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Neues Allzeithoch: Bitcoin knackt 1.500-Dollar-Marke

    Neues Allzeithoch: Bitcoin knackt 1.500-Dollar-Marke
(Grafik: Shutterstock)

Bitcoin eilt derzeit von Hoch zu Hoch. Am Mittwochabend hat die Cyberwährung die wichtige Marke von 1.500 US-Dollar geknackt. Gegenüber Mai 2016 hat sich der Wert damit verdreifacht.

Bitcoin knackt 1.500-Dollar-Marke

Nach dem heftigen Kurseinbruch Mitte März, als die US-Börsenaufsicht SEC den Bitcoin-Fonds der Winklevoss-Zwillinge abgelehnt hatte, hat sich die Cyberwährung wieder erholt. Jetzt ist der Bitcoin-Kurs auf ein neues Allzeithoch geklettert und hat die 1.500-US-Dollar-Marke geknackt. Am Mittwochabend betrug der Wert eines Bitcoins auf der Handelsplattform Bitstamp gegen 22:45 MESZ etwa 1.505 US-Dollar – ein Plus von mehr als 55 US-Dollar gegenüber dem Vortag. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich die Cyberwährung damit im Wert etwa verdreifacht.

Am Mittwochabend knackte der Bitcoin-Kurs die Marke von 1.500 US-Dollar. (Screenshot: Bitstamp/t3n)

Das aktuelle Kursfeuerwerk führen Branchenbeobachter darauf zurück, dass Bitcoin in Japan kürzlich als offizielles Zahlungsmittel anerkannt wurde. Die Hälfte des Handelsvolumens der vergangenen Tage ist laut der Analyseplattform Cryptocompare in Japan abgewickelt worden. „Die Japaner haben sich zuletzt mit ihrer Annäherung an Bitcoin angefreundet, indem sie es offiziell als Zahlungsmittel anerkannt haben“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters den Plattformgründer Charles Hayter.

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Bitcoin: Japan-Entscheidung treibt Kurse

Seit Anfang April wird Bitcoin in Japan als offizielles Zahlungsverfahren kategorisiert. Damit einher geht eine Regulierung von Bitcoin-Börsen, die jetzt Geldwäschevorschriften ebenso befolgen müssen wie bestimmte Eigenkapitalrichtlinien. Auch die restriktivere Haltung Chinas gegenüber der Cyberwährung, die zunächst für einen Rückgang des Handelsvolumens gesorgt hatte, sei letztendlich als positiv zu werten, erklärte Hayter.

Für Auftrieb beim Bitcoin-Kurs könnte zudem eine Anfrage der Handelsplattform BATS verantwortlich zeichnen. Deren Betreiber haben die US-Börsenaufsicht gebeten, ihre Entscheidung bezüglich des Bitcoin-Fonds der Winklevoss-Zwillinge noch einmal zu überdenken. Sollte deren ETF doch erlaubt werden, könnte der Kurs auf neue Rekordhöhen steigen. Genauso ist aber jederzeit wieder ein Kursrutsch möglich. In den vergangenen Jahren hat sich die Cyberwährung als sehr volatil erwiesen.

Interessant in diesem Zusammenhang: Bitcoin, Ether und mehr: Die 10 größten Kryptowährungen der Welt

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