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Software

Banking-App in der Kritik: Die Macher von OutBank im Interview

    Banking-App in der Kritik: Die Macher von OutBank im Interview
Die Outbank-App fürs iPhone gehört zu den beliebtesten Banking-Apps in Deutschland. Die Zukunft ist aber offen. (Bild: Outbank)

Die Macher der Banking-App OutBank stehen immer wieder in der Kritik. Das neue Geschäftsmodell sorgt bei den Anwendern für Unmut und noch immer gibt es keine Android-App. Wir haben nachgefragt.

Die Macher von OutBank im Interview

Die stoeger it GmbH, Macher der Banking-Software OutBank für Mac und iOS, steht zum wiederholten Mal wegen ihres Geschäftsmodells in der Kritik. Der jüngste Streich ist ein Abo-Modell, das Nutzer monatlich zur Kasse bittet. Die Einführung hat wieder zu Unmut geführt: Viele Anwender kehren OutBank den Rücken und schauen sich nach Alternativen um. Markus Schicker, Leiter der Anwendungsentwicklung bei der stoeger it, stand uns Rede und Antwort zu den Entwicklungen bei der Online-Banking-Software OutBank.

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OutBank in der Kritik: Markus Schicker im Interview (Foto: outbank.de)

t3n.de: Bei den Banking-Apps gehört OutBank zweifelsohne zu den Pionieren im App Store. Nicht nur, was die App betrifft, sondern auch im Hinblick auf das Geschäftsmodell. Mit der aktuellen Version bietet Ihr sogar einen Sieben-Tage-Trial an, was laut Apple-Richtlinien eigentlich nicht geht. Wie kam es dazu?

Markus Schicker: Die Behauptung, dass wir gegen Apple-Richtlinien verstoßen, ist schlichweg falsch. Wir haben mehrmals mit dem Review-Team telefoniert und uns abgesichert, dass alles konform zu den App-Store-Richtlinien ist. Anders wäre die App sicherlich nicht schon dreimal durch den Review gekommen. Das neue OutBank-DE-Banking soll noch sicherer und komfortabler sein. Damit sich jeder Kunde unverbindlich einen Eindruck darüber verschaffen kann, welche Konten und Kreditkarten in OutBank DE unterstützt werden und welche Vorteile das Banking mit OutBank hat, kann das eigentlich kostenpflichtige Online-Service-Modul volle sieben Tage getestet werden. Alle anderen Funktionen innerhalb der App, wie z.B. Kassenbuchführung oder Auswertungen, können unbefristet genutzt werden. Auch einmal abgerufene Bankdaten stehen unseren Kunden auf ihrem Gerät jederzeit zur Verfügung.

t3n.de: Welche Neuerungen ergeben sich durch euer neues, abobasiertes Geschäftsmodell?

Das neue, sogenannte ServiceAbo ist unser spezieller Online-Dienst, über den wir jederzeit und in Echtzeit systemrelevante Konfigurationsdaten auf tausende von Endgeräten verteilen können. Hierüber gewährleisten wir einen fehlerfreien und sicheren Abruf von Kontodaten. Mit inzwischen deutschlandweit über 4000 unterstützten Banken, Sparkassen und Kreditkarten – und sogar PayPal – ist OutBank unseres Erachtens eine einmalige Kombination aus Sicherheit, einfacher Bedienbarkeit und Geschwindigkeit. Im Speziellen, wenn man berücksichtigt, dass unsere Kunden im Vergleich zu anderen App-Anbietern ihre Daten niemals aus der Hand geben müssen. Sicherheit und Datenschutz haben bei uns oberste Priorität.

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Die neue Version von OutBank kommt mit einem Abo-Modell.

Das Geschäftsmodell wurde für OutBank DE geändert, weil fortlaufende Anpassungen an neue Systeme, den SEPA/IBAN-Zahlungsverkehr oder auch neue Sicherheitsverfahren – zuletzt pushTAN und Photo-TAN, nur über eine langfristige und nachhaltige Finanzierung darstellbar ist. Nur so können wir unseren OutBank-Nutzern eine Banking-App zur Verfügung stellen, die jederzeit sicher ist und Banking einfacher und komfortabler macht.

„Viele Geschäftsmodelle sind für Anwender schwer verständlich.“

 Viele Geschäftsmodelle anderer Banking-App-Entwickler bzw. -Anbieter sind für den Anwender schwer zu verstehen. Die App der eigenen Hausbank wird zumeist durch das Konto querfinanziert, bei Drittanbietern gibt es nicht immer entsprechende Transparenz. Zum Teil zu Lasten der Sicherheit und des Datenschutzes. Anbieter, die sich derzeit noch über Einmallizenz finanzieren, werden früher oder später vor derselben Frage stehen: „Wie kann ich eine Banking-App zur Verfügung stellen, der meine Kunden vertrauen können und die ihnen trotzdem tagtäglich einfaches und komfortables Banking ermöglicht“.

t3n.de: Sicherheit ist für den Nutzer zweifelsohne wichtig und Grundvoraussetzung beim Thema Online-Banking. Nun gibt es in Deutschland einen Standard, HBCI, über den die Kommunikation zwischen Bank-Server und dem Client läuft. HBCI wird vom Gros der Banken unterstützt und alle Anbieter setzen auf diesen Standard. Beim HBCI läuft die Kommunikation über eine gesicherte SSL-Verbindung. Was macht also OutBank sicherer als andere Apps? Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Mac-Version von OutBank das Datenbankpasswort einst unverschlüsselt auf dem Mac ablegte.

Markus Schicker: Für unser  so viel kritisiertes Geschäftsmodell sind keine Kontodaten oder personenbezogenen Daten erforderlich. Informationssicherheit bedeutet, dass sich die Information jederzeit ausschließlich im Besitz des Nutzers und der dazu passenden (!) Banken befindet. IT-Sicherheit bedeutet, dass sowohl die App als auch die Daten zu keiner Zeit – auch nach einem eventuell Crash der App – Geheimnisse preisgeben. Ja, das Datenbankpasswort wurde in einer einzelnen Version durch die fälschliche Aktivierung der Fehlerprotokollierung (Debug-Version) unverschlüsselt in das Systemprotokoll eines Macs geschrieben. Wir haben durch zusätzliche automatisierte Testverfahren sichergestellt, dass dies nicht wieder auftreten kann. Zudem haben wir damals sofort reagiert, ein Advisory herausgeben und einen Expedited Fix veröffentlicht.

Richtig ist, dass HBCI bzw. FinTS eigentlich ein guter Standard sein könnte, würden sich die HBCI-fähigen Banken exakt daran halten. Es könnte alles so schön sein, aber in Wahrheit gibt es hier doch teilweise sehr freie „Interpretationen“ besonders im Hinblick auf die Inhalte und Struktur der genutzten Datenformate. So bedeutete die erste Phase der Umstellung auf SEPA für unser Team mehrere Monate Aufwand. Es gab im Speziellen immer wieder Probleme in den einzelnen Bank-Rechenzentren. Wir gehen davon aus, dass uns im Rahmen der noch offenen SEPA-Anpassungen weiterer ungeplanter Mehraufwand treffen wird. Man kann also bei der Pflege nicht davon sprechen, dass nur ein paar Web-Adressen aktualisiert werden. Auch die serverseitige Bank-Sicherheitsarchitektur entspricht nicht immer aktuellen Standards und führt zu funktionalen Störungen.

„Nicht alle Institute setzen auf den HBCI-Standard.“

Was jedoch unbedingt klargestellt werden muss, ist, dass keinesfalls alle Institute auf den HBCI-Standard setzen, so dass wir an dieser Stelle andere Verfahren nutzen. Die installierte App kommuniziert ausschließlich direkt mit dem jeweiligen Institut, das heißt beim Einsatz anderer Kommunikationsprotokolle, wie etwa Screenparsing oder der PayPal-API, haben wir in OutBank entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um Datensicherheit, -schutz und -integrität zu gewährleisten. Andere Banking-App-Anbieter nutzen hier in der Regel serverbasierte Technologien, so dass der Kunde gezwungen wird, seine Bankdaten sowie PINs und TANs an Dritte zu übermitteln.

