von , 16.05.2011

Bitcoin: Das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten?

Laut Weblogs-Gründer Jason Calacanis ist das P2P-Bezahlsystem Bitcoin das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten, wenn nicht gar die gefährlichste Technologie überhaupt. Bitcoin bezeichnet eine internationale Währung, die ohne regulatorische Instanzen auskommt, von daher nicht kontrolliert werden kann und keine Finanzinstitute mehr benötigt. Brechen jetzt ganze Staaten zusammen, wenn finanzpolitische Entscheidungen keine Relevanz mehr haben?

Bitcoins: Was ist das überhaupt?

Ein Bitcoin ist eine Datei auf deinem Computer. Diese wird entweder generiert über die P2P-Software, die frei auf der Projektwebsite heruntergeladen werden kann und für alle gängigen Plattformen verfügbar ist. Oder sie wird angelegt, wenn dich jemand mit Bitcoins bezahlt.

Die virtuelle Währung ist technisch auf insgesamt 21 Millionen solcher Coins limitiert, wovon aktuell etwa 6 Millionen verfügbar sind. Die Zahl soll sich bis 2014 verdoppeln. Die Software zur Herstellung der Bitcoins ist so ausgelegt, dass sich die Produktion über die Laufzeit verlangsamt.

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Hält Bitcoin für das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten, Jason Calacanis. (Foto: Joi / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Man könnte sich nun fragen, warum nicht gleich mit 21 Millionen gestartet und auf die weitere Produktion verzichtet wird. Dies hängt einerseits mit dem Aufwand zusammen, der erforderlich ist, um Bitcoins zu berechnen. Ein handelsüblicher Laptop würde fünf Jahre rechnen, um einen Bitcoin zu erstellen. Andererseits ist die Bitcoin-Software so ausgelegt, dass maximal alle zehn Minuten ein Coin generiert werden kann. Dieser Wert wird hart geregelt, reduziert sich also auch nicht, wenn immer mehr P2P-Clients sich an der Berechnung beteiligen, wie es seit etwa einem halben Jahr der Fall ist.

Bitcoins werden als CryptoCurrency bezeichnet, weil sie auf starken Verschlüsselungstechnologien basieren. Die Technologie der Herstellung und Verteilung der Bitcoins machen sie technisch unangreifbar. Ähnlich wie bei P2P-Filesharingdiensten ist es unmöglich, die Verteilung der Coins zu stoppen. Während bei Filesharingdiensten wenigstens gewisse Blockaden auf Protokollebene möglich sind, ist das bei Bitcoins nicht der Fall.

Die einzige Möglichkeit, Bitcoins anzugreifen, besteht darin, sie zu illegalisieren und danach zu versuchen, die Teilnehmer einzelner Transaktionen zu identifizieren und strafrechtlich zu belangen. Das ist übrigens ein Szenario, dass die Befürworter der Technologie für die nächsten 12 bis 18 Monate durchaus erwarten. Denn niemand kann ernsthaft damit rechnen, dass sich die der Regulierung zugeneigten Institutionen, wie Regierungen und deren Finanzapparate mit einer anarchisch strukturierten Währung werden anfreunden können. Tarnkappe für die Illegalisierung wird die Verwendung der Bitcoins für den Erwerb illegaler Drogen, sowie die Verwendung in verbotenen Glücksspielen sein. Tatsächlich finden Bitcoins in diesen Zahlungsvorgängen bevorzugt Verwendung, was aber auf ihren Charakter zurückzuführen ist.

Bitcoins: Wie das System funktioniert

Bitcoins funktionieren wie Bargeld. Sie liegen, wie Münzen in der Jacke, als Dateien auf dem Computer des Verwenders und können im Prinzip genauso verwendet werden. Der gängigste Weg der Zahlung mit Bitcoins ist der über die entsprechende P2P-Software. Es haben sich aber auch bereits entsprechende Onlineservices gebildet, die die Transaktionen übernehmen.

