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Software & Infrastruktur

Asana: Die kollaborative Projektmanagement-Software von Startups wie Dropbox und Pinterest

Die Projektmanagement-Software Asana von Facebook-Mitgründer Dustin Moskovitz und Justin Rosenstein gilt in der Startup-Szene als Geheimtipp. Ursprünglich sollte Asana die interne Organisation von Facebook verbessern, mittlerweile ist der Webdienst auch bei Startups wie Dropbox oder Pinterest im Einsatz.

Unternehmen setzen zur internen Organisation auf E-Mails und Meetings. Sie sind in diesem Kontext die „führenden Technologien“, so Asana-Mitgründer Justin Rosenstein. Die Projektmanagement-Software will den Fokus erneut auf die tatsächliche Arbeit richten, indem sie Vorbereitung und Planung vereinfacht. Anders als „Corporate Networks“ wie Yammer überträgt Asana nicht den Flurfunk ins Netz, sondern die tatsächlichen Aufgaben.

Asana: Großes Interesse aus der Startup-Szene

Die Warteliste zur Beta-Phase zählte zwischenzeitlich 1.200 Unternehmen. Alle wollten die webbasierte Projektmanagement-Software testen, dessen grundlegende Idee stark von David Allen und seiner GTD-Methodik inspiriert wurde. Mit mehr als zehn Millionen US-Dollar Venture Capital im Hintergrund galt das klare Ziel, die interne Planung von Unternehmen zu verbessern. Ein Ziel, das Asana mit einem großen Update im April dieses Jahres weiter vorangetrieben hat.

Lob erhält Asana vor allem für Usability und User Experience. (Screenshot: asana.com)
Lob erhält Asana vor allem für Usability und User Experience. (Screenshot: asana.com)

Asana überzeugt vor allem durch das aufgeräumte Interface, die hohe Usability und kurze Einarbeitungszeiten. Hier war laut Rosenstein viel Fine-Tuning nötig. Das Interface ist stets dreigeteilt: Auf der linken Seite sind alle aktuellen Projekte gelistet, in der mittleren Spalte stehen die damit zusammenhängenden Aufgaben und in der rechten Spalte alle Detailinformationen wie Notizen oder Kommentare. Einzelne Aufgaben sind stets mit Personen verknüpt – denen, die daran arbeiten und anderen, die darüber informiert werden. Wichtige Abgabetermine werden per Deadline festgelegt, die Kommunikation läuft per Kommentarfunktion.

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E-Mail: Der größte Konkurrent für Asana

Als größten Konkurrent von Asana nennt Rosenstein E-Mails. Sie dienen viel zu häufig der internen Absprache, sind aber nicht ansatzweise öffentlich. Diese geforderte Öffentlichkeit bietet Asana seit dem letzten großen Update. Eine bessere Suchfunktion ermöglicht es allen Mitarbeitern, mithilfe von Stichworten bestimmte Projekte oder Aufgaben ausfindig zu machen – es sei denn, diese wurde als privat markiert. Hier liegt letztlich auch das Geschäftsmodell von Asana: Ausgewählte Funktionen stehen nur zahlenden Kunden zur Verfügung – darunter auch die Möglichkeit, private Teams zu bilden. Kostenpunkt: mindestens 50 US-Dollar pro Monat (15 Mitglieder).

Wie gefällt euch Asana? Habt ihr die Software vielleicht sogar im Einsatz?

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr eine Auswahl kostenloser Projektmanagement-Tools von agil bis klassisch

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6 Reaktionen
adreastt
adreastt

Ein weiteres nützliches Tool für Startups is Kanban Tool. Dieses Zeitmanagement-Software bietet eine Integration mit Dropbox, Google Drive und SkyDrive (so können Sie teilen und gemeinsam an Dokumenten), Zapier (so können Sie es mit anderen Online-Dienste zu integrieren), und es bietet eine API, die es noch leistungsfähiger macht.

Mio

Auch wir nutzten mit fünf Mitarbeitern Asana für unsere Tasks, haben jedoch relativ schnell festgestellt, dass vor allem für (Bug-)Tickets JIRA die beste Lösung ist.

Ich für meinen Teil habe festgestellt, dass eine haptisches "ToDo"-Liste in Form eines Notizbuches deutlich effektiver ist - meine Kollegen sehen es bis auf einen gleich. Der nutzt Outlook.

Max
Max

Die angesprochenen "Corporate Networks" heißen in offizieller Terminologie übrigens "Enterprise Social Networks"

Bastian

Hi - bei Echobot nutzen wir Asana schon seit ca. einem Jahr. Am Anfang war es schwer manche Kollegen von der Nutzung zu überzeugen, aber durch die neue Team-Organisation und die nützlichen Mail-Reminder klappt das jetzt ganz gut. Wir sind nur noch nicht so ganz einig, was Asana alles sein soll: TODO-Liste, Bug-Tracker, Ideen-Sammlung, Koordinationswerkzeug oder Notizzettel.

Aber vielleicht liegt die Stärke ja gerade darin, dass es für jeden alles sein kann :-)

Michael

In der Headline fehlt ein "p".... Drobox ;-)

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