OutBank ist also eine Standalone-App, die ohne Proxy-Rechner auskommt und somit als sehr sicher eingestuft werden kann. OutBank ist speziell für iOS und in der Mac-Version für OS X entwickelt worden, so dass wir hier Zugriff auf Betriebsystem-spezifische APIs haben, die die Sicherheit weiter erhöhen. Mit dem kommenden iOS 8 erlaubt uns Apple beispielsweise den Einsatz von TouchID, um den Zugriff auf die App-Daten abzusichern.

Zudem werden wir in OutBank DE bezüglich der HBCI-Verbindungen die Verbindungssicherheit mit einem kommenden Update nochmals drastisch steigern. Diese Technologie setzen wir in OutBank DE bereits für Verbindungen zu unserem Server ein. Zusätzlich werden sämtliche Konfigurationsdaten intern AES-verschlüsselt und mit einer per Clientzertifikat geschützten SSL-Verbindung übertragen. Damit wird ausgeschlossen, dass die App jemals von außen mit „falschen“ Daten versorgt werden könnte.

t3n.de: Mit dem Switch auf das Abo-Modell habt ihr euer Geschäftsmodell zum wiederholten Mal verändert. Seid ihr auf ein Miet-Modell umgestiegen, weil euch die Innovationen ausgehen?

Markus Schicker: Unsere Bestseller iOutBank und OutBank 2 werden seit nunmehr über fünf Jahren über Einmallizenz im App-Store angeboten. Mit OutBank DE wurde, wie bereits erläutert das Lizenzmodell auf wiederkehrend, sprich Abonnement geändert. Dies wurde von Apple vor kurzem für Apps aus dem Bereich Finanzen zugelassen. Die erste Banking-App-Version OutBank 2005 – damals für Nokia/Symbian – hat im übrigen ebenfalls schon erfolgreich das Abo-Modell genutzt. Wir denken, dass dies auch für unsere Kunden ein transparentes und faires Geschäftsmodell ist.

Das Wort „Innovation“ wird immer schnell benutzt, wenn es um neue Funktionen geht. 2005 gab es OutBank als erste Multibank-fähige App für das Nokia Smartphone 7650, iOutBank war 2008 die erste Multibank-fähige Banking-App im deutschen iTunes-Store. Das war innovativ, weil wir Mobile-Banking neu definiert haben. Wir haben das Thema Verschlüsselung und Datensicherheit immer wieder optimiert und stetig angepasst. Verschlüsselung transparent und zu jedem Zeitpunkt, egal ob lokal oder in der Cloud. Das sind Verbesserungen, die Innovationscharakter haben, da wir damit Vorreiter sind. Auch 2014 wird neue Maßstäbe für das Banking unserer Kunden definieren. Es geht uns dieses Jahr darum, den Zahlungsverkehr transparenter zu machen. Mehr dazu in Kürze.

t3n.de: Werdet Ihr das Abo-Modell auch für die Mac-Variante umsetzen? Wenn ja, muss der Nutzer für jede Version zahlen, oder gibt es so etwas wie eine OutBank-Flatrate?

Markus Schicker: Ja.

t3n.de: Also eine Flatrate?

Markus Schicker: Die neue OutBank DE Version für Mac wird ebenfalls auf das Abo-Modell setzen. Weitere Details hierzu, sobald wir mit der Version starten.

t3n.de: Im Appstore tummeln sich mittlerweile einige Banking-Apps, viele davon kostenlos oder zum kleinen Preis. Wie rechtfertigt Ihr den verhältnismäßig hohen Preis für OutBank?

„Wenn die App umsonst ist, muss das Geld woanders herkommen.“

Markus Schicker: Wenn eine App mit sensiblen Daten arbeitet und den Anforderungen von Bundesdatenschutzgesetz und der Datenschutzbeauftragten genügen soll, sind ständige Pflege und Anpassungen notwendig. Das kostet Geld. Wenn die App kein Geld kostet, muss das Geld woanders herkommen. Wenn es nicht woanders herkommt, leidet die Pflege. Damit wird kostenlos am Ende teurer.

t3n.de: Ein Wechsel des Geschäftsmodells führt zur Frustration bei den Anwendern, die ihren Zorn in Form von Rezensionen, aber auch bei Twitter und Co. zum Ausdruck gebracht haben. Bei der letzten großen Änderung im vergangenen Jahr und den damit einhergehenden Problemen mit dem iCloud-Sync habt ihr euch komplett aus den sozialen Medien zurückgezogen. Wie ernst nehmt ihr die Kritik eurer Nutzer?

Markus Schicker: Krisztina im Support kümmert sich fast ausschließlich nur um Benutzeranfragen. Sie gibt Hilfestellungen und beantwortet diverse Fragen. Mehr als 90% aller Anfragen werden durch die Kunden als „sehr zufrieden“ bewertet. Egal, ob die Anfrage per E-Mail, Twitter oder wie auch immer zu uns kommt, jeder Kunde der uns kontaktiert, wird mit seinem Anliegen ernst genommen und wir möchten ihm helfen. Wir wollen zufriedene Kunden – selbstredend.

Dass es mit iCloud in OutBank 2 diverse Probleme gab, führte bei uns dazu, dass wir kurzfristig das Support- und Entwicklerteam verstärkt haben. Mit iOS 7 und OS X 10.9 hat iCloud einen Stand erreicht, der von der Stabilität her deutlich besser ist. Wer jetzt noch Probleme mit dem iCloud-Sync hat, soll sich bitte an unseren Support, sprich an Krisztina wenden. Für OutBank DE wird ein neuer Cloud-Sync kommen. Wir setzen hier auf unsere eigene und plattformübergreifende Technologie, so dass wir einen fehlerfreien und einwandfreien Cloud-Sync gewährleisten können.

t3n.de: Das Bild in der Öffentlichkeit ist ein anderes. Die Rezensionen lesen sich nicht gut und auch bei Twitter liest man dieser Tage viel Negatives. Worin glaubt ihr liegt das begründet?

Markus Schicker: Zuerst einmal möchten wir versichern, dass wir fundierte und seriös vorgetragene Kritik extrem ernst nehmen und darauf reagieren. Dabei muss jedoch klar sein, dass wir weder die Zeit noch die Ressourcen haben, uns in jede öffentliche Diskussion einzuklinken. Das mag in Zeiten von Social Media, wo jeder zu allem etwas zu sagen hat, nicht zeitgemäß sein, wir können die Kommunikation mit unseren Kunden aber nur über die App selbst und unseren Support steuern. Die Differenz zwischen der Erwartungshaltung der Nutzer von OutBank und vieler Poster und unseren Möglichkeiten zur öffentlichen Interaktion führt zur Enttäuschung und teilweise zu bizarren Anschuldigungen.

