Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Ratgeber

Die beliebtesten NAS-Server im Vergleich

NAS-Server sind vielfältig einsetzbar: für Backups, als zentraler Ort für Medien zum Streaming oder zur Synchronisierung von Dateien zwischen mehreren Geräten. Zehn NAS-Server im Überblick.

Die beliebtesten NAS-Server

Ob als reine Backup-Lösung für Privatanwender oder als Datenstation für Unternehmen, um mehreren Anwendern immer dieselben Daten zur Verfügung zu stellen – ein NAS hat viele Einsatzbereiche. In unserer Übersicht, die sich auf eine Community-Umfrage stützt, sind hauptsächlich Geräte vertreten, die sich eher an Privatanwender richten.

Wenn für ein NAS bereits Nachfolger erschienen sind, führen wir hier die aktuellste Version auf. Soweit nicht anders geschrieben, wird die Verschlüsselung der Volumen unterstützt.

Bei allen Synology-Geräten kommt das Betriebssystem „Diskstation Manager“ zum Einsatz, mit dem sich viele Einstellungen vornehmen lassen. So kann das NAS als private Cloud genutzt werden, zum Streamen von Musik, Bildern und Filmen, natürlich als Backup-Lösung und vieles mehr. Es können auch E-Mails über das NAS verwaltet werden.

NAS-Server Synology DS216+II

Community-Sieger aus unserer Umfrage ist das NAS DS216+II von Synology (Affiliate-Link) – bei Amazon ab 296,90 Euro erhältlich. Das Gerät bietet Platz für zwei Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 20 Terabyte. Es hat einen 64bit-Dual-Core-Prozessor mit 1,6 Gigahertz (bis zu 2,48 Gigahertz) sowie ein Gigabyte RAM verbaut und bringt zwei USB-2.0-Ports, einen USB-3.0-Anschluss, einmal eSATA sowie einen Gigabit-Ethernet-Anschluss. Der Verbrauch liegt bei 17,40 Watt im Betriebszustand und 7,40 Watt im Ruhezustand.

Ihr könnt mit dem Gerät 4K-Videos streamen und zu Full-HD-Inhalten transkodieren. Die Lese- und Schreibraten sind jeweils mit knapp über 110 Megabyte pro Sekunden angegeben.

Features
  • Möglichkeit zum Streamen und Transkodieren von 4K-Inhalten.
  • Dateien können auch von mobilen Geräten gesichert werden.
  • Bietet die Möglichkeit, IP-Kameras anzuschließen.
  • Einfaches Tauschen von Festplatten.
  • Unterstützung von Time Machine.

NAS-Server Western Digital My Cloud

Das My-Cloud-NAS von Western Digital (Affiliate-Link) ist ein Ein-Bay-NAS. Die kleinste Version mit Zwei-Terabyte-Festplatte kostet bei Amazon aktuell 129 Euro. Das Gerät kommt mit Dual-Core-Prozessor, einem LAN- und einem USB-3.0-Port.  Ihr könnt eure eigene Cloud einrichten, automatische Backups machen, Medien per DLNA streamen und mehr.

Das NAS erlaubt den Schutz eurer Inhalte per Passwort, die Inhalte lassen sich aber nicht verschlüsseln. Da das NAS nur eine Festplatte hat, könnt ihr keine RAID-Optionen nutzen.

Features
  • Möglichkeit, auch Daten von mobilen Geräten zu sichern.
  • Kompatibel mit Time Machine.

NAS-Server Synology DS216j

Das DS216j von Synology (Affiliate-Link) ist ein Zwei-Festplatten-NAS – der Preis bei Amazon beträgt 165,90 Euro. Das NAS kommt mit einem 32bit-Dual-Core-Prozessor mit 1,0 Gigahertz, 512 Megabyte RAM und einer maximalen Kapazität von 20 Terabyte. Ihr bekommt zwei USB-3.0-Ports sowie einen LAN-Port. Der Stromverbrauch liegt beim Zugriff bei 14,85 Watt und im Ruhezustand bei 6,95 Watt.

