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Axel Springer hat in Crowdinvesting-Plattform Bergfürst investiert

Screenshot bergfuerst.com

Die Crowdinvesting-Plattform Bergfürst hat einen prominenten Investor gewonnen. Das ist auch der Grund, warum Bergfürst mit einem TV-Spot wirbt.

Der Axel Springer-Verlag hat sich bereits 2016 über die WeltN24 GmbH an der Crowdinvesting-Plattform Bergfürst beteiligt. In einem sogenannten Media-for-Equity-Deal erwarb das Medienhaus einen Anteil an dem Unternehmen, der nach t3n.de-Recherchen nach einer Verwässerung durch weitere Investoren bei inzwischen noch knapp über zwei Prozent liegt.

Bei einem Media-for-Equity-Investment zahlt der Verlag nicht in Bargeld, sondern über Werbeleistungen. Auf dem zu Axel Springer gehörenden Nachrichten-Sender N24 wirbt Bergfürst bereits seit einiger Zeit mit einem TV-Werbespot. Axel Springer und Bergfürst-CEO Guido Sandler bestätigten t3n.de das Investment auf Anfrage grundsätzlich, wollten sich zu weiteren Details aber nicht äußern.

Bergfürst-Pivot: Die Crowd investiert nur noch in Immobilien

Bergfürst war Ende 2011 als Crowdinvesting-Plattform für mittelständische Unternehmen in der Wachstumsphase gestartet, tat sich aber schwer damit, Unternehmen auf die Plattform zu holen, die sich von der Crowd Geld leihen wollten. Eine der wenigen Ausnahmen war der Berliner Onlineshop Urbanara, der 2013 drei Millionen Euro von rund 1.000 privaten Anlegern auf der Plattform einsammelte.

Bergfürst-CEO Guido Sandler. (Foto: Bergfürst AG)

Inzwischen stehen Investitionen in Immobilien im Mittelpunkt – Investitionen in Unternehmen hat Bergfürst aufgegeben. Bergfürst wirbt hier mit Renditen von fünf bis sieben Prozent. Die Anleger gewähren dabei einem Bauentwickler ein mit der Immobilie gesichertes Bankdarlehen. Meist werden rund 70 Prozent durch eine Bank finanziert, der Rest kommt als sogenanntes Mezzanine-Kapital von den Crowd-Anlegern, die damit im Falle einer Insolvenz hinter den Ansprüchen der Bank stehen. Mezzanine-Kapital bezeichnet eine Mischform aus Fremd- und Eigenkapital.

Die Anteilsscheine können danach auf der Plattform gehandelt werden. Aktuell wird eine Immobilie in Königs Wusterhausen bei Berlin für 2,2 Millionen Euro finanziert. In diesem Fall kommen 7,8 Millionen Euro von der Bank dazu und rund 500.000 Euro als Eigenkapital der Projektgesellschaft. Nach eigenen Angaben verfügt Bergfürst über 19.000 angemeldete Investoren auf der Plattform.

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