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Bitcoin Berg- und Talfahrt: Coinbase stabilisiert kurzfristig den Kurs

    Bitcoin Berg- und Talfahrt: Coinbase stabilisiert kurzfristig den Kurs

Bitcoins im Aufwärtstrend. (Foto: <a href="http://www.ulifunke.com/">ulifunke.com</a> / <a href="http://www.bitcoin.de/">bitcoin.de</a>)

Der Bitcoin-Kurs, der zwischenzeitlich auf rund 150 US-Dollar gefallen ist, steht seit kurzem wieder auf rund 300 US-Dollar. Die Ankündigung des Bitcoin-Payment-Providers „Coinbase“ scheint den Kurs wieder zu stabilisieren. Ein kurzer Überblick.

Die Kryptowährung Bitcoin ist seit mehr als einem Jahr in einer bewegten Berg und Talfahrt unterwegs: Von ursprünglich mehr als 1000 Dollar im Dezember 2013 sank der Kurs zwischenzeitlich auf einen Tiefstand von rund 150 US-Dollar. In den vergangenen Tagen haben neue Entwicklungen am Bitcoin-Markt für Bewegung des Bitcoin-Kurses gesorgt. Die Währung hat erstmals wieder deutlichen Kursauftrieb.

Bisher Payment-Provider, jetzt mit einer Börse am Start: Coinbase. (Screenshot: Coinbase)
Bisher Payment-Provider, jetzt mit einer Börse am Start: Coinbase. (Screenshot: Coinbase)

Bitcoin Kurs wieder im leichten Aufwind

Die Kursschwankungen der digitalen Kunstwährung Bitcoin sind in den letzten Wochen beachtlich ausgefallen, Anleger reagierten negativ auf verschiedene Entwicklungen, wie beispielsweise der Verlust von Bitcoins im Wert von rund 5 Millionen US-Dollar an der Börse „Bitstamp“, die sich nach dem MtGox-Ausfall zu einer der größten Börsen entwickelt hatte. Der Kurs sank innerhalb kurzer Zeit bis zum 15. Januar auf rund 150 US-Dollar – mit Kurssprüngen von bis zu 75 US-Dollar innerhalb von 48 Stunden. Jetzt ist der Bitcoin-Kurs wieder auf den Jahresanfangswert von rund 300 US-Dollar angestiegen.

Neue Bitcoin-Börsen scheinen Kurs positiv zu beeinflussen: Coinbase

Der Bitcoin-Payment-Provider Coinbase hat gerade die erste staatlich lizenzierte Bitcoin-Börse eröffnet, was anscheinend den Bitcoin-Kurs mittlerweile auf ein Hoch von rund 300 US-Dollar getrieben hat. Vermutlich verbunden mit der Anleger-Angst vor dem Griechenlandausstieg aus der Euro-Zone und dem schwachen Euro ist der Kurs in Europa schon auf bisher bis zu 280 Euro angestiegen.

Neben den börsen-typischen Faktoren, die zu Schwankungen der Kurse führen, scheint vor allem das Geschehen um Marktplätze und Börsen, also Ereignisse innerhalb des Bitcoin-Ökosystems, zu starken Veränderungen zu führen. Die Ankündigung des Bitcoin-Payment-Providers „Coinbase“ scheint eine besondere Wirkung auf die Anleger auszuüben und deren Vertrauen in die Währung zu steigern: Die Börse wäre die erste staatlich genehmigte Bitcoin-Börse in den USA. Staatlich genehmigte Börsen könnten möglicherweise oberflächlich betrachtet Anlegern mehr Vertrauen in die Währung verleihen.

Das Vertrauen in eine staatliche Regulierung scheint aber nicht ganz auszureichen, denn Coinbase waren nicht als Erste am Start. Zwar ist der Bitcoin-Spezialist jetzt die erste US-basierende Bitcoin-Börse, die Winklevoss-Brüder hatten jedoch schon etwas früher eine Börse namens Gemini angekündigt. Aber wie BitcoinBlog.de nachvollziehbar ausführt, wird Coinbase zum Ärger der Konkurrenten hier wohl mehr zugetraut: Der Bitcoin-Payment-Provider ist frisch mit Kapital ausgestattet, verfügt über Know-How und Erfahrung, ausgezeichnete Verbindungen und nicht zuletzt eine breite Kundenbasis. The Next Web spricht von rund 2,1 Millionen Wallets, die bei Coinbase verwaltet würden.

 

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