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Android Studio 1.0: Google veröffentlicht die erste stabile Version der IDE

Android Studio 1.0: Google veröffentlicht die erste stabile Version der IDE

Die von für soll einfacher werden. Dieses Ziel hat Google angegeben, als Android Studio auf der I/O-Developer-Conference im März 2013 vorgestellt wurde. Jetzt veröffentlicht die erste stabile Version der offiziellen Android-IDE.

Android Studio 1.0: Google veröffentlicht die erste stabile Version der IDE

Googles IDE Android Studio ist jetzt in der ersten stabilen Version verfügbar.

Android-Apps entwickeln: Einstieg leicht gemacht

Die erste Neuerung werden Kenner vorheriger Builds direkt bei der Installation von Android Studio 1.0 bemerken. Zum ersten Mal gibt es hier einen vollwertigen Installations-Assistenten. Er installiert das SDK, richtet die Entwicklungsumgebung ein und stellt einen Emulator zur Verfügung, mit dem ihr eure Apps testen könnt. Android Studio 1.0 stellt euch zudem einen Assistenten zur Verfügung, der euch das Einrichten neuer Projekt-Templates und das Einfügen von Google-Code-Beispielen ermöglicht. Das erleichtert den Start in ein neues Projekt – wenn die Ideen mal nicht sprudeln wollen – oder hilft bei der Integration häufig verwendeter Funktionen.

Über den „Translation Editor“ habt ihr die Möglichkeit, sämtliche Strings aus euren Projekten zu extrahieren und zu analysieren. Da Android Studio auf IntelliJ-IDEA basiert, sind die nötigen Analyse-Werkzeuge schon implementiert. Auch Refactoring und das Auto-Vervollständigen von Programm-Code erbt Android Studio 1.0 von IntelliJ-IDEA. Android Studio verwendet zudem ein Gradle-basiertes Build-System. Das macht es leichter, verschiedene Varianten oder Built-Versionen einer App zu verwalten.

Mit Android Studio das Ergebnis immer vor Augen

Mit dem Memory Monitor könnt ihr die Speicherauslastung eurer App simulieren und gegebenenfalls optimieren (Screenshot: developer.android.com)
Mit dem Memory Monitor könnt ihr die Speicherauslastung eurer App simulieren und gegebenenfalls optimieren. (Screenshot: developer.android.com)

Google hat versucht, Android Studio 1.0 möglichst komfortabel und einfach zu gestalten. Probleme sollen schon möglichst früh in der Entwicklung auffallen. Deshalb bietet Android Studio 1.0 eine Reihe von Möglichkeiten, das Ausführen einer App unter Realbedingungen zu simulieren.

Mit dem „Memory Monitor“ könnt ihr beispielsweise die Speichernutzung eurer App zur Laufzeit einsehen und diese entsprechend optimieren. Außerdem enthält Android Studio 1.0 eine Preview-Funktion. Ihr könnt eure Layouts auf verschiedenen Screens, Sprachen und APIs anzeigen lassen. Gerade wenn ihr plant, eure App auf verschiedenen Android-Versionen zu veröffentlichen, ist diese Funktion sinnvoll.

Android Studio 1.0 bietet euch die Möglichkeit, euer App-Layout auf verschiednen APIs zu testen (Screenshot: developer.android.com)
Android Studio 1.0 bietet euch die Möglichkeit, euer App-Layout anhand verschiedner APIs zu testen. (Screenshot: developer.android.com)

Die Zukunft von Android Studio

Wie viele Entwickler letztlich zur „offiziellen Android IDE“ wechseln, wird die Zukunft zeigen. Eines ist aber sicher: Google wird die Entwicklung von Android Studio weiter vorantreiben. Der Konzern setzt dabei auf das Feedback von Entwicklern und hat zu diesem Zweck einen Online-Fragebogen zu Android Studio 1.0 zusammengestellt.

Wer bisher die Kombination aus Ecplipse und Android-Developer-Tools genutzt hat, sollte sich übrigens überlegen umzusteigen. Nur so bekommt ihr auch in Zukunft alle wichtigen Updates. Eine Hilfe zum Übertragen von bestehenden Projekten findet ihr auf der Website.

via www.googlewatchblog.de

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3 Antworten
  1. von Frank am 09.12.2014 (13:35 Uhr)

    Klingt sehr interessant. Ich konnte mich mit Eclipse nie so richtig anfreunden und das Chaos bei den Android SDKs hat es auch nicht besser gemacht.
    Hoffentlich gestaltet Google das Ganze hier übersichtlicher und einfacher.

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  2. von Saenic am 09.12.2014 (16:07 Uhr)

    Im Vergleich zur Beta hat sich nur das Icon und Logo großartig geändert ;)
    Ich persönlich mag IntelliJ auch lieber als Eclipse. Hat einige tolle Funktionen und das Gradle Build System ist viel besser als Ant. Leider aber kein C++ Debugging und da wir das NDK in unserer App verwenden, wirds erst mal nix mit Android Studio =/

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  3. von ManwithoutKey am 09.01.2015 (19:17 Uhr)

    Ehrlich gesagt bezweifele ich mit meinem bescheidenen Fachwissen als ein Projektleiter "Mobile Systeme" die im Artikel angesprochene "Überlegenheit" der neuen IDE, insbesondere, daß alle Kinderkrankheiten ausgeräumt wären in einer V1.0 ist wohl eher frommer Wunsch.
    Aus professioneler Sicht würde man aber ziemlich sicher keinen Wechsel ad hoc vornehmen, es sei denn Entwicklungserfolg und Kundenaufträge spielen keine große Rolle... Die Reihe an Behauptungen sollte man durchaus erstens belegen und zweitens Form von signifikantem Output-Enhencement! Und es wäre das erste Werkzeug der diesseitige Welt, welches nicht auch ernste produktivitätshemmende Nachteile hätte; also man sollte fraglos Alternativen immer prüfen, aber auch und vor allem belastbar bewerten!

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