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BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition: Linux-Tablet mit Desktop- und Touch-Funktion angekündigt

    BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition: Linux-Tablet mit Desktop- und Touch-Funktion angekündigt

(Bild: Ubuntu)

Der spanische Hersteller BQ bringt in Kooperation mit Canonical das Aquaris M10 Ubuntu Edition auf den Markt – ein Tablet, das sowohl als Mobil- als auch als Desktopgerät wie ein „echter“ Computer genutzt werden kann.

Aquaris M10 Ubuntu Edition: Konvergenz kann kommen

Ubuntu für Tablets mit Konvergenz-Modus ist bald verfügbar. (Bild: Ubuntu)
Ubuntu für Tablets mit Konvergenz-Modus ist bald verfügbar. (Bild: Ubuntu)

Das Aquaris M10 Ubuntu Edition ist zwar nicht das erste Ubuntu-Gerät des spanischen Herstellers BQ, aber wohl das erste, das sich der Konvergenz-Funktion bedient, die seit Jahren von Canonical entwickelt wird: Im Tablet-Modus verfügt das Aquaris M10 über eine herkömmliche Mobil-Oberfläche, ist es mit einem Monitor verbunden, zeigt es den klassischen Ubuntu-Desktop an. Damit kann das Ubuntu-Tablet, sofern es mit Keyboard, Maus und einem optionalen Display verbunden ist, per Konvergenz-Funktion als ausgewachsener Desktop-Rechner genutzt werden.

Zwar ist BQ auch nicht das erste Unternehmen, das ein solches Produkt auf den Markt bringt, aber die Windows-Continuum-Funktion von Microsoft ist auf dem Lumia 950 und Lumia 950 XL (Test) nur eingeschränkt nutzbar, zudem mangelt es noch an kompatiblen Apps. Google und Apple hingegen sind noch nicht so weit.

(Bild: bq)
Ubuntu für Tablets wird auch die „Scope“-Funktion unterstützten. (Bild: BQ)

Canonical beweist mit seinen Plänen, Desktop und Mobile-Oberflächen zusammenzubringen, einen langen Atem. Schon 2013 hatte das Unternehmen per Crowdfunding versucht, das Ubuntu Edge, ein Smartphone mit Desktop-Modus auf den Markt zu bringen, was aber mangels fehlender Unterstützer gescheitert war, obwohl stattliche 12,8 Millionen US-Dollar von den geplanten 32 Millionen US-Dollar eingesammelt werden konnten. Mit dem BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition wird das Vorhaben jetzt aber endlich Wirklichkeit.

Das Ubuntu-Tablet orientiert sich bei der Mobiloberfläche den Ubuntu-Smartphones mitsamt ihren Apps, der Möglichkeit, zwei Apps auf einem Homescreen anzuzeigen, und den sogenannten „Scopes“. Dabei handelt es sich um Homescreens, auf denen Inhalte nach bestimmten Themenbereichen sortiert gesammelt werden – beispielsweise Filme, Social Media und mehr. Ein Video demonstriert dieses Feature:

Aquaris M10 Ubuntu Edition: Ausstattung eher schwachbrüstig

Der Hersteller hat der Ubuntu-Edition seines Aquaris M10, das schon eine Weile als Android-Variante auf dem Markt ist, einen Quad-Core-Prozessor von MediaTek (MT8163A) verbaut, der mit maximal 1,5 Gigahertz getaktet ist und von zwei Gigabyte RAM unterstützt wird. Die Kombo dürfte nicht unbedingt für rechenintensive Aufgaben ausgelegt sein, für Office-Aufgaben aber genügen. Der interne Speicher ist mit 16 Gigabyte bemessen, was nicht sonderlich viel ist, die Erweiterung per microSD-Karte ist aber möglich.

Aquaris M10 Ubuntu Edition. (Bild: Ubuntu)
Aquaris M10 Ubuntu Edition komm tim zweiten Quartal 2016. (Bild: Ubuntu)

Das 470 Gramm schwere Tablet besitzt außerdem ein 10,1-Zoll-Display mit einer WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Außerdem befinden sich im M10 eine Zwölf-Megapixel-Haupt- und eine Full-HD-Frontkamera sowie ein HDMI-Port. Die Abmessungen des Aquaris M10 betragen 246 x 171 x 8,2 Millimeter, der Akku ist 7.280 Milliamperestunden groß.

Im Lauf des zweiten Quartals 2016 soll das Ubuntu-Tablet in den Handel kommen. Ein Preis wird noch nicht kommuniziert, es ist aber davon auszugehen, dass es etwa so viel kostet wie die Android-Variante, die mit 270 Euro zu Buche schlägt.

via www.heise.de

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1 Reaktionen
grep

Hallo ...,

ich hatte schon vor einiger Zeit von diesem Hersteller / Smartphone gelesen; das OS sagt mir - am meisten - zu, obschon mir ein Debian / Devuan noch lieber wäre.

Ciao, Sascha.

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