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Kaum eine Banking-App kann überzeugen: Nur 7 von 38 bekommen ein „gut“ von Stiftung Warentest

Kaum eine Banking-App kann überzeugen: Nur 7 von 38 bekommen ein „gut“ von Stiftung Warentest

Geht es nach der Stiftung Warentest, besteht im Bereich der Banking-Apps noch einiges an Nachholbedarf. Nur sieben von 38 getesteten bekamen ein „gut“ als Bewertung.

Kaum eine Banking-App kann überzeugen: Nur 7 von 38 bekommen ein „gut“ von Stiftung Warentest

Banking-Apps im Test. (Grafik: Shutterstock)

Stiftung Warentest: Nur wenige Banking-Apps verdienen das Prädikat „gut“

In der Juni-Ausgabe des Magazins Finanztest hat sich die Stiftung Warentest eingehend mit Banking-Apps auseinandergesetzt. Richtig überzeugt waren die Tester allerdings nur von wenigen dieser Apps. Tatsächlich schafften es gerade mal sieben der insgesamt 38 getesteten Apps, die Bewertung „gut“ zu erhalten. Die Bestnote „sehr gut“ konnte keine der Banking-Apps erringen.

Getestet wurden der Funktionsumfang, die Nutzerfreundlichkeit sowie Passwort- und Datenschutzbestimmungen. Außerdem wurde überprüft, ob die Apps auch wirklich nur Daten senden, die für ihre Funktion notwendig sind. Wurden darüber hinaus Daten an den Betreiber der App verschickt, stuften die Tester die entsprechende App als kritisch ein.

Banking-Apps: Auf der Android-Plattform lagen die Sparkassen-Apps vorne. (Grafik: Sparkasse)
Banking-Apps: Auf der Android-Plattform lagen die Sparkassen-Apps vorne. (Grafik: Sparkasse)

Banking-Apps im Test: Die Sparkasse liegt vorne

Unter iOS konnte vor allem Outbank DE überzeugen. An zweiter Stelle sahen die Tester die App der Sparkasse. Auf der Android-Plattform sah die Stiftung Warentest die Banking-Apps „Sparkasse“ sowie ihr kostenpflichtiges Gegenstück „Sparkasse+“ vorne. Beide kamen auf eine Bewertung von 2,1. Allerdings versendeten beide Sparkassen-Apps auch Daten, die für ihre Nutzung nach Ansicht der Tester nicht notwendig gewesen wären.

Generell fehlt es einigen Banking-Apps noch an wichtigen Funktionen. Bei elf der Apps ließen sich frühere Überweisungen beispielsweise nicht für zukünftige Aufträge abspeichern. Bei 13 Banking-Apps wiederum schlugen Auslandsüberweisungen fehl oder der Nutzer konnte keinen Termin für eine Überweisung festlegen.

Den vollständigen Testbericht findet ihr in der Ausgabe Juni 2015 des Magazins Finanztest oder als kostenpflichtigen Artikel auf der Website der Stiftung Wartentest.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch unseren Artikel „Notwendiges Übel: Banking-Apps in Deutschland“ lesen.

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4 Antworten
  1. von QR-Rechnungen am 19.05.2015 (18:08 Uhr)

    Was sind denn das für Programmierer die unnötig Daten übertragen.

    Die Webseite responsive machen wäre vielleicht schlauer. Die Leute wollen Überweisungen auch am Smart-TV machen.

    Nett wäre auch wenn man Rechnungen usw. per QR-Code scannen könnte. Das will bisher ausser mir leider niemand.

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    • von E. am 22.05.2015 (13:34 Uhr)

      Rechnung per QR-Code - das wäre wirklich mal ein Service der Sinn macht und responsive Sites!
      Aber das Wort App scheint den Veranwortlichen geläufiger zu sein ;).

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  2. von Baureihe56 am 20.05.2015 (15:20 Uhr)

    Mir ist das alles viel zu riskant. Ich mache meine Bankgeschäfte schon seit Jahren am PC. Warum soll ich denn jetzt alles über mein Handy machen ? Wie verrückt ist das denn... mal angenommen ihc verlier das Ding mit alle Daten, oder Jemand überfällt mich und hat gleich alle Daten auf meinem Handy um mich komplett leer zu räumen. Horrorvorstellungen :-(
    Was soll das, alles unbedingt alles auf dem Smarphone machen zu müssen. Ich werde es jedenfalls nciht machen

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    • von E. am 22.05.2015 (13:46 Uhr)

      Du sagst es. Und am Ende wird der Überweisungs-Tan auch gleich noch aufs Handy geschickt, weil Banken sich auch das Geld für Tan-Listen ect. sparen möchten. Bei den Mini-Online-Passwörter die man bei Banken zur Zeit nur vergeben kann ist das eine enorme Angstquelle.

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