von , 05.09.2007

Bestimmen Suchmaschinen die Zukunft des mobilen Internets?

In einem neuen Artikel auf contentmanager.de beleuchtet Markus Hövener, Experte für Suchmaschinen-Marketing und Herausgeber des Magazins Suchradar, den Stand der Dinge zum Mobile Web. Er geht vor allem auf das unterschiedliche Suchverhalten auf mobilen Endgeräten ein.
Unlängst wurden die Zahlen zur Nutzung der .mobi-Domains vorgelegt. Mittlerweile sind mehr als 500.000 dieser ausschliesslich für Websites verfügbaren Domains registriert. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zum "normalen" Internet: Der Anwender nutzt meist nur Inhalte, die direkt über das Portal des jeweiligen Netzbetreibers erreichbar sind. Seiten, die nur über die übliche Eingabe der URL besucht werden können, erhalten im Normalfall deutlich weniger Traffic.

Mobile Suchmaschinen sollen helfen, die Nutzung des Internets über das Handy zu befördern. Denn neben der Frage, ob das Mobile Web für Endkunden interessant ist, geht es für Hövener auch darum, ob sich Unternehmen mit den speziellen Suchmaschinen auseinandersetzen sollten. Für Deutschland sind im Moment nur Google Mobile und Yahoo! oneSearch relevant - mit dem Nachteil gegenüber anderen Ländern, bisher nur selten von den Netzbetreibern verlinkt zu sein. Hinzu kommt: Laut einer Google-Studie wird pro Suchanfrage durchschnittlich nur auf 1,3 Suchergebnisse geklickt - weitaus weniger als auf normalen Suchmaschinen.

In seinem Artikel gibt Hövener Ratschläge zur Nutzung des mobilen Internets, speziell in Deutschland. Eine Untersuchung des Unternehmens M:Metrics Inc. zufolge werden hierzulande vor allem Inhalte in den Bereichen Sport, Nachrichten, Unterhaltung, Wetter, Finanzen und Verkehr abgerufen. Markus Hövener rät daher vor allem Firmen mit lokalen und aktuellen Inhalten aus diesen Gebieten, über das mobile Web nachzudenken.

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