„Es ist verständlich, dass jeder alles umsonst möchte.“

Wenn Sie sich die negativen Kommentare auf den verschiedenen Plattformen und in iTunes ansehen, werden Sie feststellen, dass diese sich hauptsächlich um unser Geschäftsmodell drehen. Es ist natürlich verständlich, dass jeder alles umsonst möchte. Genauso verständlich sollte es aber sein, dass wir nicht umsonst arbeiten können. Unser Support ist nachweislich ausgezeichnet. Umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass viele App-Entwickler überhaupt keinen Support anbieten. Zudem können wir bestimmte negative Kommentare das Produkt betreffend (auch den vielgescholtenen iCloud-sync) inzwischen nur schwer nachvollziehen, da die Rezensenten oftmals leider nie unseren Support in Anspruch genommen haben und uns daher keine Möglichkeit zur Hilfe geben. Von Kunden, die zufrieden sind und für gute Software auch bereit sind Geld zu zahlen, liest man übrigens auch einiges – sowohl in den Rezensionen als auch in unserem Support oder im Social Web.

banking smartphone
Bei Anwendern immer beliebter: Banking mit dem Smartphone (Foto: © apops - Fotolia.com)

t3n.de: Obwohl jedes Jahr neue iPhone-Nutzer hinzukommen, scheint das Neukundenpotential nicht zu reichen und der Bestandskunde wird erneut zur Kasse gebeten, für mehr oder weniger gleichen Funktionsumfang. Warum bietet ihr den Bestandskunden nicht die Möglichkeit des kostenlosen Upgrades? Stattdessen soll für den Umstieg noch mal gezahlt werden und das zweite Jahr wird gratis. Warum nicht umgekehrt?

Markus Schicker: Wer vor eineinhalb Jahren OutBank 2 gekauft hat, der nutzt eine der besten und sichersten Banking-Apps. Wer trotzdem auf das neue OutBank DE umsteigen möchte, dem kommen wir mit 12 kostenlosen Monaten und freiem Cloud-Sync entgegen. Wir haben im übrigen immer noch mehrere tausend zufriedene iOutBank-User, obwohl die App vor über einem Jahr aus dem App Store genommen wurde.

t3n.de: Wenn es noch so viele zufriedene Alt-Kunden, also Nutzer einer „alten“ OutBank-Version gibt, scheint es doch keinen Grund zu geben auf eine neue Version zu wechseln. Gibt es also gar nicht so viele Anpassungen an den Bank-Systemen?

Markus Schicker: Jeder Kunde muss letztendlich für sich selbst entscheiden, ob und wann er auf eine neue Version umsteigt. iOutBank mag sicherlich noch bei der ein oder anderen Bank zum Abruf von Kontodaten funktionieren, wer allerdings einen SEPA-Dauerauftrag einrichten möchte oder sein Kreditkartenkonto bei Barclay hat, benötigt dazu das neue OutBank DE. Es ist ein bisschen wie im richtigen Leben. Das alte Auto verrichtet irgendwie immer noch seinen Dienst, aber ein neues sieht nicht nur besser aus und ist sicherer, sondern dazu auch noch umweltfreundlicher.

Der Grossteil unserer Arbeit besteht darin, die Systeme fehlerfrei und sicher am Laufen zu halten. Dies beutet z.B. auch, Prozesse voherzusehen um Kunden zeitnah darüber informieren zu können, dass es beispielsweise bei der Postbank am Wochenende Wartungsarbeiten gibt. Änderungen in den Banksystemen bedeutet bei uns nicht nur einmalige Anpassungen sondern auch sehr ausgiebige und wiederkehrende Test. Zudem versuchen wir, alle Möglichkeiten, die uns Apple anbietet, in unsere Anwendung zu integrieren. Fortschritte bezüglich Sicherheit haben bei uns oberste Priorität, natürlich passen wir auch die User Experience fortlaufend an.

Die Anpassungen an iOS 7 sind nicht über Nacht zu integrieren und betreffen nicht nur die Optik, was Anwender auch bei Entwicklern anderer Apps beobachten können, die mehrere Monate gebraucht haben, um ihre Apps an iOS 7 anzupassen. Auch wenn viele Anwender denken, das wäre nur Optik und gleich erledigt. Daher hat auch nur OutBank DE die Anpassungen erhalten. OutBank DE läuft z.B. erst ab iOS 7.0.6, welches den kritischen Bugfix von Apple bezüglich der SSL-gotofail-Lücke enthält. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sehr viele Dinge unter der Oberfläche passieren, die der Kunde gar nicht wahrnimmt. Wir hätten mit der Veröffentlichung von OutBank DE auch die Updates für OutBank 2 einstellen können, haben uns aber aus Rücksichtnahme auf Kunden, die noch iOS 6 oder den Cloud Sync nutzen, dagegen entschieden. Auch wenn wir damit mehrfach Unmut erzeugt haben.

t3n.de: OutBank gibt es nur für die Apple Plattformen. Eine Ausweitung auf andere Plattformen führt zwangsläufig auch zu neuen Erlösquellen. Warum gibt es keine OutBank Version für Android, Windows oder als Web-Applikation?

„Es sind vor allem Sicherheits-aspekte, die einer Android-Version im Weg stehen.“

Markus Schicker: Android als Markt für Apps wird von uns immer wieder genau unter die Lupe genommen. Es sind derzeit immer noch überwiegend Sicherheitsaspekte, die uns davon abhalten, eine OutBank-Version auf Android anzubieten. Aber es gibt schon erkennbare Verbesserungen seitens Google. Viel spannender und interessanter finden wir das Thema Multiplattform, hier haben wir schon ein paar innovative Ideen. Mehr dazu in 2015.

t3n.de: Android ist euch also bisher zu unsicher gewesen?

Markus Schicker: Ja. Googlen Sie mal „android malware“ oder schauen sich entsprechende Meldungen bei CHIP oder auf Security-Blogs an. Auch dass eine Software-Verteilung an Google vorbei möglich ist, erscheint uns als potenziell gefährlich: Niemand wird daran gehindert, eine modifizierte oder „gefälschte“ App an Android-Anwender zu verteilen. Ob ein unbedarfter Anwender dies selbst einschätzen kann, wagen wir zu bezweifeln. In den Medien werden auch immer wieder Schadensfälle vermeldet. Solange wir nicht ein überdurchschnittlich gutes Gefühl dafür haben, mit diesen Bedrohungen umgehen zu können, werden wir weiterforschen. Wenn dies soweit ist, gibt es auch ein OutBank für Android.

t3n.de: Neben der deutschen Version von OutBank gibt es auch eine Variante für die USA. Gibt es Pläne für weitere Länder?

Markus Schicker: OutBank als Synonym für sicheres und smartes Banking in der Variante „OutBank US“ ist unser Ziel für 2014. Wir sind gerade dabei, viele weitere US-Banken in die App zu integrieren um auch in Amerika mit unserer Banking-App Fuß zu fassen. Nach erfolgreichem Start in den USA sind sicherlich andere Länder bzw. OutBank für weitere Banken, evtl. in China oder Singapur, eine weitere und reizvolle Herausforderung.

 

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34 Reaktionen
SoSo
SoSo
17.06.2014, 12:57 Uhr

Mich würde ja mal interessieren wie sich betreiber von Abo-Diensten das vorstellen: Soll ich mir jetzt für jedes Programm was ich irgendwie verwenden möchte ein Abo zulegen? Eins für's Banking, eins für's Office, eins für die Bildbearbeitung, eins für die Videobearbeitung, mehrere für Spiele usw.. Das wir richtig teuer;-)

Ich glaube, dass sich die kleinen Softwareschmieden genau mit sowas selbst ein Grab schaufeln. Ich sehe schon das App-Abo von Amazon und Google für ein paar müde Mark. Dies wird dann alle benötigten Apps im Bundle anbietet und niemand hat mehr Lust einzelnde Abo's bei den Kleinen abzuschließen :-D

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To
To
17.06.2014, 13:28 Uhr

Ich finde Abomodell für eine Anwendung die dauernde Pflege benötigt passend. Es handelt sich nunmal nicht um ein Produkt das einmal fertiggestellt wird und dann (abgesehen von Bugfixes) so verkauft werden kann. Schlecht wäre, wenn die ganze App ohne Abonnement nicht mehr funktionieren würde, (da man so extrem fest an das Abo gebunden wäre) das ist hier nicht der Fall: auch ohne Abo startet die App, man kann die Umsätze anschauen etz. Auch wenn man sich dazu entschließen sollte das Abo zu beenden verliert man nicht die Daten, die man während des bezahlten Zeitraums "gesammelt" hat. Es kommen lediglich keine neuen hinzu. Das Abo betrifft nur den Datenabruf. Eine sehr faire Lösung wie ich finde. Auch den Preis von 8,99 finde ich angemessen.
Softwareentwicklung ist nunmal nicht billig. Ich kann die ganze 99ct-Mentalität nicht nachvollziehen.

