Prominente haben unsichere Passwörter und Sicherheitsfragen (tut mir Leid, aber das ist Eigenverschulden) - ein rießen Skandal... 5 Millionen gehackte Gmail Accounts - no one cares...

        Was die Sicherheit von Apple Pay betrifft: NFC ist eine sehr unsichere Technologie. Sollte die Umsetzung von Apple Pay allerdings wie von Apple angegeben funktionieren, so stellt Apple Pay derzeit eines der sicheren NFC-basierten Bezahlsysteme dar, da keine personenbezogenen oder Finanzdaten übertragen werden sondern eine User-ID und ein bei jeder Dateiübertragung neu generierter Token.

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      • von Rainer am 16.09.2014 (18:35 Uhr)

        @Josef: die Ansicht ist aber schon auch ein wenig verblendet. Unsichere Passwörter sind Eigenverschulden, das war aber genau das gleiche bei Google, wo auch keine 5 Millionen Accounts "gehackt" wurden, sondern aus verschiedenen alten Leaks stammten, wo die gleichen Kombinationen verwendet wurden.
        Das "skandalöse" bei Apple war in meinen Augen auch eher, dass ein simpler Brute-Force-Angriff nicht unterbunden wurde und auch eine aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Apple in diesem Fall nichts helfen würde, weil die nur für Käufe oder Passwortänderungen benötigt wird, aber du selbst bei aktivierter 2FA immer noch nur das Passwort brauchst um auf die Daten zugreifen zu können (Apple behauptet aber auch gar nichts anderes)

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      • von Konrad am 16.09.2014 (19:04 Uhr)

        @Josef Tut mir leid, aber das ist Schwachsinn.

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  4. von Benjamin am 15.09.2014 (12:14 Uhr)

    Sehr guter Artikel, der meine Skepsis der Apple Watch (oder allen Smartwatches allgemein) gegenüber teilt. Ich finde, dass die Smartwatches zwar durchaus Potential haben, aber eben nur in relativ kleinen Märkten. Die Fitness-Branche beispielsweise ist schon mal in den Startlöchern. Aber ansonsten sehe ich da wenig Potential.
    Apple hat viel seiner heiligen Aura einbußen müssen, aber das schon als man mit dem iPhone 5 "nur" ein tolles Smartphone herausbrachte, das technisch einfach Samsung und co. lediglich ebenbürtig oder unterlegen war (für den Preis!). Die Tendenz setzt sich jetzt, meiner Meinung nach, fort.

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  5. von Fabio am 15.09.2014 (12:22 Uhr)

    Das grösste Manko der Uhr ist auch ihr Todesurteil: Die Akkulaufzeit. Wer will denn jeden Abend seine Uhr aufladen müssen? Und wehe man benutzt die Uhr mal fleissig am Vormittag, dann muss sie schon am Nachmittag im Büro ans Ladekabel. Funktionalität und Bedienung scheinen wieder mal richtungsweisend zu sein, typisch Apple. Aber bei einem Tag Akkulaufzeit bleibt sich Apple auch hier treu (ein iPhone schafft es bei normaler Nutzung auch nicht länger). Schade.

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    • von Mick am 15.09.2014 (13:26 Uhr)

      Zitat: "Das grösste Manko der Uhr ist auch ihr Todesurteil"
      Interessant, sag mir doch bitte mal wie lang denn die Akkulaufzeit der Uhr sein wird, wenn sie irgendwann nächstes Jahr verkauft wird...

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      • von Fabio am 15.09.2014 (13:30 Uhr)

        Wenn Apple sich treu bleibt werden es bis dahin volle 1,5 bis 2 Tage sein und das wird dann auch noch als revolutionär verkauft. Nicht falsch verstehen, ich habe ein iPhone, iPad und MacBook. Aber wenn die Uhr nicht eine Woche ohne Steckdose auskommt macht sie einfach keinen Sinn, vor allem wenn man sie auch nachts tragen will zum tracken des Schlafs...

