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Digit: Die App, die für dich Geld zurücklegt

Digit: Die App, die für dich Geld zurücklegt

Mit Digit startet in den USA eine spannende Alternative zum klassischen Sparbuch. Der Dienst automatisiert das Sparen, indem er erkennt, welche Beträge er ohne Probleme auf ein Sparkonto übertragen kann.

Digit: Die App, die für dich Geld zurücklegt

Automatisiertes Sparen. (Foto: Digit)

Digit will euch automatisch beim Sparen helfen. (Grafik: Digit)
Digit will euch automatisch beim Sparen helfen. (Grafik: Digit)

Digit: Sparen im Digitalzeitalter

Mit Digit geht in den Vereinigten Staaten ein spannender neuer Dienst für Sparer an den Start. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sparkonten müssen Nutzer nicht mehr selbst entscheiden, welchen Betrag sie monatlich von ihrem Gehalt darauf abzwacken wollen. Stattdessen untersucht ein Algorithmus, welche Ausgaben bei einem Digit-Nutzer anfallen und wie viel Geld er zum Sparen aufwenden kann. Alle paar Tage wird dann automatisiert ein kleiner Geldbetrag vom Bankkonto des Nutzers auf sein Digit-Sparkonto übertragen.

Das Unternehmen garantiert dabei, dass die Beträge nie so hoch sind, dass es zu einer Kontoüberziehung kommt. Dazu lässt sich der Service über ein Web-Interface verwalten, in dem Nutzer sehen, wie viel Geld sie bereits angespart haben. Bei Bedarf sollen Nutzer ihr Geld innerhalb von 24 Stunden zurück auf ihr Konto überweisen können. Gebühren fallen bei dem Service nicht an, allerdings zahlt Digit derzeit auch keine Zinsen auf das angesparte Vermögen. Zukünftig soll sich aber auch das ändern, wie hoch die Zinsen auf das gesparte Geld dann allerdings sein sollen, verrät das Unternehmen noch nicht.

Digit: Sparen per SMS

Die Web-App von Digit soll auch auf mobilen Endgeräten funktionieren. Eigene für iOS oder Android soll es dagegen nicht geben. Stattdessen können Nutzer SMS-Nachrichten nutzen, um beispielsweise ihren Kontostand zu überprüfen oder Geld von ihrem Sparkonto abzuheben. Dazu müssen sie nur die entsprechenden Befehle per SMS an den Anbieter schicken. Mit ihnen können Digit-Nutzer beispielsweise auch die letzten Kontoaktivitäten abrufen oder sich über demnächst fällige Rechnungen informieren lassen.

Digit ist ein extrem spannender Service, auch wenn er derzeit nur in den USA angeboten wird. Das Unternehmen plant aber, auch in anderen Ländern zu operieren. Mit genauen Angaben dazu hält sich die Firma derzeit aber noch zurück.

via www.theverge.com

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6 Antworten
  1. von Christian am 20.02.2015 (14:07 Uhr)

    Einer amerikanischen Firma meine Bankdaten anvertrauen, die dann irgendeinen Betrag auf ein anderes Konto überweisen auf dem es momentan keine Zinsen gibt... Welchen Vorteil soll das für mich haben?

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  2. von gerold am 20.02.2015 (14:24 Uhr)

    Heutzutage liegt die Prio leider darauf, dass es eine App für etwas gibt. Wie schwachsinnig das auch immer sein mag...das hier hat mit sparen oder Geld anlegen rein gar nichts zu tun, da es sich einfach nur um eine digitalisierte Form der Kaufkraftvernichtung handelt. 0% Zinsen, dazu eine realistische Inflationsrate von 2-3% p.a...da habe ich in 5 Jahren schonmal locker 10% verloren. Zudem sollte man sich fragen: bei welcher Bank wird das Geld "gespart"? Wie solvent ist diese? Welche Kosten fallen ggfls. an? Statt mit so einer App herumzuspielen, sollte man sich lieber mal ein gutes Buch über die Grundlagen der Kapitalmarkttheorie zu Gemüte führen ;-)

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  3. von Shiva am 20.02.2015 (16:23 Uhr)

    "Bedarf sollen Nutzer ihr Geld innerhalb von 24 Stunden zurück auf ihr Konto überweisen können."

    Und genau das ist das Problem mit dem "Sparen"

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  4. von Christian am 20.02.2015 (16:27 Uhr)

    Ich finde diesen Dienst ebenfalls nicht spannend. Er trägt eher zur Verblödung bei. Besser man entscheidet alleine, wieviel Geld man am Monatsende auf´s Tagesgeld schiebt oder in ETFs investiert. Das bringt mehr und ist auch nicht komplizierter als sich Digit einzurichten - mit all den offenen Fragen, was die weitere Entwicklung betrifft.

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  5. von Schwierig am 20.02.2015 (16:32 Uhr)

    Wenn der Algorithmus stimmt, dann sollte meine Bank das mal anbieten und mir jede Woche sagen wieviel Geld ich pro Woche vom Konto nehmen kann, um es vernünftig anzulegen anstatt in irgendwelchen Sparbücher, Bausparverträgen oder sonstigem Mist, der einem heutzutage angedreht wird.

    Find es aber dennoch interessant. Außerdem ist es lustig, dass sich hier über die nicht vorhandenen Zinsen echauffiert wird, wo doch selbst die Banken keine Zinsen mehr zahlen :)

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  6. von Geld durch chatten am 21.02.2015 (06:17 Uhr)

    Amerikaner vertrauen? Nein Danke!

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