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Arcore: Das ist Googles Antwort auf Apples AR-Kit

    Arcore: Das ist Googles Antwort auf Apples AR-Kit
Arcore. (Bild: Google)

Google antwortet mit seinem neuen Project Arcore auf Apples Augmented-Reality-Plattform AR-Kit. Wie bei Apples System sind keine Zusatz-Hardware wie extra Kameras oder Sensoren vonnöten.

Arcore: Google veröffentlicht Preview auf Augmented-Reality-SDK

Mit dem SDK Arcore reagiert Google auf Apples recht überraschenden Vorstoß in die Welt der Augmented Reality. Apple hatte im Zuge der WWDC im Juni dieses Jahres sein AR-Kit vorgestellt, das iOS 11 um Augmented-Reality-Funktionen erweitert. Im Unterschied zu Googles AR-Plattform Tango, die spezielle Sensoren und Kameras erfordert, läuft Apples AR-Kit auf handelsüblichen iPhones und iPads. Genau das liefert Google mit Arcore nach.

Googles Arcore funktioniert wie Apples AR-Kit ganz ohne Extra-Hardware. (Bild: Google)

Googles Arcore ist rein Software-basiert und steht ab sofort als Preview für Entwickler zur Verfügung. Mit dem SDK will das Unternehmen Augmented-Reality-Funktionen auf bereits erhältliche und künftige Android-Smartphones bringen. Erforderlich ist indes, dass Android 7.0 Nougat auf dem Gerät läuft. Derzeit werden jedoch nur Googles eigene Pixel-Modelle und das Samsung Galaxy S8 (Plus) unterstützt. In Zukunft werden aber weitere Geräte Arcore-Support erhalten. Google arbeitet dafür eng mit Unternehmen wie Samsung, Huawei, LG, Asus und weiteren zusammen. Am Ende der Preview-Phase sollen über 100 Millionen Geräte unterstützt werden.

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Augmented Reality für Android und das Web: Arcore basiert auf den Erkenntnissen von Tango

Google zufolge hat das Unternehmen mit Tango in den letzten drei Jahre viele Erfahrungen im AR-Bereich sammeln können, die allesamt in Arcore eingeflossen seien. Softwareseitig funktioniert Arcore mit Java/OpenGL, Unity und Unreal. Das AR-SDK basiert auf drei Säulen: Bewegungsverfolgung, Erfassung und Analyse der Umgebung und des Lichts. Durch den letzten Punkt können AR-Objekte in der realen Umgebung an die Lichtverhältnisse angepasst werden, sodass sie realer erscheinen.

Arcore fußt auf drei Säulen – eine von ihnen ist die Erfassung von Licht. (Bild: Google)

Arcore soll aber nicht nur Bestandteil von Android werden – das Web spiele auch eine relevante Rolle. Aus diesem Grund wird Google einen Browser-Prototypen mit AR-Support für Entwickler veröffentlichen, mit dem sie experimentieren können. Enwickler sollen damit AR-Websites bauen können, die sowohl Arcore als auch Apples AR-Kit unterstützen.

Interessierte und Entwickler können sich einen ersten Eindruck von Arcore über eine eigens eingerichtete Website mit Arcore-Experimenten und Github verschaffen.

Zum Weiterlesen:

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