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  6. von Marcin am 15.09.2014 (12:30 Uhr)

    Ich denke auch, dass der Autor sich irrt. Gerade in Zeiten des Fitness- und Healthcarewahns kommt die Apple Watch genau richtig und wird die Weatables salonfähig machen.
    Die Fitness- und Medizinbranche wird dies auch vorantreiben.
    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass mit dem Einzug der Wearables der Aufschrei nach strengeren Datenschutzbestimmungen (endlich!) lauter wird. Man wird sehen ..

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  7. von Ludpin am 15.09.2014 (12:32 Uhr)

    Wie auch immer, mögen die Produkte von Apple noch so sinnlos und nutzlos angesehen werden, wie der meiste elektonische Zivilisationsmüll, es verkauft sich alles wie geschnitten Brot. Keiner weiß wieso, selbst Apple wird sich wundern, weshalb das so ist und dies war bestimmt nicht so von Apple geplant. Da hilft nur, noch teurer zu machen, damit die Süchtigen endlich mal zur Vernunft kommen.

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  8. von der.gaertner am 15.09.2014 (12:40 Uhr)

    Ich glaube schon, dass die Apple-Uhr ein Erfolg wird. Nicht, weil sie toll oder cool oder schick oder ständig online ist, sondern weil sie auf einen bestimmten Typus zugeschnitten ist, der in Überversorgungsgesellschaften immer häufiger wird und sich nicht durch die totale Vernetzung kennzeichnet, sondern durch die ständige Selbstbeobachtung. Und genau diese Klientel hat Apple mit der Watch im Visier und bedient sie. Nicht Konnektivität ist bei der Apple Watch das Schlüsselwort, sondern Rückzug auf sich selbst und Dauertracking der eigenen Lebensfunktionen. Braucht kein Mensch? Richtig. Allerdings braucht Mensch streng genommen neben Wasser, Brot und ab und an einer guten Nummer sowieso nichts.

    Der Kritikpunkt, die Menschen seien der ständigen Verfügbarkeit und Vernetzung müde, die vor allem der Siegeszug der Smartphones mit sich gebracht hat, führt bei der Apple Watch zu nichts. Das hat Apple bei dem Produkt erkannt und es auf eine ganz andere Zielgruppe getrimmt.

    Mache ich genug Sport? Esse ich die richtigen Dinge? Wieviel Kalorien habe ich zu mir genommen? Wie viele Schritte bin ich gegangen? Wie ist mein Puls? Schlafe ich gut? Entschleunige ich gerade? Habe ich zu viel Stress? Diese und ähnliche Fragen wirft nicht Apple auf, sondern sie existieren bei einer zunehmenden Zahl von Menschen, die sonst keine Probleme haben. Apple beantwortet diese Fragen lediglich und wird damit auf Zustimmung bei denjenigen Treffen, die sich derzeit bereits diese Fragen recht unkomfortabel mit mehreren unterschiedlichen Geräten beantworten. Unter diesem Gesichtspunkt sind die im Artikel genannten Argumente für ein Scheitern der Apple Watch eher Argumente für ihren Erfolg.

    Und ob das gut oder schlecht ist, ist eine ganz andere Diskussion.

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  9. von Fanmade am 15.09.2014 (13:11 Uhr)

    Sorry, aber der Artikel hat - meiner Meinung nach - keine Substanz.

    Auch wenn es Fans von so ziemlich allem gibt, sind die Apple Jünger eine Marke für sich. Eine ganze Menge davon werden sich die Uhr holen. Dabei geht es nicht nur um den Nutzen, sondern auch um den Wert des Statussymbols. Wie viele Leute haben den Apfel als Aufkleber auf ihrem Auto und holen unterwegs nur das Handy aus der Tasche um zu zeigen, dass sie ein iPhone haben? Ich bin viel unterwegs und sehe mehr als genug davon.
    Oftmals machen die noch nicht mal etwas damit; Sie holen es raus, wischen durch die Apps und packen es wieder in die Tasche. Der Prozess wird dann im 5 Minuten Takt wiederholt.
    Für diese Leute ist die Uhr perfekt. Man muss sie nur am Handgelenk tragen und zeigt sofort allen, dass man sich Apple Geräte leisten kann. Man muss nicht mal mehr das Handy aus der Tasche holen um sich zu präsentieren.

