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Betapitch Hamburg: Das sind die Gewinner

Betapitch Hamburg: Das sind die Gewinner

Am vergangenen Wochenende fand der erste Betapitch des Hamburger Co-Working-Space Betahaus statt. Dabei wollten zehn die fachkundige Jury von ihrer Geschäftsidee überzeugen, um einen Platz im Betahaus und eine Teilnahme am globalen Betapitch zu ergattern.

Betapitch Hamburg: Das sind die Gewinner

Betahaus kürt die besten Startups

Das Betahaus ist eines der bekanntesten Co-Working-Konzepte, die es momentan gibt, und mit Filialen in fünf europäischen Städten (Berlin, Hamburg, Köln, Sofia und Barcelona) ist es sicherlich auch eines der präsentesten. Um die Startup-Szene weiter zu fördern, veranstaltet jedes Betahaus einen sogenannten Betapitch, bei dem es darum geht, die eigene Startup-Idee einer Jury binnen kurzer Zeit möglichst überzeugend zu präsentieren. Die Gewinner der jeweiligen lokalen Wettbewerbe dürfen dann unter anderem für ein halbes Jahr lang kostenlos im Betahaus arbeiten und werden anschließend zum länderübergreifenden betapitch eingeladen. Dessen Gewinner wiederum darf eine Woche in der luxuriösen blackbox Mansion im Silicon Valley verbringen, einem Startup-Accelerator für ausländische Firmen.

Großer Andrang zur Präsentation der einzelnen Startups.

Das betahaus-Team in Hamburg selektierte bereits im Vorfeld die zehn besten Bewerbungen unter allen Einsendungen. Am Samstag Abend war es dann endlich soweit und die Teams durften ihre Geschäftsideen dem Publikum und der Jury vorstellen.

Glücklicherweise fiel das Teilnehmerfeld sehr heterogen aus. Sowohl in Sachen Alter als auch beim Geschlecht gab es die ein oder andere Überraschung, etwa in Form von Ü50-Teilnehmern oder reinen Frauen-Gruppen.

Die fünfköpfige Jury wurde zwar kurzfristig etwas umgestellt, war jedoch ebenfalls abwechslungsreich und hochkarätig besetzt. Neben t3n-Geschäftsführer Andy Lenz waren vier erfahrene IT-Professionals und Gründer unter den Juroren: Thomas Madsen-Mygdal, Paul Jozefak, Jeremy Tai Abbett und Inga von Göler.

Die fünfköpfige Jury des betapitch in Hamburg.

Jede Gruppe bekam während der Veranstaltung genau fünf Minuten Zeit, ihre Idee zu präsentieren. Anschließend gab es weitere drei Minuten Zeit, in der die Jury Fragen und Feedback äußern konnte.

Ungewöhnlicherweise entschied die Jury nach eingehender Beratung, dass man dieses Mal zwei Gruppen zum Sieger küren werde. Dabei schreitet eine unmittelbar zum betapitch global voran, die andere gewinnt zusätzlich die sechsmonatige Betahaus-Mitgliedschaft. Die beiden Gewinner-Startups sind:

permondo

Das sechsköpfige Team von permondo möchte das Teilen und Planen von Reisen vereinfachen. permondo ist ein web-basiertes soziales Netzwerk mit dem Schwerpunkt Reisen. Dabei können einerseits zukünftige Reisen geplant oder aktuell stattfindende Reisen geteilt werden – natürlich mit allen möglichen Features und Spielereien. Wer bisher seine Reisen über Facebook oder E-Mail dokumentiert und verbreitet hat, wird auf permondo zukünftig wesentlich mehr Möglichkeiten und bessere Mittel finden, um eine Reise adäquat zu dokumentieren und vielen Leuten zugänglich zu machen. Das Projekt befindet sich noch in einer geschlossenen Alpha-Phase und soll Anfang 2013 auch für die Öffentichkeit geöffnet werden.

Die Permondo-Präsentation glänzte durch besondere Kreativität.

get2play

Bei get2play handelt es sich um eine Online-Musikschule. Im Gegensatz zu bestehenden Portalen bietet get2play jedoch nur die passende Plattform zur Vermittlung von Musiklehrern. Die jeweiligen Lehrer müssen ihre Angebote selbst inserieren. get2play bietet die passenden Werkzeuge für modernen Online-Musikunterricht, sowohl in Form von aufgezeichneten Unterrichtsstunden als auch in Live-Sessions zwischen Lehrer und Schüler.

get2play sieht großes Potenzial im Markt für Online-Musikschul-Plattformen.

Man darf gespannt sein, wie sich die beiden Hamburger Startups beim globalen Event im Juni 2013 in Berlin gegen die nationale und internationale Konkurrenz schlagen werden.

Bildquelle: Valentin Heyde (www.threeheadedmonkeys.com), mehr Bilder bei Flickr

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