t3n News Hardware

Apple am Wendepunkt: Der lange Abstieg vom Olymp [Kolumne]

Apple am Wendepunkt: Der lange Abstieg vom Olymp [Kolumne]

Für eineinhalb Jahrzehnte galt als das Maß aller Dinge: Wie kein zweites Unternehmen bestimmte der Kultkonzern aus Cupertino im 21. Jahrhundert dank bahnbrechender Erfindungen wie dem unser Leben. Doch im fünften Jahr nach dem Tod von Gründer steckt Apple in der Sackgasse: Alle Konzernsparten schrumpfen inzwischen, ein neues „One more Thing“ ist nicht in Sicht. Quo vadis, Apple, fragt sich Nils Jacobsen in seiner Kolumne Wall Street Valley.

Mit dem ersten Apple-Produkt ist es wie mit der ersten Freundin: Man vergisst sie/es nicht. Wenn es ein Verdienst gibt, das man dem fast 40 Jahre alten Techpionier (das Jubiläum ist am 1.April) aus Cupertino zugestehen muss, dann das: ein Stück Verbraucherelektronik emotional aufgeladen zu haben.

Apple-Anhänger verteidigen den wertvollsten Konzern der Welt, für dessen hochpreisige Produkte ganz Eingefleischte sogar nächtelang vor den Apple-Stores kampieren, mit einer Inbrunst, die an die Verehrung von Fußballvereinen, Popstars oder gar einer Religion erinnert – nicht umsonst ist so oft von Fanboys und Apple-Jüngern die Rede. „Designed in Cupertino“ gilt als der Goldstandard, mit dem sich die Tech- und Internetbranche so gerne schmückt: Wer hat in den vergangenen Jahren nicht stolz sein iPhone, iPad oder MacBook vorgezeigt?

Tim Cook: Erfolg mit kleinen Updates verwaltet

Unter der Ägide von Tim Cook jedoch hat sich in den letzten Jahren einiges bei Apple verändert. Lebte der Kultkonzern bis zum tragischen Krebstod von Steve Jobs in 2011 vom Geist des Gründers, der über ein scheinbar unversiegbares Reservoir an Innovationen verfügte, so scheint Apple unter Cook inzwischen nur noch den Erfolg zu verwalten. Mal schrumpfte das iPad zum Mini-Tablet (2012), dann wuchs es wieder zur fast 13 Zoll großen Maxi-Version (2015).

Apple iPhone 6s. charnsitr / Shutterstock.com
Das iPhone ist bei Apple für mehr als zwei Drittel der Umsätze und 75 Prozent der Gewinne verantwortlich. (Foto: charnsitr / Shutterstock.com)

Das Kultprodukt iPhone, das sich zum größten Kassenschlager der Konzerngeschichte entwickelte und inzwischen für mehr als zwei Drittel der Umsätze und 75 Prozent der Gewinne verantwortlich ist, erfuhr alle zwei Jahre ein erkennbares Upgrade und trug schließlich 2014 auch mit einiger Verspätung mit einem 4,7 und 5,5 Zoll großen Modell dem Phablet-Trend Rechnung. Im Ganzen aber hat sich das Apple-Smartphone seit dem Launch 2007 nur evolutionär weiterentwickelt.

„Die Apple Watch wartet noch auf ihren Durchbruch.“

Und dann ist da noch die im vergangenen Jahr gelaunchte Apple Watch. Das erste eigene Produkt der Ära Tim Cook wartet, um es vorsichtig zu formulieren, noch auf seinen Durchbruch und wurde bislang so reserviert aufgenommen, dass Apple seine Smartwatch in der Konzernbilanz lieber unter „anderen Produkten“ versteckt – eine Geheimniskrämerei, die Steve Jobs weder beim iPod, iPhone noch iPad nötig hatte.

Stetiger Abwärtstrend an der Wall Street

Dabei liest sich die letzte Woche vorgelegte Geschäftsbilanz für das abgelaufene Weihnachtsquartal auf den ersten Blick standesgemäß – wieder einmal verkündete Apple Rekordzahlen. Bei Umsätzen von 75,9 Milliarden US-Dollar konnte Apple nochmals einen Quartalsgewinn für die Geschichtsbücher vermelden: 18,4 Milliarden US-Dollar blieben zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember in den Geldspeichern Cupertinos hängen. So viel hat noch nie ein Unternehmen zuvor in der Wirtschaftsgeschichte verdient. „Unsere Rekordverkäufe und starken Margen haben für Allzeit-Rekorde bei Nettogewinn und Gewinn je Aktie (EPS) gesorgt, trotz eines sehr schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds“, jubelte Finanzchef Luca Maestri.

Allein: Die Wall Street jubelte nicht mit. Im Gegenteil: Ungeachtet des Rekordgewinns wurde Apple am nächsten Handelstag von der Börse mit einem Minus von fast sieben Prozent abgestraft – fast 40 Milliarden US-Dollar gingen beim Börsenwert verloren. Es war keine Ausnahme: Seit einem halben Jahr jetzt schon befindet sich die Apple-Aktie an der Börse im stetigen Abwärtstrend. Mehr als 30 Prozent hat Apple schon seit seinen Allzeithochs bei 134 US-Dollar im vergangenen Frühjahr verloren, allein elf Prozent davon in den ersten drei Wochen des neuen Jahres.

Alle großen Konzernsparten schrumpfen

Wie ist die wachsende Skepsis der Anleger gegenüber dem für viele Jahre wertvollsten Konzern der Welt zu erklären? Auf den zweiten Blick enthüllt Apples Weihnachtsbilanz tatsächlich schnell Abgründe. Der 2010 gelaunchte Hoffnungsträger iPad schrumpft nicht – er bricht förmlich ein. Nochmals um 25 Prozent gaben die Absätze im Dezember-Quartal nach; im Zwei-Jahresvergleich setzt Apple jetzt schon beunruhigende 40 Prozent weniger um.

Sowohl das iPad Mini 3 als auch das iPad Air 2 werden mit iOS 8.1 ausgeliefert. (Quelle: Apple)
Der Hoffnungsträger iPad schrumpft statt zu wachsen. (Bild: Apple)

„Die drei umsatzstärksten Konzernsparten wachsen nicht mehr.“

Auch die lange Zeit so solide Mac-Sparte kann der Negativdynamik des saturierten Computermarktes nicht mehr entkommen und musste im Weihnachtsquartal ebenfalls leichte Absatzeinbußen verkraften. Und dann ist da die Lebensversicherung iPhone, die mit 74,78 Millionen verkauften Einheiten auf dem Vorjahresniveau stagniert. In anderen Worten: Die drei umsatzstärksten Konzernsparten wachsen nicht mehr.

Enttäuschender Ausblick

Doch das eigentliche Drama steht Apple erst bevor: Wie der iKonzern in seinem Ausblick durchblicken ließ, geben die Geschäfte im laufenden März-Quartal nun deutlich nach. Gleich fünf bis acht Milliarden US-Dollar weniger wird Apple zwischen Anfang Januar bis Ende März erlösen, musste Tim Cook eingestehen – so massiv fiel ein prognostizierter Umsatzrückgang im Vergleich zu einem Vorjahresquartal noch nie in Cupertino aus.

Der Hauptgrund: Das iPhone 6s verkauft sich inzwischen schlechter als sein Vorgänger – ein Trend, der sich auch im Juni-Quartal fortsetzen dürfte, wie Analysten erwarten. Ob mit dem iPhone 7 im Herbst dann der Boom zurückkehrt wie zu jeder vollen Generation, wird inzwischen auch von den ersten Banken bezweifelt. Der große iPhone-Boom, so scheint es, läuft im neunten Jahr aus.

Die Mittel für einen Neuanfang fehlen

Apples schier unendliche Erfolgsstory ist damit zumindest an der Börse erst einmal zum Erliegen gekommen: Banken stufen die Aktie nach der enttäuschenden Quartalsbilanz zurück und streichen reihenweise Kursziele zusammen – der Hashtag #Appleisdoomed ist seit letzter Woche auf Twitter wieder häufiger zu sehen.

Vom Untergang ist Apple natürlich himmelweit entfernt – nicht zuletzt wegen seiner hohen Bar-Bestände, die nach Abzug von Verbindlichkeiten auf dem Bondsmarkt auf über 150 Milliarden US-Dollar angeschwollen sind. Was aber bedenklich stimmt, ist der Mangel an Alternativen, mit denen Apple gegen den Abwärtstrend ansteuern kann.

apple_watch_6
Nicht so erfolgreich wie gehofft: Die Apple Watch. (Foto: Apple)

Drei Jahre dauerte allein die Entwicklung des neusten Produkts, der Apple Watch, die so zäh gestartet ist, aktuell kaum zwei Prozent zum Gesamtumsatz beiträgt und damit auf dem besten Weg ist, zum ersten Apple-Flop seit dem Newton zu werden. Auch wenn wir uns in der vermeintlichen Überschallgeschwindigkeit des Internetzeitalters immer wieder nach dem nächsten großen Ding sehnen: Es ist nicht alle paar Jahre aus dem Boden zu stampfen – auch nicht von Apple.

Börse nimmt Zeitenwende vorweg – Alphabet kann Apple jeden Moment überholen

Nach 15 Jahren auf der Überholspur erfährt jetzt auch Apple das „Innovator’s Dilemma“. Der Erfolg lässt sich nicht beliebig strecken – irgendwann reißt die Serie. Es spricht viel dafür, dass wir in diesen Tagen Zeuge dieses historischen Wendepunkts werden.