Um eine Zahlung mit Bitcoins zu veranlassen, muss der Zahler die Bitcoin-Adresse des Empfängers kennen. Der Zahler fügt seiner Zahlung ein entsprechendes Hash hinzu, so kann der Empfänger eine Zahlung seinem Zahler zuordnen, weiß mithin also, dass es tatsächlich Kunde X war, der gezahlt hat. Für Außenstehende, also nicht an der Transaktion beteiligte, ist der Zahlungsfluss nicht nachvollziehbar. Demnach, anders als bei normalen Bankwegen, kann auch Strafverfolgungs- oder Finanzbehörden der Weg des Geldes niemals offenbar werden.

So ist es kein Wunder, dass Bitcoins von staatlichen Behörden ungern gesehen sind. Aber auch private Unternehmen, wie etwa PayPal haben kein Interesse an dieser neuen Form des Geldes, weil sie daran nichts verdienen können. Bitcoins brauchen keine Vermittlungsinstanzen, um den Transfer abzuschließen. So würde Paypal komplett überflüssig.

Seit etwa einem halben Jahr steigt der Wert der Bitcoins stetig an, mit starken täglichen Schwankungen, die auch schon mal bis zu 50% des Wertes betragen können. Während ich diesen Beitrag schreibe, schwankt der Wert eines Bitcoins um 8$. Das ist erstaunlich, denn noch im Dezember 2010 lag er recht stabil bei 20 Cent.

Bitcoins: Die Nachteile für jeden einzelnen Verwender

Ein wesentlicher Nachteil des Systems, der allerdings jeder Währung immanent ist, sind die starken Schwankungen im Wert der Bitcoins. In anderen Währungen, jedenfalls in den Industrienationen, finden zumindest keine Schwankungen um mehrere 1000% innerhalb von sechs Monaten statt. Andererseits darf man wohl davon ausgehen, dass in der Zukunft die Schwankungsbreite abnehmen wird.

Die anderen Nachteile sind wesentlich handfester:

  • Zahlungen mit Bitcoins können nicht rückgängig gemacht werden. Hat man versehentlich an den Falschen gezahlt, ist man dem Wohlwollen dieser Person ausgesetzt. Im Zweifel ist das Geld weg.
  • Werden die Bitcoins auf der lokalen Festplatte gelagert und tritt ein Systemfehler auf, sind die Bitcoins weg.
  • Klaut jemand Euren Rechner, sind die Bitcoins weg.
  • Kauft Ihr Sachen, die man nicht kaufen sollte, und erhaltet statt der Ware Morddrohungen, sind die Bitcoins auch weg.

Jason Calacanis, Gründer von Weblogs Inc., jetziger Mitinvestor bei Mahalo und Teil eines Finanzierungsteams, hält Bitcoins für das gefährlichste Open Source Projekt, das jemals ins Leben gerufen wurde. Für ihn hat es das Potenzial, die Welt zu verändern. Das alles gilt nur, insoweit man nicht an die regulatorische Kraft der Legislative glauben möchte.

Die indes hat es sehr leicht: Bitcoins werden verboten. Unternehmen, die bislang Bitcoins als Zahlungsmittel annehmen, werden dann sehr schnell damit aufhören. Und wenn sich Bitcoins nur noch auf dem ohnehin illegalen Markt von Angebot und Nachfrage nach verbotenen Gütern finden lassen, ist es Essig mit dem Weltveränderungspotenzial...

Was haltet Ihr von Bitcoins? Das beste seit Bier in Dosen oder nur ein neuer Hype, den die Gesetze fressen werden?

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59 Antworten

  1. von Connie 16.05.2011 (15:29Uhr) 1.

    da hier alle Experten für Alles und Jedes sind, werden sicherlich qualifizierte Antworten zu diesem Thema zu erwarten sein ;=)

    Schuster und Webleute, bleibt bei Euren Leisten!

  2. von Cujo 16.05.2011 (15:32Uhr) 2.

    Ich denke, sobald Bitcoin eine relevante Masse erreicht, wird es verboten werden. Schon allein aus steuerlichen Gründen. Warum sollte ein Handwerker noch Umsatzsteuer abführen, wenn ihm das Finanzamt die Schwarzarbeit nicht mehr nachweisen kann? Wenn er die Daten seiner Festplatte verschlüsselt, nutzt der Steuerfahndung sogar eine Hausdurchsuchung nichts.

  3. von Fabian 16.05.2011 (15:43Uhr) 3.

    Ich höre ehrlich gesagt zum ersten mal davon und habe auch bis jetzt noch nie irgendwo gesehen das ich mit Bitcoins bezahlen könnte...

