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Analyse

Die besten Apps, um Sprachen zu lernen: Für wen eignen sich Duolingo, Babbel und Busuu?

    Die besten Apps, um Sprachen zu lernen: Für wen eignen sich Duolingo, Babbel und Busuu?

Sprachen lernen mithilfe von Apps. (Foto: Shutterstock)

Sprachen lernen mithilfe von Apps – darauf setzen viele Deutsche. Aber taugen die Anwendungen auch was? Wir haben uns drei beliebte Applikationen angeschaut.

Dass es sich lohnt, eine zweite oder dritte Sprache zu lernen, steht völlig außer Frage. Ob im Beruf oder im Privaten – sich mit Menschen aus aller Welt austauschen zu können, bringt enorme Vorteile. So können Arbeitnehmer ihren Marktwert allein dadurch steigern, dass sie ein verhandlungssicheres Englisch beherrschen. Ohne die Universalsprache geht in vielen Berufszweigen nichts mehr. Doch auch Spanisch, Russisch oder Chinesisch sind groß im Kommen. Wer für seinen Beruf keine Fremdsprache benötigt, wird spätestens im Urlaub froh sein, dass er sich auf Augenhöhe unterhalten kann – ob bei der Restaurant-Bestellung, der Frage nach dem Weg oder einfach nur während eines Plausches mit Einheimischen.

Sprachen lernen bereichert das Leben – sowohl im Beruf als auch im Privaten

Hierzulande haben die Menschen das verstanden: Eine erste und zweite Fremdsprache wird in den Schulen grundsätzlich unterrichtet. Nicht selten absolvieren Studenten wichtige Auslandssemester. Schulabgänger leisten sich heutzutage „Work-and-Travel“-Auszeiten, um ihre Sprachkenntnisse zu festigen. Und viele Erwachsene besuchen Sprachkurse für Einsteiger und Fortgeschrittene in Volkshochschulen. So kommt es, dass fast jeder dritte Deutsche – nach Angaben der Europäischen Kommission – in den vergangenen zwei Jahren eine Sprache gelernt hat oder im kommenden Jahr damit anfangen will.

Wichtig dabei ist, dass die Sprache auch wirklich gesprochen wird. Nur so kommt man zu einem guten Ergebnis. Doch bevor Lernwillige die ersten Versuche einer Unterhaltung unternehmen, müssen Grundlagen geschaffen werden. Mit dem Internet und dem Smartphone ist das inzwischen sogar von überall aus möglich. Sei es in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder auf der heimischen Couch – es gibt dutzende kleine Helfer, die beim Pauken von Vokabeln und Grammatik an Ort und Stelle unterstützen. „Neue Sprachen lernen – schnell und überall“ lautet das Credo. In Deutschland führen vor allem Babbel, Duolingo und Busuu die App-Charts an und punkten mit guten Nutzerbewertungen.

Was können Sprachlern-Apps wie Babbel, Duolingo und Busuu?

Sprachen lernen mithilfe von Apps: Duolingo setzt auf visuelles lernen. (Grafik: t3n.de / dunnnk)

Doch allein auf Rankings sollte Anwender sich nicht versteifen. Denn welche App die richtige ist, hängt auch und vor allem davon ab, was für ein Lerntyp man selber ist. Viele Menschen lernen visuell mit Bildern und Videos. Andere müssen Wörter hören und sie nachsprechen. Wiederum andere schwören auf Schreibübungen. Nicht wenige Schüler benötigen Vokabellisten. Viele dieser Lernmethoden finden besondere Bedeutung in den jeweiligen Smartphone-Apps. Dass ein Anbieter jedoch alle individuellen Wünsche gleichzeitig erfüllt, ist nicht die Regel.

Welche Sprachlern-App die richtige ist, hängt davon ab, welcher Lerntyp man ist!“

Babbel unterstützt beispielsweise das Lernen der richtigen Aussprache durch eine Spracherkennungs-Software. Nutzer können sich in verschiedenen Lektionen vom Anfänger- zum Fortgeschrittenen-Modus nach vorne arbeiten. Eigene Didaktik-Experten haben die Episoden mitentwickelt. Neue Vokabeln werden zudem in einem Wiederholmanager gespeichert, mit dem Interessierte sie sich regelmäßig wieder ins Gedächtnis rufen können. Auf das Lernen mit Bildern setzt dagegen ganz besonders die Duolingo-App. Essen, Tiere, Farben, Menschen oder Berufe werden durch bunte Illustrationen abgebildet und fragen die jeweilige Bezeichnung ab. Dabei setzen die Macher auf Sprech-, Schreib- und Auswahlübungen. Nutzer können sogar in Sprach-Clubs eintreten und gegeneinander antreten.