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Yattaro
Yattaro
17.06.2014, 13:51 Uhr

Was soll man dazu noch sagen, der Artikel bzw. Die Fragen die gestellt wurden sind gut, wobei ich mir noch folgendes gewünscht hätte: warum später der sync per in-app dazu gekauft werden muss obwohl es hieß, dass neue Features kostenlos kommen. Dies sollte doch ein Vorteil eines Abos sein. Die Antwort von den Machern kenn ich schon, aber da würde ich persönlich weiter nachhaken. Des Weiteren vermisse ich auch, dass nicht drauf eingegangen ist, dass OB2 später doch eingestellt wird, obwohl es hieß es bleibt... Auch hier windet sich Stoeger mit komischen und scheinheiligen Aussagen... Ich sehe hier die Bestätigung, dass ich diesem Unternehmen nicht mehr vertraue.
Was mich auch ärgert ist die Begründung, dass sie durch das Abo jetzt was verdienen, das hört sich so an, als ob sie bis jetzt nix verdient haben. Es gibt Kunden die warten drauf Unternehmer mit Geld zu bewerfen, nur es muss was geliefert werden und es muss ein Kundenfreudlicher Umgang stattfinden! Es gibt mehrere Beispiele, an denen man erkennen kann, dass man nicht auf ein Abo setzten muss, Reeder oder 1Password sind Applikationen die funktionieren und bis jetzt hat es auch bei OutBank geklappt.
Das was viele den Entwicklern vorwerfen ist nicht, dass die App in neuer Version nochmal zum Kauf angeboten wird, nein, sondern weil geworbene Leistung nicht eingehalten wurde! Das einzige was man von den Programmieren hörte das es andere Entwickler auch nicht schaffen, oder dass es Apples Schuld ist das etwas nicht funktioniert.

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Majusebetter
Majusebetter
17.06.2014, 14:21 Uhr

Es gab einfach ein Debakel nach dem anderen. Das hat sich schon längst so aufsummiert, sodass irgendjemand einfach mal merken müsste, dass es so nicht weitergeht. Vieles wirkt auf den Kunden, als wären es willkürliche Entscheidungen und Erklärungen, die niemand nachvollziehen kann. Im April erst wurde der Preis von Outbank für Mac erhöht, es wurde gesagt, dass der Support nicht eingestellt wird. Erst vor ein paar Tagen stellte sich das als verspäteter Aprilscherz heraus. Vor einem Jahr wurde Outbank 2 für Mac veröffentlicht. Die Software verspätete sich, weil die StoegerIT die Software zu spät bei Apple eingereicht hat. Damit verpasste man natürlich den den Kunden kommunizierten Veröffentlichungstermin. Letztendlich wurde dem Kunden mitgeteilt, dass Apple schuld sei, dass man den selbst gesetzten Termin nicht einhalten konnte. Dann, als Outbank 2 endlich veröffentlicht wurde, stellte sich heraus, dass die App langsam und unzuverlässig ist. Der iCloud-Sync funktionierte unzuverlässig und scheint auch heute noch nicht richtig zu funktionieren, wenn man die neueren Rezensionen im AppStore liest. Damals versprochene Funktionserweiterungen wurden teilweise bis heute noch nicht geliefert. Ach ja, StoegerIT konnte auch damals natürlich nichts für Apples iCloud-Verfehlungen und kommunizierte das auch so den Kunden. Der darauf folgende Shitstorm führte dazu, dass sich StoegerIT mit Outbank aus sozialen Netzwerken zurückzog. Meiner Meinung nach benötigt die Firma einen Marketingexperten, der sich um das Ganze mal kümmert...

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Mark
Mark
17.06.2014, 18:31 Uhr

Also mal ehrlich, wer glaubt es gibt alles gratis der hat einfach keine Ahnung wie Löhne bezahlt werden oder er bezieht Harz4. Wenn das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, und das tut es bei Stöger IT, ist das in Ordnung. Dumme Firmengründer die glauben es geht für lau stehen jeden Tag auf. Die verschwinden auch wieder früher oder später (eher früher) und der Kunde? Seriöse Arbeit mit der Verlässlichkeit auf lange Existenz der Firma ist nicht gratis zu haben. Aber es kann sich ja jeder aussuchen was er lieber möchte, gratis und Glück oder bezahlen und Sicherheit.

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Mike Mensenkamp
Mike Mensenkamp
17.06.2014, 18:54 Uhr

Ich nutze iOutBank praktisch seit der ersten Version und habe natürlich auch das Sync-Problem und suboptimalen Support miterleben dürfen. Das Programm läuft aktuell stabil und deckt deutlich mehr ab, als ich von einer Banking-App erwarte. Niemals werde ich allerdings auf ein Abo-Modell umsteigen, solange es bei anderer Anbieter andere Optionen gibt. Und bei den Erlebnissen aus der Vergangenheit insgesamt, sehe ich auch keinen Grund, aktuell Vertrauen in die großmundig angekündigte, zukünftige Entwicklung dieser Software zu investieren.

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mischah
mischah
17.06.2014, 21:18 Uhr

Sehr schöner PR-Text.

Antworten

paulkinet
paulkinet
18.06.2014, 03:20 Uhr

Qualität hat ihren Preis, keine Frage, ob das Abo-Modell greift wird sich zeigen. Fakt ist aber auch: nur weil seit Monaten nur noch an der Oberfläche geschraubt wird, muss man nicht das Payment-Model ändern (sorry, aber mehr kommt beim Nutzer eh nicht an). Informationen werden in aufwendige Benachrichtigungen versteckt, Kunden-Support sieht anders aus. Meiner Meinung nach ist Outbank, oder wie ihr euer App gerade nennt um noch mal zu kassieren, ist pleite. Jetzt kommt noch einmal das letzte Melken! Meine Bankdaten hab ich euch bereits entzogen. Viel Spaß beim Packen, ihr habt es verdient!

Antworten

Andreas
Andreas
18.06.2014, 08:11 Uhr

Ich gehöre zu denen, die neue Version nicht annehmen wollen. Es wurde bereits beim Umstieg von der ersten Version auf die Outbank2 eine Gebühr gegeben. Man hat wie es scheint nicht genügend Geld bekommen. Schade.... Ich werde solange es geht noch die alte Software nutzen, sollte es nicht gehen Komplet sein lassen.

Antworten

Christian
Christian
18.06.2014, 11:00 Uhr

Das ist doch ein gekaufter Beitrag oder? Wo bleiben die echten kritischen fragen zu den vorher getätigten Falschaussagen. Ich hab so ein kleines Problem diesem Unternehmen meine Sensiblen Daten anzuvertrauen auch wenn sie absolute Sicherheit geloben - auf der anderen Seite aber gemachte Versprechungen und Zusagen nicht gehalten werden. Hier kann ich persönlich sehr schwer Differenzieren ob nicht auch Irgendwann einmal aus irgendwelchem Grund bei den Sicherheitszusagen etwas geändert wird und unkommentiert bleibt.
So ein PR-Text der hier mit der T3N erstell wurde ist beschämend. Gut, wahrscheinlich ein einfacher Deal... wir sagen euch nur etwas wenn ihr nicht zu kritisch fragt... und vorher alle Fragen schön eingereicht und abgesprochen - am Ende Interview Freigegeben... Ist ja heute leider durchweg Praxis... nur gutheißen muss man es ja nicht.