    Das Konzept ist ja ganz interessant, allerdings kann ich mir nicht vorstellen dass die ganze Sache auf Dauer nicht verboten wird!

    Gibt es denn eine Möglichkeit erhaltene Bitcoins irgendwie wieder "auszuzahlen"? Man bekommt ja für vorhandene Bitcoins z.B. auch keine Zinsen...

  4. von T-Moe 16.05.2011 (15:43Uhr) 4.

    @Cujo: Ich denke es ist bereits heute lächerlich zu glauben, dass man im Finanzsystem Transaktionen wirklich nach verfolgen kann, wenn der Sender und Empfänger sich einig sind, diese Transaktion verstecken zu wollen. Im übrigen ist eine Zahlung ja noch lange kein Nachweis für eine erbrachte Tätigkeit, welche bei Schwarzarbeit auch nachgewiesen werden muss.

    Ich denke ein wichtiger Aspekt von Bitcoins sind die stabilen Rahmenbedingungen, die gegeben sind. Man weiß, mit welcher Rate neue bitcoins generiert werden und es gibt keinen politischen Einfluss oder Regulationen. Daher bietet sich hier für Volkswirte die einmalige Gelegenheit zu beobachten, wie sich ein politisch entkoppeltes Finanzsystem verhält und ob es einen stabilen Zustand erhalten kann. Allein aus diesen Aspekten heraus ist dies eine sehr interessante Angelegenheit.

  5. von T-Moe 16.05.2011 (15:46Uhr) 5.

    @Fabian: Für dein Bargeld bekommst du auch keine Zinsen. Wenn eine ausreichende Akzeptanz entsteht werden sich auch auf dem bitcoin-Markt, wie auf jedem anderen Finanzmarkt, Unternehmen gründen, die Kredite und Sparanlagen anbieten. Das hat mit der Währung an sich und dem System aber relativ wenig zu tun sondern ist eine reine Sache von Marktlücken und Angebot / Nachfrage.

  6. von Michael Freitag 16.05.2011 (15:48Uhr) 6.

    @Cujo Klasse Idee - Ist aufjedenfall ein Diskussionsgrund :-) Ansonsten wird sich im System auch noch einiges tun!

  7. von Mario Stemmler via facebook 16.05.2011 (16:34Uhr) 7.

    warum sollen die Bitcoins nach einem Systemcrash weg sein? Sind Backups verboten?
    Ich sehe die Sache auch eher skeptisch, obwohl die Tatsache, dass die Transaktionen nicht mehr nachvollziehbar sind natürlich verlockend erscheint.

  8. von Florian Held via facebook 16.05.2011 (16:57Uhr) 8.

    Ich finde diese neue Geldform klasse :-D ... würde es begrüßen, wenn das Einzug halten würde. Natürlich würden uns die Gesetzemacher usw. aber wieder den Spass verderben, wie immer :-( ...

  9. von Was ist eigentlich Bitcoin? » netzpolit… 16.05.2011 (18:46Uhr) 9.

    [...] Bitcoin gibt es schon seit 2009. ‘Damals’ hat Satoshi Nakamoto das peer-2-peer-Bezahlsystem ins Leben gerufen. Und die Idee dazu auch noch viel älter. In den letzten Tagen ist das Interesse an Bitcoin sehr stark gestiegen: Jason Calacanis zum Beispiel bezeichnet Bitcoin gestern als das gefährlichste Open-Source-Projekt aller Zeiten. [...]

  10. von Andrzej Tokarski 17.05.2011 (01:48Uhr) 10.

    Jason Calacanis hatte vor ein paar Tagen zwei bitcoin Leute in seiner This Week in Startups Sendung auf thisweekin.com - wer sich für das Thema interessiert sollte sich das unbedingt anschauen, ist wirklich sehr interessant.

    Früher oder später werden Regierungen bitcoin verbieten, denn Transaktionen werden ja nicht erfasst und da kann der Staat nicht kontrollieren ob auch schoön Steuern gezahlt werden^^

    btw, geschrieben vom HTC Flyer:)

  11. von Dude 17.05.2011 (08:43Uhr) 11.