Die Börse hat ihn bereits fast vorweggenommen: Erzrivale Google ist als Holding Alphabet an der Wall Street bis auf wenige Milliarden an Apple herangesprintet und könnte den Techpionier nun jeden Moment nach dem Börsenwert überholen. Symbolträchtiger könnte die Wachablösung an der Wall Street kaum sein: Der entthronte Hardwareriese Apple stellt nach Meinung der Anleger die Vergangenheit da – die smarte Softwareschmiede Alphabet die Zukunft.

Newsletter

Bleibe immer up-to-date. Sichere dir deinen Wissensvorsprung!

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
36 Antworten
  1. von Hans S. am 01.02.2016 (12:03 Uhr)

    Hallo,

    selten soviel Schwachsinn gelesen wie in diesem Artikel.

    "Alle Konzernsparten schrumpfen"
    Wie bitte?
    - iPhone Absätze haben einen neuen Rekord verzeichnet
    - Bereich Services ist um 26% gestiegen
    - Bereich Sonstiges um 62%

    Gut, die iMac und iPad Verkäufe sind gefallen. Schlimm? Nein.
    An der Börse und in der unternehmerischen Geschäftsentwicklung geht es nicht immer nur nach oben. Es gibt auch Konsolidierungsphasen.

    Apple Watch soll "zwei Prozent zum Gesamtumsatz" beitragen? Aha, woher habt ihr die Info? Ich konnte in dem Quartalsbericht nichts finden.

    Thema Alphabet. Ihr schreibt im Artikel - getreu dem Motto - Apple bringt nix neues raus, die Rede ist gar von Entthronung. WOW, harter Tobak. Was gab es denn in letzter Zeit von Google/Alphabet?
    70% der Einnahmen kommen allein nur aus der Werbung. Wenn dieses Standbein wegbricht, dann gute Nacht. Facebook knabbert schon am Kuchen.

    Schaut euch einfach dieses Video an:
    http://www.handelsblatt.com/video/finanzen/dirk-muellers-cashkurs-apple-vom-wachstumsunternehmen-zur-cashcow/12890538.html

    Die Analyse von Dirk Müller ist auf jeden Fall informativer & treffender als dieser Bockmist von Herrn Jacobsen.

    Antworten Teilen
    • von Nils Jacobsen am 01.02.2016 (13:30 Uhr)

      Re: Hans S.

      Wie beschrieben: "Die drei umsatzstärksten Konzernsparten wachsen nicht mehr“ – also iPhone, iPad, Mac.

      Im Weihnachtsquartal stagnierten Apples iPhone-Absätze noch, das stimmt, aber im laufenden Quartal geht es nun sehr deutlich nach unten, wie im Artikel beschrieben. Tim Cook hat das in der Analystenkonferenz eingestanden: "We do think iPhone units will decline in the quarter". Siehe:

      http://bgr.com/2016/01/26/iphone-sales-decline-march-2016/

      Analysten rechnen zudem in den Folge-Quartalen mit einer Fortsetzung des Absatzrückgangs beim iPhone.

      Der Konzernbereich „Services“ wächst zwar, ist aber trotzdem nur der viertumsatzstärkste. Zudem spielt dieses Umsatzwachstum für Apples Bilanz eine höchst untergeordnete Rolle, weil Apple in weitaus kleinerem Maße an den Umsätzen aus dem App Store oder Apple Music verdient – wenn überhaupt. So bleibt tatsächlich fraglich, ob Apple überhaupt etwas an Apple Music verdient. Bisher hat Apple Content-Dienste wie iTunes als Türöffner für seine Hardware-Produkte betrachtet. Die Umsätze in der Services-Sparte sind also bei der Gesamtbetrachtung der Bilanz vernachlässigbar.

      Bleiben die „Anderen Produkte“, in die die Apple Watch miteinfließt – aber auch Apple TV, Beats-Kopfhörer und, tatsächlich, inzwischen auch der iPod. Im Vergleichszeitraum im Vorjahr wurden 2,69 Milliarden Dollar erlöst, nun waren es 4,35 Milliarden. Bei gleichbleibender Entwicklung könnte man der Apple Watch also das Plus von 1,66 Milliarden zuschrieben. Rückläufige iPod- und Beats-Umsätze eingerechnet, waren es, wie beschrieben, möglicherweise auch 2 Mrd.

      In der Gesamtbetrachtung kommen dazu ca. 1,7 Mrd. in den ersten beiden Quartalen, siehe:

      http://appleinsider.com/articles/15/10/29/apple-watch-sales-topped-17-billion-in-five-months

      Bei erwarteten Erlösen von 1,5 bis 2 Mrd. im laufenden Quartal ergeben sich also max. 5 Mrd. Umsatz im ersten Verkaufsjahr. Im Fiskaljahr 2015 hat Apple 233 Mrd. umgesetzt. Erlöse von 5 Mrd. betragen damit genau 2,1 % der Gesamterlöse.

      Viel ist das nicht. Der iPad startete als neuste Produktkategorie vor der Apple Watch seinerzeit mehr als doppelt so umsatzstark, obwohl Apple damals nicht in einer so starken Position war wie heute (1 Milliarde iOS Geräte aktiv). Vor allem aber sind es viel kleinere Umsätze als zum Start vor 9 Monaten prognostiziert wurden.

      Und zu guter Letzt: Die Entthronung denke ich mir nicht metaphorisch aus, sondern beziehe mich auf den Börsenwert, bei dem Alphabet inzwischen bis auf wenige Prozent herangerückt ist, siehe:

      http://qz.com/606535/alphabet-is-within-a-hair-of-dethroning-apple-as-the-worlds-most-valuable-company/

      Antworten Teilen
    • von Nils Jacobsen am 01.02.2016 (13:47 Uhr)

      Wie im Artikel beschrieben: "Die drei umsatzstärksten Konzernsparten wachsen nicht mehr“ – also iPhone, iPad, Mac.

      Im Weihnachtsquartal stagnierten Apples iPhone-Absätze noch, das stimmt, aber im laufenden Quartal geht es nun sehr deutlich nach unten, wie im Artikel beschrieben. Tim Cook hat das in der Analystenkonferenz eingestanden: "“We do think iPhone units will decline in the quarter“. Siehe:

      http://bgr.com/2016/01/26/iphone-sales-decline-march-2016/

      Analysten erwarten zudem, dass sich der Absatzrückgang beim iPhone in den Folgequarten fortsetzt und Apple im gesamten Fiskaljahr 2016 deutliche Absatz- und Umsatzeinbußen beim iPhone hinnehmen muss (die Schätzungen liegen zwischen 15 bis 25 Millionen Einheiten weniger) .

      Der Konzernbereich „Services“ wächst zwar, ist aber trotzdem nur der viertumsatzstärkste. Zudem spielt dieses Umsatzwachstum für Apples Bilanz eine höchst untergeordnete Rolle, weil Apple in weitaus kleinerem Maße an den Umsätzen aus dem App Store oder Apple Music verdient – wenn überhaupt. So bleibt tatsächlich fraglich, ob Apple überhaupt etwas an Apple Music verdient. Bisher hat Apple Content-Dienste wie iTunes als Türöffner für seine Hardware-Produkte betrachtet. Die Umsätze in der Services-Sparte sind also bei der Gesamtbetrachtung der Bilanz vernachlässigbar.

      Bleiben die „Anderen Produkte“, in die die Apple Watch miteinfließt – aber auch Apple TV, Beats-Kopfhörer und, tatsächlich, der iPod. Im Vergleichszeitraum im Vorjahr wurden 2,69 Milliarden Dollar erlöst, nun waren es 4,35 Milliarden. Bei gleichbleibender Entwicklung könnte man der Apple Watch also das Plus von 1,66 Milliarden zuschrieben. Rückläufige iPod- und Beats-Umsätze eingerechnet, waren es, wie beschrieben, möglicherweise auch 2 Mrd.

      In der Gesamtbetrachtung kommen dazu ca. 1,7 Mrd. in den ersten beiden Quartalen, siehe:

      http://appleinsider.com/articles/15/10/29/apple-watch-sales-topped-17-billion-in-five-months

      Bei erwarteten Erlösen von 1,5 bis 2 Mrd. im laufenden Quartal ergeben sich also max. 5 Mrd. Umsatz im ersten Verkaufsjahr. Im Fiskaljahr 2015 hat Apple 233 Mrd. umgesetzt. Erlöse von 5 Mrd. betragen damit genau 2,1 % der Gesamterlöse.

      Viel ist das nicht. Der iPad startete als neuste Produktkategorie vor der Apple Watch seinerzeit mehr als doppelt so umsatzstark, obwohl Apple damals nicht in einer so starken Position war wie heute (1 Milliarde iOS Geräte aktiv). Vor allem aber sind es viel kleinere Umsätze als zum Start vor 9 Monaten prognostiziert wurden.

      Und zu guter Letzt: Die Entthronung denke ich mir nicht metaphorisch aus, sondern beziehe mich auf den Börsenwert, bei dem Alphabet inzwischen bis auf wenige Prozent herangerückt ist, siehe:

      http://qz.com/606535/alphabet-is-within-a-hair-of-dethroning-apple-as-the-worlds-most-valuable-company/

      Antworten Teilen
      • von Larry Page am 01.02.2016 (15:55 Uhr)

        @Hans: danke, für's Kommentieren! Das ist tatsächlich so großer Bullshit, das ist RTL-Niveau!

