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Was sich B2B-Kunden im E-Commerce wünschen [Studie]

Was sich B2B-Kunden im E-Commerce wünschen [Studie]

Eine aktuelle befasst sich mit dem Online-Handel im B2B-Bereich. Interessant ist dabei unter anderem, dass unser B2C-Kaufverhalten auch auf den Handel zwischen Unternehmen abfärbt.

Was sich B2B-Kunden im E-Commerce wünschen [Studie]
(Grafik: Shutterstock)

B2B: Neue E-Commerce-Studie vorgestellt

Der Anteil der Online-Einkäufe im Unternehmensbereich ist auch in den letzten zwei Jahren gestiegen. Das geht zumindest aus einer Expertenbefragung hervor, die vom Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg im Auftrag der Agentur Votum durchgeführt wurde. Laut der Studie tätigen drei Viertel der Unternehmen bereits Online-Einkäufe. Allerdings verkauft bisher nur jedes zweite Unternehmen seine Produkte und Leistungen auch selbst über die Online-Kanäle.

E-Commerce-Studie zum B2B-Bereich: Online-Handel spielt eine große Rolle. (Grafik: ibi research / Votum)
E-Commerce-Studie zum B2B-Bereich: Online-Handel spielt eine große Rolle. (Grafik: ibi research / Votum)

Geht es nach dem Großteil der Studienteilnehmer, wird dieser Anteil in Zukunft weiter steigen. 73 Prozent der Befragten gehen von einem Anstieg bis ins Jahr 2020 aus. Tatsächlich kaufen die Befragten schon jetzt geschäftlich häufiger online ein, als in ihrem Privatleben. 45 Prozent der Studienteilnehmer würden sich als Unternehmer sogar als begeisterte bezeichnen. Als Privatperson stimmten nur 37 Prozent diese Einstufung zu.

E-Commerce: Kaufverhalten im B2B-Bereich

Die wichtigste Rolle beim Aufspüren von Produkten und Dienstleistungen spielt auch im B2B-Bereich die Google-Suche. 91 Prozent der Befragten beginnen dort ihre Suche. Offline-Kanäle wie die Nachfrage im stationären Handel oder durch Print-Kataloge spielt hingegen eine immer kleinere Rolle. Unternehmen kaufen vor allem über den Online-Handel ein, weil es praktischer und schneller ist. Außerdem spielen geringere Kosten und die höhere Auswahl eine große Rolle.

B2B: Kunden erwarten den Komfort, den sie aus dem B2C-Online-Handel kennen. (Grafik: ibi research / Votum)
B2B: Kunden erwarten den Komfort, den sie aus dem B2C-Online-Handel kennen. (Grafik: ibi research / Votum)

Am häufigsten sind Käufer mit der mobilen Darstellung des Angebots unzufrieden. Schon 21 Prozent der B2B-Kunden kaufen schließlich mit dem Tablet ein. Außerdem wünschen sich viele die Möglichkeit, eine Bestellung ohne vorherige Registrierung durchführen zu können.

Grundsätzlich erwarten die Befragten, dass sich auch im B2B-Bereich der aus dem B2C-Sektor gewohnte Komfort und Service durchsetzt. Darüber hinaus sind genaue Such- und Filterfunktionen erwünscht, um den ungenauen Vorstellungen Struktur zu geben.

Ergebnisse einer ebenso interessanten Studie finden Onlinehändler im t3n-Artikel „So funktioniert Online-Marketing für deutsche Online-Shops“.

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Eine Antwort
  1. von B2B am 29.08.2015 (12:09 Uhr)

    Tja. B2B ist ein viel größerer Markt als B2C weil alles was Ihr im Supermarkt einkauft mehrere Hersteller, Vorprodukte usw. bedeutet die oft jeweils mehrmal den Endpreis repräsentieren. Consumer-Produkte sind als wirklich nur die Spitze vom Eisberg.

    Und das die Leute auf der Fachmesse per Tablett einkaufen wollen und die Fach-Messe mal wieder Bestellvolumen von hunderten Millionen verkünden kann, war mir schon vor vielen Jahren klar und hat damals natürlich keinen interessiert. Lasst Euch doch bei der IFA am Fachbesuchertag von den Fachkunden verklickern was besser sein könnte und ob sie viele Waschmaschinen, Fernseher,... dort Ordern (wohl geheim) bzw. wie viel Prozent der Jahresbestellungen die IFA so ausmacht. Und diese KMU sind doch angeblich die Zielgruppe Eurer Magento-Programmierer, SEO-Maximizer, PHP-Programmierer,... oder was hier sonst noch so in ist.

    Libri war immer technologisch führend. Fragt die vielleicht mal nach Tabletts oder allgemein technischen Veränderungen im Markt. Ein Fahrrad-Händler meinte vor ein paar Jahren zu mir, das er sein Faxgerät ausgemustert hätte weil die deutschen Firmen mit denen er zusammenarbeitet auch Email-Bestellungen akzeptieren. In anderen Branchen hingegen war damals oder ist FAX immer noch recht aktiv.

    Als Finanzamt könnte man recht einfach eine Preistransparenz-App organisieren um teuren Druckerpatronen usw. im Preis zu drücken.
    Ein Markt ist EIN EINZIGER Punkt an dem sich ALLE Nachfrage und ALLES Angebot VIRTUELL einfinden und jeder ALLE Informationen hat welche er für die Kauf/Verkauf-Entscheidung braucht. Also z.b. ob das Auto schon mal einen Totalschaden hatte oder ob von dem Automodell oder iMac in 3 Monaten das nächste Modell herauskommt. In USA hingegen gibt es ca. 12-15 Wertpapier-Börsen und noch 30-50 Darkpools was neulich herauskam als munter weiter gehandelt wurde und einzig und allein der Parkett-Handel der US-Hauptbörse ein paar Stunden wohl wegen Software-Updates ausfiel.
    Zumindest wäre es recht einfach einen Markt zu programmieren und bei B2B wären das Milliarden-Einsparungen und Verbesserungen fürs Firmen und Kunden. Die Rechtskosten, Patente usw. machen es dann uninteressant. Bald gehören deshalb also hier die meisten Mittelständler und oft Weltmarktführer den Chinesen und Amerikanern...
    Viele deutsche Markenfirmen wurden ja schon aufgekauft. Grundig ist das Vorbild...

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