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Crowdfunding-Plattform: Auf Backer zahlt ihr für die Software-Features, die ihr euch wünscht

Crowdfunding-Plattform: Auf Backer zahlt ihr für die Software-Features, die ihr euch wünscht

Mit Backer hat .net eine neue Crowdfunding-Plattform für Software-Projekte vorgestellt. Statt ganzer Projekte sollen mit Backer die Funktionen finanziert werden, die sich Nutzer einer oder eines Dienstes am meisten wünschen.

Crowdfunding-Plattform: Auf Backer zahlt ihr für die Software-Features, die ihr euch wünscht

Backer. (Screenshot: App.net)

Backer: Die neue Crowdfunding-Plattform von App.net. (Screenshot: App.net)
Backer: Die neue Crowdfunding-Plattform von App.net. (Screenshot: App.net)

Backer: Crowdfunding-Plattform für einzelne Funktionen

Egal ob Kickstarter, Indiegogo oder eine der unzähligen Alternativen: hat sich in den letzten Jahren zu einem integralen Bestandteil der Soft- und Hardware-Welt entwickelt. Während sich besagte Seiten für die Finanzierung ganzer Projekte als tauglich erwiesen haben, möchten die Macher von App.net mit ihrer Crowdfunding-Seite etwas anderes erreichen. Bei Backer geht es darum, Geld für die Entwicklung einer neuen Funktion für eine App oder einen Service einzusammeln.

Die Idee hinter der Plattform ist simpel: viel zu oft, so die Macher von App.net, verschwenden Entwickler ihre Ressourcen auf ein Feature, das von den Nutzern kaum genutzt wird. Backer soll dabei helfen, das Problem zukünftig zu umgehen. Als Entwickler stellt man auf der Plattform ein neues Feature vor, und lässt seine Nutzer anschließend mit ihrem Geldbeutel abstimmen. Im Grunde setzen die Macher darauf, dass Nutzer bereit sind, für die Funktionen, die ihnen wichtig sind, zu bezahlen.

Backer: Nutzung ist für Open-Source-Projekte kostenlos

Wer Backer nutzen möchte, der ist nicht gezwungen die API von App.net zu verwenden. Als Bezahlmethoden akzeptiert Backer Kreditkarten und Bitcoins, wobei der Ersteller einer Crowdfunding-Kampagne die Wahl hat, ob er beide Methoden nutzen möchte. Von erfolgreichen Kampagnen behält App.net fünf Prozent des Geldes als Bezahlung ein. Sollte eine Kampagne nicht ihr Ziel erreichen, fallen auch keine Kosten an. Außerdem bleibt die Nutzung des Dienstes für Open-Source-Projekte vollkommen kostenfrei.

App.net könnte mit ihrer neuen Crowdfunding-Plattform tatsächlich erfolgreich sein. Schon jetzt werben viele Kickstarter-Kampagnen mit Stretch-Goals, also der Entwicklung zusätzlicher Funktionen, die beim Erreichen eines Betrags umgesetzt werden, der über der eigentlich geforderten Summe liegt. Mit Backer könnte eine solche Art der Finanzierung für zusätzliche Features bestehender Projekte einfach genutzt werden. Um eine hohe Qualität der Backer-Kampagnen zu gewährleisten, verspricht App.net alle eingereichten Projekte zu überprüfen. Wer plant, eine eigene Crowdfunding-Kampagne ins Leben zu rufen, dem können wir den Artikel „Kickstarter: 10 Experten-Tipps für den erfolgreichen Start deiner Crowdfunding-Kampagne“ empfehlen.

via www.gulli.com

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