        @Nils:
        1) Natürlich ist das Weihnachtsquartal das stärkste, und ja, der Rückgang ist stärker als sonst. Aber obwohl du so viel Börsengeblubber von dir geben musstest, hast du in keinem Satz erwähnt, dass es gerade allgemein turbulent zugeht.
        2) Andere Produkte - oh doch, auch Steve hatte Andere Produkte. Nicht weil er was verstecken wollte, sondern weil Apple die Börse noch nie mochte, und sich keine kurzsichtigen Spekulationen und Aufschreie antun wollte. Dass dir nur der Newton aus der Vor-Steve-Zeit einfällt, bezeugt deine Unkenntnis. Auch unter Jobs gab es sehr viele Flops.
        3) "Bisher hat Apple Content-Dienste wie iTunes als Türöffner für seine Hardware-Produkte betrachtet." und es kommt immer nur mehr Bullshit! Wenn du dir in iTunes nen Film ausleihst, ist das Kauferlebnis jetzt nicht soo viel anders, als dass du da begeistert stöhnst "oooh jaaaa! Ich kaufe mir ein 800€ Handy!". Umgekehrt wird ein Schuh draus: die Services sind so gut integriert und verzahnt, dass es mit Apple Geräten deutlich bequemer ist, bei Apple zu konsumieren als sonstwo. Und wenn du Apps oder Filme mit Kopierschutz gekauft hast, wirst du nicht mehr so schnell die Plattform wechseln (können).
        4) In Tagen, in denen die Meldung kursiert, dass die Apple Watch angesehener sei als eine Rolex, ist das ziemlich mutig, das als Flop abzustempeln. Gleichzeitig auch naiv, von einem iPhone-Zubehör die Verkaufszahlen des ersten iPads zu erwarten.
        5) Die Börse hat Apple noch nie verstanden. Und Leute wie du auch nicht. Apple denkt langfristiger als alle anderen. Es ist eben nicht blos die Marke, für die man bezahlt. Es ist die Qualität, die man merken kann. Welches andere Unternehmen leistet es sich, ein Notebook-Gehäuse nicht zusammenzufügen, sondern aus einem Block Aluminium zu fräsen. Das hat auch wenig mit Design zu tun, das macht Apple, um die Geräte stabiler zu machen, was nur dem Kunden zugute kommt. Apple hat es sich schon vor 15 Jahren, als sie gerade erst knapp dem Bankrott davon liefen, trotzdem geleistet, Mac OS X parallel auch stets für x86 zu entwickeln, um jederzeit leicht wechseln zu können. Das sind Dinge, die Apple unheimlich stark und stabil machen. Auch als Geldanlage. Aber der Großteil der gierigen Geier an der Börse wollen eben nur schnellen Erfolg.

        Teilen
      • von Hans S. am 01.02.2016 (17:17 Uhr)

        Hallo Nils,

        da du auf Zahlenakrobatik stehst, kommen wir mal zum KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis). Dem absoluten Messgrad in Sachen Schwanzvergleich.

        2015er KGV
        Apple ► bei rund 10
        Alphabet ► bei rund 22

        Je niedriger der KGV, desto günstiger die Aktie. Oder anders gesagt, Apple braucht nur 10 Jahre um den Aktienkurs mit seinem aktuellen Gewinn widerzuspiegeln. Bei Alphabet sind es 22 Jahre. Heißt im Umkehrschluss, ganz schön teuer und überwertet dein Alphabet im Vergleich zu Apple.

        Aber hey, ist wie gesagt nur ein Schwanzvergleich.

        Keiner weiß was Apple dieses Jahr und auch in Zukunft für Produkte rausbringt. Jetzt vom Abstieg und Untergang zu schreiben, ist einfach nur blaaa. Oder in eurem Fall ► Klickhascherei.

        Ja pardon, ich schreibe hier mit meiner Apple-Brille. Ihr könnt mich auch als Fanboy bezeichnen, mir egal. Wenn Artikel allerdings so einseitig geschrieben werden, dann muss ich einfach meinen Senf dazugeben. Dafür sind die Kommentare für den freien Meinungsaustausch gedacht ;).

        In diesem Sinne, euch noch einen schönen Abend.

        Cheers!

        Teilen
      • von Nils Jacobsen am 01.02.2016 (17:37 Uhr)

        Re: "Larry Page":

        1.) Falsch. Der Rückgang bezieht sich nicht aufs Vorquartal, sondern den Vorjahreszeitraum, also das März-Quartal 2015. Es ist Apples erster Umsatzrückgang seit 13 Jahren – und mit einem Rückgang von 5 bis 8 Mrd., den Cook selbst in Aussicht stellt, der größte der Firmengeschichte.

        2.) Völlige Unkenntnis von Apples Produkt- und Börsenhistorie. Ob SJ die Börse mochte oder nicht, tut doch nicht zur Sache, sondern wie Apple seinerzeit bilanziert hat. Fest steht: iPod, iPhone und iPad wurden in den Bilanz von ersten Quartal an ausgewiesen. Die Apple Watch wird dagegen in 'Anderen Produkten' versteckt, weil die Verkäufe hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind und ca. 2 Mrd. Umsatz in Verhältnis zur Mac- und iPad-Sparte zu mickrig aussehen.

        3.) Du verwechselst schon wieder Kraut mit Rüben. Apple erzielt eine Gewinnmarge ca. 50 % beim iPhone, bei einem Filmverleih via iTunes indes ungleich weniger, der Löwenanteil geht ja an den Verleiher (wie beim App Store). Bleiben die enormen Aufwendungen für den iTunes Store – also den Content. Um Apple Music zu ermöglichen, wurden vom Start geschätzt ca. 3 Mrd. fällig. Siehe:

        https://twitter.com/neilcybart/status/615887249914351617?ref_src=twsrc%5Etfw

        Wenn Apple im Bereich iTunes mit einer schwarzen Null herauskommt, wird man in Cupertino nicht unzufrieden sein. Siehe:

        http://qz.com/441111/i-hate-itunes-and-i-think-apple-does-too/

        Insofern wachsen zwar die Umsätze in der Service-Sparte, es dürfte indes (abgesehen von Software-Verkäufen und iCloud-Speicherplatz) kaum etwas davon hängen bleiben. Geld verdient Apple mit Hardware.

        4.) Mögliches Ansehen in Umfragen, ist ein weicher Wert, Verkaufszahlen und Umsätze dagegen ein harter Fakt. Unmittelbar vor dem Launch kursierten Wall Street-Erwartungen von 30-36 Mio. verkauften Exemplaren im ersten Jahr:

        http://appleinsider.com/articles/15/05/20/morgan-stanley-apple-watch-demand-up-60-in-us-since-march-estimates-36m-unit-sales-in-first-year

        Inzwischen wäre Apple gut damit bedient, wenn es 12-15 Mio. im 1. Jahr werden. Nach jeder Lesart ist die Apple Watch also bislang unter den Erwartungen geblieben.

        5.) Völlige Unkenntnis von den Kapitalmärkten. Wenn Apple die Börse so egal wäre, warum sind sie dann noch gelistet und warum versucht Tim Cook durch anlegefreundliche Maßnahmen wie Aktienrückkäufe und Dividenden den Aktienkurs zu stürzen bzw. steigern?

        Apple-Mitarbeiter bekommen Stock Options und werden darüber maßgeblich gebunden. Sinkt der Aktienkurs langfristig, während sich bei der Konkurrenz im Silicon Valley in Form von Alphabet, Facebook & Co dreistellige Wertsteigerungen einstreichen lassen, hat Apple ein langfristiges Problem, seine besten Mitarbeiter zu binden...

        Sorry, aber Deine Argumente sind nicht sehr stichhaltig….

        Teilen
      • von Jan am 02.02.2016 (12:24 Uhr)

        "Die Apple Watch wird dagegen in 'Anderen Produkten' versteckt, weil die Verkäufe hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind und ca. 2 Mrd. Umsatz in Verhältnis zur Mac- und iPad-Sparte zu mickrig aussehen."

        FALSCH, oder wie Herr Jacobsen sagen würde: "Völlige Unkenntnis von Apples Produkt- und Börsenhistorie." Denn ziemlich genau vor einem Jahr wurde schon in der Quartalskonferenz verkündet, dass die AppleWatch in der Kategorie "Andre" landen wird. Und zu dieser Zeit gab es noch keine Verkaufszahlen. Somit ist es schlichtweg gelogen zu behaupten, die Verkaufszahlen würden versteckt da die Zahlen enttäuschen.

        Teilen
      • von Nils Jacobsen am 02.02.2016 (12:55 Uhr)

        Re: "Jan"

        Exakt. Von vornherein hat Cook diese Sicherheitsmaßnahme eingeführt, um danach nicht zurückrudern müssen. Wären von der Apple Watch wie ursprünglich erwartet 30+ Millionen Einheiten im ersten Jahr verkauft worden, dann würde Apple seine Smartwatch sicher nicht mehr unter den „Anderen Produkten“ verstecken, sondern als großartigen Triumph bis auf Nachkommastelle in der Bilanz herzeigen – wie iPod, iPad und iPhone. Apple arbeitet normalerweise nicht 3 Jahre mit maximalen Aufwand an einer neuen Produktkategorie, um sie dann in einer Unterkategorie neben zugekauften Kopfhörern & Co zu verstecken...

        Teilen
      • von Jan am 02.02.2016 (13:27 Uhr)

        @Jacobsen

        Genau hier stecken die Wiedersprüche. Apple hat 3 Jahre an der Apple Watch gearbeitet und hat von Anfang an beschlossen sie zu verstecken. Und nicht im Nachhinein wie hier suggeriert wird.

        Des Weiteren ist die Frage wer erwartete 30 Mio. verkaufte Uhren? Apple?