Die Lesegeschwindigkeit beträgt laut Synology-Website bei 112 Megabyte pro Sekunde, die Schreibgeschwindigkeit 107 Megabyte pro Sekunde.

Features
  • Dateien können auch von mobilen Geräten gesichert werden.
  • Bietet die Möglichkeit, IP-Kameras anzuschließen.
  • Unterstützung von Time Machine.

NAS-Server Qnap TS-431P

Das Qnap TS-431P (Affiliate-Link) gibt es ab 263,43 Euro bei Amazon. Das Gerät bietet Platz für vier Festplatten und kommt mit einem Dual-Core-Prozessor mit 1,7 Gigahertz sowie einem Gigabyte RAM und 512 Megabyte Flash-Memory. Ihr erhaltet einen USB-3.0-Port vorne und zwei hinten sowie zwei LAN-Ports. Das Gerät verbraucht im Standby 11,65 Watt und im Betrieb 26,7 Watt.

Mit dem Gerät könnt ihr neben Datensicherung und -freigabe unter anderem auch Daten mit anderen Geräten synchronisieren und über DLNA, AirPlay oder Chromecast streamen – auch die Verwaltung von E-Mail-Konten ist möglich. Ohne Verschlüsselung lässt sich eine Leserate von 223 Megabyte pro Sekunde erreichen, schreibend 172 Megabyte. Mit Verschlüsselung liegen die Werte bei bis zu 190 Megabyte lesend und 124 Megabyte schreibend.

Features
  • Bietet die Möglichkeit, Überwachungskameras anzuschließen.
  • Dateien können auch von mobilen Geräten gesichert werden.

NAS-Server Synology DS216play

Das DS216play von Synology (Affiliate-Link) ist für Multimedia-Anwendungen optimiert und bei Amazon für 247 Euro erhältlich. Das Zwei-Platten-System hat einen Zweikern-Prozessor mit 1,5 Gigahertz, ein Gigabyte RAM und eine maximale Kapazität von 20 Terabyte. Es ist je ein USB-2.0 und USB-3.0-Port an Bord sowie ein LAN-Anschluss. Der Stromverbrauch beim Zugriff liegt bei 15,08 Watt, im Ruhezustand bei 6,83 Watt.

Das NAS unterstützt die Video-Transkodierung von 4K-Videos auf Full-HD sowie Streaming von 4K-Inhalten. Die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit liegt mit einer RAID-1-Konfiguration laut Hersteller bei 107 Megabyte pro Sekunde, die Schreibgeschwindigkeit bei 91 Megabyte.

Features
  • Streaming und Transkodierung von 4K-Videos.
  • Dateien können auch von mobilen Geräten gesichert werden.
  • Möglichkeit, IP-Kameras anzuschließen.
  • Unterstützung von Time Machine.

NAS-Server Synology DS216

Das Zwei-Festplatten-NAS Synology DS216 (Affiliate-Link) gibt es bei Amazon ab 271,70 Euro. Es kommt mit einem 32bit-Dual-Core-Prozessor mit 1,3 Gigahertz und 512 Megabyte RAM. Die Maximalkapazität beträgt 20 Terabyte, und als externe Ports sind einmal USB 2.0 und zweimal USB 3.0 dabei. Der Stromverbrauch liegt im Standby bei 7,2 Watt und 15,48 Watt bei Zugriff.

Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit pro Sekunde beträgt im Durchschnitt über 112 Megabyte mit einer RAID-1-Konfiguration.

Features
  • Dateien können auch von mobilen Geräten gesichert werden.
  • Einfacher Tausch von Festplatten.
  • Möglichkeit, mit IP-Kameras zu verbinden.
  • Unterstützung von Time Machine.