Antworten

Maik Klotz
18.06.2014, 11:06 Uhr

@Christian: Erwischt. Machen wir Halbe/Halbe und Du verrätst keinem was? Die Aussagen stehen für sich alleine und es gab nachfragen. Wie geantwortet wird, haben wir keinen Einfluss drauf.

Was wäre denn eine kritische Frage von Deiner Seite gewesen?

Antworten

Mario
Mario
18.06.2014, 13:40 Uhr

@Maik Klotz: hier mal ein paar kritische Fragen
- Wieso müssen Abokunden für den CloudSync einen InApp kauf tätigen obwohl ja für die Pflege bereits eine Gebühr verlangt wird? Kosten demnach alle zukünftigen Verbesserungen etwas?
- Wieso hat Stoeger It noch vor 3 Monaten bekannt gegeben dass Outbank 2 weiterhin mit Updates versorgt wird?

Antworten

MarkusSchicker
MarkusSchicker
19.06.2014, 00:15 Uhr

@Mario:
- Wieso müssen Abokunden für den CloudSync einen InApp kauf tätigen obwohl ja für die Pflege bereits eine Gebühr verlangt wird?

Wurde an irgendeiner Stelle schon ein Preis dafür bekannt gegeben? Es geht hier primär um eine bewusste Handlung - es gibt Menschen die wollen keinerlei Cloud Sync - die sollen nicht versehentlich ein Funktion aktivieren die Sie nicht möchten.

- Kosten demnach alle zukünftigen Verbesserungen etwas?
Nein.

- Wieso hat Stoeger It noch vor 3 Monaten bekannt gegeben dass Outbank 2 weiterhin mit Updates versorgt wird?
Weil es stimmt - 2.4.3 kam nach der Ankündigung und 2.5 ist in Vorbereitung, weitere Updates werden folgen, bis OutBank DE den Cloud Sync erhält. Wir haben nirgends verbreitet, dass es ab heute keinerlei Support mehr geben wird, sondern das dies später dieses Jahr der Fall sein wird.

Antworten

Komacrew
Komacrew
19.06.2014, 00:52 Uhr

Wieso funktioniert der iCloud Sync bei jedem Wntwickler absolut zuverlässig außer bei iOutbank2? Wieso wird mir beim Start von iOutbank1 jedesmal ein Popup gezeigt ob ich nicht auf Version 2 wechseln möchte und so zum Wechsel gezwungen wurde? Bei Version ist der Schalter für News funktionslos. Es wird seit dem Update dauerhaft angezeigt: "Es gibt News. Wollen sie sie lesen? Später oder Ja..."
Wieso liefert iOutbank seit ein paar Tagen dauerhaft HBCI Fehler und die DE Version funktioniert? Das wirkt wie gewollt, um Leute zum Abo zu zwingen. Wieso würde der Preis für iOutbank2 so drastisch angehoben, wenn nicht um die letzten dummen Kunden noch schnell zu melken, mit Versprechungen über zukünftigen Support. Und direkt danach ankündigen nur noch bis später dieses Jahr ist da wie ein Schlag ins Gesicht....

Im grunde hat StoegerIT absolut alles daran gesetzt das Vertrauen in ihre Produktpolitik zu zerstören. Ich habe iOutbank1 bezahlt und genutzt bis sie kaputt geupdated wurde. Ich habe iOutbank2 gelkauft mit dem Werbeversprechen eines iCloud Syncs der bis heute nicht funktioniert. Ich habe eine Mac Version gekauft die ebenfalls Sync Probleme hat und nutzlos ist da sie inkompatibel mit der DE Version sein wird. Mit weiteren Updates die ich verweigern werde wird hier bestimmt auch noch nachgeholfen die User zur neuen Version zu zwingen. Und zu guterletzt enthält die DE Version die längst überfällige iOS7 Anpassung die es nun nie für die 2er Version geben wird.
Darüber hinaus funktioniert der 7 Tage Test nichtmals!
So glaube ich das Anfang 2015 iOutbank2 DE kommt mit einem inkompatibelen Abo-System und Kunden die im Dezember noch ein Jahr kaufen wieder über den Tisch gezogen werden!!

Für mich ist die StoegerIT ein absolutes No-Go und kann gerne aus dem AppStore verschwinden. Jegliche Bekannte werde ich weiterhin vor allen inklusive zukünftigen Produkten von diesem Entwickler-Account warnen und notfalls eher auf mobile Banking verzichten als ein weiteres (4.tes) mal zu zahlen und mehr als enttäuscht zu werden, denn ich fühle mich ehrlich gesagt abgezockt und verarscht als Kunde.

PS: das "Interview" ist genauso gekauft wie der super TÜV Rheinland Stempel. Die App wurde trotz des erwähnten Mangels ausgezeichnet, da sie nichtmals aufgefallen ist...

Antworten

Gruffy
Gruffy
19.06.2014, 13:44 Uhr

Ich bin ein Nutzer seit dem ersten OutBank, ich habe bis jetzt jede Version mit einem gewissen Preisnachlass erworben, sei es die Mac App, oder die iOS Apps. Ich bin bis jetzt absolut zufrieden mit Support und der Synk hat bis auf die Anfangsphase begrenzten Aussetztet bis jetzt gut funktioniert. Ich persönlich finde dieses Interview recht oberflächlich, es ist eben nicht nachgehackt worden, dass der Support der zweiten Outbank nach dem erfolgreichen Start von OutbankDE einfach mal eingestellt wird.

Ich als langjähriger Kunde, werde auf kein Abomodell umsteigen, ich werde mir wahrscheinlich Starmoney oder andere auch namenhafte und vor allem sichere Alternativen suchen. Ich bin auch der Meinung dass man leben und Leben lassen soll, Arbeit sollte auch entlohnt werden, aber die Entlohnung sollte an bestimmte Leistung gekoppelt sein.

Ein Abomodell ist meiner Meinung nach aus Kundensicht Obsolet und verbirgt für mich Fixkosten die ich auf lange Sicht nicht tragen möchte. Einer der Gründe, sollte ich morgen arbeitslos werden und nicht mehr diese Fixkosten tragen können, verliere ich sofort meine gewohnte Funktionalität und möglicherweise auch den Zugang zu meinen Daten. Aus diesem Grund kaufe ich mir auch einen ordentlichen Laptop und nicht das ChromeeBook oder wie dieses Zeugs sich schimpft, mein Unternehmen arbeitet mit opensource CRM Suiten und nicht mit Salesforce und wir speichern unsere Daten nicht in der Cloud (nicht wegen den Sicherheitsbedenken) sondern auf einem Synology Kistchen, weil sich diese Kiste innerhalb 3 Jahren im vergleich zu den anderen Cloudkosten rentiert hat und mir gehört( und hoffentlich nicht nach 3 Jahren kaputt ist).

Ich könnte so fortfahren, ich finde Abo Modelle sind Wunschgedanken von Entwicklern, planbare Einnahmen auf lange Zeiträume verteilt. Es widerspricht aber nunmal dem Fakt, dass es für die Enduser nicht das beste ist.

Es ist wie mit dem Leasing, du zahlst dich dumm und duselig und am Ende hast du nicht mal ein Auto, klar wenn ich Millionen an Steuern jeden Monat bezahle sind mir die paar Kröten egal. Aber mal ganz ehrlich, wie viele von uns haben zuu viel Geld??? Mag sein bei 2% der Bevölkerung trifft dies zu, die restlichen leben profan gesagt von der Hand in den Mund und ausgerechnet diese Bevölkerungsschicht braucht diese SoftwareTools wie Outbank um das Wenige war reinkommt nicht zu schnell wieder rausgeht. Ich gehöre zu den 98% die von der Hand in den Mund leben und ich kann mir das Streben von Outbank nach einer gesicherten Finanzierung, nicht leisten. Ich hoffe das ändert sich bald, bis dahin habe ich aber auch wahrscheinlich eine andere Alternative im Einsatz.