Darauf basiert übrigens von Anfang an das Konzept von Busuu. Der Anbieter konzentriert sich auf das Lernen in Gemeinschaften und setzt sich dadurch von den Mitbewerbern weitestgehend ab. Ein angebundenes weltweites Netzwerk von Muttersprachlern hilft dabei, eine der angebotenen Sprachen zu lernen. Neben Lektionen, die Nutzer alleine durchlaufen müssen, können sie Gelerntes anschließend im gegenseitigen Austausch anwenden. Ein direktes und individuelles Feedback zu bekommen, ist das erklärte Ziel. Zudem sollen Gamification-Elemente die Motivation steigern. Beispielsweise hat Busuu eine Quiz-Funktion integriert.

App: Betriebssystem: Sprachen: Besondere Funktionen:
Babbel iOS, Android 14 Sprachen Vokabeltrainer, Bilder, Aussprachehilfe
Duolingo iOS, Android, Windows Phone 3 Sprachen Sprach-Clubs, Bilder, Chatbot-Konversation
Busuu iOS, Android 15 Sprachen Muttersprachler-Community, Sprach-Quiz

So unterschiedlich die Qualitäten und Methoden sind, so verschieden sind aber auch die Preise. Während Duolingo beispielsweise zunächst kostenfrei ist und auf In-App-Käufe setzt, kommen Babbel und Busuu lediglich mit kostenlosen Probeeinheiten daher. Der volle Umfang eröffnet sich über kostenpflichtige Abonnements. Je nach Länge der Laufzeit, schlagen die Preise bei Babbel beispielsweise ab 4,95 Euro und bei Busuu ab 14,99 Euro zu Buche. Die Preisunterschiede ergeben sich jedoch auch aufgrund der Anzahl unterstützter Sprachen. So unterstützt Duolingo drei, Busuu 15 und Babbel insgesamt 14 Sprachen.

Sprachen lernen mithilfe von Apps: Der Spaß hat Grenzen

Sprachen lernen mithilfe von Smartphone-Apps und anderen Computerprogrammen ist eine beliebte Alternative zum herkömmlichen Pauken mithilfe von Büchern oder in Kursen. Dennoch bleibt auch hier abschließend zu sagen, dass die digitalen Helfer fast nur für Einsteiger geeignet sind. Fortgeschrittene oder Profis kommen kaum noch auf ihre Kosten. Abgesehen von Busuu, das den Kontakt zu Muttersprachlern herstellt, fehlt es den anderen Apps vor allem an praktischen Lernmethoden. Das Gespräch mit einem Programm kann nicht das mit einem Menschen ersetzen. Wer eine Sprache fließend sprechen lernen möchte, muss sie auch im Alltag anwenden. Um die Grundstein zu legen, taugen die Applikationen aber allemal.

Übrigens, wer von euch Programmieren lernen möchte, findet in unserer Übersicht den passenden Einstieg: 7 Anbieter zur Verbesserung deiner Coding-Skills

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4 Reaktionen
David

Duolingo benutze ich seit Jahren gerne und immer wieder, ganz neu ist dort der Japanisch Kurs. Erwähnenswert finde ich, dass Duolingo komplett kostenfrei genutzt werden kann und der Verzicht auf In-App-Käufe keine Nachteile bringt. Außerdem kann man auch auf der Webseite lernen, da ist der Funktonsumfang etwas anders als in der App. Die Lektionen werden nach hinten raus doch recht anspruchsvoll und gehen weit über das Anklicken von Bildchen hinaus, trotz 2 Jahren Italienisch in der Schule und Auffrischungskurs in der Uni lerne ich noch was. Wie es sich verhält, wenn man eine neue Sprache von Grund auf nur mit der App lernt, kann ich schwer einschätzen, aber zum Auffrischen bzw. aktiv im Gedächtnis halten, ist das klasse.

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Jens
Jens

Ich benutze Duolingo auch schon seit Jahren und bin sehr zufrieden. Es gibt insgesamt 26 verschiedene Sprachen und weitere werden bald fertig. Darunter auch Koreanisch, Hindi und Haitianisches Kreol. Dieses Jahr kommen Chinesisch und Zulu sowie noch weitere Sprachen hinzu.

Man muss nichts bezahlen. Es ist also nicht, wie im Artikel beschrieben, zunächst kostenlos, sondern es bleibt kostenlos. Auf der Webseite gibt es noch Grammatikerklärungen und das Forum. Außerdem hat Duolingo ein SRS (Karteikartensystem nach dem Leitner-Prinzip / Spaced Repetition) namens Tinycards. http://www.tinycards.duolingo.com/web

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Tilo
Tilo

In der unter überschrift steht prachen ;) ansonsten guter Artikel :)

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Andreas Weck

Du meinst im Teaser. Danke dafür!

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