        Meiner Meinung widerspricht der extrem langsame Rollout der Apple Watch den Behauptungen, dass die Watch hinter den Erwartungen von Apple bleibt. Man bedenke, dass wir die Uhr bereits ende April bestellen konnten. In den UAE war sie erst ende Oktober erhältlich.
        Nicht zuletzt beschränkte Apple den Verkauf über ein halbes Jahr ausschließlich auf Apple Stores und den Apple Online Store.


        Ich hab viel eher das Gefühl die Apple Watch war ein Testlauf. Ebenso wie das neue MacBook welches seit Launch auch über Monate nicht erhältlich war.

        Der Unterschied zwischen Apple und Alphabet (Google) besteht darin, dass sich Apple dieses Experiment bezahlen lassen hat (Watch) und Google nicht (Google Glass).

        Teilen
    • von Na am 01.02.2016 (14:19 Uhr)

      Regt sich da ein Äppl-Jünger über negative Berichterstattung über Apple auf? Wie süß.

      Antworten Teilen
    • von Sven am 02.02.2016 (13:04 Uhr)

      Das nenn ich mal Timing. Kaum ist der Artikel online, schon wird berichtet, dass Alphabet Apple überholt hat... Ich lach mich kaputt. Diese ganze Diskussion für die Katz. Der Autor hat Recht.

      Antworten Teilen
      • von Nils Jacobsen am 02.02.2016 (13:08 Uhr)

        Dank Dir! Schön, dass das mal jemand einsieht ;)

        Teilen
      • von Jan am 02.02.2016 (13:15 Uhr)

        Da gehört nicht so viel dazu, da die amerikanischen Medien ja bereits gestern Abend (MEZ) darüber berichtet haben.

        http://money.cnn.com/2016/02/01/investing/google-apple-most-valuable-alphabet/

        Teilen
      • von Hans S. am 02.02.2016 (13:30 Uhr)

        Alphabet hat Apple überholt. Ja, in der Marktkapitalisierung. Mehr auch nicht. Das kann in den nächsten Wochen wieder anders aussehen. Wie auch immer, das hat einfach wenig Aussagekraft. Damit hat der Autor nicht automatisch Recht. Aber schön wie sich die Medien wie die Geier darauf stürzten.

        Ich habe das bereits oben Geschrieben. Entscheidend ist der KGV. Hier ist er bei Alphabet einfach zu hoch. Das Unternehmen ist - was die Marktkapitalisierung anbetrifft - überteuert und überbewertet. Was aber nicht heißt das es ein schlechtes UN ist. Ganz im Gegenteil, es wird wie Apple weiter wachsen und jede Menge Gewinne abwerfen.

        Der Artikel zielt allerdings nur auf eines ab -> Klicks + Klicks + Klicks = Ziel erreicht. Inhalt = viel Bla, bla. Schon einmal gelesen und nur mit neuen Zahlen aus der Schublade geholt.

        Teilen
  2. von Dave am 01.02.2016 (12:33 Uhr)

    Furchtbarer Artikel! Nils Jacobsen schreibt ÜBERALL absoluten Bullshit. Dass t3n jetzt auch noch Artikel von ihm veröffentlicht ist ne Katastrophe. t3n war mal richtig gut, in den letzten Jahren eher schlechter geworden aber wenn jetzt noch solche extrem schlechten Journalisten wie Nils Jacobsen hier schreiben dürfen, lässt das das Niveau nochmal n gutes Stück weiter absinken.

    Antworten Teilen
  3. von Arno "Crypto" Nymous am 01.02.2016 (12:35 Uhr)

    Ich sehe Apple noch nicht in der Abwärtsspirale, höchstens vielleicht in einer beginnenden Stagnation, aber bestimmt nicht anders.
    Apple hat unser Leben in der Tat sehr bereichert, wenn man sich den Sprung vom klassischen GSM Handy zum heutigen SmartPhone betrachtet. Auch die Datenschutzstrategie, die Apple da fährt sucht seines gleichen. Wenn Apple an der Stele weiter macht und in dem Medien sich die Berichte von unknackbaren Geräten und totaler Datenschutz durch Apple Geräte mehren, dann wird Apple noch mehr Zuspruch erfahren … Auch wird Apple sicher bald wieder Innovationen hervorbringen, die die anderen dann wieder nachmachen können, aber dann doch nicht damit klar zu kommen. Wenn ich mir die Tablets von M$ und Google ansehe … nein Danke … nach paar Wochen werden die Dinger so langsam und fürchterlich … da geb ich dich lieber paar Euro mehr aus und kauf mir eines mit nem Apfel drauf.

    Antworten Teilen
  4. von Kritiker am 01.02.2016 (12:36 Uhr)

    Artikel ist etwas einseitig. Nach dem Motto: Apple ist schlecht, Google ist gut.

    Apple hat das iPhone stetig weiterentwickelt: Bspw. Siri, TouchID, 3D Touch, ... natürlich sind das keine bahnbrechenden Technologien, aber es sind doch neue Branchenstandards: Plötzlich bieten alle Handys etwas ähnliches, ohne Apple würde es bis heute keinen brauchbaren Fingersensor geben.

    Manches gab es auch vorher, natürlich, bspw. iPad Pro und Stift-Eingabe: Hatte Microsoft schon Jahre voraus (Surface). Oder zwei Apps nebeneinander öffnen, gab es seit Windows 8 auch schon.

    Merkwürdigerweise wird Google nicht kritisch betrachtet. Was hat Google neues rausgebracht? Fast nichts. Ein Nexus Handy, das sie teuer verkaufen wollten, aber keiner zu dem Preis gekauft hat.

    Antworten Teilen
  5. von esistsoweit am 01.02.2016 (13:04 Uhr)

    Die Objektivität ist in Sachen Apple eben auch stark emotionalisiert ...

    Es war, ist, und bleibt einfach schwierig mit manchen Leuten faktisch nüchtern über Apple zu diskutieren.

    Starke Parallelen zu Chemtrails - Gläubigen

    Antworten Teilen
  6. von Kritiker am 01.02.2016 (13:07 Uhr)

    Dass der Artikel zu einseitig ist bzw. die Konkurrenz nicht betrachtet wird ist weder emotional noch persönlich.

    Antworten Teilen
  7. von Chris am 01.02.2016 (13:17 Uhr)

    Als Apple noch nicht so hip war, hatte man/ich mehr Spass an den Produkten. Keynotes waren spannend und man hat sich auch auf kleine Updates gefreut. In sofern würde ich es nicht schlimm finden, wenn die Firma in die "Bedeutungslosigkeit" rutscht, um anschließend erstarkt und mit neuem Drive zurückzukommen :)
    Und sollten Sie es nicht mehr schaffen, dann wäre es auch nicht schlimm. Es wäre "Platz" für andere Firmen/Visionen.

    Unabhängig davon nervt der Zahlenwahnsinn der Börsianer!

    Antworten Teilen
  8. von Peter am 01.02.2016 (13:42 Uhr)

    Mir ist das alles wurst, weil ich kein Fanboy sondern Nutzer bin. Was mir zu schaffen macht ist, dass Apple sich wieder total in Produkten verzettelt. Steve Jobs war doch immer dafür bekannt, eben nicht allemöglichen Produkte zu veröffentlichen, sondern wenig, wirklich gute.

    Was brauch ich das riesige iPad? Was soll das MacBook sein, wenn es noch Air und Pro gibt? Warum kann der iMac 5K, wenn die Hardware mal langsam ausgetauscht werden müsste. Die vielen iPhones verstehe ich ja noch, aber gerade beim Mac gefiel mir die Fokussierung so gut.

    Ich frage mich halt, wo das hinführt. Bin Nutzer, kein Fanboy, wie gesagt, doch gerade deshalb mache ich mir ja so sorgen. Ich konnte immer unkompliziert zum iMac und MacPro greifen. Freundin, Mutter etc. bekamen das MacBook Air. Fertig ist die Laube. Jetzt steigen die verschiedenen Versionen, obwohl es die alle gar nicht braucht.

    Antworten Teilen
    • von Josef am 01.02.2016 (18:11 Uhr)

      Für neue Mac-Produkteinführungen kassiert Apple gerne mal einen Premium-Preis für die erste Generation. War beispielsweise auch beim Macbook Pro mit Retina Display (1. Generation) so.

      Ich denke man kann davon ausgehen, dass es mit der nächsten iMac Generation nur noch 5K iMacs geben wird und das das Macbook Air mit dem Release der zweiten Generation des Macbooks eingestellt wird. Dann gibt es nur noch ein Macbook für Otto-Normal und die Pros für professionelle Anwender und es ist wieder simpel ;-)

      Das iPad Pro ist entstanden für Business-Anwender, vielleicht ist das auch ein Feedback aus der IBM Partnerschaft. Als Otto-Normal würde ich vermutlich zum iPad mini greifen.

      Antworten Teilen
  9. von Anonymous am 01.02.2016 (13:43 Uhr)

    Wenn man schon selber erwähnt, dass Google einen anderen Schwerpunkt als Apple hat, ist es doch etwas verwunderlich, aus dessen Firmenwert einen unterstützenden Indikator für die These des Apple-Abstiegs abzuleiten. Ja eine Konkurrenzsituation besteht natürlich, aber die Börsenbewertung ist jetzt nicht unbedingt das Maß aller Dinge. Es könnte auch bedeuten, Apple ist immer noch großartig, nur Google eben noch etwas großartiger. Was nichts über einen Abstieg Apples aussagt.

