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Bitcoin-Transaktionen ohne Wartezeit: Das steckt hinter dem Lightning-Network

(Foto: Shutterstock)

Mit dem Lightning-Network soll eine Möglichkeit geschaffen werden, um Bitcoin-Transaktionen ohne Verzögerung auszuführen. Das könnte ein extrem wichtiger Schritt für die Kryptowährung sein.

Lightning-Network: Bitcoin als Micropayment-Dienst

Kaum eine andere Technologie hat in den letzten Jahren so viel Aufsehen erregt wie Bitcoin. Bei allen Vorteilen der Kryptowährung eignet sie sich aber leider nur bedingt für Einsatzgebiete, in denen viele Teilnehmer in kurzer Zeit eine ganze Reihe von Transaktionen durchführen wollen, ohne auf eine Bestätigung warten zu können. Eine interessante Lösung für dieses Problem haben Joseph Poon und Thaddeus Dryja Anfang 2015 unter dem Namen Lightning-Network in einem Whitepaper präsentiert.

Stark vereinfacht ausgedrückt sollen Zahlungen über separate Micropayment-Kanäle ausgeführt werden. Statt also unzählige Kleintransaktionen im Blockchain zu vermerken, könnten zwei Nutzer des Lightning-Networks so oft Bitcoin-Beträge austauschen, wie sie wollen. Solange aber nur diese beiden Parteien an ihrem wechselseitigen Geldfluss Interesse haben, besteht keine Notwendigkeit, dem gesamten Bitcoin-Netzwerk davon „zu erzählen“. Stattdessen wird zu einem späteren Zeitpunkt nur der Endbetrag im Blockchain vermerkt. Digitale Verträge und automatisch ablaufende Zeitfenster sollen dafür sorgen, dass beide Parteien dem Mechanismus vertrauen können, da das Ergebnis im Zweifelsfall im Blockchain vermerkt wird – aber eben auch nur dann, wenn es notwendig wird.

Lightning-Network: Mehrere Teams arbeiten an der Umsetzung der Idee. (Screenshot: Github / Blockchain)
Lightning-Network: Mehrere Teams arbeiten an der Umsetzung der Idee. (Screenshot: Github / Blockchain)
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Lightning-Network: Mehrere Entwickler wollen das System umsetzen

Eine Umsetzung des Lightning-Networks könnte potenziell dazu führen, das Bitcoin tatsächlich als Zahlungsmittel für tagtägliche Transaktionen genutzt werden kann. Bis dahin sind aber noch einige Probleme zu lösen. Immerhin arbeiten derzeit aber schon verschiedene Entwickler an möglichen Referenzimplementationen der Idee. Einer davon ist der Linux-Kernel-Entwickler Rusty Russel, der von dem Blockchain-Startup Blockchain nur zu diesem Zweck eingestellt wurde. Den Stand seiner Arbeit könnt ihr auf Github einsehen.

Unter dem Namen Thundernetwork arbeitet auch das Unternehmen Blockchain an einer Umsetzung der Lightning-Network-Idee. Auch ihre Software könnt ihr auf Github einsehen. Allerdings hat die Idee auch Kritiker, da sich derzeit nicht mit Sicherheit sagen lässt, welche Auswirkungen das Lightning-Network auf die dezentrale Natur des Blockchains hat. Diese Probleme sind aber auch den beteiligten Entwicklern bekannt und sollen bei der Planung ihrer jeweiligen Lösungen nicht außer Acht gelassen werden.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: „Bitcoin: Die ultimative Einführung in die Kryptowährung“.

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3 Reaktionen
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