    Die Angst vor neuen Technologien ist zudem nur in wenigen Ländern so stark ausgeprägt wie in Deutschland und selbst hier ist sie meist eher den Generationen über 30 vorbehalten.
    Wearables sind einfach praktisch, auch wenn die Technologie in den Kinderschuhen steckt. Spätestens wenn die Energie kein Problem mehr ist, wird das Ganze zum Standard (sollte die Entwicklung so weiter laufen und es weder große Kriege noch Finanzkrisen geben, aber das ist ein anderes Thema).
    Geringerer Stromverbrauch, bessere Batterietechnologien und Ladetechniken (drahtlos über längere Distanzen oder auch gleich über die Haut) werden die größten Problem mit der Zeit verschwinden lassen, während die Geräte gleichzeitig immer unscheinbarer und unauffälliger werden.
    Wenn dann noch neue Interfaces dazu kommen sollten (wo bleiben die Hologramme?), dann werden die nicht-Cyborgs irgendwann eher in der Minderheit sein (natürlich auf "1. Welt Länder" bezogen).

    Ich will damit nicht sagen, dass das gut ist, was hier passiert, aber ich würde es hier niemals wagen von einem Irrtum seitens Apple zu sprechen.

    Das sage ich übrigens als jemand, der Apple noch nicht mal mag.

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    • von Tob82 am 15.09.2014 (13:45 Uhr)

      Was Du da beschreibst kenne ich auch aus einigen Beobachtungen und sehe das aber nicht als Versuch sich mit seinem Smartphone zu profilieren (solche Leute gibt es mit Sicherheit auch - gar keine Frage), sondern ich denke, dass es eine "Übersprungshandlung" ist. Andere kauen an den Fingernägeln, rauchen eine, Merkel trapeziert ihre Hände und Phillip Lahm kratzt sich am Hinterkopf...;-)

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      • von Fanmade am 15.09.2014 (15:27 Uhr)

        Da ich beruflich mit dem Thema zu tun und auch ein persönliches Interesse daran habe, achte ich recht genau darauf.
        Klar, ich hole mein Smartphone auch öfters mal aus der Tasche, gucke ob ich etwas verpasst habe (mein Smartphone fast immer lautlos) und packe es entweder weg und mache etwas damit, aber während ich bei Apple Usern eher das in meinem ursprünglichen Beitrag erwähnte Verhalten beobachten konnte, ist mir so ein Verhalten noch bei fast keinem Benutzer der Konkurrenzprodukte aufgefallen. Die öffnen meistens auch 'ne App (Spiel, Kalender, E-Mails, Chatprogramm, etc.), anstatt sie nur durchzublättern. Ich verstehe halt nicht warum.
        Sind die Apple User vielleicht nicht so verspielt oder weniger kommunikativ als die Nutzer anderer Geräte, oder liegt es an den Widgets auf den Android Geräten, welche einfach einladener sind als App Symbole?
        Ich habe zugegebenermaßen keine Ahnung, finde es aber interessant.

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  10. von Jonas am 15.09.2014 (13:44 Uhr)

    "bin ICH skeptisch, ob die Uhr ein Erfolg wird. Das liegt nicht an der Apple Watch, sondern an MEINEM generellen Misstrauen gegenüber Wearable Technology."
    Subjektive Meinung, und somit für die Masse vollkommen belanglos.

    Zudem sich die Mentalität, mit neuem Umzugehen von Deutschland über Europa bis in die USA vollkommen unterscheidet. Was in Deutschland ein Flopp zu sein scheint, kann ich anderen Teilen der Welt ganz anders aufgenommen werden.

    Ich bleibe auch skeptisch, verurteile aber nicht gleich alles, und zudem noch vor Marktstart.

    Ich sage nicht, dass der Autor recht oder unrecht hat.

    Der letzte Satz ist eigentlich sinnbildlich für den Inhalt dieses Artikels, keinerlei Mehrwert, inhaltlich wirklich schwache Argumente, die dieser Satz wirklich verdeutlichen würde.