    Und warum 150 Milliarden bedeuten, dass "Die Mittel für einen Neuanfang fehlen" wurde auch nicht wirklich erklärt. Damit wird Apple jedenfalls länger als die veranschlagten drei Jahre für die Entwicklung eines neuen Produkts durchhalten. Außerdem wird es ja wohl kaum so sein, dass plötzlich alle Gewinne wegbrechen und Apple nur noch Verlust schreibt und sich nur noch mit seinen Bar-Reserven finanzieren kann. Also selbst wenn es bergab geht - dann kann das viele Jahre so gehen in denen Apple Zeit hätte, was neues auf den Markt zu bringen. Viele Jahre, nicht drei Jahre.

    Antworten Teilen
  10. von AppleBoy Senior am 01.02.2016 (13:45 Uhr)

    Ich sehe diesen Artikel nicht so kritisch. Ich kann zwar nicht nachvollziehen, ob bestimmte Sparten von Apple um die eine oder andere Nachkommastelle schrumpfen oder nicht, aber ich sehe eindeutig, dass seit dem Abgang von Steve nichts Bahnbrechendes an Produkten nachgekommen ist. Die Watch halte ich noch für verbesserungsberürftig, Apple TV bekommt Apps. Na ja, nicht schlecht, aber auch nicht mehr.
    Alle anderen "Neuheiten" drehen sich um ein Paar Millimeter oder Pixel breiter oder länger, oder doch noch ein Stift. Das Entwicklung hat Berechtigung, aber der Innovationsantrieb ist scheinbar nicht mehr vorhanden. Es sind nur noch Evolutionen geblieben, Revolution bleibt seit Jahren aus.
    Ich bin überzeugt, dass man keine Revolutionen in Halbjahrestakt liefern kann und muss, aber es ist schon längere Zeit vergangen seit der Letzten.
    Ich hoffe nur, dass es demnächst eine neue gibt. Auf der anderen Seite würde auch viel ausmachen, dass bei Apple die Qualität der SW und HW auf einem Top-Level gehalten würde. Dafür sind einige bereit mehr Geld auszugeben, damit kann ich andere überzeugen sich gegen den M$-Ramsch zu entscheiden.

    Antworten Teilen
  11. von Guido am 01.02.2016 (13:51 Uhr)

    Die Darstellung in dem Artikel ist weitgehend objektiv und richtig. Apple war immer der Innovator, hat neuartige Produkte heraus gebracht und im Prinzip neue Märkte geschaffen, in denen Apple erst einmal das Monopol hatte und kräftig abkassieren konnte. Nach einiger Zeit zieht die Konkurrenz immer nach, das Monopol ist weg, die Konkurrenz holt Apple ein und manchmal wird Apple sogar überholt. Beim Preis-/Leistungsverhältnis sowieso. Kein Problem, so lange Apple dann das nächste große Ding zünden kann. Genau daran mangelt es aktuell.

    Langfristprognosen sind extrem unsicher und meist wenig seriös. Persönlich halte ich eine Szenario für relativ wahrscheinlich, bei dem die nächsten Jahren weiter hohe Gewinne aber wenig Wachstum bringen. Jammern auf sehr hohem Niveau. Die weitere Entwicklung hängt dann von dem Auto-Projekt ab, an dem Apple ganz offensichtlich arbeitet. Viel hängt auch für Apple von politischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen ab, die kein Mensch seriös vorhersagen kann. Nur ein Beispiel: Apple hat bekanntermaßen sehr hohe Milliardenguthaben im Ausland, mit denen Apple aber nichts machen kann, weil es irrsinnig Steuern kosten würde, dieses Geld legal in die USA zu holen. Donald Trump verspricht dafür Lösungen - sprich Steuererleichterungen. Wer die Wahlen vorhersagen kann, kann auch ein Stück den Apple-Aktienkurs vorhersagen. Ich kann das nicht.

    Antworten Teilen
  12. von Qualität und Kontrolle am 01.02.2016 (14:02 Uhr)

    Googles Projekte wären Weltverbessernd, werden praktisch aber alle eingestellt oder stagnieren vor sich hin: Wave, Base, Froogle, ARA, Internet-Flugzeuge, Laternen-Router (alles teuer eingekauft und dann nix mehr von gesehen), NEST, Glass.... und nicht mal updatefähige Android(=Linux) Distribution... was bei allen guten Linux-Distros ganz normal ist.

    Wenn ich Reporter wäre, würde ich in-house die Zugriffe, Downloadzahlen usw. der iWatch herausfinden und in Relation zu den iPhone/iPad/...-Zahlen setzen und mal grob abschätzen wie groß die Zahl ist. Als Verlag ist man auf diesen Spielwiesen/Marktplätzen(Appstores, Webseiten,...) aktiv und kann munter messen und vergleichen.
    - Die Leute kaufen nicht sofort das erste Modell wegen Kinderkrankheiten und weils halt teuer ist.
    - Die Kindle-Verkaufszahlen werden vielleicht bis heute geheim gehalten. Auch da sehe ich keine Abschätzungen von Qualitäts-Leistungs-Schutz-Journalisten.

    Du kritisierst das die Entwicklung stagniert weil schon $199-Handies DualSIM, FullHD usw. haben. Beim iPhone kann man kaum noch kaufenswerte neue Features herausbringen. Daher hat Apple ja weitere Standbeine wie iWatch, BigPad, evtl auch iMusic usw.

    Das kleine iPad musste kommen weil das große zu selten verkauft wird und dann keiner mehr dafür spezielle Software entwickelt sondern die iPad-User meist nur die "kleinen" iPhone-Versionen für kleine Displays kriegen.
    Auch daher werden irgendwelche Gebäude, Europe-Developer-Center usw. finanziert. Oder wieso wohl kann man HOST-Computing recht preiswert lernen. Weil IBM und alle es brauchen und keiner es kann. SAP hingegen ist nicht so einfach zu lernen. Mit den richtigen Modulen hat man vermutlich ausgesorgt und somit kann man den Zugang beschränkt halten....

    Das große iPad entstand angeblich mit IBM und könnte WINTEL verdrängen. Wintel hat zillionen Rechner in Behörden, Ministerien, Verwaltungen, Versicherungen, Schulen, Universitäten, Büros, Hotel-Eingängen, Flugzeug-Terminals, Einzelhandel... ÜBERALL ÜBERALL... Auch im Geld-Automaten und der Wahl-Maschine... Ihr seht sie nicht mal mehr wenn ihr im Supermarkt daran bezahlt...
    Leider hat Tim Cook das Werkzeug aber leider anscheinend nicht die Skills um Windows das Wasser abzugraben.
    Du kriegst 1000 Euro, nach Rentenkasse, Arbeitslosenkasse, Krankenkasse (19%, 1,9%, 15%) und Steuer kannst Du Dir davon ein Phone für 600 kaufen. Deine Firma kann von 1000 Euro noch 190 USteuer drauflegen und das dickste iPhone für 1190 kaufen und kriegt die 190 einen Monat später bei der Vorsteuer-Verrechnung zurück... Firmenprodukte können also "neutral" das doppelte kosten was vergleichbare Produkte für kleine Steuerzahler kosten.
    Daher sind diese optisch teuren aktuellen M$- und Apple-Geräte im Kopf nur halb so teuer. Aber daher leider halt für kleine Privatleute quasi nicht erreichbar :-(((((((


    Schade das es keinen Artikel zum iWatchTV gibt. Es wird ja immer ein Apple-TV gefordert damit LG, Sony usw. lernen wie man es richtig macht.
    Doch ein 50"-TV ist teuer und groß und verdient lange nicht so viel wie dieselben Volumina an iWatches, iPhones, iPads,...
    Apple macht Dinge kleiner und integrierter. PC+Bildschirm===iMac. So wie Supersportwagenfirmen die bestenfalls SUVs bauen aber keine Giga-Trucks.
    Wenn man allerdings imdb: Lt. Commander Geordi La Forge von Star Trek TNG betrachtet, ist klar wie das iWatchTV aussehen wird. Ich würde es lizensieren und vergoldete $5000-Versionen verkaufen und mit der $500-Version die Mehrheit der Menschheit ins i-Land holen und ...
    Oculus ist für Nerds im Keller mit 500-Euro-Oculus und 1500-Euro-Nerd-PC. iWatchTV ist für überall unterwegs. Es ist die neue Sicht der/auf Dinge.
    Wenn Tim Cook fair ist und nicht nur einen Bonzenmarkt bedienen will, ist es natürlich geteilt und kriegt per AirPlay die Bilder in der Sportsbar oder die Verspätungen am Flughafen oder natürlich vom iPhone die neuen Emails reingebeamed. Dann holt man sich jedes Jahr bei Vertragsverlängerung abwechselnd das aktuelle iWatchTV und ein Jahr später das neue iPhone.
    Ansonsten müsste man es bei $1500-$1999 platzieren und keiner könnte es kaufen und man kann es nicht mehr billiger machen ohne das Gesicht zu verlieren.

    Allerdings ist Tim Cook ein Controller und wohl leider weniger ein Macher oder End-User und hat schon viele nachteilige Dinge bei Apple releasen lassen: Bonjour war hier ja schon Thema. Große Geräte ohne austauschbares RAM. MiniMacs die eigentlich nicht wirklich besser sind als die Vorgänger. Usw. Schaut die Punkteverteilung von Yosemite beim Apple Appstore und erkennt wie schlechte Produkte aussehen und das Yosemite wohl das Windows Vista von Apple ist. Das sind keine Fanbois und im Appstore kann man nicht zum Spaß mit Windows im Emulator wie bei Android als Pay-Rezensions-Schreiber Apps runterladen und negativ bewerten vermute ich mal. Das sind Kunden die früher zufrieden waren und jetzt Schrott bekommen oder schlechter stehen als vorher und Preis/Leistung bei Apple nicht mehr überall stimmen.

