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BarCamp Hamburg: “Content is King, Navigation is Queen”

Mit dem BarCamp Hamburg startete am heutigen Freitag eine der größten (Un-)Konferenzen Deutschlands. Aufgrund des großen Interesses waren alle Tickets schon eine Stunde nach Anmeldungsbeginn vergriffen, berichteten uns die Veranstalter. Nicht ganz ohne Grund, wie wir heute feststellen durften.

BarCamp Hamburg: “Content is King, Navigation is Queen”

BarCamp Hamburg: Leckeres Essen und interessante Sessions

Das BarCamp Hamburg läuft in diesem Jahr unter dem Motto „Eat – Share – Love“ und tatsächlich, an eben dieser Wortreihenfolge orientiert sich auch die . Nach einem umfangreichen Frühstück („Eat“) starteten die ersten Vorträge und Diskussionsrunden („Share“), dessen Ende am heutigen Abend die „Herzblatt“- Session („Love“) bildet. Es ist davon auszugehen, dass sich daran auch am morgigen Samstag nichts ändert.

Mit 350 Besuchern ist das BarCamp Hamburg eine der größten (Un-)Konferenzen Deutschlands. Im vergangenen Jahr wurde der Hashtag zur Veranstaltung sogar Trending Topic auf Twitter. Neben all dem Essen und vielen Gesprächen blieb auf dem BarCamp Hamburg aber auch ausreichend Zeit einige der Sessions zu besuchen. Mit diesem Kurzüberblick wollen wir deshalb schon jetzt ein erstes Zwischenfazit ziehen.

Youtube für Fortgeschrittene

In „Youtube für Fortgeschrittene“ erläuterte Matthias Morr oft vernachlässigte Tipps und Tricks des Videoportals. Morr ist als „Schifftester“ auf der Plattform unterwegs und lieferte zahlreiche Insights, die dem gängigen Youtuber kaum geläufig sind.

Morr behandelte grundlegende Themen wie die richtige Namensgebung und Beschreibung eines Videos, betonte aber auch speziellere Ansätze. So erläuterte er die Bedeutung eines klaren Call-to-Action, der bevorzugt gegen Ende des Videos eingesetzt werden sollte. Channel-Betreiber seien dadurch in der Lage, die Zahl der Bewertungen und Abonnenten deutlich zu steigern.

Viele Abonnenten steigern letztlich nicht nur die Zuschauerzahlen, betonte Morr. Die Zahl der Abonnenten sei, wie die Kommentare und Bewertungen, auch ein wichtiges Rankingkriterium. Wer die Positionierung seiner Videos bei Suchanfragen innerhalb von Youtube verbessern möchte, sollte solch positive Signale forcieren.

Besonders interessant war auch der Blick ins Backend seines Youtube-Channels. Als Betreiber hat Morr die Möglichkeit, das Verhalten seiner Zuschauer im Detail einzusehen. So ist unter anderem ersichtlich, welche Besucherquellen für den Youtube-Channel von besonderer Bedeutung sind. Mit einem Blick in die Statistiken könne er außerdem ablesen wie gut sein Outfit bei den Zuschauern ankommt, witzelte Morr.

Responsive Webdesign: Möglichkeiten und Probleme

Nicht nur Social-Media-Enthusiasten profitieren von den Sessions des BarCamp Hamburg. Auch Webdesign und –Entwicklung ist ein wichtges Thema, das aus verschiedenen Perspektiven behandelt und diskutiert wird. Unter dem Titel „Responsive Webdesign“ erläuterte Andreas Simon den aktuellen Webdesign-Trend aus konzeptioneller Sicht. Der Blogger und Freelancer fokussierte sich hierbei auf die Grundlagen, tauchte in unregelmäßigen Abständen aber auch etwas tiefer in die Materie ein. Alle Folien seines Vortrags könnt ihr auf seinem Blog einsehen.

Bei der Entwicklung für mobile Endgeräte müssen Webdesigner der Navigation besondere Beachtung schenken, betonte Simon in seinem Vortrag. Wenn die SEO-Szene behauptet „Content is King“, entgegenet er „Navigation is Queen“. Wichtige Navigationselemente müssen entsprechend prominent platziert werden, ohne zu viel Platz einzunehmen. Ein Balanceakt der Webdesigner und –Entwickler vor Probleme stellen kann.

An Websitebetreiber richtete Simon die Frage nach der Notwendigkeit aller vorhandenen Features. Um die eigene Website auch auf mobilen Endgeräten nutzbar zu machen, sei es notwendig, überflüssige Informationen und Inhalte radikal auszusortieren. „Brauche ich die Wetterinfo wirklich?“, fragte Simon humorvoll. Eine Frage, die sich Websitebetreiber so oder so ähnlich schon im Vorfeld der Entwicklung stellen sollten.

BarCamp Hamburg: „Eat – Share – Love“

Den ersten zwei Stichpunkten des BarCamp-Mottos wird die (Un-)Konferenz ohne Zweifel gerecht. Das Essen schmeckt und die Sessions sind informativ ohne ausschweifend zu werden. Was uns der heutige Abend und die kommende Herzblatt-Session bringt, ist schwer einzuschätzen. Wenn sich das BarCamp Hamburg so weiterentwickelt wie es angefangen hat, habe ich aber keinerlei Zweifel, dass die Veranstaltung auch dem „Love“-Aspekt in Gänze gerecht wird.

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4 Antworten
  1. von Andreas Lenz am 02.11.2012 (16:56Uhr)

    tut richtig weg nicht da zu sein :(

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  2. von kerstin am 02.11.2012 (19:16Uhr)

    Das waren wirklich zwei sehr informative Sessions und zwei klasse Referenten!

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  3. von phydra am 02.11.2012 (22:29Uhr)

    Responsive rules

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  4. von Niklas H. am 04.11.2012 (20:37Uhr)

    War sehr informativ, wenn auch in manchen Vorträgen etwas mager.

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