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Karriere

Die besten Tipps für Pendler: So nutzt ihr die Zeit für einen Vorsprung im Job

    Die besten Tipps für Pendler: So nutzt ihr die Zeit für einen Vorsprung im Job
Pendeln im Zug. (Foto: Shutterstock)

Schlafen, essen oder sich über seine Mitmenschen ärgern: Es gibt bessere Möglichkeiten, den Weg zur Arbeit herum zu bringen. Die besten Tipps für Pendler, um sich einen Vorteil im Job zu sichern.

Pendeln ist für viele Arbeitnehmer Alltag. (Foto: Shutterstock)
Pendeln ist für viele Arbeitnehmer Alltag. (Foto: Shutterstock)

Morgens aus dem Bett fallen und fix rüber ins Büro hechten? Ein dermaßen schneller Start in den Arbeitstag ist nur den wenigsten von uns vergönnt. Viel wahrscheinlicher ist es, dass zwischen Zuhause und Arbeitsstätte ein mehr oder weniger langer Weg zurück gelegt werden muss.

2015 ist das Jahr der Pendler

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat errechnet, dass die Zahl der Pendler zwischen 2004 und 2012 um elf Prozent gestiegen ist. Ursächlich hierfür sind vor allem die steigenden Beschäftigungszahlen. Für 2015 erwarten die Analysten einen neuen Pendler-Rekord: Insgesamt rund 40 Millionen Menschen werden sich in diesem Jahr voraussichtlich täglich oder zumindest mehrmals wöchentlich per Bus und Bahn auf den Weg zur Arbeit machen.

„Tägliches Pendeln erzeugt eine Menge Stress.“

Für viele Pendler bedeutet der tägliche Weg zur Arbeit Stress – die physischen und psychischen Belastungen durch lange Anfahrtszeiten sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Doch auch wer kein gravierendes Problem mit dem langen Arbeitsweg hat, wird sich hin und wieder über den Zeitverlust ärgern.

Fahrzeiten sinnvoll nutzen: Die besten Tipps für Pendler

Glücklicherweise gibt es so einiges, das wir als Pendler unternehmen können, um die Zeit zwischen Abfahrts- und Zielort sinnvoll für uns zu nutzen. Hier ein paar Tipps für das produktive Pendeln:

1. Lest etwas Sinnvolles

Wer sich morgens in der U-Bahn umschaut, erspäht in der Regel sämtliche Bestseller aus den aktuellen Belletristik-Charts. Dabei könnten wir auf dem Weg zur Arbeit viel sinnvollere Dinge lesen als Karen Slaughter oder „Fifty Shades of Grey“. Jeff Bezos oder Bill Gates haben verraten, welche Business-Bücher jeder gelesen haben sollte, und auch auf der Frankfurter Buchmesse werden jedes Jahr unglaublich lehrreiche neue Bücher vorgestellt. Mit News-Aggregatoren wie Feedly könnt ihr euch unglaublich schnell auf den neuesten Stand in den Branchen eurer Wahl bringen und Services wie Pocket oder Instaper erlauben es, interessante Geschichten und Artikel abzuspeichern und später auch offline zu konsumieren. Ein solches Setup kostet euch nur wenige Minuten – und wird euch trotzdem enorm voranbringen.

2. Lasst euch vorlesen

Alternativ könnt ihr euch auch Artikel vorlesen lassen – das dürfte vor allem die Autofahrer unter euch freuen. Startups wie Narando bieten mittlerweile für immer mehr Publikationen einen Vorlese-Service an, auch t3n-Artikel könnt ihr euch über den Dienst vorlesen lassen. So könnt ihr euch mit tagesaktuellen Infos versorgen lassen, auch wenn ihr eure Augen wahlweise ausruhen oder auf die Straße vor euch richten müsst.

Tipps für Pendler: Wer seine Augen anderweitig braucht, kann zu Hörbüchern oder Podcasts greifen oder sich Online-Artikel vorlesen lassen. (Foto: Shutterstock)
Tipps für Pendler: Wer seine Augen anderweitig braucht, kann zu Hörbüchern oder Podcasts greifen oder sich Online-Artikel vorlesen lassen. (Foto: Shutterstock)

3. Hört Podcasts oder Audiobooks

Wer gute Erfahrungen mit Inhalten zum Hören gemacht hat, könnte auch Spaß an längeren Formaten finden. Der Anbieter Audible etwa, der ähnlich wie Spotify eine Medien-Flatrate – nur für Hörbücher – anbietet, verfügt auch über Sachbücher und eine Wirtschafts- und Karriere-Sektion.