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  11. von Daniel am 15.09.2014 (13:46 Uhr)

    Erinnert mich irgendwie an die Zeiten der ersten iPad Veröffentlichung. Häufig hat man Sätze wie diese gelesen: wer braucht das? Kein USB? Kann noch nicht mal Flash! Ich habe doch ein Airbook USW. Ich bin mir sicher dass es apple auch hier schafft einen Hype zu entwickeln. Diejenigen die einfach nur eine Apple watch haben wollen - werden den Hype unterstützen und so kommt eins zum anderen.

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    • von Andreas. am 16.09.2014 (04:28 Uhr)

      Es gibt diesmal aber einen kleinen, entscheidenden Unterschied. Kein Produkt trägt man so öffentlich zur Schau wie eine Uhr. Entsprechend wichtig ist das Design und hier ist Apple nun wirklich nicht ein grosser Wurf gelungen. Jede Suunto-Sportuhr (GPS, wasserfest, Smartphonekonnektivität und verhältnismässig langer Akkulaufzeit) hat mehr Style als die Apfel-Variante. Selbst die Gear S vom Lieblings-Marktbegleiter ist funktional und optisch überlegen und wenn es von der Moto 360 noch ein Damenmodell mit kleinerem Durchmesser gibt, ist auch diese Variante stilvoller. Die Apfel-Uhr ist infantil in Aussehen und Funktionalität... Ohne Mama Smartphone läuft nichts... Entsprechend jung dürfte wohl auch die Zielgruppe dieses Produktes sein. Jung genug, damit man die etablierten Hersteller noch nicht kennt und die mit echtem Uhrendesign nichts anfangen können:-)

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  12. von Steven_Rohner am 15.09.2014 (14:15 Uhr)

    Man sollte noch einmal betonen das es sich hier um die persönliche Meinung und Einschätzung von Luca Caracciolo handelt. Für meinen Geschmack zu wenig Fakten.

    Der Umgang mit Wearables ist noch nicht soweit fortgeschritten, als dass man derartige Aussagen über das Scheitern von Apple treffen kann. Zudem möchte ich daran erinnern das man bzgl. dem iPad ähnliche Aussagen getroffen hat.

    Was die großen iPhone Displays angeht kann man wohl sagen das sich Apple dies bzgl. an den Geschmack und den Bedarf einer wachsenden Zielgruppe angepasst hat. Nicht mehr und nicht weniger. Damit zeigt das Unternehmen das es keinesfalls von einer Innovationspflicht getrieben ist, gar seine eigenen technologischen Errungenschaften als Maß aller Dinge sieht, sondern sich intensiv mit den Märkten beschäftigt. Ich schätze dazu gehört auch einen Produktflopp mit einzukalkulieren. Was unserer aller Augen nämlich entgeht ist, wie viele Designs, Prototypen, Feature Ideen usw. bei Apple im Papierkorb landen... und vielleicht hätte die eine oder andere Idee sogar gezündet.

    Nicht zuletzt handelt es sich hier bei der Apple Watch in erster Linie um eine Uhr. Ich hatte schon in der Grundschule eine Casio Uhr mit Wecker, Kalender und ein paar anderen Spielereien. Gut, nun ist das ein wenig aufgebohrt, aber es ist und bleibt eine Uhr und ich denke die Sinnfaselei über Wearables ist im Hinblick auf die lieben SmartPhones sowieso hinfällig. Natürlich kann ich mein SmartPhone Zuhause liegen lassen, allerdings macht das so gut wie niemand weil unser halbes Leben auf den Dingern gespeichert ist... sie sind der Zugang zur Cloud, Email-Postfächern, wir kommunizieren via Messenger, SMS, WhatsApp und manchmal telefonieren wir sogar mit den Dingern... wie machen damit Fotos, Videos und unsere Termine verwalten wir damit zu denen wir auch noch navigiert werden. Ich denke ich muss das nicht weiterführen... wenn ich mich entscheiden müsste, dann lass ich doch eher die Uhr liegen... gleich neben meiner Geldbörse. Schließlich haben wir bald Apple Pay. ;-)

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  13. von gadgeTina am 15.09.2014 (15:11 Uhr)

    Wirklich wissen, wird man es erst in einem halben Jahr. Aber ich persönlich denke, dass der Apple Watch - und auch den anderen Smartwatches - nicht der wirklich große Durchbruch gelingen wird. Eine Zielgruppe wird schon einmal rein vom Design her vernachlässigt: Das sind die Frauen, die mit so klobigen Dingern nicht rumlaufen wollen. Die Apple-Watch ist jetzt zwar hübscher, aber zum Sporteln eigentlich schon wieder zu edel. Da gibt es viel günstigere Bändchen, die den gleich Zweck gut bedienen.
    Ich kann's mir einfach nicht vorstellen.

