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Autographer Cam: Nach Blogging und Livestreaming kommt Lifelogging.

Autographer Cam: Nach Blogging und Livestreaming kommt Lifelogging.

Eine kleine namens Autographer nimmt vollautomatisch Bilder auf, während sie uns um den Hals baumelt. Das kleine Gerät ersetzt das aktive Bilder knipsen und nimmt so unser gesamtes Leben auf. Kommt jetzt der nächste soziale Trend: Lifelogging?

Autographer Cam: Nach Blogging und Livestreaming kommt Lifelogging.

Lifelogging: automatisiertes Aufnehmen (und Teilen) aller Erlebnisse

Schon 2009 rief Mike Elgan den zukünftigen Lifelogging-Trend aus. Damals experimentierte der US-amerikanische Forscher und Microsoft-Mitarbeiter Gordon Bell mit einer SenseCam, die er um den Hals trug und die circa alle 20 Sekunden ein Bild aufnahm. Die Ergebnisse seines MyLifeBits-Projektes veröffentlichte er in dem Buch Total Recall: How the E-Mermory Revolution Will Change Everything.

Bisher hat sich der Lifelogging-Trend, also das automatisierte Aufnehmen (und Teilen) aller Erlebnisse, noch nicht durchgesetzt. Was sicherlich auch an der fehlenden, massentauglichen Hardware lag. Das Produkt Autographer Cam von OMG, das im November auf den Markt kommt, könnte dies nun ändern. Die kleine Kamera, nur 58g schwer, nimmt das Fotografieren ganz einfach selbst in die Hand.

Die winzige Kamera Autographer macht automatisiert Photos und nimmt so das ganze Leben auf.

Ausgestattet mit fünf Sensoren, die verschiedene Parameter wie Farbe, Bewegung und Temperatur messen, erkennt das Gerät, wenn sich etwas verändert und es also folgerichtig ein neues Foto schießen muss. Die 136 Grad Linse ist einstellbar und ein GPS-Gerät ist auch eingebaut. Die Fotos werden mit 5MP aufgezeichnet und im 8GB Speicher aufbewahrt.

Mit der entsprechenden Software können die Bilder archiviert und nachbearbeitet werden. Außerdem gibt es eine Smartphone App, über die Bilder direkt auf Facebook oder geteilt werden. Somit steht dem Lifelogging nichts mehr im Wege – außer vielleicht der Preis von 399 Pfund (rund 500 Euro), zu dem das Gerät ab November – zunächst in UK – vertrieben wird.

Weiterführende Links Blogging. Lifestreaming. What's next: Lifelogging! - Computerworld

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5 Antworten
  1. von Goran am 30.09.2012 (19:18 Uhr)

    Aber ich hätte dann doch gern noch ein "soziales" Netzwerk mit allen geloggten "Leben" und einer Gesichtserkennung. Kann man endlich die Überwachungskameras wieder abbauen.

    Ich seh da noch ein kleines Bisserl Diskussionsbedarf, bei solchen Technologien wie Google-Glasses und anderen Immer-Bereiten-Kameras.

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  2. von Mario am 01.10.2012 (08:04 Uhr)

    Trend? Nie im Leben.

    Das Ding nimmt man spätestens dann wieder ab, wenn man vom Dritten gefragt, wird, ob man noch alle Tassen im Schrank hat.

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  3. von Erik am 01.10.2012 (12:19 Uhr)

    toll dass die Leute jetzt die Überwachungskameras selber kaufen und am Halse baumelnd auch dorhin mitnehmen wo bisherige Spionagetechnik keinen einfachen Zutritt hatte ;-)

    Muss ich bald nen Störsender als Halsschmuck tragen?

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  4. von Jennifer am 01.10.2012 (13:16 Uhr)

    Solche Geräte werden spätestens dann ein Problem, wenn es um das Recht am eigenen Bild geht. Die Anwälte werden sich freuen.

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  5. von Nils am 03.10.2012 (16:14 Uhr)

    Ich dachte, dieser Trend nennt sich LifeCasting, unter Lifelogging kannte ich das bisher noch nicht. Hatte darüber nach dem letztjährigen ConventionCamp auch mal gebloggt: http://nilsmerker.de/lifecasting-trend-der-digitalen-generation

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