Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Karriere

Bewerbung mal andersrum: Bei Honeypot werden Firmen bei Entwicklern vorstellig

    Bewerbung mal andersrum: Bei Honeypot werden Firmen bei Entwicklern vorstellig

Neuer Job. (Foto: Shutterstock)

Das Berliner Startup Honeypot dreht den Recruiting-Prozess um: Unternehmen bewerben sich auf der Plattform bei talentierten Entwicklern.

Honeypot: Berliner Startup dreht den Recruiting-Prozess um

Honeypot ist eine Job-Plattform für Entwickler. Im großen Unterschied zu anderen Job-Portalen müssen sich IT-Fachkräfte hier aber nicht auf ausgeschriebene Stellen bewerben. Stattdessen sind es bei Honeypot die Firmen, die an die Entwickler mit ihren Jobangeboten herantreten. Dazu müssen Firmen angeben, welche Anforderungen der gewünschte Kandidat erfüllen muss und können anhand dieser Kriterien anschließend nach einem passenden Entwickler in der Datenbank suchen.

Findet ein Unternehmen einen geeigneten Kandidaten, kann es ihn zum Interview einladen. Der Kandidat kann dann entscheiden, ob er sich darauf einlässt oder nicht. Damit beide Seiten nicht unnötig ihre Zeit verschwenden, soll auch das Gehalt der offenen Stelle schon in diesem Schritt kommuniziert werden. Kommt ein Vertrag über Honeypot zustande, zahlt das Unternehmen eine Kommission an die Plattform. Die Höhe dieses Betrags soll sich am Gehalt der Neueinstellung orientieren. Aus dieser Kommission zahlt Honeypot außerdem 1.024 Euro an den angeworbenen Entwickler aus, sobald er drei Monate im neuen Unternehmen tätig ist.

Auf Honeypot bewerben sich Unternehmen bei potenziellen Mitarbeitern. (Screenshot: honeypot.io)
Auf Honeypot bewerben sich Unternehmen bei potenziellen Mitarbeitern. (Screenshot: honeypot.io)
Anzeige

Honeypot: Qualität soll durch Prüfung sichergestellt werden

Entwickler können Honeypot nur per Einladung beitreten. Eine Einladung könnt ihr entweder selbst beantragen oder durch eine Empfehlung eines Freundes oder Bekannten erhalten, der die Plattform bereits nutzt. Bevor euer Profil freigeschaltet wird, überprüft Honeypot die Angaben. Außerdem müssen Entwickler einige Programmieraufgaben lösen oder bisherige Arbeiten auf GitHub oder Bitbucket vorzeigen. So soll die Qualität der verfügbaren Arbeitskräfte sichergestellt werden.

Honeypot verfolgt ein interessantes Konzept, um IT-Talente und Arbeitgeber zusammenzubringen. Die Idee könnte sich für Unternehmen und Arbeitnehmer durchaus lohnen. Entwickler müssen nicht mehr unzählige Bewerbungen schreiben und Arbeitgeber brauchen sich nur noch mit den potenziellen Arbeitnehmern beschäftigen, die auch wirklich passend für eine Stelle sind.

Wer noch auf herkömmliche Art und Weise auf Jobsuche ist, der sollte einen Blick auf unseren Artikel „So gewinnt man Aufmerksamkeit: 12 kreative Bewerbungen, die aus der Masse herausstechen“ werfen.

via techcrunch.com

Finde einen Job, den du liebst

2 Reaktionen
Tino
Tino

Und was unterscheidet diese Plattform von anderen wie Jobleads oder 4scotty? Irgendwie ist das nix neues.

Antworten
Skill-Matching
Skill-Matching

In gewissen rückständigen, fortschrittsfeindlichen, wifi-freien Kulturen ist es verpönt, sich an Open-Source zu beteiligen. Als Dank landet man auf Listen, verliert die Sicherheits-Einstufung und kriegt natürlich von konservativen Kunden nie wieder Aufträge bzw. wird von den Kollegen aus der Firma gemobbed... Die Linken und wohl auch Gewerkschaften nutzen Software leider kaum zur Verbesserung. Somit darf man ohne konservative Kunden oft wohl umschulen.

http://www.theregister.co.uk/2001/06/20/gpl_pacman_will_eat_your/

Per se wären Skillmatcher-Apps schnell zu programmieren und auch bei Handwerkern, Maschinen-Bedienung(CNC-Fräsen usw.) usw. gefragt und der Booster und Erfolgs-Verstärker für Bewerber-Messen oder Besuche an Schulen/Universitäten wenn man sieht was gefragt ist und was die (natürlich anonymen) Bewerber/Schüler/Studenten zu bieten haben. Wenn man sowieso in der Großstadt ist um sich zu bewerben sehen die Konkurrenten die Skills (keinen Namen usw.) und können den Kandidaten zu zusätzlichen Gesprächen einladen nachdem der offizielle Bewerbung-Termin bei der Konkurrenz erledigt ist.
Ständig dieselben Großstädte abklappern macht auf Dauer nicht viel Spaß.

Davon abgesehen ist es normal das Firmen Ausschreibungen machen und sich aus den tausenden Bewerbungen die passenden Kandidaten heraussuchen. Im Prinzip ist ein Fachkräfte-Account dort also eine universelle (anonyme) Initiativ-Bewerbung wo die Firmen dann die interessanten Skill-Inhaber auswählen und kontaktieren können.

Antworten
Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden