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Wichtige Bausteine erfolgreicher Facebook-Fanseiten

Wichtige Bausteine erfolgreicher Facebook-Fanseiten

Erfolgreiche Fanseiten auf bieten mehr als nur ab und zu eine neue Nachricht oder ein Gewinnspiel, um Fans zu gewinnen. Was sind sinnvolle Ergänzungen und notwendige Bausteine? Dieser Artikel zeigt Beispiele, die fast jeder mit Hausmitteln nachbauen kann. Er ergänzt einen Beitrag mit und Tricks rund um Facebook Pages im aktuellen t3n Magazin Nr. 22.

Wichtige Bausteine erfolgreicher Facebook-Fanseiten

Das Logo

Das Logo in der linken oberen Ecke einer Fanpage ist das auffälligste Element, doch vergessen viele Firmen, dass die meisten Nutzer nicht die Fanseite besuchen, sondern die Nachrichten in ihrem Newsstream sehen. Wenn dort kein Wiedererkennungseffekt auftritt, ist bereits eine Chance verschenkt. Auch wenn der Name der Firma neben einem Eintrag steht, so gleitet der Blick des Nutzers doch zuerst über die Bilder in seiner Zeitleiste. Schlecht gewählte Ausschnitte bzw. halb erkennbare Logos müssen nicht sein.

Heiteres Logoraten: Das Thumbnail des Fanseitenlogos sehen die Nutzer viel häufiger als das komplette Logo. Deshalb hier auf einen passenden Ausschnitt achten!

Mehr als nur ein Logo

Der Grund für die vermeintlich komischen Ausschnitte („Thumbnails“) liegt im Bild begründet, das als Logo für die Fanseite verwendet wird. Häufig enthält dieses Logo mehr Informationen, lässt aber nicht genug Platz, damit ein sauberes Thumbnail extrahiert werden kann. Gut gelöst haben das zum Beispiel die Seiten von HRS oder die Jugendherbergen in Deutschland. Auch wenn keine zusätzlichen Informationen untergebracht werden, kann ein bewusst gewählter Ausschnitt professionell genug aussehen, siehe zum Beispiel das Kranich-Logo der Lufthansa.

Weniger gut gelöst sind zum Beispiel die Bundesgartenshow (schönes Bild mit Informationen, aber schlechter Ausschnitt) oder Mobilcom (gut gestaltet aber kein Wiedererkennungseffekt in der Zeitleiste).

Fanseiten-Logos mit Mehrwert: Das Logo kann in der vollständigen Version einen erheblichen Mehrwert bieten und trotzdem als Thumbnail funktionieren – wenn man von Anfang an mitdenkt.

Auch eine gute Idee: Magazine und Zeitschriften kündigen neue Ausgaben oft mit unterschiedlichen Farben und Bildern an, wie zum Beispiel die Brandeins oder das t3n Magazin.

Der (fehlende) Willkommensgruß

Viele Seiten verschenken die Chance, den möglichen Fan darüber zu informieren, warum er Fan werden sollte und was es auf der Seite gibt bzw. welche anderen Angebote es darüber hinaus gibt. Facebook erlaubt es dem Ersteller der Seite, eine Registerkarte als die sogenannte Startseite für Nicht-Fans auszuwählen. Leider nicht mehr online ist die tolle Seite des WWF Deutschland, die alle Elemente –Information, Begeisterung, Call to Action = Aufruf zum Unterschreiben der Petition, Spendenbaromenter und mehr – vereint hatte.

Eine nahezu perfekte Fanseiten-Willkommensseite: Zu seiner „Tiger-Aktion“ hatte der WWF eine sehr gut gemachte Willkommensseite für Noch-Nicht-Fans.

Nicht nur weiterführende Informationen können untergebracht werden, vor allem sollte man auch den Aufruf zum Fan werden nicht vergessen.

Call to Action „Fan werden“: Auf der kürzlich neu gestalteten Facebook Page des t3n Magazins gibt es nicht nur weiterführende Infos, sondern auch eine deutliche Aufforderung zum Fan zu werden.

Die Möglichkeiten von Fanseiten erlauben es zwischen Fans und Nichtfans zu unterscheiden, d.h man kann Fans einen anderen Inhalt zeigen. Oft wird es dafür verwendet, damit gewünschte Informationen oder anderes erst dem Fan zur Verfügung steht, wie hier am Beispiel von Otto gezeigt wird

Vorher, nachher: Man kann Fanseiten so gestalten, dass sie Fans und Nicht-Fans unterschiedliche Inhalte anzeigen.

Otto ist auch ein gutes Beispiel für weiterführende Links weiter unten auf der Willkommensseite, so unter anderem zum Blog und Twitter.

