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Arduino: Erster Blick auf die neue Web-Entwicklungsumgebung

    Arduino: Erster Blick auf die neue Web-Entwicklungsumgebung

(Foto: Arduino)

Das Arduino-Projekt plant in der zweiten Jahreshälfte eine webbasierte Entwicklungsumgebung zu veröffentlichen. Damit soll die beliebte Entwickler-Platine zukünftig aus dem Browser heraus programmiert werden können.

Arduino: Großer Erfolg durch Kombination von Hardware und Software

Der quelloffene Mikroprozessor Arduino hat im Sturm die Universitäten, Wohnzimmer und Künstler-Ateliers auf dem ganzen Planeten erobert. Der Erfolg der Plattform hat zwei große Komponenten, wie die Macher betonen. Einerseits natürlich das Board mit seinem funktionellen und kompakten Design sowie dem günstigen Preis. Andererseits trägt auch die einfache Arduino-Entwicklungsumgebung (auch IDE genannt) ihren Teil dazu bei. Im Gegensatz zu anderen Plattformen sind keine komplexen Toolchains und Kommandozeilen-Programme notwendig. Die Arduino-IDE ist extrem simpel, verfügt nur über ein Hauptfenster und ist innerhalb von wenigen Minuten auf den meisten Plattformen installiert.

Arduino Create: So aufgeräumt sieht die neue Web-IDE aus. (Quelle: Arduino)
Arduino Create: So aufgeräumt sieht die neue Web-IDE aus. (Quelle: Arduino)

Arduino Create: Cloud-Entwicklungsumgebung im Browser

Trotzdem arbeiten die Macher hinter Arduino gerade an einer neuen Entwicklungsumgebung. Unter dem Namen „Arduino Create“ soll in der zweiten Jahreshälfte eine neue IDE veröffentlicht werden, die komplett im Browser arbeitet. Zur Kommunikation mit der Hardware über die USB-Schnittstelle installiert Arduino Create ein Plugin für das jeweilige Betriebssystem. Damit stehen im Browser alle Funktionen zur Verfügung, die bisher in der herkömmlichen IDE zu finden waren. Die Vorteile einer solchen Web-IDE liegen klar auf der Hand:

  • Der Programmcode wird zentral in der Cloud gespeichert und kann von jedem Gerät aufgerufen werden.
  • Die neusten Standard-Bibliotheken sind ohne manuelles Herunterladen und Einbinden ständig verfügbar.
  • Ein neuer Setup-Assistent um einen Arduino erstmals in Betrieb zu nehmen.
  • Eine stärkere Unterstützung durch die Integration von Code-Beispielen, Dokumentation, Erklär-Videos und Schaltbildern im gleichen Fenster.
  • Code-Listings können als interaktives Embed-Element auf externen Webseiten eingebunden werden.
Auch mit Schaltbildern und Schemata soll Arduino Create umgehen können. (Quelle: Arduino)
Auch mit Schaltbildern und Schemata soll Arduino Create umgehen können. (Quelle: Arduino)

Gerade die bessere Unterstützung von unerfahrenen Nutzern durch die Einbindung der (sehr guten) offiziellen Dokumentation und Unterstützung durch Schaltbilder, Videos und Code-Beispiele dürfte neue Nutzer ins Arduino-Lager bringen. In ihrem Blogpost kündigen die Entwickler einen Beta-Test ab Mitte Juni an. Ein Datum für die Veröffentlichung von Arduino Create gibt es aber noch nicht.

Zur Kommunikation mit der Hardware wird ein Plugin benötigt. (Quelle: Arduino)

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via blog.arduino.cc

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