    Klingt doch nett, allerdings halte ich es für unrealistisch, dass es sich ohne EInwände von öffentlicher Seite verbreiten kann. Rein auf die virtuelle Online-Welt bezogen sehe ich da schon ein gewisses (geduldetes) Potential.

  12. von TS 17.05.2011 (11:06Uhr) 12.

    bitcoins sind jetzt auch schon bei t3n angekommen, dann wirds wohl nicht mehr lange dauern bis sie zum "mainstream" kommen, zumindest zum internet mainstream ...

    :D

  13. von Peter Schweizer 17.05.2011 (11:28Uhr) 13.

    Cool, das habe ich doch vor kurzem erst in einem Buch gelesen. Da wurde dann gemordet, betrogen und so weiter. Hoffen wir, dass das hier nicht 1:1 passiert. Am Ende hat aber das Gute gesiegt und die Währung wurde eingeführt.

    Ich denke, das wird sich so nicht umsetzen lassen, weil damit keine staatliche Kontrolle mehr vorhanden ist, die ist ja jetzt schon nicht vorhanden, aber das macht es nicht besser.

  14. von VWL-Kenner 17.05.2011 (11:41Uhr) 14.

    WikIdea wäre wirklich die beste Idee aller Zeiten gegen schlechte/böse Organisationen.
    Bitcoin hingegen ist nur eine erste (halbgare) Referenz für Alternativen. Vielleicht gibt es ja mal eine bessere Umsetzung bzw. Weiterentwicklung der Idee.

    VWL-Vorlesungen sind weit verbreitet und oft verbindlich für viele Studiengänge.
    Geld hat Eigenschaften und Aufgaben.
    Es muss anerkannt werden. Also muss ich dafür etwas erwerben können, was ich will. Dabei helfen viele Annahmestellen. Oder eine Nische wie Pferdewetten von wo es auf andere Bereiche ausbreiten kann. Es reicht auch, das man es in "richtiges" Geld umwandeln kann.

    Es sollte teilbar sein. Dummerweise sind 21 Mio nicht gerade teilbar und recht grob. Relevant fürs Internet wären Micropay-Dienste z.b. für einzelne Buchseiten. 1/10 Cent ist hinreichend klein. 1/100 Cent wäre wohl locker ausreichend. Für Währungen mit anderem Paritätischen Einkaufs-P(?) PEP(?) wie NordKorea-Internet-MicroJobs (Stromzähler-Fotos ablesen u.ä.) braucht man vielleicht 1/1000 Cent. In manchen Ländern könnte man mit einer deutschen Armuts-Rente locker lebenswürdig leben weil die Kaufkraft viel besser ist. Das wird von Pseudo-Linken gerne böswillig falsch dargestellt.

    Auch reicht es, wenn alle US-Beamten sich jeweils ein Coin besorgen und dann sind die Coins "weg" und "eingesammelt", ohne das man es offiziell verbieten oder jagen muss. Ein paar Coins wird es immer geben, aber die gehen unter oder verloren oder sind so wenige, das sie keine Bedrohung darstellen.

  15. von Swirry 17.05.2011 (11:59Uhr) 15.

    "Kauft Ihr Sachen, die man nicht kaufen sollte, und erhaltet statt der Ware Morddrohungen, sind die Bitcoins auch weg." wtf soll das bitte bedeuten?

  16. von Swirry 17.05.2011 (12:06Uhr) 16.

    @VWL-Kenner: BitCoins sind durchaus teilbar, und zwar bis auf 8 Nachkommastellen. Insgesamt sind es also 21 Quadrillionen mögliche Einheiten. Hätte man im Artikel vielleicht erwähnen sollen

    https://en.bitcoin.it/wiki/Myths#21_million_coins_isn_t_enough,_doesn_t_scale

  17. von tanjahandl 17.05.2011 (13:30Uhr) 17.

    Die Idee ist nett, aber Potential vs. Risiko ergibt für mich ein klares: Nein, danke.

  18. von SILVAZONIC 17.05.2011 (16:58Uhr) 18.

    Fuck The World... Pay With Bitcoins

  19. von Fridolin 17.05.2011 (22:31Uhr) 19.

    Also, hier steht ja ne ganze Menge Quatsch.
    Vielleicht sollte sich der Autor nochmal mit der Funtkionsweise von Bitcoin beschäftigen.

