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Startups

ASICS schnappt sich Fitness-App Runkeeper

    ASICS schnappt sich Fitness-App Runkeeper

(Bild: Runkeeper)

Die nächste große Übernahmemeldung im Segment der Fitness-Startups: Nach der Übernahme von Runtastic durch Adidas kauft jetzt Asics das Startup Runkeeper. Das und mehr heute in den Startup-News.

Fitness-Startup Runkeeper geht an ASICS

(Grafik: Runkeeper, via Medium)
(Grafik: Runkeeper, via Medium)

Der japanische Sportartikelhersteller ASICS kauft das Fitness-Startup Runkeeper aus Boston. Über die Höhe der Verkaufssumme ist bislang nichts bekannt. Runkeeper richtet sich mit seiner App an eine wachsende Community laufbegeisterter Sportler: Seit 2008, als es als eine der frühen iOS-Fitness-Apps an den Start ging, hat das Startup sich zu mehr als 40 Millionen Nutzern auf diversen Plattformen vorgearbeitet. Für ASICS, das vor allem für seine Laufschuhe bekannt ist, ist die Akquisition ein logischer Schritt in Richtung digitale Zukunft. Und auch Runkeeper-CEO Jason Jacobs sieht in der Verschmelzung großes Potenzial, wie er in einem Blogbeitrag schreibt:

„Durch die Kombination einer digitalen Fitness-Plattform mit physischen Produkten in Weltklasse-Qualität entsteht eine neue Art von Fitness-Marke, die eine tiefere, vertrauensvollere Beziehung zu den Konsumenten hat und persönlicher mit ihnen interagieren kann.“

Runkeeper ist nicht das erste Fitness-Startup, das von einem etablierten Anbieter aus dem Sport-Segment übernommen wird: Vor einem halben Jahr hat sich Adidas das österreichische Startup Runtastic für 220 Millionen Euro einverleibt, das US-Sportmodelabel Under Armour hat vor einem Jahr dasselbe mit MyFitnessPal und Endomondo getan. Runkeeper soll seinen Service auch nach der Akquisition in gewohnter Weise fortsetzen: Wenn überhaupt, betont Jacobs, werde man jetzt noch schlagkräftiger als vorher. Runkeeper-Nutzer hätten keine großen Veränderungen zu befürchten. Weitere Infos gibts bei VentureBeat.

Startup-News: Millionenbetrag für Schweizer Wein-Startup

Das Startup Wein & Gourmet Digital aus Zürich hat eine neue Finanzierungsrunde im „niedrigen siebenstelligen Bereich“ abgeschlossen. Zu den Hauptinvestoren gehört das Schweizer Medienhaus Ringier, das das Startup schon seit Sommer 2015 unterstützt und dessen Angebote breit in den eigenen Kanälen gepusht hat. Jetzt soll auch ein eigener Web-TV-Kanal entstehen, der ebenfalls bei Ringier ein Zuhause finden soll. Wein & Gourmet Digital betreibt die Seiten wein.comfeinschmecker.com und weinclub.com und will 2016 verstärkt expandieren. Mehr dazu bei Gründerszene.

Uber will 28,5 Millionen Dollar an Passagiere auszahlen

Mit einer Zahlung in Höhe von 28,5 Millionen US-Dollar will Uber zwei Gerichtsverfahren beilegen, die Passagiere in den USA gegen das Startup angestrengt haben. Stein des Anstoßes ist die sogenannte „Safe-Ride-Fee“, die Uber in den USA auf die Fahrtkosten aufschlägt und zur Abdeckung von Kosten etwa für technische Updates oder Screenings von Fahrern nutzt. Das Problem ist nicht die Gebühr selbst, sondern ihre Vermarktung als Gebühr für „sichere Fahrten“: Damit verspricht das Startup in den Augen vieler Beobachter zu viel. In Zukunft wird die Gebühr einfach als Buchungsgebühr auf der Kundenrechnung angeführt. Betroffene Kunden in den USA können aber trotzdem nicht mit einem Geldsegen rechnen: Da insgesamt rund 25 Millionen Passagiere für Kompensation qualifiziert sind, kommt für den Einzelnen nur ein Kleinstbetrag heraus. Das Statement des Unternehmens findet ihr auf dem Uber-Blog, die Analyse dazu bei  The Verge

Lesetipp: Das 585-Milliarden-Dollar-Problem des Silicon Valley

Der Unicorn-Hype hat sich verselbstständigt. (Grafik: Shutterstock.com)
Der Unicorn-Hype hat sich verselbstständigt. (Grafik: Shutterstock.com)

In einer lesenswerten Analyse hat sich das Fortune Magazine der Frage angenommen, warum immer mehr Tech-IPOs den Erwartungen nicht gerecht werden und das Klima für Startups an der Börse rauer wird. Die Ursache sehen sie vor allem in den Unicorn-Hypes, die für überirdische Startup-Bewertungen schon vor dem Börsengang sorgen und die Aktien direkt am Ausgabetag in die Höhe schnellen lassen. Danach folge allerdings oft der Absturz und die Verwandlung in „Zombie-Tech-Aktien“. Schuld an dieser fatalen Entwicklung hätten neben den Bankern und Analysten auch die VC-Investoren selbst, die den Unicorn-Hype um ihre Schützlinge nur zu gerne schüren:

„Der Gesamtwert, den die Investoren ihren [momentan] 173 Einhörnern zuschreiben, liegt bei 585 Milliarden – eine erstaunlich hohe Summe, bedenkt man, dass so viele von ihnen noch nicht einmal ansatzweise profitabel sind.“

Den vollständigen Artikel gibt es bei Fortune.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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