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3D-Druck zum Anbeißen: Barilla will Spaghetti drucken

3D-Druck zum Anbeißen: Barilla will Spaghetti drucken

Barilla arbeitet an speziellen Pasta-Druckern. Die Nudelmaschine könnte damit Konkurrenz aus dem Lager der bekommen.

3D-Druck zum Anbeißen: Barilla will Spaghetti drucken

Kommt der 3D-Drucker für Pasta? (Foto: Luca Nebuloni / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Pasta aus dem 3D-Drucker: Barilla soll bereits seit zwei Jahren daran arbeiten. (Foto: Luca Nebuloni / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Pasta aus dem 3D-Drucker: Barilla soll schon seit zwei Jahren daran arbeiten. (Foto: Luca Nebuloni / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

3D-Drucker: Barilla plant gedruckte Pasta

Selbstgemachte Pasta ist einfach großartig und geschmacklich nicht mit Nudeln aus dem Supermarkt vergleichbar. Eine Nudelmaschine ist deshalb eine lohnende Investition für jeden Hobbykoch. Weniger toll ist allerdings der notwendige Reinigungsaufwand. Maschine und Küche wollen nach getaner Arbeit wieder von Mehl und Teigresten befreit werden. Sauberer und vor allem weniger zeitaufwendig könnte eine Lösung sein, die Barilla gerade entwickelt.

Laut Geek.com arbeitet der weltgrößte Pastafabrikant schon seit zwei Jahren mit der niederländischen Forschungseinrichtung TNO Eindhoven zusammen, um eigene Pasta-Drucker zu entwickeln. Die fertigen Geräte könnten später in Restaurants genutzt werden. Ohne viel Arbeitsaufwand sollen so frische Nudeln gedruckt und ganze eigene Nudelkreationen mit dem 3D-Pasta-Drucker erstellt werden.

3D-Drucker von Barilla: Geld sollen Nudel-Patronen einbringen

Die Teigmischung könnte Barilla in Form von fertigen Kapseln anbieten, mit denen Pasta-Fans dann den entsprechenden Drucker bestücken. Wirtschaftlich gesehen wäre das Konzept durchaus denkbar. Ähnlich wie bei Tintenstrahldruckern oder Kaffeemaschinen mit Kapselsystem könnten der eigentliche Pasta-Drucker recht günstig verkauft werden, während der Hersteller mit den zum Betrieb notwendigen Kapseln Kasse macht.

Auf absehbare Zeit werden wir allerdings weiterhin auf die Nudelmaschine zurückgreifen müssen. Noch befinden sich die Geräte in einem experimentellen Stadium. Außerdem scheinen Restaurants die vorläufig angepeilte Käuferschicht zu sein. Bis wir einen Pasta-Drucker von Barilla in unsere heimische Küche stellen können, dürfte es daher noch etwas dauern.

via www.manager-magazin.de

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10 Antworten
  1. von Daniel am 07.01.2014 (15:52 Uhr)

    Klugscheißermodus an: "3D-Drucker von Barilla: Geld sollen Nudel-Patronen einbringen" - soll es nicht anders heißen "3D-Drucker von Barilla: einbringensollen Nudel-Patronen Geld" :)

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  2. von Michael Marheine am 07.01.2014 (20:24 Uhr)

    Die meisten denken von uns wohl noch längst nicht weit genug, was die Einsatzmöglichkeiten von 3D-Druckern in der Welt verändern könnten.

    Wir können gespannt sein, denn das Potenzial könnte enorm sein.

    Michael Marheine

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  3. von Till am 07.01.2014 (20:40 Uhr)

    Ohne mich, ich warte lieber auf die Erfindung der Replikatoren. Mjamm :P

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  4. von Conny am 07.01.2014 (21:29 Uhr)

    Ich denke der Nudel-Drucker ist da noch der kleinste Spaß bei 3D-Druckern. :)

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  5. von peter am 07.01.2014 (23:45 Uhr)

    @daniel: wärst du mal lieber doch nicht nach der 3. Klasse von der Schule abgegangen ... Dein Deutschlehrer wird sich vermutlich erhängen, wenn er das liest....So nun zum Thema: verdammt!!!Wie konnten die Menschen vor 100 Jahren nur überleben ohne die ganze Technik?...-.-

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  6. von Christian am 08.01.2014 (08:16 Uhr)

    @ Daniel
    Das war wohl eher der Yoda-Modus ;)

    Auch so ein Nudeldrucker müsste doch gereinigt werden, oder? Und die Kapsellösung finde ich schon bei Kaffeemaschinen ärgerlich. Man zahlt mehr und hat einen Haufen Kapseln zu entsorgen. Ne... dann lieber auf die alte Art und Weise.

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  7. von Paul am 08.01.2014 (08:53 Uhr)

    @Michael: Mit einem 3D-Fax (Kombination aus 3D-Drucker und -Scanner) haben wir das Beamen, wenn auch langsam quasi schon erfunden. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir uns selbst an ferne Orte drucken. :-)

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  8. von kimar am 08.01.2014 (11:31 Uhr)

    Das ist ja cool! Das gleiche Thema hat ein Kumpel von mir in seiner Bachelor-Arbeit im Juli 2011 schon behandelt. Siehe Design Report: http://www.design-report.de/suche/archiv/pasta-printa-33045409.html

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  9. von Phillip am 09.01.2014 (23:45 Uhr)

    Barilla will PR machen weil sie das PR-Desaster vom letzten Jahr ausmergeln müssen: http://www.spiegel.de/panorama/barilla-chef-empoert-homosexuelle-mit-anti-gay-kommentaren-a-924798.html

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  10. von Claudia.Reiter am 20.02.2014 (12:43 Uhr)

    Finde ich gar keine schlechte Idee aber die Kapseln werden dann sicher wieder so teuer wie bei den Kaffeemaschinen...

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