In einem Blogpost macht sich Franz Patzig rund ums Thema BarCamps Luft. Der BarCamper der ersten Stunde sieht die Un-Konferenzen zunehmend in der Hand von Unternehmen und PR-Agenturen. Vor allem stößt ihm sauer auf, dass der Begriff fürs eigene Marketing missbraucht werde und die eigentlichen Werte der BarCamps als offene Veranstaltungen nicht zum Tragen kommen.
BarCamps seien schließlich „eines der spannendsten, demokratischsten Formate, die es je gegeben hat“, schreibt Franz Patzig. Zum Hintergrund: BarCamps kann man als Gegenentwurf zur klassischen Konferenz ansehen. Zwar treffen sich hier auch Menschen zu einem vorgegebenen Termin, was aber dann passiert, entsteht aus den anwesenden Personen heraus. Grundsätzlich ist jeder aufgefordert, sich zu beteiligen. Bei klassischen Konferenzen gibt es hingegen eine klare Trennung in Publikum und Redner sowie ein vorher festgelegtes Programm.
Das Posting mündet in dem Appell:
Ich glaube, dass es noch nicht zu spät ist. Holen wir es uns zurück! Dazu gehört, dass wenn Dinge in die falsche Richtung gehen, erst leise und zur Not auch laut drüber geredet wird. Das mit den Füßen abgestimmt wird. Dass man sich zu einer Veranstaltung gar nicht erst anmeldet. Werdet aktiv, redet darüber, zeigt auf wo die Grenzen sind. Ich bin sicher das wird funktionieren!
Sehr lesenswert sind auch die Kommentare dazu.
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