NAS-Server Synology DS1515+

Die Synology DS1515+ (Affiliate-Link) kostet bei Amazon 734,69 Euro und hat Platz für fünf Festplatten – Zielgruppe sind hier klar Unternehmen. Die 64bit-CPU bringt vier Kerne zu je 2,4 Gigahertz mit, die zwei Gigabyte RAM lassen sich auf bis zu sechs erweitern. Die maximale Kapazität des NAS sind 50 Terabyte, als externe Ports gibt es viermal USB 3.0 und zweimal eSATA – vier LAN-Ports sind mit an Bord. Im Zugriffsmodus verbraucht das Gerät 38,39 Watt, im Ruhezustand der Festplatten 21,63. Mit einer Erweiterungseinheit lassen sich bis zu 15 Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 150 Terabyte nutzen.

Beim Lesen kommt das NAS laut Hersteller auf über 450 Megabyte pro Sekunde, beim Schreiben auf über 396 Megabyte. Verschlüsselt liegen die Raten bei 448 Megabyte und 191.

Features
  • Dateien können auch von mobilen Geräten gesichert werden.
  • Die vier LAN-Ports sorgen für Ausfallsicherheit, auch wenn bei einer LAN-Verbindung ein Problem auftritt.
  • Erweiterungseinheit, um die Speicherkapazität zu erhöhen.
  • Einfacher Austausch von Festplatten.
  • Möglichkeit, neben dem aktiven Server einen passiven zu betreiben, der bei Ausfällen des aktiven Servers aktiv wird.
  • Unterstützung von IP-Kameras.
  • Unterstützung von Time Machine.

NAS-Server Synology DS916+

Das DS916+-NAS von Synology gibt es mit zwei und mit acht Gigabyte RAM – die Zwei-Gigabyte-Variante kostet bei Amazon 539 Euro (Affiliate-Link), mit acht Gigabyte 585,33 Euro (Affiliate-Link). Die 64bit-CPU kommt mit vier Kernen zu je 1,6 Gigahertz (bis zu 2,56 Gigahertz möglich). Ihr könnt bis zu vier Festplatten einbauen mit bis zu 40 Terabyte Gesamtkapazität – über eine Erweiterungseinheit lässt es sich auf neun Festplatten mit bis zu 90 Terabyte bringen. Das Gerät hat drei USB-3.0-Ports sowie einen eSATA-Port. Im aktiven Modus bringt es das Gerät auf einen Stromverbrauch von 30 Watt, im Ruhezustand auf 13.

Durch ein hardwarebeschleunigtes Transkodierungsmodul bietet das NAS Transkodierung und Streaming von 4K-Inhalten an. Die Lesegeschwindigkeit bei verschlüsseltem Volumen liegt bei 225 Megabyte pro Sekunde, die Schreibgeschwindigkeit bei 209 Megabyte.

Features
  • Dateien können auch von mobilen Geräten gesichert werden.
  • Unterstützung von IP-Kameras.
  • Lässt sich durch eine Expansionseinheit erweitern.
  • Streaming und Transkodierung von 4K-Videos.
  • Unterstützung von Time Machine.

NAS-Server Western Digital My Cloud EX2 Ultra

Das My Cloud EX2 Ultra von Western Digital (Affiliate-Link) kostet bei Amazon 169 Euro. Das NAS bietet Platz für zwei 3,5-Zoll-Festplatten und kommt mit einem Dual-Core-Prozessor mit 1,3 Gigahertz sowie einem Gigabyte RAM. Als Schnittstellen sind neben dem LAN-Port noch zwei USB-3.0-Anschlüsse mit an Bord.

Neben Backups und Freigabeoptionen könnt ihr unter anderem Inhalte zwischen Geräten synchronisieren und Medien streamen.

Features
  • Dateien können auch von mobilen Geräten gesichert werden.
  • Einfaches Wechseln von Festplatten.
  • Unterstützt Time Machine.

NAS-Server Synology DS416J

Die Synology DS416J (Affiliate-Link) gibt es bei Amazon für 296,90 Euro. Ihr könnt bis zu vier Festplatten mit bis zu 40 Terabyte Gesamtkapazität nutzen, das Gerät hat einen 32bit-Prozessor mit zwei Kernen und je 1,3 Gigahertz sowie einen Arbeitsspeicher von 512 Megabyte. Es kommt mit je einem USB-2.0- und USB-3.0-Port. Unter Zugriff verbraucht es 21,6 Watt, im Ruhezustand 12,75.

