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Automatisches Empfehlungsmarketing: Wie Userball euren Kundenstamm erweitern will

    Automatisches Empfehlungsmarketing: Wie Userball euren Kundenstamm erweitern will

(Screenshot: Userball)

Das SaaS-Tool Userball soll es euch extrem leicht machen, eine eigene Empfehlungsmarketing-Kampagne auf die Beine zu stellen. Wir haben uns für euch die Beta-Version angeschaut.

Wachstum dank Empfehlungsmarketing

Was haben Dropbox, Paypal, Airbnb und Uber gemeinsam? Sie alle haben ihre heutige Verbreitung nicht zuletzt dem Einsatz von Empfehlungsmarketing zu verdanken. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Bestehende Kunden werden dazu animiert, den Dienst weiteren potenziellen Kunden zu empfehlen. Dafür erhalten die Bestandskunden dann eine kleine Aufmerksamkeit, beispielsweise einen Einkaufsgutschein oder eine Kostenreduktion im Falle eines Abo-Dienstes. Da neue Kunden ebenfalls angeregt werden, ihren Freunden und Bekannten von dem Dienst oder Produkt zu erzählen, entsteht im Idealfall ein Schneeballeffekt, der den Kundenstamm stetig wachsen lässt.

Userball soll die Erstellung einer Empfehlungsmarketing-Kampagne so einfach wie möglich machen. (Screenshot: Userball)
Userball soll die Erstellung einer Empfehlungsmarketing-Kampagne so einfach wie möglich machen. (Screenshot: Userball)

Vor allem für Startups und kleinere Online-Shops ist es aber oft zu aufwendig, ein eigenes System zum Empfehlungsmarketing aufzusetzen. Genau hier kommt jetzt Userball ins Spiel, denn das deutsche SaaS-Tool soll genau diese Funktion anbieten und dabei auch noch schnell und ohne größere Einarbeitungszeit oder hohe technische Hürden nutzbar sein. Nachdem Userball gerade in die öffentliche Beta-Phase gestartet ist, haben wir einen Blick auf den Dienst geworfen und verraten euch, ob die Macher ihre Versprechen einhalten können.

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Empfehlungsmarketing: So funktioniert Userball

Erstellt ihr innerhalb von Userball eine Kampagne, müsst ihr zunächst angeben, welche Webseite ihr Ziel sein soll. Anschließend fragt euch das Tool, wann eure Kunden für ihre Empfehlung belohnt werden sollen. Standardmäßig werden Prämien dann ausgezahlt, wenn die Empfehlung eine Conversion, also beispielsweise einen Kauf oder eine Anmeldung, auslöst. Alternativ könnt ihr aber auch schon etwas springen lassen, wenn ein Kunde eure Dienstleistung oder euer Produkt einem Bekannten empfiehlt. Zu guter Letzt besteht auch die Möglichkeit, eine zweistufige Prämie zu vergeben. Sprich: Für das Teilen eurer Inhalte auf einem sozialen Netzwerk bekommt der Kunde etwas, meldet sich darüber dann wirklich jemand an, gibt es eine zweite Prämie.

Empfehlungsmarketing: Userball hilft euch auch dabei, den Erfolg eurer Kampagne zu messen. (Screenshot: Userball)
Empfehlungsmarketing: Userball hilft euch auch dabei, den Erfolg eurer Kampagne zu messen. (Screenshot: Userball)

Anschließend könnt ihr festlegen, ob ihr einen Multi- oder einen Single-Gutschein-Code verwenden wollt. Ersteres bedeutet, dass jeder Kunde den gleichen Gutschein bekommt. Beim Single-Gutschein wiederum ist jeder Gutschein individuell. Das bedeutet, dass ihr eine entsprechende Liste mit Gutscheinen hochladen müsst. Anschließend müsst ihr nur noch bestimmen, welchen Wert jeder Gutschein haben soll. Möglich ist hier neben einem Geldwert auch eine prozentuale Angabe oder ein selbst definierter Wert.

Um eure Kampagne überall da zu nutzen, wo eure Kunden sind, könnt ihr sie als Widget auf eurer Webseite einbinden, einen Button für die Kampagne oder entsprechende Social-Shares für Facebook und Twitter generieren. Außerdem könnt ihr auch direkt in Userball eine entsprechende E-Mail bauen. Hier ist lobenswert, dass Userball ein Feld für euer E-Mail-Impressum enthält und Nutzer auch über die Notwendigkeit des Impressums informiert werden.

Anschließend müsst ihr im Grunde nur noch den notwendigen Code in eure Webseite einbauen, um über eure Kampagne angestoßene Conversions auch erfassen zu können. Viel einfacher lässt sich eine Empfehlungsmarketing-Kampagne vermutlich nicht aufsetzen. Für Fortgeschrittene gibt es auch die Möglichkeit, die Nutzerdaten eines eingeloggten Benutzers an das Widget zu übergeben. So können bestehende Nutzer eines webbasierten Dienstes euer Angebot direkt über das Widget teilen, ohne sich vorab per E-Mail oder Facebook anmelden zu müssen.

Automatisiertes Empfehlungsmarketing: Userball in Bildern

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Fazit: Userball macht Empfehlungsmarketing tatsächlich ziemlich einfach

Obwohl sich das Tool derzeit noch in einer Beta-Version befindet, macht Userball schon jetzt einen guten Eindruck. Mit wenigen Klicks solltet ihr eure Kampagne erstellt haben und könnt ihren Erfolg anschließend im Backend des Tools überwachen. Praktischerweise wird auch eine kostenfreie Variante angeboten, die sich ideal zum Ausprobieren eignet. Hier seid ihr allerdings auf eine Kampagne und maximal 100 Empfehler begrenzt.

Für monatlich 159 Euro könnt ihr mit Userball zwei Kampagnen erstellen, die dann wiederum von bis zu 2.000 Kunden genutzt werden können. Außerdem könnt ihr ab diesem Paket auch zusätzliche Prämienbedingungen festlegen. Damit ist es beispielsweise möglich, eine Prämie erst nach dem siebten oder achten Verkauf an den Kunden zu vergeben. Für 599 Euro pro Monat könnt ihr unendliche viele Kampagnen erstellen und bis zu 10.000 Kunden daran teilhaben lassen.

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