Bitte entschuldigt meine Rechtschreibfehler und die Lesbarkeit. Ich hoffe der Kern der Aussage ist herauskristallisierbar.

Antworten

Majusebetter
Majusebetter
19.06.2014, 15:26 Uhr

Den Kommentar würde ich so zu 100 Prozent unterschreiben.

Anmerken möchte ich noch, dass vor allem beim Beispiel Outbank der Kunde einfach nicht erkennen kann, wieso er immer und immer wieder bezahlen soll. Die Argumente, die vom Outbank-Team geliefert werden, sind keine Argumente, die den Kunden dazu bringen, dass er Outbank nutzt oder weiter nutzen wird.

Es wird aus Kundensicht andauernd eine neue App (mit neuem Namen) auf den Markt geworfen, die alte wird mehr oder weniger eingestellt, man muss zahlen, obwohl man nicht wirklich großartige Funktionserweiterungen für sein Geld erwarten kann.

Im Gegensatz dazu stehen dann Banking-Apps von anderen Anbietern, die entweder kostenlos angeboten werden (dazu zählen die Apps der jeweiligen Banken, z. B. Sparkasse) oder wo man einmal zahlt (z. B. iControl, Banking 4i) und ein mittlerweile gut ausgereiftes Produkt erhält, was über die Funktionalität von Outbank weit hinausgeht (z. B. Starmoney für Mac oder Bank X).

Für mich als Kunden, der bis zum Erscheinen von OutbankDE Outbank auf allen Plattformen genutzt hat und sich monatelang über Dinge wie fehlerhafter Sync, vergessene Kategorisierungen, Absturz der App beim Öffnen oder darüber, dass man auf dem iPad erst mal Geld zahlen muss, um überhaupt etwas drucken zu können, wurde das Vertrauen in die App längst derart ausgereizt, dass ich zu Alternativprodukten gewechselt bin.

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Hasenau
Hasenau
20.06.2014, 09:02 Uhr

Ich verwende Outbank in der ursprünglichen "Einmalzahlungs"- Version schon über mehrere Geräte und iOS Generationen hinweg.
Sicherlich gab es unzulänglichkeiten, ich habe diese dann konstruktiv angemerkt und diese entsprechend an den Support weitergeleitet. Die Anfragen wurden sogar persönlich immer korrekt und schnell beantwortet (übrigens immer durch Krisztina - wenn diese eine solche intereention erforderte -, nicht durch dauernd wechselndes "Supportpersonal" denen man immer wieder alles nochmal erklären muss) mit dem Ziel diese umgehend zu beheben. Was auch dann erfolgte.
Sicherlich betrachtet man jede Änderung einer Preisstruktur skeptisch. Office 365 hat es uns vorgemacht, nun auch Amazon mit Videodiensten also scheint dies ein notwendiges Businessmodell zu sein.
Wer also interessiert ist weiterhin diese App sicher nutzen zu können sollte umsteigen. ich werde dies spätestens beim iOS 8 bzw. iPhone 6, also dieses Jahr noch tun.

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Gruffy
Gruffy
20.06.2014, 09:31 Uhr

Ich möchte zum Hasenau Komentar etwas anmerken,

Die Unternehmen führen Monatlich bei guten Umsatz und Gewinn recht viele Steuern ab, deswegen wurden ja auch Sachen wie Leasing von Autos, Computer und dem restlichen Zeugs, weil dies bequeme Sachen sind und das
Unternehmen zahlt weniger Steuern. Vorrangig spreche ich von Mittelständischen Deutschen Unternehmen, nicht die Internationalen Konzerne wie Amazon und Apple, die keine Steuern bezahlen... Anderes Thema.

Abomodelle sind nichts anderes als Leasing, für Unternehmen mag es sich lohnen, für private Käufer überhaupt nicht!!!

Ich finde es ist völlig legitim die Kooperation zu verweigern, ich habe meine Primemitgliedschaft gekündigt, weil ich Lovefilm Abteilung nicht leiden kann und nicht zwangsweise finanzieren möchte. Microsoft Office Cloud Dienst verweigere ich auch, ich werde dieses Abomodell nicht akzeptieren und nutze die Vorgängerversionen, parallel dazu habe ich Pages und Numbers für mich recht einfache Programme entdeckt.

Ich weiß dass SAP und andere Dienstleister für Unternehmen mit diesen Praktiken angefangen haben, nur sind da eben hauptsächlich Geschäftskunden, und die Kosten werden anderes berechnet.

Wenn gar keine Alternativen gäbe, würde ich wahrscheinlich meckern und weiterzahlen, da der Markt aber voll mit guten Produkten im Bereich onlinebanking ist und die Lernkurve recht gleich ausfällt, werde ich meine Kundenstimme nutzen und allen Unternehmen die Abos anbieten die Stirn bieten.

Ich kann das nur jeden Kunden empfehlen, sich nicht mit Praktiken abfinden die einem nicht gefallen sondern ein Zeichen setzen und einfach mal NEIN sagen.

Bin gespannt was die anderen dazu zu sagen haben.

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Frederik
Frederik
20.06.2014, 15:39 Uhr

Ich kann allen vorhergegangenen Kommentaren nur zustimmen. Ich bin auch Kunde der ersten Stunde auf iOS und OS X und jegliches Vertrauen in Stoeger IT und Outbank ist verloren.

Der größte Witz war der iCloud Sync, Flagschiff-Feature von Outbank 2, und jetzt soll es ein neues Feature sein, dass der iCloud Sync in Outbank DE (3) entfernt wurde.

Auch dass die Anpassung an iOS7 so unglaublich lange gedauert hat - länger als bei allen anderen Apps. Jetzt steht bereits iOS8 vor der Tür, ich würde gerne erfahren, ob es für Outbank 2 auf iOS 8 ein Update geben wird, mit dem sich die App wenigstens noch starten lässt. In der iOS 8 Beta ist das nicht möglich und die Ankündigungen zum Einstellen des Supports für Outbank 2 lassen vermuten, dass hier nicht viel zu erwarten ist.

Ich habe vor ein paar Jahren mal eine Supportanfrage an Stoeger IT gesendet und eine merkwürdige Antwort bekommen. Wenn man viele Konten bei verschiedenen Banken hat, werden sie nach Banken gruppiert. In iOutbank (1) konnte man die Gruppierung nach Banken deaktivieren, so dass alle Konten in einer Liste stehen und beliebig sortiert werden können. In Outbank 2 wurde diese Möglichkeit entfernt und der Kundenservice schrieb mir dazu:

"Die Funktion wurde im Rahmen der Zusammenführung der Versionen iOS und OS X entfernt.
Aufgrund von Rückmeldung diverser Kunden haben wir beschlossen für OutBank 2 diese Option nicht anzubieten."

Eine merkwürdige Erklärung. Wieso sollte sich jemand an einer optionalen Funktion stören? Und einige Monate später war die Funktion durch ein Update wieder da. Stoeger IT sagt heute dies und morgen das und verarscht Kunden aufs Übelste.

Es ist völlig in Ordnung, dass man für gute Software Geld bezahlt. Aber es ist nicht in Ordnung, wenn für schlechte und fehleranfällige Software und unehrlichen Support immer wieder Geld bezahlt werden soll, und noch nicht einmal die versprochenen Features umgesetzt wurden, bevor die nächste bezahlte Version oder ein neues Abo-Modell präsentiert wird.

Ich kann mich den Kommentaren also nur anschließen, die Software wurde kaputt geupdated, kein Respekt für Kunden, beliebige, unwahre und immer wechselnde Aussagen.

Laut der Beschreibung im App Store "vertrauen" über 1.000.000 Kunden der Outbank App. Jetzt kann sich jeder ausrechnen, was für einen Umsatz StoegerIT so in etwa gemacht hat. Laut stoeger-it.de gibt es gerade mal 9 feste Mitarbeiter. Hier hat jemand extrem schlecht gewirtschaftet.

