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Einigung im Steuerstreit: Apple zahlt 13 Milliarden Euro an Irland

(Bild: Photo Veterok/Shutterstock)

Die EU-Kommission hat sich durchgesetzt – vorerst. Irland hat sich mit iPhone-Hersteller Apple im Steuerstreit geeinigt. Ab 2018 zahlt Apple 13 Milliarden Euro auf ein Treuhandkonto.

Steuerstreit: Apple und Irland versus EU

Die EU-Kommission hatte im August 2016 entschieden, dass Irland Apple in den Jahren 1991 bis 2007 Steuervorteile gewährt hat, die einer unerlaubten staatlichen Subvention entsprachen. Eigentlich hätte Irland die Steuerrückzahlung in der Höhe von 13 Milliarden Euro bis Anfang 2017 einheben müssen. Der EU-Staat und der US-Konzern hatten jedoch eine gemeinsame Beschwerde gegen den Beschluss eingelegt. Das Geld muss Irland aber laut EU-Kommission dennoch verlangen – und tut das jetzt auch.

Apple muss Steuern in Irland nachzahlen. (Foto: Vytautas Kielaitis/Shutterstock)

Irland hat sich im Vorfeld eines Treffens mit der zuständigen EU-Kommissarin Margrethe Vestager mit Apple darauf geeinigt, dass der iPhone-Hersteller Anfang 2018 die 13 Milliarden Euro vorerst auf ein Treuhandkonto überweist. Das kündigte der irische Finanzminister Paschal Donohoe an, wie ZDNet.de berichtet. Zuvor hatte die EU-Kommission den Druck auf Irland und Apple noch einmal erhöht und Anfang Oktober eine Klage beim Gerichtshof der EU eingereicht. Darin wurden die gewährten Steuervorteile noch einmal als „unrechtmäßige staatliche Beihilfen“ tituliert.

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Apple: Paradise Papers enthüllen Steuerpraktiken

Apple hat derweil schon lange auf die zunehmenden Herausforderungen für seine Steuervermeidung in Europa reagiert. Wie durch die Veröffentlichung der sogenannten Paradise Papers bekannt wurde, verlagerte der Konzern in den vergangenen Jahren zwei Tochterunternehmen von Irland auf die britische Kanalinsel Jersey. Apple soll demnach gezielt nach Standorten mit Steuerbefreiungen gesucht haben. Derartige Steuertricks sind freilich legal.

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