    Schon der erste Satz ist falsch:
    "...Ein Bitcoin ist eine Datei auf deinem Computer.."
    Die Wahrheit ist, es gibt keine Bitcoins,
    Bitcoins existieren nur rein rechnerisch und ergeben sich aus der Summe aller Transaktionen.
    Was sich auf deinem Computer befindet, sind lediglich die Schlüssel, die es Dir ermöglichen, Bitcoins zu transferieren (wenn Du denn welche hast).

    Im nächsten Absatz wird dann gefragt "..warum nicht gleich mit 21 Millionen gestartet und auf die weitere Produktion verzichtet wird." und man bekommt wieder eine falsche Antwort.
    Es hat rein garnichts mit dem Aufwand zutun, der für wasauchimmer erforderlich ist,
    sondern vielmehr mit Dezentralisierung.
    Niemand hätte Satoshi daran gehindert, selbst alle 21Millionen Bitcoins zu generieren, oder gleich aus der Luft entstehen zu lassen, nur hätte auch niemand diese Luftcoins haben wollen. Satoshi wäre in dem Fall die Zentrale Ausgabestelle der Luftcoins gewesen, was alles andere als dezentral ist.


    "..Tarnkappe für die Illegalisierung wird die Verwendung der Bitcoins für den Erwerb illegaler Drogen, sowie die Verwendung in verbotenen Glücksspielen sein. Tatsächlich finden Bitcoins in diesen Zahlungsvorgängen bevorzugt Verwendung, was aber auf ihren Charakter zurückzuführen ist..."
    Bevorzugt Verwendung? Woher nimmt der Autor dieses Wissen?
    Ich benutze Bitcoins seit nunmehr einem Jahr und habe bislang weder Drogen, noch Glücksspiel dadurch finanziert und eigentlich kenne ich auch niemanden, der dies bislang getan hat. Ich schätze mal, Ihr habt bei Eurer Umfrage (gabs eine?) einfach die falschen Leute gefragt.

    Der Unterschied zwischen einer Bitcoin-Addresse und einem "..entsprechenden Hash.." im darauffolgenden Absatz ist mir auch Schleierhaft, die Bitcoin-Addresse IST ebendieser Hash. Akzeptiert ein Empfänger Zahlungen von mehreren Sendern auf die selbe Bitcoin-Addresse, hat er kaum eine Chance, zu erraten, von wem die Sendung kam.

    Die "..anderen Nachteile.." die "..wesentlich handfester.." sind,
    sind auchnicht wirklich relevant und treffen genauso auf jegliches Bargeld zu.
    * Zahlungen mit Bargeld können nicht rückgängig gemacht werden.
    * Wird Bargeld zuhause gelagert, und brennt das Haus ab, ist Bargeld weg (Punkt für Bitcoins: Backup-Möglichkeit).
    * Klaut jemand Eure Brieftasche, ist Bargeld weg.
    * Kauft Ihr Sachen, die man nicht kaufen sollte (wer bestimmt denn, was man kaufen sollte und was nicht?), und erhaltet statt der Ware ne leere Pappschachtel, ist Bargeld auch weg.


    Und das es "..die regulatorische Kraft der Legislative.." leicht hätte Bitcoins zu verbieten, halte ich auch eher für ein Gerücht, wie bitte wollen sie das anstellen?
    Gut, sie können Shop-Besitzer, Dienstleister, etc dazu zwingen, ihre Rechnungen in EUR oder USD auszustellen, sie daran hindern, trotzdem Bitcoins zu akzeptieren, können sie nicht.

    Ich denke auch, das Bitcoin das Potenzial dazu hat, die Welt zu verändern,
    ich bezweifle aber, dass es auch wirklich passiert.
    Für mich ist Bitcoin einfach "das bessere PayPal", ein Werkzeug, mit dem ich bequem online weltweit einkaufen kann,
    ohne das Risiko grundlos eingefrorener Accounts eingehen zu müssen,
    ohne exorbitante Transaktionsgebühren, eben ganz Allgemein,
    ohne Mittelsmann.

    Einfach Bargeld für die online-Welt.
    Und mit nur halb sovielen Benutzern, wie PayPal sie vorgibt zu haben (also etwa 100Millionen), wäre Bitcoin ein Riesen-Erfolg, aber noch lange keine Gefahr für die Regierungen dieser Welt.

    Viel Spass beim Leben Eurer Wahl. :D

  20. von Dastolle 18.05.2011 (07:32Uhr) 20.

    Das revolutionäre an Bitcoins ist dass kein Geld künstlich aus dem Nichts geschaffen werden kann, wie es im Moment bei unserem Mindestreservesystem der Fall ist!

  21. von wwwprofi 18.05.2011 (14:24Uhr) 21.

    Anscheinend gibt es noch keine Webseiten, die Bitcoins akzeptieren:
    https://de.bitcoin.it/wiki/Handel

    Wenn wir den 1.4. hätten, würde ich an einen Scherz glauben. Wer glaubt den wirklich, die Staaten würden sich so ein Machtmonopol wie die Währung wegnehmen lassen? Wofür gibt es ein Bankenmonopol?

  22. von wwwprofi 18.05.2011 (14:27Uhr) 22.

    Anscheinend gibt es noch keine Webseiten, die Bitcoins akzeptieren:
    https://de.bitcoin.it/wiki/Handel

    Wenn wir den 1.4. hätten, würde ich an einen Scherz glauben. Wer glaubt den wirklich, die Staaten würden sich so ein Machtmonopol wie die Währung wegnehmen lassen? Wofür gibt es ein Bankenmonopol?

    Stellt Euch vor, ich würde heute 21mio Stück Geldscheine namens Foodollars drucken und auf der Straße gegen je 10 Eurocent verkaufen ... würdet ihr mir die dann auch wirklich abkaufen?

  23. von Posts4GLVA - 555k pro Beitrag an die GLV… 18.05.2011 (22:43Uhr) 23.

    [...] Interessanter Artikel dazu: http://t3n.de/news/bitcoin-gefahrlic...zeiten-310035/ [...]

  24. von Bitcoin – die Internet-Währung -… 19.05.2011 (11:02Uhr) 24.

    [...] Instanzen wie etwa Banken oder Staaten aus. Es gibt Stimmen, die sagen, dass Bitcoin das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten sein könnte. Könnte … Bitcoin, Geld, Payment 19. Mai 2011von Matthias Zellmer [...]

  25. von Dastolle 19.05.2011 (16:18Uhr) 25.

    @wwwprofi. Doch es gibt schon viele. Schau hier: https://en.bitcoin.it/wiki/Trade

  26. von Bitcoin: Das gefährlichste Open Source… 20.05.2011 (17:09Uhr) 26.

    [...] Die ganze Story bei t3n und am morgigen Samstag mit einem kleinen Interview meiner Wenigkeit bei Trackback von Radio Fritz! [...]

  27. von Protokoll vom 21. Mai 2011beiTrackback 21.05.2011 (16:47Uhr) 28.

    [...] Bitcoins Dieter Petereit und das “gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten?” [...]

  28. von TRB 230: Spanien, Recherche, Akismet, Bi… 21.05.2011 (21:00Uhr) 29.

    [...] erklärt, warum Akismet juristische Probleme macht 43:34 Dieter Petereit und Bitcoin – Das “gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten?” 55:09 Blogger privat: hoch21 bietet [...]

  29. von Warum ich über Spanien blogge bei Track… 21.05.2011 (21:38Uhr) 30.

    [...] erklärt, warum Akismet juristische Probleme macht 43:34 Dieter Petereit und Bitcoin – Das “gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten?” 55:09 Blogger privat: hoch21 bietet Alternativen (Der Link mit den 15 [...]

  30. von Die Wahrheit 005 – Bitcoins | mono… 22.05.2011 (17:22Uhr) 31.

    [...] Bitcoin: Das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten? [...]

  31. von robert 27.05.2011 (21:58Uhr) 32.

    Was für ein linker Artikel. Grausam!

    "Kauft Ihr Sachen, die man nicht kaufen sollte, und erhaltet statt der Ware Morddrohungen, sind die Bitcoins auch weg."

    Gehst du am 1. Mai mit verbotener Flagge auf die Straße, lässt dich zusammenschlagen und dir deine Brieftasche abnehmen, ist dein Bargeld auch dahin.

