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Bessere Bilder unter dem Baum: 10 Foto-Tipps und Apps zu Weihnachten

Beherzt man ein paar Foto-Tipps, gelingen auch Weihnachten die Bilder mit dem . Wer die Feiertage mit dem Smartphone dokumentieren möchte kann sich das Fotografieren mit vielen erleichtern. Wir zeigen euch darüber hinaus, wie die Bilder unter dem Weihnachtsbaum auch mit iPhone oder Android-Smartphone zum Hingucker werden und was ihr beachten solltet.

Bessere Bilder unter dem Baum: 10 Foto-Tipps und Apps zu Weihnachten

Auch fotografisch betrachtet ist Weihnachten ein ganz besonderes Event. Ungewöhnliche Situationen, unter Umständen schwierige Lichtverhältnisse und andere Aspekte stellen den Fotografen vor besondere Herausforderungen. Viele unserer , um diese Herausforderungen zu meistern, treffen auch auf das Fotografieren mit der Digitalkamera zu, und versierten Fotografen wird vieles bereits bekannt sein. Dennoch kann ein Auffrischen auch für Experten nicht schaden.

Abstrakte Aufnahmen von Weihnachtsschmuck bringen Abwechslung in die festliche Foto-Sammlung. Foto: Sébastien Bonset.

Foto-Apps für Phoneography mit Android und iOS

Der Play Store für Android und der Apple App Store bieten hunderte Apps rund um das Thema Fotografie. Viele dieser Foto-Apps erleichtern das Fotografieren und Nachbearbeiten erheblich, allerdings ist es gar nicht so leicht, sich einen Überblick zu verschaffen. Android-Nutzern gibt unser Artikel 20 kostenlose Foto-Apps für Android nützliche Empfehlungen, während das Apple-Lager im Artikel Die 65 besten Foto-Apps für iPhone und iPad fündig werden sollte.

1. Foto-Tipps für Smartphones: Auflösung hoch und Finger weg vom Zoom

Es versteht sich von selbst, dass man die höchstmögliche Auflösung wählen sollte, sofern das Smartphone dies ermöglicht. Je höher die Auflösung, desto besser kann man bei der Nachbearbeitung die Details herausarbeiten. Vom digitalen Zoom sollte man nämlich in jedem Fall die Finger lassen. Dann lieber so nah wie möglich an das Motiv herangehen, oder eben bei entsprechend hoher Auflösung im Nachgang nicht benötigte Bereiche des Bildes wegschneiden. Im besten Fall versucht man sein Hauptmotiv bildschirmfüllend zu fotografieren.

2. Rapid Fire

Zu Weihnachten gibt es viele Situationen, die geradezu nach Serienaufnahmen schreien. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Auspacken der Geschenke. Um die perfekte Aufnahme zu machen, bietet es sich an, von der selben Situation mehrere Fotos nacheinander zu schießen. Auf diese Weise stellt man sicher, dass man die Emotion des Moments auch wirklich festhält. Viele Kamera-Apps beinhalten einen Rapid-Fire-Modus, den man einfach aktiviert, indem man den Finger auf dem Auslöse-Button hält. Apropos Auspacken - auch ein Foto des Schenkenden beim Auspacken lohnt sich.

Serienaufnahmen bieten sich besonders beim Auspacken an. (Foto: popofatticus / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

3. Verwackelte Fotos: Gegenmaßnahmen

Weihnachtsbeleuchtung ist zwar meist gemütlich, aber oft auch nicht hell genug, um ein Verwackeln der Fotos ausschließen zu können. Nutzt man den Rapid-Fire-Modus seiner Kamera-App nicht, sind viele Apps so aufgebaut, dass die Kamera nicht mit dem Berühren, sondern dem Loslassen des Auslösebuttons ein Foto schießt. Die Standard-Kamera-App unter iOS funktioniert beispielsweise auf diese Weise. Das kann man nutzen, um ein Verwackeln bei suboptimalen Lichtverhältnissen zu vermeiden.

Einfach bei gedrücktem Auslöser den Bildausschnitt wählen und erst dann loslassen. Auf diese Weise kann man ungewünschte Bewegungen des Smartphones im Moment der Aufnahme minimieren. Eine andere Möglichkeit besteht in der Verwendung der Kopfhörer. Viele Smartphones unterstützen ein Auslösen der Kamera mit Hilfe der Steuerelemente an den Kopfhörern. Im besten Fall bedient man sich zusätzlich eines Stativs.

Foto: Sébastien Bonset.

4. Weißabgleich bei der Phoneography

Die Licht-Situation zu Weihnachten gehört zu den fotografisch anspruchsvolleren Aufgaben: viel künstliches Licht, gemischt mit Kerzen sorgt dafür, dass die Kamera des Smartphones durcheinander geraten kann. Statt sich auf den automatischen Weißabgleich zu verlassen, lohnen sich daher manuelle Einstellungen. Viele Kamera-Apps wie zum Beispiel ProCamera für iOS bieten eine entsprechende Option.