Eine weitere Möglichkeit sind Podcasts, die den Zuhörern aktuelle und unterhaltsame Inhalte in zumeist gut konsumierbarer Dauer liefern. Das Blog Karrierebibel empfiehlt zum Beispiel die Podcasts Business English Pod, um die eigenen Sprachfertigkeiten auf Vordermann zu bringen, oder auch „Führung auf den Punkt gebracht“ von Bernd Geropp. Beide sind kostenfrei bei iTunes erhältlich. Auch t3n hat sich schon für euch auf die Suche gemacht und die besten Podcasts für Gründer, für Marketer oder auch ein Best-Of der deutschsprachigen Tech-Podcasts zusammengestellt.

4. Das erste Brainstorming des Tages

Manchmal ist der „Leerlauf“, den wir während des Arbeitsweges haben, besonders gut geeignet dazu, kreative Energien freizusetzen. Egal ob ihr dann in ein „Real-Life-Notizbuch“ kritzelt, eure Ideen digital festhaltet oder sie per Sprachmemo beziehungsweise Diktiergerät-App aufzeichnet: Gerade weit gefasste Aufgaben und Brainstormings zu neuen Projekten lassen sich auf diese Weise durchführen. Auch anstehende Vorträge oder Blogbeiträge können während einer längeren Fahrt entstehen und in eine erste Struktur gebracht werden. Wenn euch keine aktuelle Aufgabe einfällt, könnt ihr euch stattdessen Feedback für eure Team-Mitglieder einfallen lassen.

Kreativität kommt oft unterwegs: Stellt sicher, dass ihr eure Ideen dann auch festhalten könnt. (Foto: Moleskine)
Kreativität kommt oft unterwegs: Stellt sicher, dass ihr eure Ideen dann auch festhalten könnt. (Foto: Moleskine)

5. Lernt eine Sprache

Immer mehr Anbieter aus dem E-Learning-Segment haben die Zeit, die wir zwischen Wohnung und Arbeit verbringen, als effektive Lerneinheit erkannt. Das gilt besonders für Sprachlern-Apps, deren Lektionen ohnehin meistens in kürzere Zeitabschnitte eingeteilt sind. Wenn ihr darüber nachdenkt, euer Wissen um eine neue Sprache zu erweitern oder alte Sprachkenntnisse aufzufrischen, solltet ihr euch zum Beispiel Babbel und Duolingo näher ansehen – das ZDF hat die beiden Apps kürzlich auch getestet.

6. Plant euren Tag

Eure Fahrtzeit als Pendler könnt ihr auch sinnvoll nutzen, indem ihr die vor euch liegenden Aufgaben durchgeht und strukturiert. Dazu empfehlen sich natürlich To-do-Apps wie Todoist, Wunderlist und mehr. Autofahrer können sich zumindest Gedanken über ihre Tagesprioritäten machen und diese mental oder per Diktierfunktion festhalten. So verhindert ihr, dass ihr beim Hochfahren des Computers im Büro direkt durch E-Mails und sonstige Benachrichtigungen vereinnahmt werdet. Außerdem kommt ihr entspannter und souveräner im Büro an, denn ihr wisst bereits, was euch erwartet.

7. Schenkt eurer E-Mail-Inbox Liebe

Einer der größten Zeitfresser im Job sind E-Mails. Und kaum eine Arbeit können wir so gut von unterwegs erledigen wie das Bearbeiten der E-Mail-Inbox – Autofahrer, die die Hände am Steuer lassen müssen, natürlich ausgenommen. Apps wie Mailbox erlauben es, in Windeseile durch den Posteingang zu pflügen und irrelevante Nachrichten direkt per Wischgeste zu archivieren. Das Formulieren von Antworten dürfte auf dem Smartphone nicht so flott von der Hand gehen wie per Tablet oder Notebook, ist aber bei kurzen Nachrichten auch möglich. Sollte das Netz einmal streiken, können ausgehende Nachrichten als Entwürfe gespeichert und, einmal im Büro angekommen, alle gleichzeitig verschickt werden. Es gibt kaum eine befriedigendere Tätigkeit, um in den Arbeitstag zu starten!