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  14. von TantElsa am 15.09.2014 (16:52 Uhr)

    *kippt neuen Kaffeesatz in die Kommentarspalte*

    Danke für das Amüsement. Ich habe wirklich noch nie so viel sinnloses Gerede gelesen. Verallgemeinerte Unwissenheit unter der Meinung des Autors als Fakten zu einem Produkt, was noch nicht mal richtig auf den Markt ist - toll!

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  15. von Lars am 15.09.2014 (17:06 Uhr)

    Hm, ich habe eine Uhr, die ich täglich aufziehen(!) muss. Nein, kein Erbstück. Sondern etwas, was ich mir mal gewünscht hatte. So lange ich nicht in den Orbit fliege, brauche ich auch nicht mehr am Handgelenk als handgemachte, elegante Schlichtheit.

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  16. von Marko am 15.09.2014 (18:08 Uhr)

    Ich weiß nicht, ob das evtl. zu eindimensional betrachtet ist. Bei allen Produkten von Apple war es bisher so, dass der Markt nicht gerade darauf gewartet hat. Vielmehr wurde das Bedürfnis und der daraus resultierende Bedarf erst geschaffen. Ausnahme bildet hier m.E. nur der iPod, der einen echten Mehrwert für den Nutzer bietet (durchgängiges Musikerleben, von Kauf über Speicherung, Verwaltung, ... ). Alle anderen Produkte/ Produktkategorien unterschieden sich beim Launch m.E. nicht wesentlich von der geplanten Uhr. Aber wir werden sehen ;-)

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  17. von Andreas. am 16.09.2014 (04:20 Uhr)

    Die Apple Watch wird ein Erfolg weil Apple, wie kein anderer Konzern, immer wieder massiv kostenlose Medien PR erhält.

    Aus technischer Sicht gebe ich dem Autor aber absolut recht. Ich behaupte sogar als Schweizer, dass auch das Bedienkonzept via Krone ein gigantischer Konzept-Fehler ist: Die Krone dient bei traditionellen Uhren praktisch immer nur für das Einstellen von Zeit und Datum, und dafür muss man die Uhr in der Regel ablegen weil man sonst das Ding gar nicht drehen kann. Macht auch Sinn, denn sonst würde sich das Rad schon beim Tragen bewegen. 2. Konzept-Fehler: Eine Sport-Uhr, welche GPS nur über das Smartphone nutzt ist unbrauchbar, wenn das Smartphone die 4.5''-Grenze überschreitet und dies tun nun auch die iPhones. Die Samsung Gear S ist in diesen Punkten bedeutend weiter entwickelt und man hat offenbar bereits die erste Lernrunde durchlaufen. Dass es ein Konzern, mit dermassen viel Geld wie Apple, nicht schafft dies zu toppen ist ein regelrechtes Armutszeugnis.

    Dass es einen Markt für solche Artikel durchaus gibt, beweisen Hersteller wie Polar oder Suunto schon seit Jahren, und ich würde mir als Autor vielleicht auch einmal die Entwicklungen dieser Spezialisten für Sportuhren betrachten. Einerseits stimmen hier die Akkulaufzeiten und anderseits hat man schon lange begriffen, dass es bei Uhren kein Unisex-Design geben kann. Die Schnittmenge ist zu gering und die Anforderungen von Mann und Frau bei Schmuck (zum Glück) sehr verschieden. Dass der Design-Primus Apple nicht mal dies begriffen hat, lässt tatsächlich vermuten dass man nach 10 Jahren Erfolg nun wieder 10 Jahre Lehrzeit braucht. Dies ist bei Apple der eigentlich normale Geschäftsgang für jene welche den Konzern schon länger, als seit der iPod-Ära kennen:-)

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  18. von Tobias am 16.09.2014 (09:15 Uhr)

    Die Uhr wird gekauft werden, weil ein Apfel drauf ist und das für viele entscheidend ist.

