Trittbrettfahrer Google?
An der Diskussion über den angeblichen Trittbrettfahrer Google haben wir uns nie beteiligt. Aus gutem Grund: Aus unserer Sicht ist sie schlicht Unsinn. Google bietet seinen Nutzern einen guten Service und verdient mit einem geschickt gemachten Werbesystem sein Geld. Wir profitieren wie viele andere Seiten davon, dass Google uns zahlreiche Nutzer schickt.
Also Punkt 1: Natürlich entfernen wir unsere Inhalte nicht aus dem Google-Index.
Werbung bringt nichts?
Der nächste Punkt war die Werbung, die eine Website wie t3n.de nicht refinanzieren kann. Da ist etwas Wahres dran, allerdings liefern unsere Werbekunden eine wichtige Grundlage, auf die wir nicht einfach im Handstreich verzichten werden. Lieber experimentieren wir mit neuen Modellen, wie den sehr erfolgreichen „Sponsored Posts“.
Also Punkt 2: Werbung bleibt.
Schluss mit kostenlos?
Und auch was die Bezahlinhalte angeht, meckern wir nicht über die angebliche „Kostenloskultur“ im Internet. Wir stehen auf dem Standpunkt: Wenn man jemanden etwas verkaufen will, muss man ihm ein Produkt anbieten, das das Geld wert ist. Das ist in der „realen Welt“ so, also ist es im Internet nicht anders. Natürlich gibt es viele konkurrierende Angebote im Netz und das meiste wird kostenlos angeboten. Aber das heißt nicht, dass es nicht doch profitable Nischen geben kann.
Klar ist allerdings, dass man nicht einfach eine Bezahlschranke vor eine bislang kostenlose Website setzen kann, um dann Geld zu verdienen. Auch sind unsere News zwar für eine steigende Zahl von Lesern interessant, aber sie sind nicht der Anlass, um Geld auszugeben. Wir werden stattdessen mit anderen Angeboten experimentieren.
Also Punkt 3: Keine Bezahlschranke, aber kostenpflichtige Inhalte als zusätzliches Angebot wird es sicherlich auf t3n.de geben. Alles, was Ihr heute kostenlos nutzen könnt, bleibt aber kostenlos.



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4 Answers
von Eric 02.04.2010 (11:50Uhr) 1.
Eine interessante Möglichkeit wären kostenpflichtige downloads der Artikel aus dem Print-Magazin.
von drcho 02.04.2010 (16:45Uhr) 2.
"Klar ist allerdings, dass man nicht einfach eine Bezahlschranke vor eine bislang kostenlose Website setzen kann, um dann Geld zu verdienen."
Genau so sehe ich das auch, damit vergrault man sich nämlich die Leser, wenn man plötzlich anfängt zu klagen über zu wenig Einnahmen. Und wirkt als Open Source Magazin auch nicht sehr authentisch meiner Meinung nach. Der Kram hier ist eben ne Art Blog, dafür will niemand zahlen. Euer gedrucktes Magazin (auch als Ergänzung) ist super, die 10 Euro voll wert. Meiner Meinung nach sollte der Bereich Business wieder etwas kleiner werden und stattdessen stärker wieder Tutorials und Technologie-Artikel rein, dann kauf ich auch wieder jede Ausgabe :-)
von Oliver Springer 05.04.2010 (17:36Uhr) 3.
Das Entscheidende bei kostenpflichtigen Zusatzangeboten wird sein, auf ein wirklich einfaches Bezahlsystem zu setzen.
Das Problem bei Bezahlschranken ist weniger das "Bezahl" als das "schranken".
Wichtig ist zudem, dass gut zu erkennen ist, was man nach dem Bezahlen bekomment.
von Stefan 06.04.2010 (12:03Uhr) 4.
"[...] wie den sehr erfolgreichen „Sponsored Posts“."
Eure Ankündigung habe ich damals im RSS-Feed auch gelesen, find's auch nicht schlecht, nur habe ich bisher keine Sponsored Posts gesehen - jedenfalls im Feed. Ihr hattet ja gesagt, dass ihr die extra markiert. Oder muss ich die woanders suchen? Oben klingt ja das so, als wenn's schon paar gegeben hätte.