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Bewerbung per Snapchat: Dieser Kalifornier wollte Aufmerksamkeit – und bekam sie

Bewerbungen per Facebook, Pinterest, Twitter und Co. – das alles hat es schon gegeben. Jetzt reiht sich in diese Runde auch eine kreative Snapchat-Bewerbung ein, die für ordentlich Aufmerksamkeit gesorgt hat.

Sich auf einen Job bewerben – das muss fast jeder mal. Und jeder weiß insofern auch, wie deprimierend es sein kann, wenn keine oder eine ablehnende Antwort zurückkommt. Auch der Design-Student Graham Allgood hat diese Erfahrung gemacht. Viele seiner Bewerbungen auf ein Praktikum waren ins Leere gegangen. Doch bei der Agentur „Horizon Media“ wollte er sich schlicht nicht damit abfinden. Also suchte er nach einer Möglichkeit, die Aufmerksamkeit der Mediengestalter zu gewinnen.

Student bewirbt sich auf ein Praktikum per Snapchat

Junger Designstudent setzt auf eine Snapchat-Bewerbung. (Screenshot: Graham Allgood)
Junger Designstudent setzt auf eine Snapchat-Bewerbung. (Screenshot: Graham Allgood)

Allgood überlegte nicht lange, da er wusste, dass „Horizon Media“ sehr aktiv auf Snapchat ist. Er überlegte, wie er diesen Umstand nutzen kann und fand einen Weg, über die Smartphone-App wahrgenommen zu werden. Dabei setzte er auf eine einfache, aber bislang einzigartige Methode: einen der Geofilter, die Nutzer gegen Geld einrichten und andere Nutzer, die in der Region snappen, über ihre Bilder und Videos legen können.

Snapchat-Bewerbung per Geofilter. (Screenshot: Graham Allgood)
Snapchat-Bewerbung per Geofilter. (Screenshot: Graham Allgood)

Der Kalifornier designte diesen Filter nach allen Regeln der Kunst und fügte den Namen der Agentur, den Satz „Hey, hire me!“ sowie seinen eigenen Namen hinzu. Alles in allem zeigte das Wirkung: Der Filter wurde nämlich mehr als 1.000 Mal angeguckt und von einigen Anwendern auch genutzt. Am Nachmittag bekam Allgood dann eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Eine schöne Geschichte, obwohl das „Happy End“ noch auf sich warten lässt.

Dabei hatte der kreative Kopf eigentlich alles richtig gemacht, doch das Vorstellungsgespräch lieft schlussendlich nicht gut für ihn. „Horizon Media“ nutzte das Gespräch zwar für viel Lob, lehnte ihn am Ende aber trotzdem ab. Alle Praktikumsplätze für den Sommer sind nämlich schon besetzt. Für Allgood dürfte die Aktion mittelfristig aber trotzdem ein Erfolg sein, da große Medien wie der „Business Insider“ auf die Aktion aufmerksam wurden und berichtet haben. Bei der nächsten Bewerbung hat er damit ganz sicher einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern. Und wer weiß: Vielleicht meldet sich Horizon Media ja auch zu einem späteren Zeitpunkt noch mal.

Übrigens: Wie kreative Bewerbung noch aussehen können, zeigen wir euch in unserem Artikel „So gewinnt man Aufmerksamkeit: 14 kreative Bewerbungen, die aus der Masse herausstechen“.

via www.businessinsider.de

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2 Reaktionen
o.O
o.O

Ich seh nur Werbedreck...

VinFin
VinFin

Sehr kreativ seine Bewerbung, und eigentlich hätte er eine Stelle auf jeden Fall verdient. Wen man ihn schon einlädt, dann sollte man nicht unbedingt falsche Hoffnung machen. Wenn sie schon wussten, dass sie keinen Platz haben...

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