    Wird iAd nicht aktuell langsam heruntergefahren. Da sieht man mal wo er auch noch failed. Komischerweise haben die Apple-Hater(' iHater ') es wohl kaum mitbekommen...

    Ich glaube Jim Cramer bei CNBC mag seine iWatch. Aber man merkt wohl auch das es besser flutschen könnte und evtl auch eine Lernkurve braucht die man von Apple nicht erwartet. Man hört aber nichts wirklich negatives wie "ich kaufe demnächst Samsung" oder sowas.

    Das Thunderbold-3 sich über USB-C verteilt ist genial. Firewire war ja immer ein Problem wegen der eigenen Kabel.
    Und die 5k-iMacs sind auch eine gute Sache.
    Aber bei einer japanischen Autofirma gabs nach Jahrzehnten der Qualitativen Überlegenheit dann jahrelang immer wieder Probleme. Vielleicht hat der neue Boni-Manager den alten Qualitäts-Meister entlassen oder das Qualitäts-Team ist auseinandergefallen oder sonstwas.
    Bei diesen Produkten ist tägliche Zwangsbenutzung durch alle Mitarbeiter Pflicht damit die maximale Qualität entsteht und nicht der Mainstream-Crap der nicht mal Updates kriegt und jeder Kunde Magengeschwüre kriegt weil er es nicht bedienen will wie manche Bekannte mit ihren Settop-Boxen und SmarTVs ("Smart beim Kauf abgezockt" soll das vielleicht heissen). Das sind ja keine teuren Ferraris. Oder Politiker in korrupten Diktaturen die gar nicht mehr mitbekommen das das Volk systematisch ausgeplündert wird und die Basis der Macht täglich erodiert und die Pyramide an der Basis zerbröselt und die Probleme immer größer werden...
    Wenn jeder Google-Mitarbeiter die Telefon-Nummern der Android-Verantwortlichen hätte und sich in der Kantine dazusetzen und nerven kann wegen Android-Bugs, wäre Android wie ein Wunder besser.

    Antworten Teilen
  13. von Kritiker am 01.02.2016 (14:12 Uhr)

    Der Autor scheint ja auf Apple Weltuntergangsszenarien spezialisiert zu sein: http://www.amazon.de/Das-Apple-Imperium-Aufstieg-wertvollsten-Unternehmens/dp/3658014237

    Aber warten wir mal ab wie es wirklich wird ... das iPhone 7 könnte die Richtig zeigen ...

    Antworten Teilen
  14. von gast22 am 01.02.2016 (14:33 Uhr)

    Der Autor schreibt nicht erst seit heute den Niedergang von Apple herbei. Was soll er auch tun? Um im Mittelpunkt zu stehen muss man negative Nachrichten bringen. Die bringen Klicks und damit ist man auf der Haben-Seite.

    Es ist in meinen Augen einfach nur peinlich, wie man bedeutende Fakten aus dem Artikel weglassen kann um ein Bild zu erhalten, das passt. Ein Beispiel sind die aktuellen Bewegungen der weltweiten Börsen im letzten halben Jahr. JEDER halbwegs Belesene weiß, dass unter anderem der DAX von über 12.000 Punkte auf unter 10.000 Punkte gerutscht ist. Apple ist da nicht notiert! Wir haben auch gelesen, dass in China beim zweiten Shutdown schon nach 15 Minuten die Börse geschlossen worden ist, weil die Kurse über 7 % gefallen sind. In nicht einmal 15 Minuten! Mit anderen Worten: Der Weltwirtschaft ging und geht es nicht so rosig. Dann kommt der Sturz des Erdöls hinzu, der durch das Wegfallen der Sanktionen des Irans noch verstärkt wurde. Währungsturbulenzen haben ihr Übriges getan, das sieht man am Euro ganz deutlich. Und last but not least: Apple muss Konsumgüter an den Mann bringen, Google nicht. Die alte Leier von den Äpfeln und Birnen im Vergleich.

    Fazit: Die Welt, die Weltwirtschaft und auch Apple als Teil der Weltwirtschaft sind deutlich komplizierter und abhängig voneinander als uns das der Autor hier weismachen will. Er bastelt an seinem Negativbild, packt passende Fakten dazu und lässt "unbedeutende" Details weg. Und wir Leser schlucken das und jammern auf der einen Seite mit oder feuern voll dagegen. So ist jeder angesprochen. Ziel erreicht.

    Persönlich finde ich es traurig, wenn hier immer wieder Kommentatoren schlauer sein wollen als eine Firma mit Tausenden und Abertausenden von Mitarbeitern, die hundertprozentig sich jeden Berater der Welt einkaufen kann. Apple weiß schon lange, dass sie vom Erfolg des iPhones abhängig sind. Und sie wissen ebenso lange, dass wie beim iPod und beim iPad und bei jedem anderen Produkt irgendwann das Maximum erreicht wird. Und sie unternehmen etwas dagegen, auch wenn z. B. der Service und andere Bereiche kaum sichtbar zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Sie wachsen stärker. Und andere sind stabil oder wachsen marginal. Bei Apple ist das so. Schauen wir uns aber die unmittelbare Konkurrenz an, so ist da keine Feiertagslaune erkennbar. PC-Branche bricht absolut ein, Samsungs Handysparte ist ein Problem für den Konzern, Microsoft bringt ein Notebook-Tablet-Zwitter-Dinges heraus bei dem es massive Treiberprobleme gibt und bei dem das Tablet-Teil nur 4 Stunden Akku-Laufzeit hat, der Windows und Office-Sparte geht es nicht gut und der Gewinn ist mehr als mäßig usw.usf. Auch diese Fakten blendet Herr Jacobsen aus. Könnte sich auch gut damit rausreden: Mein Ziel war es über Apple zu schreiben. Gut, dann mach das bitte auch wenigstens mal einmal richtig! Zusammenhänge kannst du doch herstellen, sollte man zumindest denken.

    Antworten Teilen
    • von Nils Jacobsen am 01.02.2016 (14:53 Uhr)

      Nein, ich "bastele" nicht "an einem Negativbild" und "packe passende Fakten dazu". Fakten bleiben schließlich Fakten.

      Um bei Deinen zu bleiben: Klar befinden sich die Finanzmärkte rund um den Erdball seit Wochen im Rückwärtsgang. Zwei Dinge vergisst Du aber bei dem Vergleich:

      1.) Hat Apple nach so ziemlich jeder Zeitspanne zuletzt mehr verloren als der Dax / Dow / S&P / Nasdaq – seit Jahresbeginn / seit 1 Monat / 3 Monaten / 1 Jahr. So gar im 3-Jahreschart liegt Apple hinter den Vergleichsindizes. In anderen Worten: Apple ist schon seit Längerem an der Börse ein Underperformer.

      2.) Besonders eklatant ist die Underperformance im Vergleich zu den hochkapitalisierten Internet-Unternehmen Alphabet, Amazon und Facebook, die sich in den vergangenen drei Jahren weitaus besser entwickelt haben als Apple.

      Nun kommt die Frage auf, warum. Ich beantworte sie in der Kolumne: Weil Apple nicht mehr wächst. Das Wachstum geht zu Ende – und damit eine einzigartige, 15-jährige Erfolgsgeschichte. Kein Untergang, aber eben eine Zeitenwende. Es muss möglich sein, darauf hinzuweisen, ohne dass reflexartig abwertende Unterstellungen auftauchen. Leider schafft das nicht jeder Apple-Fan...

      Antworten Teilen
      • von Kritiker am 01.02.2016 (15:19 Uhr)

        Man sollte aber auch nicht jede Pro-Apple Meinung als Apple-Fan abstempeln! Sonst könnte man sagen der Beitrag ist halt nur von einem Contra-Apple Autor.

        Teilen
  15. von Qualität und Kontrolle am 01.02.2016 (17:26 Uhr)

    Gast22 hat ja einiges ergänzt.
    Der Autor hat aber Recht damit das der Börsenkurs nicht rosig aussieht. Die Leute trauen Tim Cook nicht, die Verbesserung zu erbringen. Erinnert an Marissa Meyer...

    Andererseits muss man ja sehen das die anderen Firmen das Sättigungs-Problem und Features-Werden-Immer-Schneller-Günstiger-Problem auch haben. Wenns bei Fußball nur noch halb so viele Punkte gibt, ist FC Bayern München immer noch oben.
    Apple könnte wieder durchstarten, aber Tim Cook traut es kaum jemand zu.
    Ich glaube bei CNBC oder Telefon-Interview wegen aktueller Quartals-Zahlen sagte er das Q2 wohl das härteste werden wird. D.h. bis zur nächsten Produktverkündigung müssen wir ständig negative Meldungen lesen...
    - Autos sind teuer
    - TVs hat jeder. Dort könnte Apple die Verbesserung bringen.
    - VR natürlich . iWatchTV.

    Es hiess einheitlich : Mobile Werbung am kleinen Handy ist unprofitabel. Facebook und nicht Google haben das Gegenteil bewiesen.
    Das erinnert mich an die einhelligen Meinungen, "Dresdner Bank muss sich aufkaufen lassen. Von Deutscher Bank oder Commerzbank". 1 Jahr später kam Banken-Krise und keiner erinnerte sich an seine Worte und ständig wurde die Commerzbank kritisiert.
    Ich schreib mir hin und wieder Börsenkommentare auf. Vom November hatte ich stehen "US-Immobilienmarkt überpreist. Immobilienblase." 11 Monate später wohl im Oktober kam Lehman-Crash und Immobilien-Crash. Die Wahrheit ist da draussen(TV-Zitat). Aber Mitlaufen ist einfacher als selber denken und neue Wege oder andere Aspekte als der Mainstream zu finden.
    Und Investoren liegen oft ja falsch und kaufen nicht wenns günstig ist.

