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Betapitch: 11 brandneue deutsche Startups im Überblick

Am vergangenen Samstag fand im Berliner betahaus die erste betapitch statt. Im Fokus des Business-Plan-Wettbewerbs standen kreative Konzeptideen, die mit einem ausgewiesenen Mehrwert verbunden sind. Für eine reibungslose Durchführung sorgten die Macher vom betahaus Hamburg und Berlin. Als Partner unterstützen Unternehmen wie HackFwd, Hanse Ventures, Linden Ventures, Seedcamp und das Founder Institute den Event. Begeistert von einigen Startupideen war t3n-Mitgründer Andreas Lenz als Jurymitglied. Gewonnen hat das Team von app.aratschik aus Bamberg, das mit seiner App "Orderbird" zu überzeugen wusste. t3n stellt euch die 11 Wettbewerber im Einzelnen vor.

Betapitch: 11 brandneue deutsche Startups im Überblick

Orderbird (Gastronomiesystem)

Die drei Bamberger von app.aratschik kommen mit einem ganz besonderen POS-Gastronomiesystem daher. Die „Orderbird“ getaufte Lösung bietet Gastronomen nicht nur ein umfassendes Kassen- und Abrechnungssystem, sondern darüber hinaus auch ein Kommunikationstool auf Basis von Apples iPod/iPhone/iPad-Familie. Gäste können so mit ihrem Mobilgerät einen Tisch reservieren, Bestellungen aufgeben oder sehen, wann ihr Lieblingstisch frei wird. Kellner können zudem via iPod Bestellungen aufnehmen und direkt an die Küche senden. Lediglich essen muss man wohl noch analog.

Zur Webseite von app.aratschik

WEnewables (Erneuerbare Energie)

WEnewables vermittelt den Zugang zu erneuerbaren und günstigen Energietechniken. Photovoltaik, Solarthermie oder Erdwärmepumpen sollen durch das Angebot des noch am Anfang stehenden einfacher und kostengünstiger in Haushalte installiert werden, z.B. durch Gruppenrabatte.

Zur Webseite von WEnewables

BioMaderas (Holzprodukte)

Das Berliner Startup engagiert sich in Südamerika, um nachhaltig Holzwaren für einen umweltbewußten deutschen Markt zu vertreiben. In Kooperation mit Umweltschutzorganisationen wie dem WWF wird dabei für Qualität und ökologische Nachhaltigkeit gesorgt. Ab 2011 sollen ihre Angebote in ausgewählten Baumärkten verfügbar sein.

Zur Webseite von BioMaderas

KPI Wall (Transparentes Monitoring)

Die Berliner bieten mit ihrem KPI-Dashboard das zentrale Monitoring wichtigster Unternehmenszahlen aus z.B. Analytics, Webshop, CRM, Twitter und Facebook. Und das durch übersichtliche Visualisierung: Ein Unternehmen, ein System. In naher Zukunft ist nach eigenen Angaben auch der Vertrieb von eigener Hardware (Monitor mit Thinclient als Appilances) geplant.

Zur Webseite von KPI Wall

Teggit (Social Reading)

Das Team von Teggit hat sich dem Konzept des „social reading“ verschrieben. Über ihre noch in der Alphaphase befindlichen Online-Platform soll eine digitale Wissensvermittlung ermöglicht werden. Durch Interpretation, Erklärung und Querverweise zahlreicher E-Books können die User aktiv Wissen mit ihren Kommentaren generieren und verbreiten.

Zur Webseite von Teggit

Glamya (Designer Marktplatz)

Fotos hochladen und von Designern retuschieren lassen - das bietet schon jetzt die Beta von Glamya. Der Echtzeitmarktplatz arbeitet via Crowdsourcing eng mit Designern aus Asien zusammen. Welches Angebot den Zuschlag und die Prämie erhält, entscheidet der Kunde.

Zur Webseite von Glamya

Protonet (Netzwerk)

Nichts anderes als ein Next-Generation-Internet will das Team von Protonet entwickeln. Unabhängigkeit und Selbstkontrolle sollen dabei nicht einfach Metaphern ihrer ambitionierten Idee bleiben. Parallel zum Internet könnte sich Protonets Social Router als sichere Alternative zunächst für kleine Netzwerke eignen.