    Warum Sie für mich kein Meilenstein ist? Eine ultrateure Uhr, die ich im Freien am Handgelenk trage und nicht wasserdicht ist? hmm, mal überlegen...

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  19. von David am 16.09.2014 (09:38 Uhr)

    Seit ich denken kann bin ich fasziniert von Unterhaltungselektronik & Gadgets. Aber den "Digital Detox" Ansatz unterstütze ich mittlerweile auch. Ich merke wie ich beginne Lösungen zu suchen mehr Funktionen in wenigen Geräten zu bündeln um weniger Technik um mich herum zu haben. Eine Smart-Watch ist deshalb so ziemlich das Gegenteil von dem was ich möchte. Zudem versuche ich mich von dieser Alles-Vernetzung fernzuhalten.

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  20. von Minh am 16.09.2014 (10:07 Uhr)

    Also - es ist egal, was die Apple Uhr kann oder nicht kann - ob sie 1 Stunde Akku hat oder 1 Woche... gekauft wird sie...
    Und den Beweis gibt es doch schon längst:

    https://www.youtube.com/watch?v=v9JQsXPd41U

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  21. von Mal sehen am 16.09.2014 (12:46 Uhr)

    Gute Uhren bedient man am Rand. Dummerweise gibts das noch nicht obwohl Apple doch dieses Wheel am iPod hatte.
    Das mit der Krone halte ich auch für problematisch wie ein anderer Poster hier. Das ist unbequem weil man mit dem "dicken" Zeigefinger unter die Krone muss um es mit Zeigefinger und Daumen zu drehen. Und bei Sport schwitzen die Finger oft auch oder man trägt Handschuhe. Eine Touchfläche am Rand oder als verkapptes Scroll-Wheel oder als flacher Touch-Pseudo-Trackball/DPad fände ich sinnvoller. Vielleicht entfällt die Krone dann bei den Updates und dient nur als Historischer Zwischenschritt (wie das Übergangstier von den Dinosaurier zu den Vögeln) zur Verdeutlichung warum man sich durch die Icons "dreht" und wieso die Bedienung so ist.

    Die Leute wollen nicht ständig Handies aus der Tasche ziehen um zu sehen wer wieso was gemailt oder getextet hat. Im Prinzip sowas wie die Statusleiste am Handy oder Growl am Mac.
    $350 ist m.E. allerdings recht viel dafür.
    Dafür gäbe es (in dieser kleinen Größe) vielleicht auch das bunte E-Ink in viel Stromsparender.

    Aber zu wissen ob man zu wenig schläft oder wie viele Schritte man gelaufen ist, ist vielleicht gar nicht so falsch. Wenn man sein Verhalten verbessert (oder Pingpong-mäßig (wieder mal) aufgegeben hat) ist das Schrittzählen nicht mehr ganz so wichtig und man nutzt die Uhr überwiegend als Notifier, Bezahlfunktion per NFC oder um Automaten zu bedienen oder einen Kinoplatz zu reservieren und zu bezahlen oder Parkgebühren zu bezahlen. Oder man selektiert seinen Lieblings-Kaffee und steht in der Schlange und bei Starbucks sehen die die vorbestellten Kaffees so das die Wartezeit sich verkürzt und man nur mitnimmt was man per Uhr oder am Handy vorbestellt und per Uhr beim Betreten bestätigt hatte: Bequeme People2Machine-Communication. Natürlich nicht in Technik-Feindlichen Ländern.

    Man wird an den Verkaufszahlen sehen ob die Leute wieder reich genug sind, sich die Apple Watch zu leisten.
    Das MiniPad wurde vielleicht nur in den Markt gebracht weil das große Ipad zu teuer für viele ist. Die haben vielleicht ein gutes Iphone weil es einfach gut ist und meist keine bösen Überraschungen oder lahme Akkus usw. liefert, aber als Tablett tuts auch ein preisgünstiges von Aldi. Dasselbe könnte für die Uhren gelten.