Stoeger IT = NO GO.

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Roberto
Roberto
20.06.2014, 19:33 Uhr

Es reicht! Danke für die Info, daß auch die Mac-Version bald ebenfalls umgestellt wird. Geht es halt wieder zu BankX auf dem Mac (oder das kostenfreie! Pecunia) und auf den iOS-Geräten zu Banking4i, welches natürlich genauso sicher ist, wie OutBank.

OutBank = Out Of Business Bank...

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Marco
Marco
21.06.2014, 01:39 Uhr

Wass mich sehr ärgert, ich hab mir einen IMac gekauft und festgestellt das es dafür nur Outbank 2 gibt was auch noch 20 Euro kostet. Daher habe ich den Support angeschrieben ob demnächst Outbank DE auch für den Mac kommt. Sie schrieben "Nein das ist nicht geplant" hier steht jetzt das es demnächst kommt und meine 20 Euro umsonst waren. Pfui !!!

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MarkusSchicker
MarkusSchicker
21.06.2014, 06:46 Uhr

@Marco: Wann war das? Ticketnummer? Es wird OutBank DE für den Mac geben. Dies haben wir auf unserer Webseite auch angekündigt.

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Mark
Mark
21.06.2014, 08:03 Uhr

Also wenn ich mir die ganzen Komentare hier so lese habe ich auch noch eine Bemerkung/Frage. Um in den Genuss des Umstiegsangebot für ein kostenlose Jahr und Cloud zu kommen muss man bis zum 30.6.2014 umsteigen. Ich nutze aber die Cloud in Outbank2 welche in OutbankDE noch nicht verfügbar ist. Also habe ich OutbankDE mal geladen und nutze es erst wenn die Cloud auch funktioniert. Ich hätte es besser gefunden OutbankDE zuerst fertig zu stellen und dann auszurollen. Mal sehen was dabei herauskommt.

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Marco
Marco
21.06.2014, 16:21 Uhr

Hier die ganze Mail:
Re: [#201477] IMac Version
Sehr geehrter Herr xxxx

vielen Dank für Ihr positives Feedback.

Aktuell ist keine neue App für Mac auf dem OutBank DE Stand geplant. Wir versorgen OutBank 2 für OS X natürlich weiterhin mit allen für die Nutzung nötigen Updates.
Sobald es hierzu News gibt, erfahren Sie diese auf www.OutBank.de.

Ab Version 2.4.5 können die Konten der Wüstenrot Bank auch in OutBank 2 OS X eingerichtet werden. Die Version befindet sich bereits in Testphase und wird voraussichtlich noch diese Woche bei Apple zum sog. "Review" eingereicht. Einen genauen Verfügbarkeitstermin kann ich Ihnen noch nicht nennen.

Bitte zögern Sie nicht, sich mit weiteren Fragen jederzeit an mich zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Krisztina Csernavölgyi
OutBank-Support

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Marco
Marco
21.06.2014, 16:23 Uhr

Was ich noch vergessen habe, meine Anfrage war aus Juni 2014 !!

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Dan
Dan
22.06.2014, 17:08 Uhr

Ich steige nicht in das AboModell ein,bin ebenfalls Nutzer der ersten Stunde.

Interessant finde ich die Antwort auf die Frage, ob man nur einmal das Abo für iOS und Mac zahlen muss, da hat T3N von Flatrate gesprochen. So wirklich klar hat Herr Schicker die Antwort nicht gegeben.
Es ist damit immer noch offen, ob man möglicherweise 2x das Abo zahlen muss, iOS + Mac.

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MarcHe
MarcHe
29.06.2014, 07:53 Uhr

bei v2 hat man nur cloud+sync usw. als Verkaufsargument publiziert, gereift ist das Produkt jedoch beim Kunden.
bei v3 (DE) setzt man nunmehr auf verstärkt auf Sicherheit, erwähnt das Mac-Problem und vergisst ua. http://www.heise.de/newsticker/meldung/iPhone-Banking-mit-gravierenden-Luecken-1147040.html.

In Sachen SEPA (Aktualität) hat man sich bei O v2 Zeit gelassen, 08/2013 kam vom Support: "Die neue IBAN-Regeln werden derzeit noch nicht berücksichtigt. "

Stiefmütterlich wird bezahlcode behandelt, so wurde die SEPA-Funktion erst parallel mit O v2 Kompatibilität frei gegeben. Die EPC-Spezifikationen SEPA-QR-Code vom 11.02.13 wurde bisher nicht umgesetzt.
vr.de/Sparkasse+/subsembly.com können diese bereits verarbeiten und wenn man nach A/CH schaut, hier können banking-apps sogar direkt versenden.

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immihenne
immihenne
04.07.2014, 07:59 Uhr

Schade, dass es so viel Negativstimmen gibt. Ich bin überzeugt davon, dass OutBank eine sehr gute Arbeit macht und vielmehr, ich habe OutBank auf Mac und iPhone von Anfang an und bin insgesamt sehr zufrieden. Ich bin nicht kritiklos, aber das gute Software Geld kostet sollte doch jedem klar sein. Der jährliche Betrag ist doch völlig im Rahmen, vor allem, wenn man gute Qualität und gutes Design schätzt.
Meine bereits angesprochene Kritik bezieht sich darauf, dass die Mac Version angeblich nicht mehr weitergeführt wird. Lese hier jetzt sehr erfreut, dass dies jetzt doch passieren wird. Auf der OutBank Webseite hab ich darüber nämlich nichts gefunden. Aber gut, dass es jetzt doch gute Nachrichten gibt.
Bzgl. der iCloud-Synch-Probleme, die hab ich ja auch mitbekommen, allerdings frag ich mich welche App denn die Kombi zu bieten hat MacOS+iOS für iPhone und iPad und dann noch iCloud-Sync... hier war es mir immer nur wichtig die Kategorisierung in iCloud-Synch zu halten und OutBank hat immer spätestens dann wieder gut synchronisiert, wenn ich den "Bankkontakt" neu synchronisiert hatte (das ist ein anderes Synch). Wie es mit diesem Thema weitergeht, bin ich mal gespannt... am Wichtigsten scheint mir aber: a) guter Support - ständige Weiterentwicklung b) Sicherheit der Daten c) top Usability d) Cross-Platform Support (insbesondere Mac OS + iOS) --- a bis d scheint mir von allen Banking Apps bei OutBank am besten gelöst zu sein. Weiterhin Good Luck!
PS: ich bin kein Mitarbeiter von OutBank oder sonstewas... ich bin einfach nur ein User, der die Dinge gerne etwas differenzierter sieht und der weiß, dass Softwareentwicklung mit viel Arbeit verbunden ist und deshalb auch sein Geld wert ist.

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MarcHe
MarcHe
04.07.2014, 08:05 Uhr

@immihenne
schau dir mal subsembly an - wurde bereits oe.
Top Service, Sicherheit gegeben, Cross-Plattform (Windows, iOS, Android - in Kürze Mac)

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immihenne
immihenne
19.07.2014, 12:20 Uhr

Mit Cross-Plattform hätte ich wohl besser "Cross-Form-Faktor" sagen sollen d.h. iPhone+iPad+iMac. Windows ist mir egal zumal ich keinerlei Window Gerät habe. Mir ist es wichtig ein möglichst konsolidiertes, integriertes und einfach zu handhabendes Umfeld zu haben. Mac OS wird ja bei subsembly noch nicht angeboten, bei Outbank aber schon. Also hier eindeutig ein Minuspunkt (ohne dass ich mir subsembly im Detail angeschaut habe) zumal ich die "heavy" aber wichtigen Banking Aktionen auf dem Mac durchführe (Kategorisierung, Export in Spreadsheets etc.). Trotzdem Danke.