Ein passend gewählter Weißabgleich sorgt dafür, dass die Farben in einem Foto richtig dargestellt werden. Wenn das Smartphone den Weißabgleich automatisch vornimmt, birgt dies in manchen Situationen das Risiko, dass Fotos beispielsweise gelb- oder blaustichig aussehen. Um dies zu vermeiden, deaktiviert man den automatischen Weißabgleich, hält ein weißes Blatt Papier vor die Kamera und speichert diesen Weißabgleich. Mit dem Weißabgleich kann man aber auch vortrefflich experimentieren, um zu ungewöhnlichen Ergebnissen zu kommen.

5. Außergewöhnliche Motive wählen

Klar gehören strahlende Gesichter beim Auspacken der Geschenke fest dazu, wenn man Erinnerungsfotos von Weihnachten machen möchte. Allerdings lohnt es sich (wie eigentlich zu jedem Anlass), auch nach den etwas anderen Motiven zu suchen. So kann man selbst mit einem Smartphone tolle Nahaufnahmen von Weihnachtskugeln, Figuren und Kerzen am Baum erstellen. Ein abschließendes Foto vom Geschenkpapier-Berg kann ebenfalls etwas hermachen. Es lohnt sich auch die Vorbereitungen zu dokumentieren: die Kinder schmücken den Weihnachtsbaum oder der Kochmuffel der Familie schnippelt in der Küche die Zutaten für das Festmal - alles interessante Situationen für tolle Fotos.

6. Foto-Tipps für Familien-Portraits

Weihnachten ist der perfekte Anlass, um ein paar schöne Familien-Portraits zu schießen, da in der Regel alle gut gelaunt sind. Es lohnt sich also, die Familienmitglieder sowohl komplett als auch in Zweier- oder Dreier-Gruppen posieren zu lassen. Natürlich sollte der Phoneograph auch auf dem Gruppenbild zu sehen sein. Hierzu muss man in der Regel den Timer seines iPhone oder Android-Smartphone bemühen. Hat man kein Stativ zur Hand, kann man das Smartphone beispielsweise im Bücherregal oder irgendwo anders "anlehnen".

(Foto: breezy421 / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Bei den Portraits sollte man darauf achten, sich auf die Köpfe zu konzentrieren und diese möglichst bildfüllend anzuordnen. Den Fokuspunkt sollte man außerdem auf die Augen legen. Beherrscht die Standard-Foto-App des Smartphones diese Funktion nicht, lohnt es sich eine alternative Foto-App herunter zu laden. Die diversen App Stores bieten in der Regel Apps, die sich besser zum Auslösen eignen, als jene, die ab Werk auf dem Smartphone zu finden sind.

7. Belichtung wählen

Einige Kamera-Apps erlauben es dem Phoneographen sogar, die Belichtung unabhängig vom Fokuspunkt zu wählen. Diese Funktion hilft in schwierigen Lichtsituationen auch nutzen, um zu verhindern, dass bestimmte Bildbereiche über- oder unterbelichtet werden.

Zu den auch allgemein gültigen Foto-Tipps zählt: viele Apps erlauben das unabhängige Setzen des Fokus- und Belichtungspunkts.

8. Ein Hingucker pro Aufnahme

Besonders unter dem Weihnachtsbaum besteht die Gefahr, dass man mit einem Foto zu viele interessante Motive auf einmal aufnimmt. Man sollte darauf achten, dass man die Bildkomposition so wählt, dass nur ein einziger wirklicher Hingucker vorhanden ist. Das macht Fotos generell ansprechender für den Betrachter. Weniger ist besonders bei der Bildkomposition oftmals mehr.

9. Phoneography: Bokeh mit dem Baum

Auch mit dem Smartphone kann man Bokeh auf seine Bilder zaubern. Besonders der Weihnachtsbaum eignet sich mit Kerzen oder Lichterketten für den Hintergrund. Positioniert man ein Objekt wie zum Beispiel ein Geschenk oder auch Personen mindestens zwischen zwei und drei Metern vor dem Baum und stellt auf das Hauptmotiv scharf, verschwimmen die Lichter im Baum zu einem passablen Bokeh.

10. Allgemeine Phoneography-Tipps

Neben den Foto-Tipps für Weihnachten haben unsere allgemeinen 15 Tipps für bessere Fotos mit dem Smartphone natürlich auch über die Feiertage Gültigkeit und könne im Detail im entsprechenden Artikel nachgeschlagen werden:

  • Richtige Einstellungen wählen
  • Linse säubern
  • Smartphone mit beiden Händen stabilisieren
  • Nah an das Motiv gehen
  • Einfache Komposition
  • Mehrere Aufnahmen machen
  • Für richtige Beleuchtung sorgen
  • Licht für Portraits
  • Taschenlampen einsetzen
  • Mit Belichtung experimentieren
  • Auge für Relexionen haben
  • Symetrie
  • Perspektive
  • Maßstab
  • Nachbearbeitung

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