Mit über 800 registrierten Anmeldungen war das BarCamp Berlin 3 sicher das größte seiner Art bisher in Deutschland. Das Flair der Web-2.0-Hauptstadt Berlin und die vielen internationalen Gäste taten ihr Übriges, um es zu einer besonderen Veranstaltung zu machen. Wer nicht dabei sein konnte, findet im Netz zahlreiche Stellen, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen.
Ein BarCamp funktioniert wie eine Konferenz, nur dass der Ablauf nicht im Vorfeld feststeht. Alle Teilnehmer sind aufgerufen, selbst aktiv zu werden. Deshalb beginnt jeder Tag eines BarCamps mit der Planung der "Sessions". Das können klassische Vorträge sein, sind oft aber auch Workshops oder Diskussionsrunden. Was am Ende bei einem BarCamp rauskommt, hängt somit immer stark von den Teilnehmern ab.
Bei kleineren BarCamps gibt es darüber hinaus eine Vorstellungsrunde. Die wurde in Berlin angesichts der Besuchermenge eingespart. Auch an weiteren Stellen unterschied sich die Berliner Veranstaltung von anderen: Allein der Ort, die Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom, beeindruckte durch ihre schiere Größe und die Verbindung aus alter und neuer Architektur. Ein Problem war allerdings die schlechte Akustik in den meisten Session-"Räumen". Nur durch Stellwände voneinander abgetrennt, überlagerten sich die Geräusche aus den einzelnen Sessions häufig, was von vielen Besuchern zurecht bemängelt wurde. Schade, denn davon abgesehen war das BarCamp ausgezeichnet organisiert und vorbereitet.
Die Themen kann man auf der Website des BarCamps nachvollziehen. Hier finden sich außerdem die Präsentationen zu den Vorträgen und eine Übersicht zu weiteren Berichten.
Beiträge zum BarCamp sind in der Regel mit dem Schlagwort "bcberlin3" gekennzeichnet. Auf diese Weise findet man auf vielen Stellen etwas dazu, zum Beispiel bei Twitter, Technorati oder Flickr. Einen bunten Mix aus allem gibt es hier bei Soup.io. Auch drüben im yeebase Blog haben wir während des BarCamps einige Eindrücke festgehalten.
Das BarCamp Berlin 4 ist bereits angekündigt, ein Termin steht allerdings noch nicht fest.
