Hausregeln aufstellen und Kontakt ermöglichen

Ein wichtiges Element sind die sogenannten Hausregeln: Was ist hier erlaubt und erwünscht, worum soll es auf dieser Seite gehen? Der perfekte Platz für die Kurzinformation ist die Infobox an der Seite, hier am Beispiel von Audi, Wirtschaftswoche und Persil. Auf 250 Zeichen kann man Links einfügen und die Art von Informationen darstellen, die man immer wieder in Erinnerung rufen möchte. Tipp: Für längere Informationen wie zum Beispiel das Impressum einfach einen Link auf die eigene Web-Seite legen. Dieses gilt vor allem auch für die Kontaktmöglichkeit: Man sollte einen Weg schaffen, wie die Nutzer das Unternehmen erreichen können!

Die Infobox eignet sich sehr gut, um die grundlegenden Regeln und Inhalte der Facebook Page zu zeigen. Zudem lassen sich hier Links auf das Impressum oder ein Kontaktformular unterbringen.

Was wünscht ihr euch als Fan?

Dies war nur ein kleiner Einblick in die Möglichkeiten, es gibt noch viel mehr auf deutschen Fanseiten. Was findet ihr besonders gut an einer Seite, was vermisst ihr am meisten? Oder auch was nervt euch regelmäßig? Hinterlasst hier oder auf der t3n-Fanpage einen Kommentar!

Über die Autorin

Nicole Simon hilft Unternehmen, die Möglichkeiten von Social Media realistisch einzuschätzen, passend zu konzipieren und umzusetzen sowie Mitarbeiter zu trainieren. Sie ist Autorin von „Twitter – Mit 140 Zeichen zum Web 2.0“.

P.S.: Mehr zu Facebook in t3n Magazin Nr. 22

„Mehr als nur Werbung - Wie man erfolgreiche Facebook-Fanseiten aufsetzt“ lautet der Titel von Nicole Simons Artikel im aktuellen t3n Magazin Nr. 22. Sie liefert darin die wichtigsten Tipps und Tricks für Einsteiger. Weitere Artikel aus dem Themenbereich behandeln Rechtsrisiken rund um Facebook-Fanseiten, zeigen Möglichkeiten des Social Media Monitorings in Deutschland und erklären, wie man den ROI von Social Media berechnen kann. Hier findest du das komplette Inhaltsverzeichnis.

Neugierig geworden? Dann kannst du t3n Nr. 22 im Rahmen eines Abos bestellen für nur 35 Euro im Jahr (vier Ausgaben, inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten). Oder du bestellst t3n Magazin Nr. 22 als Einzelheft versandkostenfrei in unseren Shop.

Bildnachweis für die Newsübersicht: Collage nutzt ein Bild von © imageteam, Fotolia.com

Weiterführende Links zu aktuellen News zum Thema auf t3n.de:

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4 Antworten
  1. von Bubka am 26.11.2010 (09:49 Uhr)

    Wie macht man so einen eigenen Welcome-Button und eine Seite die man scheinbar selbst erstellt hat? Wo wird ddas hinterlegt, ich finde das von Facebook extrem schlecht gezeigt und in Erfahrung zu bringen.

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  2. von Thomas Hutter am 26.11.2010 (09:57 Uhr)

    Die genannten Punkte sind wichtig betreffend Darstellung und guter Ton. Allerdings sind diese Punkte allesamt nebensächlich, solange Relevanz, Brand und Online-Bewerbung nicht stimmen.
    Eine Facebook Seite ohne Relevanz oder ein unbeliebter Brand wird trotz all den genannten Punkte keine Fans sammeln können.

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  3. von Nils am 26.11.2010 (09:59 Uhr)

    Für alle, die wissen wollen, wie man den im Artikel beschriebenen Willkommensgruß für eine Facebook-Fanpage in CSS und HTML umsetzt und welche Elemente die Facebook-Programmiersprache FBML bereitstellt um z.B. die beschriebene Trennung zwischen "Willkommensgruß für Nicht-Fans" und anderen "Willkommensgruß für Fans" zu erreichen, denen empfehle ich meinen Artikel Tutorial: Facebook-Fanpage mit Static FBML.

    Einen Beispielcode, den ihr sozusagen als Template für eure eigene Facebook-Fanpage benutzen könnt, gibt es dort auch.

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  4. von www.abouttheweb.de am 26.11.2010 (23:36 Uhr)

    @Tino
    Vielleicht ist das der Anfang vom Ende von FBML :)

    End of 2010: We will stop allowing new FBML applications, but will continue to support existing FBML tabs and applications. Instead, we recommend using IFrames.

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