Betrüger entdecken Facebook Offers: Sex-Werbung statt Schnäppchen

Betrüger entdecken Facebook Offers: Sex-Werbung statt Schnäppchen
Die neuen Facebook Offers werden rege genutzt, auch von dubiosen Seitenbetreibern und Betrügern. Sie versprechen McDonalds-Gutscheine oder iPhones zum Sparpreis und locken ahnungslose Facebook-Nutzer auf Websites mit pornographischen Inhalten. Facebook will der Angelegenheit nachgehen.

Mithilfe der Facebook Offers können Seitenbetreiber einzelne Angebote über das soziale Netzwerk bewerben. Verstärkt durch Likes, Shares und Kommentare sollen die Angebote ihren Weg zum Kunden finden. Zum Start der Offers nutzten aber auch Betrüger die Neugierde der Facebook-Nutzer. Ein vermeintlicher McDonalds-Gutschein entpuppte sich beispielsweise als Landingpage mit pornographischen Inhalten, berichtet ZDDK.

Facebook Offers: Zuerst denken, dann klicken

ZDDK steht für die Initiative „zuerst denken – dann klicken“, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, über solche und ähnliche Facebook-Fakes zu berichten. Schon am Montag war ein irreführendes Angebot Teil der Berichterstattung. Das dort thematisierte Offer versprach das neue 5, verwies jedoch auf eine mit Werbung gespickte Website (www.fbmania.de/mcdonalds/).

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Wie plant Facebook in Zukunft gegen Betrügereien und Täuschungen vorzugehen?

Täuschungen dieser Art sind nicht neu, das ganze Internet ist voll davon. Die sogenannten Facebook Offers, die erst vergangenen Freitag eingeführt wurden, wurden aber offenbar verstärkt genutzt. Die vorteilhafte Präsentation der vermeintlichen Angebote, das hohe Potential der Verbreitung und die Neugierde der Nutzer könntent hier eine Rolle spielen. Um sich vor Täuschungen durch Facebook Offers zu schützen gilt aber noch immer die altbekannte Regel: „Zuerst denken, dann klicken“.

Facebook: Wir prüfen den Vorfall

Solange es Betrügern möglich ist, durch Täuschungen dieser Art Geld zu verdienen, bleibt das Problem erhalten. Es stellt sich deshalb die Frage, ob und wie Facebook damit umgehen möchte. Um eine ideale Nutzererfahrung zu gewährleisten, muss das soziale Netzwerk – auch im Sinne der Werbetreibenden – gegen Betrüger und Täuschungen vorgehen. Zu den Betrugsfällen mit Facebook Offers erklärte eine Facebook-Sprecherin die PR-Agentur von Facebook auf Anfrage von t3n, man werde die Vorfälle intern prüfen. Sobald uns diesbezüglich weitere Informationen erreichen, aktualisieren wir diesen Artikel.

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  1. von Unitedcasting | Blog | Neueste… 21.10.2012 (11:05Uhr) 1.

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