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Aus für den Live-Stream: Meerkat gibt den Kampf gegen Periscope und Facebook auf und erfindet sich neu

Aus für den Live-Stream: Meerkat gibt den Kampf gegen Periscope und Facebook auf und erfindet sich neu

Ein Jahr nach dem Launch informiert Gründer Ben Rubin seine User und Investoren, dass das Live-Streaming-Modell nicht mehr funktioniert. Meerkat will sich stattdessen als mit Video-Fokus neu erfinden.

Aus für den Live-Stream: Meerkat gibt den Kampf gegen Periscope und Facebook auf und erfindet sich neu

Meerkat brachte den Live-Streaming-Hype

Meerkat sorgte bei der Tech-Konferenz SXSW im März 2015 für einen Live-Streaming-Hype, doch das Startup bekam rasch ernstzunehmende Konkurrenz. Wenige Wochen nach dem Launch von Meerkat ging Periscope als Teil von an den Start, im Sommer begann Facebook mit dem langsamen Rollout des Live-Features. Die kleine App geriet somit schnell in Vergessenheit.

Jetzt gibt sich Meerkat im Wettkampf gegen die Social-Media-Riesen offiziell geschlagen. In einem Email an Investoren kündigt Gründer und CEO Ben Rubin eine Neuausrichtung der App an. Live-Streaming funktioniere als Service innerhalb einer bestehenden Plattform, aber nicht als eigenständige Plattform, reflektiert Rubin. Dass Meerkat sich neu erfinden muss, habe er schon im August gewusst.

Live-Streaming für Jedermann auf Knopfdruck: Das ist Meerkat. (Foto: Meerkat)
Meerkat konnte sich nicht gegen Facebook und Periscope durchsetzen. (Foto: Meerkat)

Neuauflage in Arbeit

Für die App gab es deshalb seit Monaten keine Updates mehr, das Startup arbeitet intern bereits an dem Nachfolger. Details über die Neuauflage verrät Rubin noch nicht. Es soll jedenfalls ein Social Network mit Fokus auf Video werden. In den nächsten drei Monaten soll das neue Produkt bereit für den Launch sein.

Live-Streaming befinde sich noch in den Kinderschuhen, schreibt der Meerkat-Gründer. Die meisten Menschen hätten das Konzept noch nicht verstanden und nur wenige Nutzer senden wiederholt Streams. Dennoch behauptet Rubin, dass die Nutzerzahlen von Meerkat noch steigen, wenn auch nicht wie erwartet. Bis die neue App fertig ist, bleibt Meerkat in seiner jetzigen Form verfügbar.

via recode.net

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Eine Antwort
  1. von PR-Konferenzen weltweit am 06.03.2016 (11:53 Uhr)

    "Live-Streaming befinde sich noch in den Kinderschuhen, schreibt der Meerkat-Gründer. Die meisten Menschen hätten das Konzept noch nicht verstanden und nur wenige Nutzer senden wiederholt Streams"

    3mal mehr bringt Live statt Konserve laut:
    http://t3n.de/news/facebook-live-news-feed-685223/

    Er soll mal TV einschalten. Da sieht er ständig PR-Konferenzen. Jede Kleinstadt hat einen Fußball/Sport-Verein. Dort gibts 10-20 Fußballgruppen (männlich,weiblich, diverse Alters-Abstufungen) die jede Woche spielen und PR-Konferenzen abgeben würden.
    Dann würde den Börsenfirmen usw. auch nichts mehr übrig bleiben und den Politikern. Richtig so.

    Ein Link auf der Vereins-Website "Life-PR-Konferenz zum Auswärts-Spiel gegen Bayern auf http://www..... am ... um xx:yy in z Tagen zz Stunden" würde das Konzept jedem schnell verklickern. Jedes US-Softball-Team würde es benutzen.
    Und jeder US-Präsidenten-kandidat und jede Wahlveranstaltung für Bürgermeister, Kreisrat, Sherrif-Wahl, Schul-Vorstand, Nachbarschafts-Verein...
    Es finden täglich tausende PR-Konferenzen statt. Am nächsten Tag wird darüber berichtet in der Zeitung oder Sport-Teil am Montag.
    Meerkat wäre die Lösung.

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