Unter einer RAID-5-Konfiguration liegt die Lesegeschwindigkeit bei 112 Megabyte pro Sekunde, beim Schreiben kommt es auf 101 Megabyte.

Features
  • Dateien können auch von mobilen Geräten gesichert werden.
  • Unterstützung von IP-Kameras.
  • Unterstützung von Time Machine.

Fazit

Bei den meisten Geräten in dieser Liste gibt es kaum Unterschiede in den Funktionen. Für viele Zwecke von Privatanwendern sollte das günstigste Modell von Synology (DS216j) oder das Zwei-Platten-NAS von Western Digital (My Cloud EX2 Ultra) ausreichend sein. Wenn ihr das NAS aber beispielsweise zum Streamen von 4K-Videos nutzen möchtet, dann müsst ihr darauf achten, dass es solche Inhalte auch unterstützt.

Wenn ihr nicht sehr häufig auf das NAS zugreifen müsst, dann reicht eins mit etwas weniger Leistung. Ich nutze beispielsweise ein DS214SE, das einen 800-Megahertz-Prozessor, 256 Megabyte RAM, eine Leserate von 102 Megabyte pro Sekunde und eine Schreibrate von 58 Megabyte hat, und es leistet gute Dienste für Backups und vereinzeltes Streamen von Filmen via Plesk. Klar, es könnte manchmal schneller sein, aber ich brauche es nicht häufig aktiv – die meisten Dinge laufen im Hintergrund, wo es mich nicht groß stört, wenn etwas ein bisschen länger dauert.

Wenn ihr aber häufig oder sehr häufig auf das NAS zugreifen wollt, dann solltet ihr darauf achten, dass es eine höhere Leistung mitbringt, damit ihr beim Arbeiten nicht unnötig ausgebremst werdet. Macht euch also vor einem Kauf zunächst Gedanken darüber, was ihr (und sei es nur eventuell irgendwann in Zukunft) mit dem NAS anstellen möchtet.

 

Disclosure: Wir haben in diesem Artikel sogenannte Affiliate-Links verwendet und sie durch „(Affiliate-Link)“ gekennzeichnet. Erfolgt über diese Links eine Bestellung, erhält t3n.de eine Provision vom Verkäufer, für den Besteller entstehen keine Mehrkosten.

Finde einen Job, den du liebst

3 Reaktionen
Tom
Tom

Wie schon geschrieben, ist das nur eine Auflistung von Synology Geräten - mehr nicht. Mit einem Vergleich hat das nichts zu tun! Wo sind die Geräte von Drobo, Buffalo, Qnap und vor allem wo ist der Vergleich? Installation, Sicherheit der Daten, können Platten im Bertrieb getauscht erweitert, verschiedene Plattengrössen gemischt werden und vieles mehr.

Das hier ist nichts und passt leider auch nicht zu t3n. Ein wenig mehr hätte man hier schon erwarten können.

Antworten
l0cutus
l0cutus

Dieser Vergleich ist kein Vergleich, sondern eine Auflistung von Synology Systemen. Zudem werden Äpfel und Birnen verglichen. Unterschiedliche CPUs, unterschiedliche Anzahl Festplatten-Schächte bei den unterschiedlichen Herstellern... etc. pp.

Also entweder ist der Autor ein Synology-Fanboy (wie man das heute so schön sagt) oder der Artikel ist reine Werbung und hat mit einem "Ratgeber" Artikel soviel zu tun wie ein Mediamarkt Prospekt.

Antworten
Mastacheata
Mastacheata

Redet doch beim nächsten mal Klartext.
Statt zwischen 32bit und 64bit CPUs zu unterscheiden wäre wohl den meisten besser geholfen wenn Ihr ARM und Intel CPUs schreiben würdet (darauf läuft es nämlich hinaus)

Antworten
Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden