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Was den Bitcoin-Durchbruch verhindert

Bitcoins sind eine virtuelle Währung im Internet, deren Mengenwachstum technisch begrenzt ist. Die Währung wird nicht zentral ausgegeben, sondern von sogenannten „Bitcoin Minern" mittels Software und meist Grafikkarten-Prozessoren errechnet. Je mehr Bitcoins errechnet wurden, desto mehr Rechenkraft muss für neue Bitcoins aufgewendet werden.

Was den Bitcoin-Durchbruch verhindert

Das Prinzip einer solchen dezentralen Währung ist auch für Wirtschaftswissenschaftler interessant, weshalb der Wirtschaftsinformatiker Professor Rainer Böhme in Münster das vermutlich erste deutschen Uni-Seminar zu dem Thema für Wirtschaftswissenschaftler anbietet.

Sie bieten an der Uni Münster Ihren Studenten einen Kurs über Bitcoins an. Glauben Sie, dass Bitcoins die dominante virtuelle Währung werden?

Rainer Böhme ist Juniorprofessor für Wirtschaftsinformatik, insbesondere IT-Sicherheit an der Uni Münster. (Bildquelle: "Uni Münster)
Rainer Böhme ist Juniorprofessor für Wirtschaftsinformatik, insbesondere IT-Sicherheit an der Uni Münster. (Bildquelle: Uni Münster)

Wenn es eine virtuelle Währung geben wird, die dominant ist, dann werden es Bitcoins sein. Das kann man sagen, zumindest für die nächsten Jahre. Die Frage ist allerdings, wie man eine virtuelle Währung eingrenzt. Wenn sie Miles & More oder Linden Dollar als virtuelle Währung einbeziehen, dann haben sie natürlich andere, die sehr dominant sind. In Korea gibt es auch Spielecommunitys, die spezielle extrem populäre virtuelle Währungen haben, die ich nicht einmal aussprechen kann. Aus europäischer Sicht aber, wo auch Linden Dollar nicht so relevant sind, sind Bitcoins sicher das, was bleibt.

Es haben sich in jüngster Zeit auch zahlreiche Alternativen gebildet, die die Bitcoin-Technik nutzen aber anders heißen und nach anderen Prinzipien funktionieren: Litecoin, Xcoin, Freicoin, Litecoin, PPCoin oder Namecoin, um einige Beispiel zu nennen. Die haben keine Chance?

Das ist immer ein Koordinierungsspiel – so erkläre ich das meinen Studierenden. Es kann immer nur einer gewinnen. hat hier einen ganz klaren First-Mover-Vorteil und hat am meisten auf sich gezogen. Da ist es ganz schwer für die Alternativen Boden gut zu machen – zumal die Konsumenten auch nicht differenzieren können: Was ist nun Bitcoin, was ist jetzt Xcoin und was ist der nächste Coin? Und dann passiert eben etwas bei einem dieser anderen „Coins", die zum Teil auf betrügerischen Prinzipien aufbauen – und es wird negativ darüber berichtet. Das färbt das wieder auf Bitcoin ab. Aber irgendwann hat Bitcoin eine Art Marke aufgebaut – auch mit dem ganzen Ökosystem, das darum entsteht, also die für die Nutzer wichtiger Wechselstuben oder Exchanges.

Von welchen betrügerischen Prinzipien sprechen Sie?

Auf dem Erfolg von Bitcoin wurden eine Reihe ähnlicher Währungen propagiert. Die Idee ist natürlich, dass man am Anfang als erster die Stellschraube an der Geldschöpfung stellen kann. Das führt dazu, dass derjenige, der beginnt, den Löwenanteil bekommt – und dann auch kein Interesse mehr daran hat, dass die Währung stabil bleibt.

Das war ja bei Bitcoin vermutlich auch nicht anders. Der Erfinder ist wahrscheinlich Multimillionär geworden, weil er am Anfang relativ einfach die Bitcoins berechnen konnte.

Das ist natürlich auch passiert, klar. Aber bei Bitcoins konnte man bisher noch nicht nachweisen, dass das gezielt betrügerisch war und dass etwas verheimlicht wurde. Es gab aber ein paar andere in den vergangenen zwei, drei Jahren, die auf der gleichen Idee aufgebaut haben, wieder in der Versenkung verschwanden und bei denen die Staatsanwaltschaft eingeschritten ist.

Ein Argument für Alternativen könnten ja gewisse technische Schwächen bei Bitcoin sein. Die Authentifizierung bei Überweisungen dauert recht lange und dann gibt es diese ständig wachsende Datei, in die sämtliche Überweisungen geschrieben werden. Sind diese Schwächen lösbar?

Sie sprechen die richtigen Probleme an, eines werde ich gleich noch hinzufügen. Das erste ist in den Griff zu bekommen. Nicht, indem man die Transaktionen von Bitcoins schneller macht, sondern, indem man Bitcoins als Reservewährung für einen schnelleren Ersatz nutzt – sogenannte Tokens. Dann würden die Konsumenten am Ende nur noch mit diesen schnelleren Tokens handeln.

Das wäre also das Prinzip, wie man es mal mit Gold am Anfang gemacht hat: Man gibt Scheine aus, auf denen drauf steht, wie viel Gold sie entsprechen.

Genau. Leverage gegen Bitcoin ließe sich kryptografisch absichern. Und es gibt noch weitere Vorteile. Man könnte die alte Idee aufgreifen, die David Chaum schon 1985 hatte: digitale Münzen, die dann auch wirklich Anonymität herstellen, die Bitcoins überhaupt nicht liefert. Für kleine Einkäufe, bei denen Datenschutz relevant ist, könnte man sich das wünschen – für größere Transaktionen vermutlich nicht, wegen Steuerbetrug und Terrorismusfinanzierung.

Damit ist in Teilen auch schon Ihre zweite Frage beantwortet: Wenn jetzt die kleinen Endkonsumenten-Transaktionen durch von Bitcoin gedeckte Währungen ersetzt würden, dann würde ja die Bitcoin-Blockchain – das ist die große Datei, von der Sie gesprochen haben – nicht so stark wachsen. Das, glaube ich, kann der Fortschritt der Rechentechnik auf jeden Fall noch handhaben. Dort kann man mit technischen Änderungen dafür sorgen, dass nicht immer die gesamte Blockchain auf jedem einzelnen Knotenpunkt zu liegen hat.

Man kann das zum Teil auch lösen, indem man die Clients verändert und nicht das Protokoll. Das Protokoll ist das, was in Stein gemeißelt ist, die Clients können sich jederzeit ändern. Es wird hoffentlich auch noch bald alternative Clients geben, weil wir nicht alle dem einen vertrauen wollen, der derzeit im Umlauf ist

Was ist das dritte Problem?

Das Problem, bei dem ich glaube, dass Bitcoin daran scheitern könnte, ist die Tatsache, dass der Proof-of-Work-Mechanismus – also das Berechnen einer schweren Funktion, um ein Stimmgewicht in diesem Konsensprozess festzustellen – extrem energieverschwendend und teuer ist. Wir haben das mal hochgerechnet: Wenn wir allein den moderat geschätzt Zahlungsverkehr, der heutzutage stattfindet, in Bitcoin abwickeln würden, würden wir ungefähr das Bruttosozialprodukt von Finnland für die Transaktionen verbrauchen. Wir würden dabei selbst mit umweltfreundlichen Rechenzentren genauso so viel CO2 in die Luft blasen, wie der kommerzielle Luftverkehr. Der Gegenspieler ist dabei immer der Angreifer, der 51 Prozent der Rechenleistung aufbringen kann. Und selbst dann hätten wir keinen riesengroßen Sicherheitsabstand zu einem Angreifer, der diese Rechenleistung kurzfristig aufbringen kann.

Und dieses Problem lässt sich nicht lösen?

Da habe ich noch keine Lösung vor Augen. Es erscheint mir jedenfalls wesentlich schwieriger als die ersten beiden.

