t3n News Startups

Zugpferd Berlin: 1,3 Milliarden Dollar Risikokapital für deutsche Tech-Startups in 2014

Zugpferd Berlin: 1,3 Milliarden Dollar Risikokapital für deutsche Tech-Startups in 2014

Deutschlands Tech-Startups haben im vergangenen Jahr ordentlich Kasse gemacht – vor allem der in Berlin ansässige Online-Essenslieferdienst Delivery Hero trieb die Summe auf knapp 1,3 Milliarden US-Dollar.

Zugpferd Berlin: 1,3 Milliarden Dollar Risikokapital für deutsche Tech-Startups in 2014

Viel Risikokapital für Berliner Tech-Startups. (Foto: illustir / flickr.com, Lizenz…

Berlin: Mekka für Tech-Startups

Die deutsche Startup-Szene ist auf dem Vormarsch. Insbesondere Berlin hat sich zu einer europäischen Metropole für Tech-Startups gemausert. Der auch als „Silicon Allee“ bezeichnete Tech-Hub wird zunehmend als ernstzunehmender Konkurrent für Branchenprimus London gesehen.

Innerhalb Deutschlands ist Berlin ohnehin bereits deutlich führend, was Investments in Tech-Startups angeht. Dem „European Tech Report 2014“ zufolge haben sich die Investitionen in mit Risikokapital finanzierten deutschen Tech-Unternehmen gegenüber 2013 mehr als verdoppelt. 1,28 Milliarden US-Dollar sollen demnach 2014 geflossen sein.

Berlin ist das neue Mekka für Tech-Startups in Europa. (Foto: illustir / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Mit Investments von insgesamt 523 Millionen US-Dollar in drei Finanzierungsrunden dominierte Delivery Hero das Geschehen auf dem deutschen Risikokapitalmarkt. Auf den Plätzen folgen das auf Einrichtung spezialisierte Startup Westwing Home and Living (98,8 Millionen US-Dollar) sowie der Delivery-Hero-Konkurrent Foodpanda (60 Millionen US-Dollar).

Delivery Hero sorgte mit seinen Finanzierungsrunden auch für den großen Vorsprung Berlins gegenüber München und Hamburg, was das Risikokapital angeht. Hier dominiert Berlin mit 91 abgeschlossenen Deals im Jahr 2014 und 952,1 Millionen US-Dollar klar vor München (28 Deals, 195 Millionen US-Dollar) und Hamburg (fünf Deals, 25,6 Millionen US-Dollar).

High-Tech Gründerfonds investierte in 400 Tech-Startups

Als größer Risikokapitalgeber trat einmal mehr der deutsche Frühphaseninvestor High-Tech Gründerfonds auf, der nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa im vergangen Jahr den Markt anführte. Eigenen Angaben zufolge hat der Investor seit 2005 bereits in 400 Tech-Startups investiert.

Wie Investoren mit dem perfekten Pitch überzeugen, erklären wir euch in diesem Guide.

via www.cbinsights.com

Newsletter

Bleibe immer up-to-date. Sichere dir deinen Wissensvorsprung!

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
Eine Antwort
  1. von Teure Büromieten am 02.03.2015 (13:22 Uhr)

    $1.3Mrd / 100.000 Informatiker=
    =1.3*10^9 / 10^5 Informatiker
    =1.3*10^(9-5)
    =1.3*10^4=1.3*10.000
    Also nur 13.000 pro Kopf wenn es 100.000 Informatiker oder auch nur Mitarbeiter in Berlin sein sollten.
    In beliebten Touristik-Auswanderer-Gebieten kriegt man pro Kopf 1.000 pro Monat.
    Passt also als Lohn für ein Jahr.
    Die offiziellen Mitarbeiterzahlen der Startups gabs als Brancheninfo doch sicher auch mal hier in irgendeinem Bericht.
    Wenn man keine echten Umsätze macht und halbwegs Deckungs-Beitrag hat, bleibt von den 13.000 pro Kopf nicht viel übrig. Schicke Büros in schicken Bezirken usw. kosten schliesslich oft vielleicht schick mehr als die schicken Mitarbeiter kriegen.
    Die Cashburn-Quote darf also nicht all zu hoch sein weil sonst die Investorengelder auf Grund laufen und weg sind. Denn wer soll dann noch die nächste Investment-Runde springen lassen.

    Stehen die Mitarbeiterzahlen nicht in den Handelsregistern ? Das würde ich als investigativer Startup-Journalist immer in Relation zur Investment-Runde setzen damit jeder weiss wie viel er wert ist und eigentlich bekommen müsste.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Startups
Fabelhafte Startups: Das ist Europas Einhorn-Hochburg
Fabelhafte Startups: Das ist Europas Einhorn-Hochburg

Mehr als jedes dritte „Einhorn“ hat sich in Großbritannien niedergelassen. Schweden und Deutschland folgen im Vergleich abgeschlagen auf Platz zwei und drei. Trotzdem sieht die Zukunft für … » weiterlesen

Was man bei Startups in Berlin wirklich verdient
Was man bei Startups in Berlin wirklich verdient

Aus einer Befragung von über 3.300 Menschen hat jobspotting.com den nach eigenen Angaben ersten repräsentativen Startup-Gehaltsreport für Berlin erstellt. t3n veröffentlicht die wichtigsten … » weiterlesen

Engpass-Management: Von schnell wachsenden Startups lernen
Engpass-Management: Von schnell wachsenden Startups lernen

Startups stehen für Schnelligkeit und Anpassungsfähigkeit. Aber wie können sie bei gleichzeitigem Wachstum dafür sorgen, dass Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit nicht verloren gehen? » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?