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Rookies des Jahres: Das waren die heißesten Open-Source-Projekte 2014

Rookies des Jahres: Das waren die heißesten Open-Source-Projekte 2014

Unter der Bezeichnung „Rookies of the Year“ versucht das Unternehmen Black Duck jedes Jahr die beliebtesten neuen Open-Source-Projekte zu bestimmen. Welche das 2014 waren, verraten wir euch in diesem Artikel.

Rookies des Jahres: Das waren die heißesten Open-Source-Projekte 2014

Open-Source. (Grafik: Storj.io)

Von cAdvisor bis Terraform.io: Die beliebtesten neuen Open-Source-Projekte 2014

Jedes Jahr gehen unzählige neue Open-Source-Projekte an den Start. Doch nur wenige schaffen es wirklich, die Unterstützung einer größeren Community zu kriegen. Welche das sind, versucht das Unternehmen Black Duck jährlich anhand verschiedener Faktoren zu ermitteln. Dazu gehören die Anzahl der Mitwirkenden, die Menge an geschriebenem Code und das Interesse der Entwicklergemeinde. Auch wenn das keine perfekte Möglichkeit ist, um die Beliebtheit eines Projekts zu ermitteln, bietet die jährliche Liste mit dem Titel „Rookies of the Year“ einen interessanten Einblick in die Entwicklungen der Open-Source-Community.

Auffällig an der Liste ist der Einfluss, den Docker, eines der „Rookie“-Projekte von 2013, auf die Open-Source-Community hatte. Mit Kubernetes und cAdvisor haben es gleich zwei Projekte aus dem Umfeld des Container-Projekts auf die 2014er-Liste geschafft. Mit Drone und Fig haben außerdem zwei weitere Projekte mit Docker-Bezug knapp den Einzug in die Liste verpasst. Auch Bitcoin beziehungsweise die zugrundeliegende Blockchain-Technologie scheinen es der Open-Source-Szene im Jahr 2014 angetan haben. Neben der dezentralen Handelsplattform OpenBazarr schaffte es mit Storj auch ein Projekt auf die Liste, das mithilfe des Blockchains und Peer-to-Peer-Protokollen sichere Cloud-Speicher-Lösungen ermöglichen soll.

BlackDuck hat eine Liste der beliebtesten neuen Open-Source-Projekte des Jahres 2014 erstellt. (Grafik: BlackDuck)
Black Duck hat eine Liste der beliebtesten neuen Open-Source-Projekte des Jahres 2014 erstellt. (Grafik: Black Duck)

„Rookies of the Year 2014“: Die beliebtesten neuen Open-Source-Projekte des letzten Jahres im Überblick

Im Folgenden zeigen wir euch die vollständige Liste der beliebtesten neuen Open-Source-Projekte des Jahres 2014:

  • cAdvisor
    • Überwacht den Ressourcenverbrauch und Performance von Containern
  • CockroachDB
    • Skalierbares und verteiltes Datenbanksystem, das technische Ausfälle mit minimaler Latenz aushalten soll
  • CodeCombat
    • Rollenspiel zum Erlernen von JavaScript
  • DebOps
    • Kofigurations-Management-System auf Basis von Debian
  • IPFS
    • Ein Peer-to-Peer-Dateisystem
  • Kubernetes
    • Container-Management-System für Docker
  • Neovim
    • Neuauflage des klassischen Vim-Editors
  • OpenBazaar
    • Dezentrale Handelsplattform auf Basis von BitTorrent- und Bitcoin-Technologie
  • Storj
    • Sicherer Peer-to-Peer-Cloud-Speicher mit integrierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  • Terraform.io
    • Hersteller unabhängiges Tool mit dem DevOps vereinfacht werden soll

Es wird spannend zu sehen sein, welche neuen Projekte im Jahr 2015 das Interesse von Firmen und Entwicklern auf sich ziehen können. Und welche der 2014er-Projekte sich etablieren konnten. Fest steht jedoch, dass die Open-Source-Community auch dieses Jahr wieder mit einigen interessanten Entwicklungen von sich reden machen wird.

via www.wired.com

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4 Antworten
  1. von Nerd6 am 29.01.2015 (14:24 Uhr)

    Bei einem richtigen Artikel hätte ich wahrscheinlich noch zumindest einen kurzen Hinweis bekommen, um was für Softwareprojekte es sich handelt. Bei einem guten Artikel noch eine Bewertung des Potentials und der Anwendungsmöglichkeiten.

    In dieser Form ist es einfach nur eine Liste ohne Mehrwert für den Leser.

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  2. von Michael Rutsch am 30.01.2015 (06:20 Uhr)

    Was soll das denn für ein Artikel sein? Soll ich nun auf jeden Link gehen um etwas über das Projekt zu erfahren?

    wofür werdet ihr - als Journalisten - dann noch bezahlt? Copy & Paste für Links krieg ich gerade noch selbst hin. Das ist ja fast schon heise-Niveau.

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