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Benimm dich! 11 Etikette-Regeln für den Umgang mit Smartphone, Internet und sozialen Netzwerken

Benimm dich! 11 Etikette-Regeln für den Umgang mit Smartphone, Internet und sozialen Netzwerken

Für das Benehmen in der Offline-Welt gibt es Regeln, die sogenannte Etikette, die die meisten Kinder beigebracht bekommen. Im Internet fehlen solche Umgangsformen oft. Wir präsentieren deshalb: den digitalen Knigge – elf Regeln für den respektvollen Umgang mit Mensch und Technik im Zeitalter von Selfie-Sticks und .

Benimm dich! 11 Etikette-Regeln für den Umgang mit Smartphone, Internet und sozialen Netzwerken

Etikette gehört sich auch im Netz.

Etikette: Es fehlt an Regeln für den digitalen Umgang miteinander

Bei Tisch wird nicht geschmatzt, das Besteck wird von außen nach innen benutzt und beim Anstoßen guckt man den anderen in die Augen. Solche Benimmregeln gelten in der Offline-Welt immer noch, und sie werden auch heute noch den meisten Kindern und Jugendlichen beigebracht.

Dadurch, dass sich unser Alltag aber immer mehr in den digitalen Raum verschiebt, fehlen vielen Menschen solche Regeln für den Umgang mit anderen in Bezug auf das Internet, Smartphones und Laptops. Aus einer Diskussion bei reddit rund um das Thema, welche Benimmregeln im Internet die wichtigsten sind, haben wir die folgenden Vorschläge ausgesucht und erweitert.

  1. Sag deinem Gesprächspartner Bescheid, wenn er gerade via Lautsprecher zu hören ist. Egal ob Telefongespräch oder Skype-Anruf: Sag deinem Gegenüber, wenn er laut zu hören ist. Es könnte peinlich werden, weil er denkt, dass nur eine Person zuhört.
  2. Markiere niemand auf einem Foto oder in einem Beitrag, ohne ihn vorher zu fragen. Ausnahme können bestimmte Veranstaltungen sein, auf denen man vorher damit rechnen muss. Im privaten Umfeld ist die Nachfrage aber Pflicht!
  3. Wenn dir jemand sein , Tablet oder seinen Laptop gibt, um ein Foto anzugucken, swipe nicht weiter, wenn es dir nicht ausdrücklich erlaubt wurde. Sollst du dir nur ein einziges Foto angucken, dann bleib dabei und fang nicht an, nach links oder rechts zu wischen. Wenn du dir mehrere Bilder angucken sollst, swipe nur so lange, bis ein Bild offensichtlich nicht mehr dazugehört und kein einziges Bild weiter!

    Man swiped nicht einfach weiter, wenn man Fotos gezeigt bekommt. (Quelle: giphy.com)
    Man swiped bei fremden Fotos nicht einfach weiter. (Grafik: giphy.com)
  4. Mach niemandem einen Vorwurf, wenn er dir nicht sofort auf eine Nachricht antwortet. Obwohl ein Häkchen anzeigt, dass die Nachricht gelesen wurde, gibt es genug gute Gründe, wieso jemand nicht sofort antworten kann. Die „Gelesen“-Indikatoren sind Fluch und Segen zugleich. Aber bloß, weil die Technik sagt, dass eine Nachricht gelesen wurde, heißt das nicht, dass der Empfänger sie tatsächlich gelesen und registriert hat. Außerdem gibt es genug Situationen, in denen man nicht sofort antworten kann.
  5. Lass niemanden zu lange auf Antworten warten. Nach einer Woche zu antworten, ist unhöflich. Analog zum vorherigen Punkt sollte man niemanden zu lange auf eine Antwort warten lassen. Je nach Umfeld und Service kann die Antwortzeit variieren. Via Messenger und ist ein Tag Reaktionszeit schon lang. Via E-Mail darf es auch mal etwas mehr sein.
  6. Wenn du mit deinem Smartphone filmst, halte das Gerät immer im Landscape-Modus (also quer). Hochkant-Videos sind eine Ausgeburt des Teufels und keiner will sie sehen. Sie widersprechen den gängigen Video-Seitenverhältnissen und sorgen für nervige, riesige schwarze Balken. Deswegen filme immer quer! Wenn der Bildausschnitt unpassend ist, dann geh näher ran oder weiter weg, um alles ins Bild zu kriegen.

    Filme niemals Videos im Portrait-Modus. (Quelle: knowyourmeme.com)
    Filme niemals Videos im Portrait-Modus. (Quelle: knowyourmeme.com)
  7. Wenn du im Netz auf einer Plattform eine Frage stellst und irgendwann die Antwort bekommst, füg sie auch deinem Beitrag hinzu, damit Leute nach dir nicht noch mal fragen müssen. Auch wenn die Frage schon Jahre zurückliegt. Hilf anderen Menschen mit dem gleichen Problem und hinterlass deine Lösung. Dieses Teilen von Wissen ist einer der Grundsätze des Internets.
  8. Wenn du nicht an deinem eigenen Rechner bist: Logg dich überall ordentlich aus! Keine Widerrede! Egal ob Facebook, E-Mail oder Twitter. Logg dich aus, wenn du fertig bist. Und nein, die Tatsache dass du dein Passwort nicht auswendig weißt, ist keine Ausrede. Verwende einen Passwort-Manager, verdammt noch mal!
  9. Starr nicht auf das Display von anderen. Im Bus, in der Bahn oder im Hörsaal: Behalte deine Augen bei dir und starr nicht auf die Bildschirme von anderen, das geht dich nichts an!

    Der Inhalt von anderen Bildschirmen geht dich nichts an! (Quelle: giphy.com)
    Etikette: Der Inhalt von anderen Bildschirmen geht dich nichts an! (Quelle: giphy.com)
  10. Stell dein Smartphone auf lautlos, wenn du in der Öffentlichkeit bist und Musik hörst, Videos anguckst oder Spiele spielst. Entweder du benutzt Kopfhörer oder du stellst dein Smartphone auf lautlos. Deine Mitmenschen interessieren sich nicht für deine Katzenvideos!
  11. Leg dein Telefon zur Seite, wenn du mit jemandem redest. Egal ob es der Postbote, die Kellnerin oder die Bedienung bei McDonalds ist: Es zeugt von wenig Respekt, während einer kurzen Unterhaltung auf das Smartphone zu gucken oder reddit zu checken. Wenn du dich zwei Stunden zum Kaffee trinken triffst oder auf einer Digitalkonferenz unterwegs bist, kann man mal eine Ausnahme machen. Sonst nicht.

    Leg das Smartphone zur Seite, wenn du mit jemandem redest. (Quelle: giphy.com)
    Leg das Smartphone zur Seite, wenn du mit jemandem redest. (Quelle: giphy.com)

Habt ihr noch weitere, gute Benimmregeln für den digitalen Alltag? Hinterlasst einen Kommentar, wir werden die Liste entsprechend erweitern.

via www.reddit.com

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18 Antworten
  1. von Alexander am 22.02.2015 (17:52 Uhr)

    Brüll nicht laut rum, wenn Du mit Jemandem telefonierst.
    Um große Entfernungen mit der eigenen Stimme zu überbrücken, wurden Telefone erfunden. Daher ist es nicht nötig, beim Telefonieren unangemessen laut zu sprechen. Gehe möglichst in einen Nebenraum oder nach draußen, um die Anwesenden mit Deinem Telefonat nicht zu stören.

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  2. von Robert Lender am 22.02.2015 (20:51 Uhr)

    Und wenn du Kopfhörer verwendest, dann verwende sie wirklich auch als solche und nicht als Lautsprecher. In der Straßenbahn kann ich manchmal zwei Reihen weiter mithören, was jemand sich an Musik per Kopfhörer gibt. Und da meistens auch nur die Baßtöne rüberkommen, wird es noch unangenehmer...

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    • von Veldrin am 23.02.2015 (04:44 Uhr)

      11. Besorg dir Kopfhörer mit geschlossener Bauweise und dreh sie nicht so laut auf, dass jeder mithören. Offene Bauweisen sind für zuhause gedacht.
      11b. Informiere dich vorher was Offene- und Geschlossene Bauweise bedeutet)

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      • von Marcus am 23.02.2015 (08:32 Uhr)

        Ich wusste tatsächtlich nicht um den Unterschied zwischen offener und geschlossener Bauweise. Habe mich aber nun eingelesen und festgestellt, dass dein Hinweis unsinnig ist. Es ist wohl besser von geschlossener Bauweise in der Öffentlichkeit abzuraten, denn der geschlossene Kopfhörer dämpft alle Umgebungsgeräusche deutlich besser ab. Das sind dann exakt die Leute, die ein Fahrradklingeln oder Autohupen nicht wahrnehmen, sich im Anschluss aber beschweren, man hätte sie fast umgefahren...

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      • von Veldrin am 24.02.2015 (17:51 Uhr)

        @Marcus

        Ich habe eigentlich an eine Benutzung in der Straßenbahn gedacht, oder dort wo keine Autos fahren.
        Zudem eine offene Bauweise auch nicht unbedingt schützt, wenn ich mir überlege wie laut manche Menschen die Dinger aufdrehen.

        Und es ging ja um den Lärm. Und mit offener Bauweise dringt halt alles nach außen.

        Ich habe beispielsweise Ohrhöhrer (In-Ear) und da ziehe ich immer eine Seite raus, wenn ich im Straßenverkehr bin und habe generell den Ton so leise, dass ich meine Umgebung und Gespräche warnehme.

        Dass nicht jeder so ist, ist mir klar. Aber ganz ehrlich muss man wirklich die Leute vor Dummheit schützen? Dann sollte man den Leuten auch sagen, bitte keine Hunde zum Trocknen in die Mikrowellte stecken.

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      • von Felldran am 25.02.2015 (11:16 Uhr)

        Lerne zu zählen. Wenn der Artikel schon 11 Nummern hat, ist die nächste Zahl eine zwölf. :)

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      • von Veldrin am 25.02.2015 (11:29 Uhr)

        Hast ja fast Recht. Ich habe mich in der Nummer vertan. Sollte eigentlich „zu 10“ und „10b“ bzw. könnte man auch 10b und 10c sagen. Warum? Weils thematisch zu Punkt 10 passt.

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  3. von Hans am 23.02.2015 (08:24 Uhr)

    Schreibe nicht im Befehlston ins Internet, was deiner Meinung nach andere Leute tun und lassen sollen.
    Du siehst das sicher so, aber für keinen ausser dich selbst bist du eine moralische Instanz. Es ist den Leute zB vollkommen egal, wenn du dich von Ihren Hochformat Videos gestört fühlst. Es zwingt dich keiner, Videos anderer Leute anzuschauen.

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    • von ...Wurst am 23.02.2015 (11:08 Uhr)

      ...weil Etiketten auch nie in der Befehlsform geschrieben werden. Stimmt. Und nun geh, und lerne wie man das Smartphone quer hält. :)

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  4. von Sahara_blu am 23.02.2015 (15:52 Uhr)

    Viele lieben es, Freunde oder Familienmitglieder in jeder Lebenslage zu fotografieren...und die Bilder dann bei facebook oder anderswo im Netz zu veröffentlichen...leider auch oft ohne deren Wissen! Abgesehen davon, dass man sich damit unter Umständen damit sogar strafbar macht, ist das Hochladen ohne Wissen der Betroffenen ein absolutes no go!

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    • von Schlau-Bär am 24.02.2015 (01:08 Uhr)

      Lese Artikel vor dem Posten von Kommentaren immer ganz durch, damit man nicht das wiederholt, was bereits im Artikel beschrieben wurde.

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      • von bob am 24.02.2015 (10:06 Uhr)

        Antworte nicht um 1 Uhr nachts auf Beiträge, ohne dir ganz sicher über den Sinngehalt zu sein (das hilft außerdem beim korrekten Sprachgebrauch bei Imperativen).

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  5. von mkorsakov am 23.02.2015 (20:06 Uhr)

    + Vermeide es, Artikel mit sinnfreien .gif-Animationen zu bestücken, die keinen Mehrwert zum eigentlichen Beitrag liefern.

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  6. von Sabine Nuffer am 24.02.2015 (08:25 Uhr)

    Der Flugmodus sollte eingeschaltet sein, wenn sich das Smartphone in der Nähe der Schlafstelle befindet.

    Die "Second-Screen-Mentalität" (fernsehen und gleichzeitig mit eine anderen mobilen Endgerät surfen" sollte in der Familie besprochen werden, wenn mehr als 3 Personen so den Abend verbringen.

    Smartphones haben beim Einehmen einer Mahlzeit nichts auf dem Tisch zu suchen.

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  7. von GrandMaster T am 01.03.2015 (14:41 Uhr)

    Handy daheim auf Vibration oder Ton aus. Bei 3 Kindern hört es sich sonst an wie in einer Spielhalle.

    Handy beim Essen aus und außerhalb der Reichweite und nicht anfassen bis alles abgeräumt ist.

    Wo gibts das noch, ausser bei mir?

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  8. von Janine am 01.03.2015 (16:33 Uhr)

    Wenn man gemeinsam am Tisch sitzt und isst, gehört das Handy in die Tasche, nicht neben den Teller!

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  9. von Petersdom am 01.03.2015 (17:09 Uhr)

    Echt krass, dass man solche Sachen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, noch aufschreiben muss. Aber es ist ja auch krass, dass manche Leute CDU wählen oder bei Pegida mit marschierten.
    Viele Leute sind halt scheisse. Da hilft diese Liste auch nichts mehr.

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  10. von kintok am 07.05.2015 (20:19 Uhr)

    Wenn Du in Gegenwart Deine Partnerin oder Deines Partners chattest (z.B. mit Wahtsapp), dann sag ihr oder ihm bitte, mit wem. Vielleicht sag auch etwas zu welchem Thema. Nicht notwendigerweise mit allen Details, aber doch das Thema.

    Wenn Deine Parnerin oder Dein Partner in Deiner Gegenwart telefonieren würde, dann möchtest Du schließlich auch erfahren, mit wem.

    Und sie oder er würde es Dir aus Hölflichkeit und Respekt sicher auch sagen.

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