    Auf EC-Karten sollten doch NFC-Chips eingebaut werden. D.h. Billig-Uhren könnten alte Iphone 3gs und 4 bedienen die vielleicht noch zillionenfach im Einsatz sind.
    Was kostet eine Taschenrechner-Uhr ? 10 Euro ?
    Bluetooth kostet auch ca. 10 Euro.
    Ein Touchscreen ? Auch 10 Euro ?
    Für 50 Euro kriege ich ein Android-Handy mit 512 MByte welches die meisten Win95-PCs in die Tasche steckt. (Auch wenn man mit Win95 und 32 MB und 133 MHz mehr machen konnte als mit vielen Android-Handies.)
    Die Sensoren (GPS, Gyroskop) sind vielleicht noch teuer. Das regelt sich hoffentlich schnell.
    Bei den Uhren ist das Problem ja nur die schlaue Kombination bereits vorhandener Techniken. Videobrillen oder Elektro-Autos hingegen haben Probleme die noch gelöst werden müssen oder mussten: Reaktions-Geschwindigkeit der Brillen, Gewicht, Größe, Akkus schnell laden, Akkus mit viel Leistung.

    Hoffentlich entwickelt sich also ein Uhrenmarkt für preisgünstigere brauchbare Smartwatches während Apple seine (in diesem Fall hochpreisige) Nische bedient.

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  22. von André am 17.09.2014 (01:07 Uhr)

    Der Autor sollte besser recherchieren. Es ist nicht der erste Misserfolg von Apple in diesem Jahrtausend. Oder nutzt er noch immer seinen Apple Cube, um mit seinen Freunden sich über Ping zu connecten?

    Ebenso erstaunlich ist, wie er über ein Produkt urteilen kann, dass es noch nicht einmal zu kaufen oder zu testen gibt...

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  23. von Christian am 19.09.2014 (16:21 Uhr)

    Ich verstehe auch nicht was viele noch von apple erwarten,als Steve gelebt hat gab es nunmal keine Smartphones und tablet pcs also hat er es rausbebracht ok es gab es schon halt ohne internet damals.Aber nun ist der markt schwieriger,es ist schwer was rauszubringen das es nicht gibt deswegen arbeitet apple an Maschinen usw für Krankenhäuser und Google kauft ein Löffel also Sie erweitern sich und entwickeln andere Produkte in anderen Branchen was die meisten nicht mitbekommen und auch nicht interessiert.Also jedes jahr auf was ganz neues zu ewarten ist denke ich falsch. Smartwatchgeschichte wird nicht lange halten weil es einfach nicht spaß macht aber wenn ich mir eine stylische Uhr kaufen will dann kaufe ich apple watch ;)

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  24. von Shakezbeer am 27.09.2014 (06:32 Uhr)

    Ich versuche mich mal kurz zu halten. Es ist für mich ein unergründbares Thema - Mensch und Technologie. Schon so oft wurde die angst oder die nötige Distanz zu etwas neuem propagiert. Etwas zu tragen was uns sogar teilweise in unseren vitalfunktionen dauerhaft überwacht ist sicher ein großer Schritt, aber zumindest für mich persönlich ist es die Weiterführung dessen was die Entwicklung in den letzten Jahren mit sich brachte. Ich lasse hier mal voll und ganz außen vor ob ich das gut finde. Gesagt sei, ich trage keine smartwatch.... Ich bin jedoch sehr Technik begeistert und gehe davon aus, dass sich das wohl sicher irgendwann ändern wird.

    Auch wenn einige Startups schon versuchen diesen Weg zu gehen, leider aber meiner Meinung an alten Gangarten scheitern, so wird sich doch unser bezahl System in den nächsten Jahren komplett umstellen. Und alleine das setzt gute Voraussetzungen für smartwatches u.ä.

    Auch wenn ich diesen Weg persönlich vielleicht nicht für den besten halte, so denke ich, das wir uns auch dieses mal dem Technikfortschritt einordnen werden.

    Und vielleicht lasse ich mich ja mal wieder in ein paar jahren darauf hinweisen, dass das doch der richtige Weg war...
    Das wäre nicht das erste und nicht das letzte mal

    LG

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