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Plagiate: Betrüger missbrauchen echte Nutzerdaten für gefälschte Online-Shops

Plagiate: Betrüger missbrauchen echte Nutzerdaten für gefälschte Online-Shops

Der NDR hat eine Betrugsmasche aufgedeckt, von der Hunderte betroffen sein sollen. Die Betrüger nutzten demnach gestohlene Identitäten und eröffneten damit einen mit gefälschten Waren. Das kann für die Betroffenen teuer werden.

Plagiate: Betrüger missbrauchen echte Nutzerdaten für gefälschte Online-Shops
Datenklau für Fake-Shops. (Foto: © pn_photo - Fotolia.com)

Fake-Shop mit gefälschten Identitäten

Die Masche ist nicht neu, aber sie ist derzeit offenbar im Kommen. Recherchen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) zufolge sollen Betrüger per Identitätsdiebstahl erworbene Daten von ahnungslosen Nutzern dazu missbrauchen, Online-Shops zu eröffnen, in denen mutmaßlich gefälschte Produkte angeboten werden. Derzeit gebe es eine Welle an Produktfälschungen, heißt es beim NDR. Damit wachse auch die Zahl betrügerischer Shops mit Fake-Artikeln.

Durch Identitätsdiebstahl können ahnungslose Nutzer massive Probleme bekommen. (Foto: Shutterstock)
Fake-Shop: Durch Identitätsdiebstahl können ahnungslose Nutzer massive Probleme bekommen. (Foto: Shutterstock)

NDR Info und das Verbrauchermagazin Markt haben bei eigenen Recherchen 250 Betroffene aus Deutschland und Europa ausgemacht, die zum großen Teil nicht wussten, dass ihre Daten für einen solchen Plagiate-Shop benutzt werden. Dabei kann das Ganze schnell teuer werden. Der ahnungslose Nutzer, dessen Daten die Betrüger für die Eröffnung des Shops verwendet haben, ist nämlich juristisch dafür verantwortlich.

Gefälschte Produkte: Shop-Betreibern drohen empfindliche Strafen

Dem NDR-Bericht zufolge sollen in vergleichbaren Fällen bereits rund zwei Millionen US-Dollar Schadensersatz gefordert worden sein, im schlimmsten Fall drohe Gefängnis. Der IT-Anwalt Klaus Lodigkeit warnte zudem, dass es zu Verfahren in den USA kommen könne, die deutsche Nutzer betreffen. Die Betroffenen würden von den US-Urteilen nicht immer informiert, erst bei einer möglichen Reise in die USA könne es im schlimmsten Fall zu einer Festnahme kommen, warnt der IT-Anwalt.

Einen 100-prozentigen Schutz vor einem Identitätsdiebstahl gibt es nicht, aber Nutzer sollten beim Besuch von Online-Shops, Websites sowie beim Online-Shopping Vorsicht walten lassen. Auch vor Phishing-Mails oder Schadprogrammen wie Trojanern sollte man sich in Acht nehmen.

via stadt-bremerhaven.de

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2 Antworten
  1. von Ich am 13.10.2015 (09:49 Uhr)

    Ich habe den Beitrag auch gesehen und war erschrocken. Mir stellten sich 2 Fragen: 1. Welche Daten brauchen die Betrüger von mir? Vermutlich reicht schon alles aus was man hierzulande als Domaininhaber ins Impressum schreiben muss, richtig? 2. Gibt es eine Möglichkeit von hier herauszufinden ob irgendwo ein Verfahren gegen mich läuft? Das erst bei der Einreise in die USA feststellen zu müssen kann die Urlaubsplanung ein wenig auf den Kopf stellen wenn aus 2 Wochen Urlaub einige Tage / Wochen Untersuchungshaft werden... :-\
    Wäre cool wenn t3n hier ein wenig recherchieren würde. Besten Dank im voraus!

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    • von recherchiert ... am 13.10.2015 (13:23 Uhr)

      ... wird hier schon lange nicht mehr. Langsam aber sicher verkommt t3n.de zu einer Site, die nur die Inhalte anderer Quellen wiedergibt.

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