Es gibt ja aber beispielsweise Litecoin, wo die Verteilung der virtuellen Coins etwas großzügiger läuft. Dort lohnt es sich derzeit auch noch mit normaler PC-Hardware zu rechnen. Könnte es sein, dass doch noch mal eine Alternative wie Litecoin an Fahrt gewinnt, wenn sich der Rechenaufwand bei Bitcoins nicht mehr lohnt?

Das ist ja wieder eine Frage des Koordiniationsspiels: Natürlich kann jetzt der nächste herkommen und sagen: Bei mir ist es einfacher. Bitcoins waren am Anfang ja auch einfach. Aber wir brauchen eine gewisse Schwierigkeit, einfach um den Abstand vor möglichen Angreifern zu haben. Wenn ich meine eigene Währung herausgebe – das Extrembeispiel – dann kann ich sagen: Bei mir kostet es gar nichts, das ist superumweltfreundlich – und wenn alle mir Vertrauen, dann kann ich auch alles autorisieren.

Aber dann sind wir eben genau wieder da, was eigentlich vermieden werden soll: Schwachstellen durch Zentralisierung oder einen Angreifer, der nur etwas mehr rechnen kann als ich. Um Vertrauen in die Währung herzustellen, müssen permanent große Ressourcen eingesetzt werden – es ist sozusagen ein Vertrauensbeweis, dass diese Ressourcen eingesetzt werden. Wenn das weniger wird, sinkt die Sicherheit und das Vertrauen – das eine bedingt das andere, das lässt sich nicht entkoppeln.

Dann gibt es ja noch das Prinzip von PPCoin: Coins per Losverfahren …

Das hat natürlich auch einen Pferdefuß: Bitcoin ist im Grunde auch nichts anderes als ein Losverfahren. Die Frage, ob man eine mathematische Lösung für die Funktion findet. Da man davon ausgeht, dass es keine analytische Lösung gibt, ist es im Grunde Raten und Ausprobieren und die Wahrscheinlichkeit, wie oft man gewinnt, hängt davon ab, wie oft man würfelt – so kann man sich das bei Bitcoin vorstellen.

Jetzt kommen andere an und sagen: Wir machen das per Losverfahren. Aber beim Losverfahren stellt sich einfach die Frage, was die Einheit ist, die ein Los bekommt. Und es gibt ja den Spruch: Im Internet kann man sich so viele Identitäten schaffen, wie man Strom und Rechenleistung zur Verfügung hat. Diesem Prinzip ist bei einem reinen Losverfahren ja überhaupt nicht Einhalt geboten.

Jetzt kann man wieder sagen: Dann müssen wir die Identitäten überprüfen – aber dann haben wir wieder genau das, was wir nicht wollen, nämlich eine zentrale Instanz, die die Identitäten überprüft.

Bei PPCoin haben sie es so umgesetzt, dass man mit einer Coin am Losverfahren teilnimmt.

Das ist letztlich eine Umverteilung von den Armen zu den Reichen. Wer schon reich ist, bekommt noch mehr – der Matthew-Effekt. Das Problem ist außerdem: Es besteht kein Anreiz, seine Coins einzusetzen, denn sobald man sie verwendet und gegen Ware tauscht, verliert man die Möglichkeit, dass man weitere bekommt. Geld hat ja verschiedene Funktionen: Recheneinheitsfunktion – das haben sie alle. Es gibt aber noch Zahlungsmittelfunktion und Wertaufbewahrungsfunktion. Und diese Mechanismen – auch bei Bitcoin – stören die Zahlungsmittelfunktion und die Wertaufbewahrungsfunktion.

Ich habe auch bei Bitcoins das Gefühl, dass sie momentan in erster Linie Spekulationsobjekt sind und nicht Zahlungsmittel …

Richtig, genau. Das ist auch meine Ansicht. Im Moment ist es so, dass die Wertaufbewahrungsfunktion bei Bitcoin nicht funktioniert. Im Gegenteil: Wir haben eine Wertsteigerungsfunktion eingebaut – und das führt dazu, dass wir nicht gut damit rechnen können – die Rechenmittelfunktion ist gestört. Wir müssen ständig Preise umstellen und wir hemmen eben die Tauschmittelfunktion, weil es den Anreiz gibt, das Geld zu halten und nicht auszugeben.

Glauben Sie, dass sich das noch ändern wird?

Ich glaube nicht. Aber es ist ganz schwer zu sagen in welche Richtung das eskaliert. Es spielen auch noch externe Faktoren eine Rolle, die man heute nicht vorhersagen kann. Was Bitcoin vermutlich früher oder später trifft, ist eine Regulierung.

Dann gibt es noch die Freicoin, die nach dem Schwundgeldprinzip konstruiert wurden. Da ist der Anreiz zum Ausgeben durch Wertverlust eingebaut. Kann Freicoin zeigen, ob dieses Prinzip funktioniert?

In diesem Fall haben wir ganz normal eine künstliche Inflation. Das ist das, was wir überall haben. Im Endeffekt zerstören Sie da auch die Wertaufbewahrungsfunktion – nur in die umgekehrte Richtung wie es bei Bitcoin momentan der Fall ist. Wenn man es nur als schnelles Tauschmittel verwendet, kann es funktionieren – aber das Schöne an Geld ist eben, dass beides geht. Dass es eben intertemporal funktioniert: Ich kann heute arbeiten und morgen meine Rente dafür bekommen.

Wenn ich jetzt ein Geldmittel schaffe, dass das nicht leistet, bedeutet das ja nur, dass sich die Gesellschaft wieder andere Wertanlagen finden muss, in die sie dann investiert – seien es Aktien oder seien es Immobilien. Wenn man das Spekulative aus Zahlungssystem genommen hat, hat man es also nur woanders hingeschoben. Und in Japan hatten wir das tatsächlich in der jüngeren Vergangenheit: Negative Zinssätze, weil man wollte, dass der durch die Deflation bedingten Stagnation begegnet wird. Trotzdem haben die Leute weiter gehortet, sodass es immer noch zur Deflation kam. Nominal hatten wir Schrumpfgeld – aber kombiniert mit der Entwicklung der Wirtschaftsleistung hatten wir Deflation.

Viele sagen ja, dass Deflation bei Bitcoin unvermeidlich ist, weil die Geldmenge begrenzt ist.

Das stimmt natürlich – aber das Argument der begrenzen Menge ist viel zu einfach. Selbst, wenn wir die Menge nicht begrenzen würden: So lange wir Wirtschaftswachstum haben, muss die Geldmenge proportional zum Wirtschaftswachstum zunehmen. Nehmen wir an, die Umlaufgeschwindigkeit bleibt konstant, dann ist es wichtig für die Wertstabilität, dass der Quotient aus Geldmenge und Wirtschaftswachstum konstant ist. Das ist ja das, was wir mit viel Aufwand versuchen, an unabhängige Zentralbanken zu delegieren.

Die Zentralbanken müssen eben eine realwirtschaftliche Analyse machen und müssen eine Erwartung darüber bilden und dem Markt auch kommunizieren, wie es mit der Wirtschaft weitergeht. Ein festes Geldmengenwachstum, um sich die teuren Zentralbanker zu sparen – wie es Milton Friedman mal vorgeschlagen hat – funktioniert natürlich nicht. Wir können nicht sagen, dass das Wirtschaftswachstum dann auch im entsprechenden Größenverhältnis dazu steht.

Sehen Sie Bitcoins und seine Alternativen als ökonomisches Experiment? Lassen sich daraus ökonomische Erkenntnisse ableiten?

Ich denke schon. Ich denke auch, dass dieser Schatz noch nicht gehoben ist, weil die Ökonomen erst langsam verstehen, wie das funktioniert und was sie daran überprüfen können. Das Interessante an Bitcoins wird aber nicht sein, die großen Geldtheorien neu zu schreiben – denn die sind alle schon da. Es wird eher auf der Mikroebene Erkenntnisse geben, wo man sieht wie sich Agenten verhalten. Mit Bitcoins sind wir erstmals in der Lage, wirklich alle Transaktionen in einem Zahlungssystem öffentlich zu verfolgen. Wir sehen erstmals wie Agenten wirklich Entscheidungen treffen – wer, wo, wie viel hin transferiert.

