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Startups

Die Birchbox-Gründerinnen entlassen 15 Prozent ihrer Mitarbeiter

    Die Birchbox-Gründerinnen entlassen 15 Prozent ihrer Mitarbeiter

(Foto: Birchbox)

Um die Gewinnschwelle zu erreichen, entlässt der Abo-Commerce-Pionier Birchbox viele Mitarbeiter. Zudem bietet Outfittery jetzt auch einen kostenlosen Abhol-Service an. Die heutigen Startup-News.

Birchbox entlässt 15 Prozent seiner Mitarbeiter

Birchbox entlässt einem Bericht von Bloomberg zufolge rund 15 Prozent seiner Belegschaft. Das entspricht 45 von ingesamt 300 Mitarbeitern. Zugleich schließt Birchbox auch das Geschäft in Kanada. Birchbox-Chefin Katia Beauchamp begründete den Stellenabbau mit einer neuen Wachstumsstrategie: „The cuts made today will allow us to reinvest in our biggest opportunities and grow even more quickly in the future“, erklärte sie. Laut Beauchamp sei es auch das Ziel, so noch in diesem Jahr die Gewinnschwelle erreichen zu können.

So sehen die monatlich verschickten Birchboxen-Pakete aus. (Foto: Birchbox)
So sehen die monatlich verschickten Birchboxen-Pakete aus. (Foto: Birchbox)

Birchbox verschickt an Kunden monatlich eine Box mit ausgewählten Kosmetik-Produkten zum Ausprobieren. Das 2010 gegründete Startup gilt als einer der Vorreiter im Abo-Commerce und ist auch Vorbild für das hiesige Glossybox. Experten sehen in dem Stellenabbau eine Folge des abkühlenden Investitionsklimas auf Seiten der Venture-Kapital-Firmen. Aufgrund zu hoher Bewertungen schrecken viele Investoren vor weiteren Finanzspritzen zurück, Startups müssen in diesem Zuge am Personal sparen. Zuletzt hatten auch US-Firmen wie Evernote, Jawbone und Snapchat einige Mitarbeiter freigestellt.

German Startups Group vermeldet Gewinnplus

Das Berliner Beteiligungskonsortium um die German Startups Group hatte in der Vergangenheit nicht unbedingt gute Neuigkeiten zu vermelden. Der für letzten Sommer geplante Börsengang musste aufgrund zu geringer Nachfrage auf Eis gelegt werden. Wie das Unternehmen jetzt jedoch mitteilt, entwickelt sich das Portfolio durchaus positiv: „Laut dem testierten IFRS-Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 erzielte die German Startups Group im Berichtszeitraum einen Konzern-Nettogewinn von 3,8 Mio. Euro nach 1,4 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2014“, teilt man mit. Die positive Entwicklung sei auf den Wertzuwachs von 19 der 25 in 2015 für die Gesellschaft wesentlichen Minderheitsbeteiligungen zurückzuführen. Mehr dazu bei deutsche-startups.de.

Outfittery startet kostenlosen Abhol-Service

Das Team von Outfittery im Berliner Büro. (Foto: t3n)
Das Team von Outfittery im Berliner Büro. (Foto: t3n)

Der in Berlin ansässige Curated-Shopping-Dienst Outfittery bietet ab sofort auch einen Abhol-Service an. Das Angebot gilt europaweit und ist vorerst kostenlos. Pakete mit erhaltenen Outfits müssen demzufolge bei Reklamation nicht mehr in die nächste Postfiliale gebracht werden.

„Der Kunde wählt Abholort und Zeit selbst aus. Das kann zum Beispiel die eigene Wohnung, das Lieblingscafé oder der Sportclub sein“, teilt Outfittery mit. Der Rückversand werde dadurch „noch einfacher“ gestaltet. Outfittery kooperiert dazu mit dem Transportdienst UPS, in der Schweiz mit dem TNT Express. Erst vor wenigen Tagen hatte auch Zalando einen kostenlosen Abhol-Service gestartet. Mehr dazu bei E-Commerce-News.

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1 Reaktionen
Der Wind hat sich gedreht
Der Wind hat sich gedreht

- Es finden Insolvenzen statt. Sowas ist immer sehr ärgerlich weil die Leute sehr dahinter her sind, ihr Geld zu kriegen !
- Amazon hat evtl Jahrzehnte lang nur neutral oder leicht Verluste gemacht. Plötzlich seit ein paar Quartalen machen sie wohl Gewinne
- Google restrukturiert sich um die schlechten Teile jederzeit an Chinesen oder Heuschrecken abstoßen zu können und klar die guten(=profitablen) Teile vorzeigen zu können.
- Immer öfter gibts nur Kredite. Die müssen bei Insolvenz dann vermutlich mit den Sourcecodes und Kunden-Adressen bezahlt werden und alle Runden-Investoren kriegen den Rest ausgezahlt. Bei Insolvenzen oft nur 3%-4% glaube ich und Investoren kriegen wohl als letzte das Geld. Die Party ist vorbei. Sichere Kredite sind wichtiger als potentielle Möglichkeiten von irgendwelchen Kurs-Steigerungen irgendwann nach der Rezession (also in 2-3 Jahren) bei einem IPO oder Übernahme...
- Samwers versprechen Gewinne. http://t3n.de/news/oliver-samwer-672825/
- Viele High-Tech-Firmen entlassen überall. Der Fachkräftemangel ist vorbei.
- Betriebsräte werden gegründet. Kurz bevor die rot-grüne neue Markt-Economy platzte passierte das auch schon.

Jetzt erst nach Jahren werden Cashburner kritisch berichtet.... Fast alles gabs recht identisch auch beim Neuen Markt schon an den sich leider kaum wer erinnert.

D.h. der Investment-Wind hat sich gedreht. Bald gibts keine Runden mehr und viele laufen dann auf Grund und hätten besser mal Profite machen gelernt.
In Europa musste man eh oft einen Prototyp haben und kaum Verluste machen.
In USA muss man gigantisches Kundenwachstum haben und eine vage potentielle mögliche konzeptionelle Idee wie man vielleicht irgendwann mal Geld verdienen könnte. Darauf wurde bei den Startup-Berichten leider fast nie hingewiesen obwohl es recht offensichtlich wird. Die Frage ist ob leichte Profit-Maker besser durch die Rezession kommen werden als Dauer-Cashburner mit monatlichen Kosten.

Schade das Lanu vermutlich leider nicht mehr so aktiv ist wie damals...

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