Zum Blog von Protonet

ProtoSpace (Architektur)

Das Team aus dem „inventedhere“-Umfeld verrät noch nicht allzuviel, außer: ProtoSpace bietet Architekten und Bauherren ein Sytem, das es dem Endkunden ermöglichen soll, seine Projekte vorab in Originalgröße zu erfahren. Am besten seht ihr selbst:

Zur Webseite von ProtoSpace

Coffee Circle (Bio-Kaffee)

Um Nachhaltigkeit geht es dem dreiköpfigen Team von Coffee Circle. Bio-Kaffee aus Äthiopien soll via Webshop vertrieben werden - um gleichzeitig Strukturen durch Entwicklungsprojekte vor Ort zu schaffen. Ein engagiertes Projekt über Kaffee- und Kulturaustausch.

Zum Blog von Coffee Circle

ezeep.com (Druckportal)

Ohne eigenen Drucker überall und jederzeit drucken? Ezeeps eigene SaaS-CloudPrint-Technologie will das möglich machen. Über ein eigenes Portal sollen an ausgewählten Punkten (Flughäfen, Bahnhöfe, Copyshops, Hotels etc.) verfügbare Drücker bereitstehen, über die Mitgliedern der Community kostenlos drucken können - Ezeep beabsichtigt im Gegenzug Werbung auf den Ausdrucken zu platzieren.

Zur Webseite von ezeep.com

Lovtjek.dk

Juristische Fragen und Angelegenheiten werden von dem Lovtjek.dk Team an lokale Anwaltskanzleien vermittelt. Checklisten und Standardanfragen werden kostenfrei bearbeitet, aber das zunächst wohl nur auf dänisch. Eine internationale Ausrichtung soll aber folgen.

Zur Webseite von Lovtjek.dk

Wiciwiwa

Bedürfnisse und Produktwünsche der Verbraucher stehen bei dem Internet-Marktplatz Wiciwiwa im Vordergrund. Das Prinzip dürfte durch MyHammer bekannt sein: Den angegebenen Kundenparametern wird ein passender Anbieter zugeordnet. Der Fokus wird zunächst auf die Berliner Modebranche gerichtet.

Kontakt: murkcreusen@gmail.com

Die Gewinner

Als Preis werden die Gewinner von Orderbird nun sechs Monate kostenlos im betahaus einziehen und ihr POS Gastronomiesystem verfeinern. Da die Entscheidung aber denkbar knapp ausfiel, beschloß die Jury des betapitch, auch die Zweitplatzierten von WEnewables in das betahaus zu holen. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

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Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
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6 Antworten
  1. von New Business-Vision am 06.10.2010 (13:45 Uhr)

    Die Page von ezeep.com ist leider nicht erreichbar.
    Das fängt ja schon gut an :)

    Network Error (tcp_error)

    Antworten Teilen
  2. von Andreas Lenz am 06.10.2010 (13:56 Uhr)

    die jungs von ezeep.com ziehen gerade mit ihrem server um. und ja, viele der startups sind "brandneu" und stehen zum teil noch sehr am anfang. habe bei ezeep den link oben mal auf deren posterous-blog geändert.

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  3. von alks am 06.10.2010 (15:11 Uhr)

    Ich muss zugeben das ich die ezeep Idee am besten finde.

    Allerdings verstehe ich das Werbungs-Modell nicht. Ich denke das liese sich super als bezahldienst anbieten. Ich denke eine Menge Geschäftsleute würden dafür bezahlen.

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  4. von Andreas Lenz am 06.10.2010 (16:00 Uhr)

    soweit ich das verstanden habe, haben die ezeep kollegen auch einen bezahldienst geplant.

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  5. von S I A N am 06.10.2010 (17:00 Uhr)

    Vielen Dank für den Artikel.

    Hier gibt`s weitere Beispiele der Fotoretusche:

    http://de.glamya.com/fotoretusche-beauty-glamour/beispiele/

    Und wer auf Facebook ist, kann auch hier gerne glamya-FAN werden:
    http://www.facebook.com/glamya

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  6. von Jan Borns am 06.10.2010 (17:16 Uhr)

    @aleksmaksimow
    ezeep will den umsatz aus zwei quellen speißen: einerseits durch die druckdienstleister, als anbieter der hardware, durch abo und kommission. andererseits durch die erwähnte werbeplatzierung (atm ist ja nur ezeeps posterous online, auf das von ezeep.com umgeleitet wird - dort wird aber soweit ich weiß darauf eingegangen). die kostenlose druckvariante ist wohl membership only!
    generell zielt ihr konzept langfristig auf social web ab, z.b. durch "print this" buttons/social plugins.
    umsätze sollen unter anderem im cradle-to-cradle prinzip in gemeinnützige green-projekte fließen.
    alles in allem sehr ambitioniert.

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