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Zu Besuch bei Xing in Hamburg: So arbeitet es sich beim New-Work-Experten [Bildergalerie]

Zu Besuch bei Xing in Hamburg: So arbeitet es sich beim New-Work-Experten [Bildergalerie]

Das Karriere-Netzwerk versteht sich immer mehr als New-Work-Allrounder. Neben der Plattform gibt es und ein Magazin zu den Chancen und Anforderungen der neuen Arbeitswelt. Wir haben das Team dahinter in Hamburg besucht.

Zu Besuch bei Xing in Hamburg: So arbeitet es sich beim New-Work-Experten [Bildergalerie]

Mitten in Hamburg – zwischen Planten un Blomen und dem Gänsemarkt, ganz in Sichtweite des Funkturms – hat das deutsche Internetunternehmen XING seinen Hauptsitz aufgebaut. 500 Mitarbeiter finden in der Dammtorstraße auf drei Etagen genügend Platz, um das führende Karriere-Netzwerk im deutschsprachigen Raum nicht nur zu verwalten sondern auch zu gestalten – und gestaltet wird in dem lichtdurchfluteten Glasgebäude momentan viel, wie wir während eines kurzen Besuches erfahren.

XING – heute und damals: Vom Karriere-Netzwerk zum New-Work-Allrounder

Lars Hinrichs hat sein Karriere-Netzwerk im August 2003 gegründet. (Bild: Xing)
Lars Hinrichs hat sein Karriere-Netzwerk im August 2003 gegründet. (Bild: Alexis Eisenhofer / Wikimedia Commons)

Ursprünglich wurde XING im Jahr 2003 von Gründer Lars Hinrichs als Netzwerk gestartet, das sich allein auf die Sichtbarkeit von beruflichen Kontakten konzentrierte. Über die Jahre kamen ein Jobportal und zahlreiche Community-Funktionen hinzu. Zum 10-jährigen Jubiläum haben sich die Verantwortlichen dann nicht mehr nur ihrer Plattform gewidmet, sondern sich auch inhaltlich mit dem digitalen Wandel in der Arbeitswelt beschäftigt. Das Spielraum-Magazin wurde ins Leben gerufen und der New-Work-Award an Unternehmen vergeben, die mit starken Projekten und Ideen auf sich aufmerksam machen.

Und auch Events, auf denen Experten über Anspruch und Wirklichkeit des digitalen Wandels im Berufsleben sprechen, werden seitdem immer wieder organisiert. So hat sich erst im Februar der FDP-Politiker Christian Lindner mit Lars Hinrichs über die hochgehaltene, aber wenig gelebte Kultur des Scheiterns in der deutschen Internetwirtschaft unterhalten. Im März wird zudem der US-amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin im Rahmen des New-Work-Days über seine These sprechen, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt die reine Lohnarbeit in den Hintergrund schiebt und zu mehr Kreativität und der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit führt.

Arbeiten bei XING: Mitarbeiter müssen Raum zur eigenen Entfaltung haben

Nicht nur Deko, auch Credo: Werte sind im Xing-Hauptquartier in Hamburg allgegenwärtig. (Bild: t3n.de)
Nicht nur Deko, auch Credo: Werte sind im XING-Hauptquartier in Hamburg allgegenwärtig. (Bild: t3n.de)

Sobald ein Unternehmen sich nach außen hin so proaktiv mit dem Thema beschäftigt, drängt sich natürlich die Frage auf, wie viel „New Work“ eigentlich nach innen hin gelebt wird. Während unseres Besuches entdecken wir viele Ansätze, die auf die Förderung der Selbstständigkeit, Kreativität und Individualität der Arbeitnehmer abzielen. ist insofern nicht nur gewollt, sondern von ganz oben ausdrücklich erwünscht, damit Mitarbeiter bei Bedarf das Beste aus sich herausholen können. Doch auch die regelmäßig stattfindenden „Prototyping Days“ und die „Innovation Week“ sollen Team-Mitgliedern die Möglichkeit bieten, sich völlig losgelöst vom Arbeitsalltag auch neuen Ideen und Konzepten zu widmen, die gegebenenfalls erst zukünftig in das Unternehmen einzahlen. Gestalten statt verwalten – da ist es wieder.

Immer wieder hatten wir auf unserer Tour durch das Gebäude die Gelegenheit, mit Mitarbeitern zu sprechen – beispielsweise aus dem Service, der Entwicklung oder der Redaktion. Was besonders auffällt ist die Tatsache, dass man bei XING auch im Alltag ganz klar auf Zweisprachigkeit setzt. Egal ob das international zusammengewürfelte Programmierer-Team oder XING-Evangelist Magith Nookukhan – alle sitzen nur einen Flur weiter und treffen sich in einer der drei selbstgestalteten Cafeterien auf ein Küchengespräch oder um ein paar Tore am Kicker zu schießen.

Gute Kommunikation im Team zahlt auf die gesunde Firmenkultur ein

Doch es sind nicht nur kleine Annehmlichkeiten, die die Stimmung im Team aufrecht erhalten. „Ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Firmenkultur ist es, dass alle Mitarbeiter über die Projekte im Unternehmen informiert sind“, erzählen unsere Begleiter Karen Gräper und Frank Legeland.

Um das zu gewährleisten, trifft sich die Belegschaft immer freitags, um etwas über abteilungsinterne Fortschritte zu erfahren. „Die Teams wechseln sich wöchentlich ab“, heißt es. „Oft gehen auch die Chefs nach vorne und erzählen von neuen Projekten und Marktgeschehen.“ Und wenn jemand im Home-Office ist? „Die Leute können per Videochat ganz einfach zu uns stoßen“, erklären die beiden Gastgeber. „Die entsprechenden Tools sind doch da!“

Natürlich haben wir ein paar Schnappschüsse mitgebracht, die euch auch die Büroräume etwas näher bringen sollen. So arbeitet das XING-Team!

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6 Antworten
  1. von Armin Zettler am 08.03.2015 (16:16 Uhr)

    In dem Zusammenhang kann ich noch auf die Veranstaltung "Processes for Growth - Prozessmanagement im Vertrieb der XING AG" hinweisen. Die Veranstaltung wird durch den BPM Club in den Räumlichkeiten der Intellivate GmbH am 23.3. durchgeführt. Mehr Infos unter http://www.iyopro.de/pages/posts/23.3.2015---bpm-club-hamburg-prozessmanagement-im-vertrieb-der-xing-ag-105.html

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  2. von Rico Weigand am 08.03.2015 (17:36 Uhr)

    Hallo Andreas. Danke für deine Einblicke in Xing. Bei dem Bild des Gründers wird hast du aber wohl 2003 statt 2013 gemeint, oder?:

    "Lars Hinrichs hat sein Karriere-Netzwerk im August 2013 gegründet. (Bild: XING)"

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  3. von Michael Schmidt am 08.03.2015 (18:28 Uhr)

    Ich wage zu bezweifeln, dass Schlagerfuzzi Patrick Lindner mit Lars Hinrichs gesprochen hat... boah, schlampig dahingetextet und keiner hat's gelesen...

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  4. von Ich am 09.03.2015 (13:14 Uhr)

    Gibts eigentlich eine Übersicht wie sich die 500 Mitarbeiter aufteilen? Also wieviele Programmierer, Service, etc.?

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  5. von Gaby am 11.03.2015 (13:57 Uhr)

    Und warum sind die ganzen Werte und Zitate in Englisch?

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