„Inbox Zero“: Warum nicht auf dem Weg ins Büro daran arbeiten? (Foto: Shutterstock)
„Inbox Zero“: Warum nicht auf dem Weg ins Büro daran arbeiten? (Foto: Shutterstock)

8. Relaxt!

Manchmal ist es die beste Idee überhaupt, einfach mal gar nichts zu tun. Gerade auf kürzeren Strecken unter 20 Minuten in Bus oder Bahn kann es für unseren Energiehaushalt genau das Richtige sein, einfach die Augen zu schließen und abzuschalten. Wer die Entspannungstechnik Autogenes Training beherrscht, kann sich auch in belebten Umfeldern innerhalb kürzester Zeit vom Trubel der Umgebung loslösen. Anderen helfen Meditations-Apps wie Calm oder Headspace dabei, ein paar Minuten der Ruhe zu erleben und den Akku aufzuladen. Dass sich dieser Tipp nicht für Pendler eignet, die ein Auto steuern müssen, versteht sich hoffentlich von selbst.

9. Schließt den Tag für euch ab

Viele Pendler nutzen den Weg nach Hause, um mental mit dem zurückliegenden Arbeitstag abzuschließen. Sowohl im Auto als auch auf dem Rad oder in der Bahn könnt ihr über Erlebtes reflektieren, eventuell hilft es euch auch, einige Erkenntnisse zu notieren – wer fahren muss, sollte hier wieder das Diktiergerät bemühen. Eine weitere Möglichkeit, den „Ballast“ des Arbeitstages hinter sich zu lassen: Schreibt schon jetzt eine To-do-Liste für den kommenden Tag. Und danach setzt ihr einen mentalen Haken unter alles, was mit eurem Job zu tun hat!

10. Telefonieren?

Der nächste Tipp ist mit Vorsicht zu genießen – kann aber unter Umständen ebenfalls für mehr Produktivität sorgen. Je nachdem, wie ihr zur Arbeit reist, kann es sich anbieten, auf dem Weg ein paar Telefonate zu erledigen. In der überfüllten Straßenbahn oder im Ruheabteil des ICE ist das zwar keine gute Idee, aber in den meisten Zügen gibt es ja auch Abteile für Vieltelefonierer. Autofahrer dürfen mit einer Freisprechanlage telefonieren – mittlerweile müssen sie dazu dank Siri und sonstigen Sprachassistenten den Blick überhaupt nicht mehr von der Straße nehmen. Trotzdem mehren sich die Stimmen, die auch in diesem Fall von einem erhöhten Unfallrisiko ausgehen. Das Telefonieren am Steuer können wir euch also nicht guten Gewissens empfehlen.

Fazit: Nicht aus der Ruhe bringen lassen!

Was ihr auch tut, um das Pendeln für euch erträglicher zu gestalten: Vom ständigen Blick auf die Uhr geht die Zeit nicht schneller herum. Versucht, euch nicht zu sehr über einen Stau oder die Verspätung der Bahn aufzuregen. Ändern könnt ihr an eurer aktuellen Situation sowieso nichts, also spart euch eure Kräfte für etwas Besseres auf.

Update vom 13.08.2015: Nach dem Hinweis eines Lesers auf Facebook haben wir unsere ursprüngliche Empfehlung, auf der Fahrt zur Arbeit auch Telefonate zu erledigen, revidiert. Daher hat sich die Reihenfolge der Tipps für Pendler leicht verändert und der jetzt überarbeitete Abschnitt zum Thema „Telefonieren“ findet sich unter Punkt 10 (statt wie zuvor unter Punkt 4).

