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Es ist passiert: Bitcoin Cash ist da und klettert auf Platz 3 aller Kryptowährungen

(Foto: Shutterstock)

Die neue Kryptowährung mit alter Bitcoin-Historie ist da: Bitcoin Cash. Zum Start gab es direkt einen Kurszuwachs. 

Der Fork ist nun abgeschlossen – Bitcoin Cash (BCC beziehungsweise BCH) hat es geschafft. Jeder, der seine Bitcoins auf einer Hardware-Wallet, einer Wallet mit Private Key oder auf einer Bitcoin Cash unterstützenden Börse gelagert hat, besitzt jetzt eine neue Kryptowährung namens Bitcoin Cash.

Die neue Kryptowährung legt direkt einen starken Start hin und klettert gegenwärtig auf über 320 Euro (400 US-Dollar). Damit erreicht sie ein Marktkapital von fast sieben Milliarden US-Dollar – Platz drei auf CoinMarketCap, direkt hinter Ethereum.

Bitcoin nur leicht zurückgegangen

Bedenkt man, dass Bitcoin nur leicht zurückgegangen ist (um die fünf Prozent) und immer noch über 2.350 Euro steht, so hat sich der Split für die Bitcoin-Anleger gelohnt. Schließlich hat der Bitcoin-Kurs weniger nachgegeben, als die zusätzliche Einbuchung von Bitcoin Cash gebracht hat. Der Wert des Bitcoin-Portfolios ist also seit gestern stark angestiegen. Konkret heißt das: Pro Bitcoin (2.350 Euro) besitzt jetzt jeder einen Bitcoin Cash (320 Euro). Ergo steigt so das Bitcoin-Gesamtvermögen so auf über 2.670 Euro (3.100 US-Dollar) pro ehemaligen Bitcoin.

Zum Verständnis: Das Prinzip der Hard Fork hat gewisse Parallelen mit einem Aktiensplit. Es werden neue Aktien ausgegeben, sodass sich die Gesamtanzahl der Aktien erhöht und damit der Wert der Alt-Aktien sinkt. Diese Differenz schlägt sich, zumindest markttheoretisch, ein zu eins im Kurs der Alt-Aktien und Neu-Aktien wieder. Eine sogenannte Verwässerung findet statt, auch wenn der Kursverlust der Alt-Aktien durch zusätzliche Anteile der Neu-Aktien kompensiert wird. Auf den Bitcoin Hard Fork (Split) übertragen hat die Neu-Aktie (Bitcoin Cash) diese Differenz aber massiv überkompensiert.

Dennoch sollte man sich mit Prognosen zur weiteren Wertentwicklung von Bitcoin Cash erst einmal zurückhalten, da in den nächsten Stunden, Tagen und Wochen Bitcoin Cash intensiv beobachtet werden muss. Dabei muss auch mit extremer Volatilität gerechnet werden. Je nachdem, wie sich Bitcoin Cash in der nächsten Zeit schlägt, ist alles denkbar. Bitcoin Cash kann in die Bedeutungslosigkeit abrutschen oder aber zur mittel- bis längerfristigen Konkurrenz für Bitcoin werden.

Passend dazu: Bitcoin nach der Spaltung – Was Krypto-Fans und Anleger jetzt wissen müssen

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Eine Reaktion
Thomas F.
Thomas F.

Im Moment ist das verfügbare Supply auch noch zu 100% auf die zuvor auf den Exchanges verfügbaren BTC beschränkt – mir fällt keiner ein, wo man seine BCC schon hinsenden und verkaufen kann. Daher wird es möglicherweise schon erstmal einen Kurseinbruch geben, wenn die Exchanges ihre BCC-Wallets aktivieren und Deposits zulassen.

Dazu kommt noch das Problem mit der Difficulty, die für die verfügbare Hashing Power aktuell viel zu hoch ist. Wie sich Bitcoin Cash so entwickeln wird, kann man also vermutlich frühestens in zwei Wochen anfangen zu beurteilen.

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