    Was bei Wikipedia fehlt ist +/- oder hier halt zweispaltige Artikel mit Pro/Contra und auch in der Presse wo man nur eine Meinung haben darf. Wer mit der Legende von Schrödingers Katze aufgewachsen ist, sollte glasklar mehrere Wege und Potentielle Möglichkeiten abwägen und nennen und bekennen können.
    Ständig gleiche Texte auf unterschiedlichen Medien langweilen. Dem Volk geht Onlinebanking auf den Keks. Jeder wünscht sich besseres Onlinebanking oder Fintech-Revolutionen. Gleiches gilt für Journalismus. Es gibt genug Leute mit Zeitschriften-Abos welche sich den Einheitsbrei nicht mehr bieten lassen wollen sich damals an den neuen Markt und die Hoffung des Arabischen Frühlings, Ostblock-Falls, Oranger Revolution, Piraten im Berliner Stadtparlament, Befreiung von Afghanistan und Irak und natürlich Rot-Grün erinnern können und was draus geworden ist... Danke Presse...

    Hier wird drangeschrieben wenn man Eingeladen wurde und noch 1-2 weitere nette Features welche der Old-Establishment-Presse fehlen. Von daher wäre nett, auch die Möglichkeiten von Apple aufzuzeigen. Das Tim Cook dann nicht liefert vermuten dann die meisten... Aber Marissa Meyer hätte Yahoo zum nächsten Profit-Maker der Nation machen können. Oder Obama hätte das digitale Bildungs-System realisieren können und somit 100.000-1.000.000 $ pro US-Absolventen an freier Kaufkraft freisetzen können. Diese Beträge landen ja bisher in den US-Studenten-Krediten... und nicht in frisch gebauten Häusern welche wie Autobahnen (kaum noch Arbeiter bei Neubau oder Ersatz-Bau), Eisenbahnen (keine Neubauten mehr) und natürlich Treidel-Kanäle (keine Neubauten mehr) oder Kohle-Minen (Roboter-Basierter als früher) oder Schiffs-Ablader (von Containern ersetzt) einen Großteil der Bevölkerung beschäftigten.

    Was ist Dein Ziel für Apple und vermutlich wird dann klar wieso sie es nicht erreichen ? Sollen sie viele Leute bedienen oder eine profitable Nische und dort dann ggf. auch weniger Kunden ? Öl-Staaten brechen !dauerhaft! weg und die Presse hat die deutschen Firmen nicht gewarnt die dort qualitativ gute Produkte verbauen. Oder auch Mittelstand ist vorbei.
    Apple kann (wie Ferrari, BMW, Rolex, Rolls Royce...) groß bleiben und die Rezession aussitzen. Ausserdem kommen aktuell noch neue Produkte (VR,Smartwatches, BodyTracker...) auf den Markt die riesigen Reibach und neue Standbeine versprechen wenn man was gutes oder beliebtes anbietet oder endlich mal selber TV benutzt statt die Sender vom Praktikanten einstellen zu lassen und diesen gigantomanischen Markt erobert und den TV-Konzernen (oder auch Amazon-Fire-Box usw.) zeigt wie gute Settopbox-Bedienung wirklich geht.
    Teslas Lernkurve erlaubt bald hoffentlich den günstigen Tesla3. Apple könnte also jederzeit billigere Phones anbieten und per AirPlay alle Monitore in der Umgebung bedienen also zum Portable-Pocket-PC werden.
    Was also soll das Ziel von Apple sein ? Bei Fußball-Vereinen oder Formel-1-Fahrern ist es klar: So viele Punkte reinzuholen wie geht.
    Bei Firmen ist es nicht eindeutig.

    "Kommentatoren schlauer sein wollen als eine Firma mit Tausenden und Abertausenden von Mitarbeitern, die hundertprozentig sich jeden Berater der Welt einkaufen kann" (Kommentar von Gast22): VW, Fifa, Marissa Meyer, alle insolventen Cashburner-Startups, oder die gesamten Auto-Firmen die mit Milliarden und der Abwrackprämie gerettet werden mussten haben auch Geld für Berater oder die Fußballvereine die panik-artig Trainer auswechseln. Größe ist kein Beispiel für Leistung. Siehe die zig aufkäufe von Google welche dem Volk nicht mehr zur Verfügung stehen und ihre Disruption leider nicht liefern. Oder Skype und Paypal welche nach dem Aufkauf praktisch kaum neue Features geboten haben. Die Boni-Manager mögen es wenn der Bilanzwert und Mitarbeiterzahl und somit die Lehmschicht (google-Suche erklärt den Begriff) steigen und man damit seine Bonis erhöhen kann. Kleinaktionäre, Kunden, Kollegen, Kommunen, Kontrollen... stören dabei eher und müssen es bezahlen :-(((
    Und auch Regierungen haben genug Geld für Wahrheit. Fast nur China vielleicht regiert passabel. Die neuen Geburts-Regeln hingegen führen evtl. bald zu einer Schieflage wie neulich bei diesem Tanker im TV.

    Aktienkurse sind kein Zeichen von Gewinn. Die Iwatch war nicht so ein Renner und das mögen die Anleger nicht. Die Leute sind und bleiben Arm. Die Pyramide zersetzt sich unten. Schaut doch die Zillionen Food-Stamp-Bezieher (wikipedia: SNAP ) um die Armut zu erkennen.
    Aber die anderen Handy-Hersteller verdienen ja noch weniger:
    http://www.golem.de/news/investment-bank-apple-macht-92-prozent-des-gewinns-der-smartphone-branche-1507-115186.html

    Schön hätte ich gefunden zu erkennen wie Apple sich aus dem Problem herauswinden kann.
    - Bei Vertragsverlängerung abwechselnd ein iPad und ein iPhone ?
    - iPhone billiger machen ? Sehr unschön und unüblich. Auch dürfen die Vertragspreise der 12/24-Monats-Mobilfunk-Verträge nicht sinken.
    - iTV zu hause
    - iWatchTV als VR unterwegs auf dem Kopf und in der Firma als Monitor-Ersatz. Die kleinen Displays gibts ja schon.
    - iCar
    - iTV zum Aufrollen wie diese LG-Displays mit 3cm Biegeradius.
    - Rentner können sich iMusic leisten und kriegen oft noch dicke Pensionen. Das ist auch ein großer Markt.
    ...
    Da gibts vieles was mit aktueller Technik recht schnell ginge und hier halt durch Regularien, Softwarepatente, Rechts-Kosten, Abmahnungen usw. nicht von Deutschland kommt.
    Apple macht Qualität. Aber auch gute Bedienung und keine Zauberei. Apple hatte einen anderen Haptik-Anspruch als viele der üblichen Boni-Manager denen die Kunden egal sind.

    In China haben Eigenentwicklungen evtl leider zu wenig Tradition und in korrupten Diktaturen verhindert das Rechtssystem, das man z.b. Android als kleiner Programmierer verbessert und es "richtig"(er) und für die Verwandten optimaler benutzbarer macht als Google. :-(
    Sonst gäbe es das Smartphone zum um den Arm biegen vielleicht schon von China. 3cm Biegeradius hat LG ja vorgestellt. Smartwatch als Knubbel am Armband ist meines Erachtens nach ein Denkfehler den zur Zeit aber alle machen. Wenigstens waren manche auch so schlau wie ich und nutzen die voluminösen Armbänder als Akku-Extension, Body-Tracker und natürlich für mechanisches und solar Harvesting und wireless Loading.

    Wenn ich wetten müsste, wüsste ich es auch nicht ob Apple es schafft oder ob der Börsenkurs besser wird. Wie Tim Cook sagte, wird Q2(?) evtl nicht gut aussehen. Was plant er also für Q3. Ankündigungen würden ja reichen um das Q3 (back-to-school ? Sommerferien, Juli/Aug/Sept) ignorieren zu können.

    Auch Tesla muss Meldungen bringen. Mir kommt es so vor als ob es aktuell darum geht, Investoren zu beruhigen.
    Facebook hat bald auch mit User-Wachstums-Stagnation und GSM-Usern zu tun. Google ja auch (AMP, Youtube offline usw. beweisen ja den armseligen Ausbau in vielen Ländern).
    Amazon macht wiederholt Gewinne. Ob das mal gut aussieht wenn die schrumpfen ? Aber das war eher kaum Cashburner und "aufkaufen-um-Boni-zu-Steigern". Als Amazon schlechte Zahlen hatte, gabs eine Woche später den Kindle auch in Deutschland (und evtl auch UK). Amazon Spanien und Italien gibts auch erst seit kurzem. Uber ist vielleicht sogar nicht mal in allen US-Bundesstaaten aktiv !
    Netflix ist jetzt überall ausser China. D.h. die müssen auch liefern weil leere Wachstumsversprechen wie am Neuen Markt mit Büros in New York, Barcelona, neuen Investmentrunden usw. nicht ziehen. Die müssen also (wie 30-jährige) ihr Verhalten auf neue Lebens-Bedingungen umbauen.
    Also auch über die Aktienkurse dieser Firmen kann man negativ schreiben wenn man will.