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12 Reaktionen
mauwi
mauwi

Pocket bietet übrigens seit Kurzem eine Vorlese-Funktion. Sicherlich von Nutzen für den ein oder anderen.

http://getpocket.com/blog/2015/07/text-to-speech-for-ios-is-now-available-listen-to-your-articles-in-pocket-2/

Mir passiert es öfters, dass ich Artikel, die ich online gelesen habe, irgendwann wieder nachlesen will aber nicht mehr wieder finde. Deshalb habe mich mir ein Artikelarchiv in Evernote eingerichtet. Wer nachlesen will, wie das geht, kann das hier tun:

http://mauwi.me/ein-artikelarchiv-mit-evernote-erstellen/

Antworten

Peter
Peter

Tipp 11) Frühstücken in Bus/Bahn
Tipp 12) Weiter pennen
Tipp 13) Seine Stimmbänder warm singen (Mitreisende sind eh egal, siehe Walkman-Diskussion)
Tipp 14) Feierabend planen
Tipp 15) Emails/Chats beantworten
Tipp 16) Nachrichten lesen
Tipp 17) NICHTS FÜR DIE ARBEITMACHEN, DA ES KEINE ARBEITSZEIT IST und man den Ausbeutern nichts schenken will ;)

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Ich
Ich

Hmmm... Das war leider verschenkte Zeit :-( Ob es t3n-Leser gibt die jeden Tag im Zug sitzen und sich fragen "Was könnte ich wohl mal machen?" und nie auf die Idee gekommen sind ein Buch zu lesen? Oder ihr Smartphone zu benutzen um ein Podcast zu hören, Emails zu lesen oder ihre ToDos zu bearbeiten? Da war jetzt kein Tipp dabei der sonderlich orginell / ungewöhnlich ist. Und wenn ihr schon erkannt habt, das manche Tipps NUR für Bahnfahrer und manche NUR für Autofahrer interessant sind, hättet ihr das bitte kategorisieren sollen und nicht einfach 1-10 runterbeten. Da hätte ich wenigstens nicht ganz so viel Zeit vergeudet....

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L.
L.

Ich stimme zu... außer das mit dem telefonieren. Das kann man gerne machen, wenn man allen anderen Pendlern den Weg von und zur Arbeit vermiesen will...

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Stefan Pfeifer
Stefan Pfeifer

Ein guter Roman ist nahezu jedem Business-Buch überlegen. Nebenbei ist es auch förderlich für die eigene Persönlichkeit und Kreativität.

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David Glaser
David Glaser

Da muss ich mich Saar-Pirat anschließen. Ich frage mich, was solche Artikel bezwecken sollen. Die Menschen, die Ihrem Job um jeden Preis hinterherlaufen tun das womöglich eh schon alles, was im Artikel genannt wird und diejenigen, die das das nicht tun, werden nochmal ermahnt, dass nichts machen nicht das Optimum ist. Ich warte noch auf das Plädoyer für mehr Chillen für mehr Kreativität und Produktivität.

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Lea Weitekamp

Hi David,

schade dass du diesen Artikel als "Ermahnung" auffasst. Eigentlich enthält er nur Tipps und Anregungen für Leute, die ihre Pendel-Zeit als ineffektiv empfinden. Da muss sich ja niemand dran halten – ich hab auch schon die Game-of-Thrones-Bücher in der Bahn gelesen. ;)

Viele Grüße aus der Redaktion
Lea

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Saar-Pirat
Saar-Pirat

Boah... das ist ja mal ein richtiger Streber-Artikel...
Ohne Witz: Weiterbildung ist Arbeitszeit. Und wenn ich das in der Bahn mache, schenke ich dem Arbeitgeber nur Geld.
Wer pendeln muss, soll etwas für sich selbst tun: Ein Buch lesen oder hören, Games zocken oder (was ich immer mache) eine neue Folge der Lieblingsserie schauen.

Antworten

Lea Weitekamp

Moin Saar-Pirat!

Naja, nicht jede Weiterbildung ist ja für den Arbeitgeber – wenn ich eine Sprache lerne, tue ich das in der Regel für mich selbst und nicht für irgendwen anders.

Davon ganz abgesehen: Der Artikel gibt Empfehlungen und keine Befehle – da muss sich also niemand dran halten, der das nicht will.