… wobei das alles nur Pseudonyme sind …

… aber, dass man die Pseudonyme sehr einfach wieder zu Identitäten zusammenführen kann, das ist ja jetzt hinreichend bewiesen. Es ist eine große Urban Legend, die auf der Bitcoin-Seite leider steht, dass Bitcoin anonym ist. Überwachern kann nichts bessere passieren als Bitcoin.

Der größte behauptete Vorteil ist also gar keiner?

Ich weiß nicht, ob es der größte behauptete Vorteil ist – aber Bitcoin ist nicht anonym, das kann man so sagen. Doch die behaupteten Vorteile von Bitcoin sind ja verschiedene Dinge: Manche behaupten, dass die Transaktionskosten sehr gering sind, andere behaupten, dass es dezentral und damit demokratischer ist. Wenn nur Anonymität das Ziel gewesen wäre, dann könnte man ja auch Chaums Münzen nehmen, die sind in den 80er Jahren erfunden worden.

Welche konkreten wissenschaftlichen Erkenntnisse erwarten Sie sich von Bitcoin?

Durch Bitcoin können wir Hypothesen, die seit Jahrzehnten in der Accouting-Wissenschaft oder in der Finanzmarkttheorie herumgeistern, und die hier oder da mal an mehr oder weniger geeigneten Daten überprüft worden sind, in der Bitcoin-Modellökonomie überprüfen. Wobei die wieder etwas völlig anderes ist als die reale Ökonomie. Ich erwarte nicht, dass der große Durchbruch kommt – aber es werden alles sehr schöne kleine Einzelergebnisse sein. Dafür haben wir harte Daten, weil es uns Bitcoin so einfach macht, mit harten Daten zu arbeiten.

Nutzen Sie Bitcoin bereits konkret in der Forschung?

Natürlich, das ist ja auch ein Ziel von der Lehrveranstaltung. Unsere Studierenden bekommen da zum Beispiel kleine Aufgaben, die aus meiner Sicht noch nicht an Bitcoin untersucht sind. Das ist dann natürlich noch nicht reif für ein Forschungsergebnis – aber es geht darum, Leute heranzubilden, die ökonomisch wie informatisch den Hintergrund haben, dass sie einfach an die Blockchain herangehen und sich die Daten herausziehen können, die sie brauchen.

Bildquelle für die News-Übersicht: ulifunke.com / bitcoin.de

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Von Stephan Dörner

Ursprünglich publiziert bei wsj.de.

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3 Antworten
  1. von Blub am 19.05.2013 (16:45 Uhr)

    Könnte man nicht die Berechnung des Wirtschaftswachstums und damit die entsprechende Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Geldmenge denzentral vornehmen? Vielleicht könnten ja alle teilnehmenden Parteien ihre Daten einspeisen, und dafür dürfen sie an der Währung teilnehmen. Keine Ahnung ob das so funktionieren könnte. :D
    Wie wird das denn jetzt vorgenommen?

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  2. von ben am 21.05.2013 (09:16 Uhr)

    Warum ist Geldwertstabilität ein Zwang? Die Wertaufbewahrungsfunktion wird überschätzt, das kann man auch an andere assets "delegieren". Wenn die Wirtschaft wächst und die Anzahl Bitcoins gleichbleibt, dann sinken eben die Preise. Man würde sein Vermögen eben in Gold, normalem Geld, Wertpapieren, etc. anlegen und nur einen kleinen Teil als Tauschmittel halten.

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  3. von Kay am 21.05.2013 (18:29 Uhr)

    "Wir würden dabei selbst mit umweltfreundlichen Rechenzentren genauso so viel CO2 in die Luft blasen, wie der kommerzielle Luftverkehr."

    Das liegt aber nur daran, das die Leute mit uneffizienterHardware minen. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Stichwort ASIC: http://arstechnica.com/gadgets/2013/05/weve-got-a-butterfly-labs-bitcoin-miner-and-its-pretty-darn-fast/

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