    Interessant wären also Alternativen und bessere Firmen und Alphabet gilt vielleicht nicht wirklich weil sie kaum Hardware verkaufen...
    Ausnahme sind wohl die ersten Alphabet-Zahlen heute Abend weil der gute Google-Kern und die (oft schlecht laufenden Seitenprojekte) zum ersten Mal separiert berichtet werden. Aber jetzt endlich muss jeder Teilbereich ums Überleben kämpfen und Zahlen liefern und sich nicht mehr wie bei Boni-Manager-Aufkäufen üblich in der Gesamt-Bilanz verstecken. Wer versagt wird an Chinesen verschachert oder Lernt lieber Leistung. Da hat Alphabet hoffentlich dazugelernt und jeder Aufkauf ab sofort muss liefern oder ist geliefert und wird geliefert (An Chinesen oder Heuschrecken oder Batiatus...). Das hätte Google aber schon früher machen können und ist wie wenn man einen alten RollceRoyce in der Garage findet und wieder aufbaut und dann glitzernd aus der Garage fahren lässt. Also nur ein erster Effekt klarerer Bilanzen und Restrukturierung. Hoffentlich müssen die anderen Nachziehen und auch separierter berichten bzw. kalkulieren. Und Googles neuer Super-Duper-Wert basiert ja nicht auf mehr Leistung oder dem "next big Thing" sondern auf Restrukturierung ! Die haben sich halt vorher Restrukturiert um in der kommenden Rezession nicht aus der Portokasse gekauft zu werden und dann wie SVG, ftpsearch, altavista, CorelDraw(fragt Eure Eltern!),ULead,Summly, TinyPersonalFirewall... in den Geschichtsbüchern zu verschwinden. Ohne Google-Suche regiert die Zensur und Desinformation. Dank Google-News können wir nachlesen und immer wieder erinnern was konservative Politiker in korrupten Diktaturen gemacht haben.

    Deine Kritik ist ok. Aber überwiegend negative Artikel ohne Auswege sind auch nicht schön. Doch es gibt viele next Things welche für kleine Kunden und ohne Zwischenhändler sofort bezahlbar wären. Aber vielleicht sind $99-Kopfhörer deren Kindern der CNBC-Moderatoren die Plastik-Bogel oft zerbrechen den Boni-Managern und Tim Cook lieber... :-(((
    Musk ist anscheinend ständig mit dem Produktdesign statt Übernahmen, Aufkäufen, Golfplätzen usw. beschäftigt. Das merkt man dann oft auch positiv.
    Outlook ist nur deshalb so gut weil M$ über Emails regiert wird. Google Mail gilt wohl das gleiche. Alles was die verantwortlichen Boni-Manager nicht täglich selber nutzen ist oft nur überschaubar gut. Z.B. Eure SmarTVs oder Settopboxen oder Android oder Onlinebanking.
    Wir Kunden leiden täglich. Mal sehen ob Apple die weiteren Standbeine ausgebaut bekommt oder das mittlere Management (wie bei Yahoo und Google bisher üblich) scheitert.
    Wenn alle es schlecht reden, könnte es ein günstiger Kauf sein. Vielleicht aber auch nicht...

    Dorsey ist auch kein Milliardär mehr durch die Börsenabkühlung. Davon wird Twitter aber nicht schlechter sondern bleibt was es ist.... Die Nutzer merkens nicht. Halt nur die Aktionäre die ständig was neues fordern und wie beim Fußball den Cheftrainer und Trainer-Stab also irgendwelche Boni-Posten auswechseln...

    Antworten Teilen
  16. von an am 02.02.2016 (09:22 Uhr)

    Es wird einfach zuviel erwartet. es muss nicht jedes jahr etwas neues geben. das Problem was apple hat ist nicht fehlende innovation sondern die Inovationsgier der Leute. es gibt immer noch keinen vergleich zu macbooks. windows ist in Sachen usability zurück in der Steinzeit und die Qualität von fast 90% der windowsgeräte (verarbeitung) lässt zu wünschen übrig.


    iOS hat einen kleineren Marktanteil als Android, wird aber stetig mehr. Und die Verkaufszahlen von kostenpflichtigen Apps.... ihr kennt das Ganze.

    Es ist ermüdend immer wieder zu lesen: 'uh apple vor dem Aus'. - schwachsinn. Es wird als schlecht abgetan wenn die Aktien nur wenige Prozente steigen. - bei einer Steigerung...,

    irgendwann wird es krank. Über den Abstieg von Apple kann man meiner Meinung nach reden, wenn Microsoft oder andere Mitbewerber mal ein Produkt mit Siftware rausbringt, die die Usability und Stabilität Apple wenigstens teilweise erreicht. Vorher ist das heiße Luft und die eigene Unzufriedenheit.

    Ich brauch keine grossartige Innovation seitens Apple. Nicht in den nächsten Jahren, ich bin auch so mit meiner MacBook sehr viel zufriedener als mit meinem Surface, Dell und Alienware.

    Allein das Microsoft Probleme hat Windows 10 auf dem eigenen Surface glatt zu bekommen. das grenzt an Inkompetenz. Solange der Markt so aussieht steigt Apple auch nicht ab. gewöhnt euch ab von Apple zu erwarten die Welt zu verändern, damit es andere billig und unstabil nachmachen. Schwachsinn. ..

    Antworten Teilen
  17. von Sepp am 02.02.2016 (10:18 Uhr)

    Na also, so bringt man die Leser zum kommentieren *LOL*

    Antworten Teilen
  18. von Qualität und Kontrolle am 05.02.2016 (14:27 Uhr)

    Weils grade passt und anscheinend aktuell auffällig viele Firmen (Apple, Tesla,...) bei den Großinvestoren positiv wirken möchten:
    http://meedia.de/2016/02/05/jahrzehntelanges-wachstum-mit-dem-iphone-tim-cook-schwoert-apple-mitarbeiter-ein/

    Weil die großen Computer eher stagnieren oder sogar weniger werden werden und man immer mehr am SmarTV oder Tablett+Tastatur+Maus machen kann, ist das iPhone vielleicht wirklich das Zentrum auch zukünftigen Wachstums.

    Interessant waren die Kommentare zur Einstufung als "Sonstiges". Es wäre schade wenn Tim Cook die iWatch nicht als neue wichtiges Standbein sondern nur als Accessoire wie Headsets, die Kopfhörer oder Ladekabel ansehen würde.
    LG-Displays haben 3cm Biegeradius. Also 6cm Durchmesser. d.h. passende biegsame Handies bekäme man gut an vielen Handgelenken unter statt wie bisher Knubbel am Armband.

    Handies sind langweilig geworden. Evtl haben die Presse und wir von den Smartwatches mehr erwartet als was vielleicht die Boni-Manager von Apple daraus machen wollen.

    USB-Geräte waren früher auch wohl vom Erfinder (also Intel) eher als "Slave-Geräte" für die guten Wintel-PCs gedacht und nicht ebenbürtige Kommunikations-Partner wie bei HDMI/FireWire/Thunderbolt usw. Evtl denken Boni-Manager dasselbe von den Smartwatches und sie sollen immer ein extrateures Luxus-Handy als Master haben. Handies haben von der Rechenpower viele alte PCs eingeholt. Dasselbe gilt für Wearables, Lichtschalter, Smartwatches usw. wo simple Rechenwerke mit ein paar KiloBit RAM/ROM/... alle paar Jahre durch stromsparendere bessere CPUs ersetzt werden können.
    Früher nur ein Headset, heute ein Geräuschunterdrückungs- und Sprach/Gehörverbesserungs-Headset. CPU-Entwicklung machts möglich.
    Alles was heute teuer ist, kann recht schnell (Mooresches Gesetz, Nachfrage, Konkurrenz,...) billiger werden.

    Antworten Teilen
  19. von mka999 am 31.05.2016 (14:19 Uhr)

    Habe gerade den Artikel und die vielen hin und her gelesen. Man kann es betrachten wie man will, ich sehe immer wieder das Apple etwas langsam agiert dafür langfristig denkt, die Börse ist grundsätzlich ein Quatsch, heute Alphabet besser übermorgen sind sie wieder weg, das ist nicht repräsentativ. Aber spannend finde ich bei den Alphabet und Google Entwicklerkonferenzen haben fast alle ein Mac Book und die wenigsten ein Chrome Book oder ein PC? Das sagt doch einfach was aus über Zuverlässigkeit, Mehrwert, Performance, Sicherheit, Leistung und Handling. Gerade im neuen Artikel über die Leiterin von Google Labs haben alle ein Mac Book. Schmunzel Schmunzel. Ich denke Apple ist langfristig aufgestellt und das mögen die User von Apple und Google.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Apple
Storytelling: Wie Steve Jobs, Elon Musk & Co. ihre Reden vorbereiten
Storytelling: Wie Steve Jobs, Elon Musk & Co. ihre Reden vorbereiten

Jeder gute Business-Vortrag beginnt mit einer Geschichte. Gastautorin Miriam Rupp erklärt anhand einiger Beispiele, wie auch euer Vortrag zu einem Erlebnis für eure Zuhörer wird. » weiterlesen

„Die Biographie von Steve Jobs ist kompletter Bullshit“
„Die Biographie von Steve Jobs ist kompletter Bullshit“

Zusammen mit Steve Jobs entwickelte er den Apple IIc und später auch die Designsprache des legendären Macintosh: Hartmut Esslinger gilt als einer der einflussreichsten Produktdesigner der … » weiterlesen

Das haben Steve Jobs, Bill Gates und 8 weitere Tech-Vordenker mit 25 gemacht
Das haben Steve Jobs, Bill Gates und 8 weitere Tech-Vordenker mit 25 gemacht

Viele der bekanntesten Tech-Größen aller Zeiten haben mit 25 schon wichtige Erfolge feiern können. Wir zeigen euch, was Bill Gates, Steve Jobs, Elon Musk und andere Unternehmer in dem Alter … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?