Viele Grüße aus der Redaktion,
Lea

Antworten

Saar-Pirat
Saar-Pirat

Hi Lea,
ich weiß, dass du nur Empfehlungen gibts und ich meine das auch nicht böse. Ich reagiere nur sehr emotional auf das Thema, da es in meinem Umfeld viele Menschen gibt, die versuchen ihre Zeit so gut es geht für den Job zu nutzen. Du kennst sicher auch Menschen die sagen "Ich bin schon 1h früher im Büro um z.B. Mails abzuarbeiten". Damit schenkt man dem Arbeitgeber jedoch Zeit und Geld, weil man nicht im Stande ist zu sagen "Mein Arbeitspensum ist zu hoch, ich schaffe das nicht!" Vorallem Zeit, die man für sich selbst nutzen sollte.
Und nutzt man diese Zeit z.B. in der Bahn, um eine Sprache zu lernen weil man es für sich selbst tut, dann ist das auch wirklich super.
Dein Artikel vermittelt aber hier und da (besonders in der Überschrift) das Gefühl, dass es gut ist jede freie Minute zu nutzen um etwas für die Arbeit zu tun. Vorzuarbeiten, "sich einen Vorteil zu verschaffen", eben ein Streber sein.
Dieses "overperformen" ist aber kein Garant für einen "Vorteil". Ich geb dir dazu mal ein Beispiel: Ich hab eine Kollegin, die eben genau das macht: Morgens in der Bahn Mails beantworten, dann 1h früher auf der Arbeit, oft abends bis 20 Uhr im Büro. Und was ist der Dank? Sie wurde nun das 2. mal bei Gehaltserhöhungen übergangen, ist psychisch am Ende und steht kurz vor einem Burn-Out.
Sie schafft es noch nicht mal mehr morgens in der Bahn ein Buch zu lesen, weil sie dann direkt ein schlechtes Gewissen bekommt. Für sie ist das sonst verschwendete Zeit.

Du bist, wie ich auch, ein Kind der Generation Y. Und was ich oft in unserer Generation beobachte ist etwas, das ich gerne das "1 mit * -Syndrom" nenne: Die, die in der Schule "overperformt" haben, tun das im Job genau so. In der Schule gab es dafür eine 1 mit *, aber im Job ist das nun mal nicht so. Da wartet am Ende kein Pokal auf den Klassenbesten, sondern viel eher die Erkenntniss (wenn sie denn überhaupt kommt), dass man außer arbeiten im Leben nichts mehr genießen kann und das was wirklich wichtig ist, wie Freunde, Familie oder ein gutes Buch total aus den Augen verloren hat.

Mike
Mike

Du hast völlig Recht. Aber anders gesehen kannst du damit deine Position im Unternehmen stärken und so dafür Sorgen dass du unverzichtbar wirst. Spätestens bei der nächsten Gehaltsverhandlung hast du einen Vorteil gegenüber denen die bloß zocken und schlafen... ;)

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Saar-Pirat
Saar-Pirat

Da stimme ich dir leider nicht zu. Denn Leute, die jede freie Minute, wie z.b. das Pendeln, dafür nutzen um sich beruflich weiterzubilden, mit dem Hintergedanken "ich muss das jetzt machen um eine besseres Gehalt beziehen zu können", das sind auch die, die jeden Abend erst um 22 Uhr gehen, weil sie allen zeigen wollen wie fleißig sie sind. Das sind auch die, die nie zu ihrem Chef "nein" sagen und sich immer noch eine Schippe drauf legen lassen. Ich kenne solche Menschen nur zu gut und kann sagen: Das ist der falsche Weg! Und weißt du wieso? Weil diese Menschen vergessen haben wie wichtig es ist sich auch mal Zeit zu gönnen um mal abzuschalten! Diese Zeit ist wichtiger als alles andere. Nur so kann man auch wirklich gut performen und an der richtigen Stelle glänzen.
Viele Menschen glauben es sei toll viel zu arbeitem. So nach dem Motto "viel hilft viel". Das ist aber quatsch! Es geht nicht darum möglichst viel zu machen. Es geht darum zur richtigen Zeit das Richtige zu sagen. Und dafür muss ich nicht morgens in der Bahn irgendwelche Fachbücher lesen, obwohl ich viel lieber endlich mal "Game of Thrones" fertig lesen möchte.
Dadurch setzt man sich selbst unter massiven Druck und setzt sich unnötigem, selbst gemachtem Stress aus. Und am Ende dieses Weges steht nicht die Beförderung, sondern das Burn-Out!

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