MarcHe
MarcHe
21.09.2014, 19:36 Uhr

lt. Facebook: ab sofort steht die lange erwartete erste Vorschauversion von “Banking 4X” für Mac OS X zur Verfügung.

ACHTUNG: Es handelt sich um eine frühe Vorschauversion und ist nicht für den alltäglichen Einsatz gedacht. Wir übernehmen keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Probleme mit dieser Vorschauversion.

Die Vorschauversion kann direkt über folgenden Link auf einem Mac ab OS X Version 10.7 und auch auf OS X Yosemite Betaversionen installiert werden:

https://subsembly.com/beta/Banking4X.pkg

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witti99
witti99
10.09.2014, 08:09 Uhr

Hier wir in einem Kommentar geschrieben, dass stoeger-IT einen Marketing Experten benötigt. Den haben Sie doch längst, eine hochbezahlte Kraft aus Amerika. Jemand, der sich damit rühmt Firmen aus der ganzen Welt saniert zu haben. Und ich denke jeder weiß, solche Menschen gehen über Leichen, da zählt nur der eigene Erfolg! Diesem Manne haben wir mit sehr hoher Sicherheit das Abomodell zu verdanken.

Die Kosten bei Stoeger-IT werden sich, mal abgesehen von dem besagten Herren, sicherlich nicht verdreifacht oder vervierfacht haben. Sehr wohl aber jetzt die Einnahmen durch das Abomodell.

Ich bitte Euch. Da kommt jemand hochbezahltes aus den USA und zeigt Euch mit Sicherheit eine atemberaubende Präsentation mit Diagrammen, welche in die Höhe schießen. Gleiche Einnahmen, wenn nur jeder Vierte Kunde erhalten bleibt. Doppelte Einnahmen, wenn jeder zweite Kunde bleibt. Vierfache Einnahmen, wenn jeder Kunde bleibt. Dazu kommt, dass bei nur der Hälfte der bleibenden Kunden Krisztina vom Support nur halbtags arbeiten und bezahlt werden muss :-)

Bei Stoeger-IT geht es um Geld, nicht um das in der Software, nein ums Eigene. Klar, irgendwo ist das bei jeder Firma so. Was sie aber nicht verstehen, dass diese Geldgier rein durch die teilweise Abhängingkeit der Kunden befriedigt wird. Ohne erkennbare Vorteile zahlt man jetzt ca. das Vierfache? Ich hatte das mal genau ausgerechnet.

Das Schlimme daran. Mit ein paar grafischen Änderungen und Entfernen des Problemkindes, dem CloudSync, wird einem eine neue, ach so tolle Software vorgespielt. Die 2D Optik setzen andere Hersteller mal so zwischendurch um.

Die persönlichen Angriffe auf Herrn Stoeger und seine Familie verurteile ich bis aufs Letzte. Trotzdem muss er sich meiner Meinung nach den Vorwurf der Geldgier nun mal gefallen lassen. In keinem Interview hat jemals einer die vierfachen Kosten erklären können. Vollkommen verantwortungslos und gewissenlos wird hier also eine vierfache Preiserhöhung durchgedrückt. Für diese Erhöhung eigentlich nichts zu bringen als ein paar geänderte Farben und leichte Produktpflege ist vermessen. Anstatt den Cloudsync hinzubekommen und eine stabile Software mit netten neuen Funktionen auf den Markt zu bringen, wird hier, sorry, aber nun mal abgezockt. Einen Kontenrundruf beim Start als Neuerung anzupreisen, Hallo? Das ging schon in der alten Version! Und juhu, endlich habe ich die Sperrnummer meiner Bank in Outbank. Sorry, aber wie sinnlos ist das denn. Dafür brauche ich nicht einen Haufen Geld zahlen. Es gibt doch eine zentrale Sperrnummer für alle Banken und die liegt bei mir in den Kontakten und "EC Sperrdienst".

Und vielen Dank Herr Stoeger für Ihr Umsteigeangebot. Wie lange galt das? 4 Wochen oder 8? Die Anwender waren verunsichert! Sie hätten auslesen können, ob der Kunde die alte Outbank Version nutzt und so das kostenlose Jahr bieten können. Ich habe den Angebotszeitraum um ein wenige Tage überschritten und wurde nun zur Kasse gebeten. Aber der Super-Ami möchte ja auch bezahlt werden :-)

Fazit: Sicherheit ist wichtig, klar. Aber mit Ruhm habt ihr Euch da nicht bekleckert. Hat nicht mal eine Computerzeitschrift herausgefunden, dass in Outbank sensible Daten, bzw. das Anmeldekennwort in Klartext gespeichert wurde? Und die ständigen Doppelbuchungen durch den komplett defekten CloudSync. Sorry, dass mein Konto nicht nur 50 Buchungen wie in Eurer Testumgebung hat. Den CloudSync habt ihr voll verhauen und somit Kundendaten zerstört.

Mein Trend geht eindeutig zu Banking 4i und dem bald kommenden Banking 4X für Mac. Eine Software die sehr viel mehr Funktionen bietet als Outbank und das zu einem geringeren Preis.

Warum einige Leute den Mund nicht voll genug bekommen, weiß ich nicht. Kleine Brötchen auf Dauer backen fällt dem Deutschen wohl zunehmend schwerer. Die Welt erobern, Macht und Geld, das ist es, was zählt. Und am liebsten eben mit Macht das meiste Geld scheffeln. Das nun mal auf Kosten der Anwender.

Herr Stoeger sollte sich nur eines vor Augen führen. Das Preis-/Leistungsverhältnis seiner Software ist von einen auf den anderen Tag gewaltig gefallen. Er hat mit Outbank DE eine Software geschaffen zum vierfachen Preis mit weniger Funktionen.

Das Geld und Macht ihm wichtiger ist als sein Lebenswerk, damit muss er nun leben.

Antworten

Sparky_xx
Sparky_xx
13.02.2015, 08:14 Uhr

Outbank argumentiert das Abomodell damit, dass Softwareentwicklung Kosten verursacht und man die nicht kostenlos zur Verfügung stellen kann. Aha, das soll wohl etwas Neues sein. Zum Einen hat meine jetzige Outbank Kaufversion auch etwas gekostet. Daß das Kaufmodell fuktioniert, hat es schon länger bewiesen als die Outbanker alt sind und dass Outbank mit einem geringen Preis in den Markt eingestiegen ist liegt wohl daran, dass man als Newcomer sich erst mal einen Kundenstamm zulegen wollte. Ich hätte auch etwas mehr bezahlt, was ich ja auch vorher für meine Windows Banking SW gemacht habe. Wenn Qualität, Funktionalität und Service stimmen ist es ja auch kein Problem. Dann kann auch ein Update einen angemessenen Preis kosten. Die wahren Gründe für das Outbank-Abo sind Gewinnmaximierung und was noch viel wichtiger ist, ist es den Nutzer in eine Abhängigkeit zu bringen. Beim Kaufmodell hat der Nutzer bei jedem kostenpflichtigen Update die Wahl dies zu nehmen, oder gegen einen Aufpreis eine andere SW zu nehmen. Die alte Version ist ja für die Daten noch nutzbar. Und das ist beim Abo eben nicht der Fall. Mit Beendigung des Abo ist der Zugriff auf die Daten auch beendet. Man sitzt also in der Abo-Fall! Selbst wenn Qualität, Funktionalität oder Service nicht mehr stimmen, wird einem der Wechsel sehr schwer gemacht. Und da ist von der Abo-Preisentwicklung noch gar keine Rede. Für mich war es das mit Outbank!

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MarcHe
MarcHe
04.06.2015, 13:58 Uhr

wo ist eigentlich die US-Version www.outbank.us ist seit geraumer Zeit nicht erreichbar

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