    Was soll das mit den Morddrohungen? An wen sollen die bei einer Anonymen Transaktion denn gerichtet sein?

  32. von Master 01.06.2011 (11:22Uhr) 33.

    Warum denn die Aufregung.
    Bitcoins sind doch nichts anderes als digitales Bargeld.
    Nur viel flexibler,fälschungssicherer(da ewiges Log-File) und vorallem Inflationssicher !

  33. von #Bitcoin: Terrorgeld, Schwarzgeld, Umstu… 01.06.2011 (21:00Uhr) 34.

    [...] t3n: Bitcoin: Das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten? [...]

  34. von Martin 01.06.2011 (23:04Uhr) 35.

    Natürlich werden Bitcoins verboten. Aber es wird eine andere Variante geben, ein Bitcoin 2.0, vielleicht auch ein 3.0 ... aber irgendwann wird das herkömmliche Geld abgelöst werden. Muss ja auch sein, überlegen wir nur mal, wie übel diejenigen ihre Macht missbrauchen, die zu viel vom realen Geld haben! Die Revolution wird kommen.

  35. von Fokko vom Selbstversorger-Blog 04.06.2011 (06:37Uhr) 36.

    "Die anderen Nachteile sind wesentlich handfester:
    [...]"

    Das ist alles auch bei Bargeld nicht anders. Wo also ist da Problem?

    Ich halte Bitcoins für eine Super Sache. Wenn die etablierte Wirtschaft bei etwas aufgeregt mit den Armen rudert und nach verboten jammert, muss es gut sein.

  36. von DaddyChronic 05.06.2011 (07:04Uhr) 37.

    Das tonarchiv.de Abo für 200 Euro per annum gibt es jetzt auch für Bitcoins.

  37. von Bitcoin – Bitte ein Bit | lurkars 06.06.2011 (19:35Uhr) 38.

    [...] Schlagzeilen. Es wird viel gewarnt vor Geldwäsche und Steuerhinterziehung oder gar  vor dem Zusammenbruch von Staaten. Doch was steckt genau hinter der ganzen Idee und sind die Warnungen vor einer Gefahr [...]

  38. von Bitcoin: Ein scheues Gnu | Dirk S. 08.06.2011 (12:15Uhr) 39.

    [...] schreibt übrigens einer, der sich mit Geld auskennt, warum das alles Quatsch ist (engl). Selbst Jason Calacanis motzt – wahrscheinlich, weil er zu spät eingestiegen [...]

  39. von Bitcoin Investor 11.06.2011 (01:10Uhr) 40.

    Ich selbst habe seit einiger Zeit ein paar hundert Euro in Bitcoins investiert.

    Der Kurs wird weiter steigen, solange die Bekanntheit der Bitcoins steigt. Allerdings wird der Kurs fallen sobald erste Länder planen Bitcoins zu verbieten.

    An für sich ist die Idee des Bitcoins mehr als genial. Ein fälschungssicheres Digitalgeld, das ohne Transaktionsgebühr auch in Mikro-Beträgen (Bitcoins lassen sich bis auf 8 Nachkommastellen zerteilen) quer über den Globus gesendet werden kann.
    So etwas gibt es bisher noch nicht.

    Was in meinen Augen die eigentlliche Gefahr ausmacht ist nicht das Abhandensein von Spuren für das Finanzamt etc. Das ist mit Bargeld genauso. Und bei transnationalen Geldflüssen lassen sich schon lange über die kluge Nutzung verschiedener Payment-Dienste die Finanzströme verschleiern. Die eigentliche Gefahr liegt wo anders:
    In der eingebauten Deflation. Die "Ausweitung der Geldmenge" wird alle 4 Jahre reduziert und wird ca. 2030 bei 21 Millionen Bitcoins liegen. Viel mehr davon wird es nie geben. Und was Deflation für wirtschaftliche Folgen hat lässt sich seit 20 Jahren schön in Japan beobachten. Kein Mensch würde mehr in Produktivität und Menschen investieren wollen, weil der Wert des Geldes ja sowieso steigt.

    Entgegen der landläufigen Meinung allwissender Verschwörungstheoretiker, dass Zentralbanken ja das böseste unter der Sonne sind, tragen genau diese Institutionen dazu bei, dass wir so etwas wie eine gewisse Preiswertstabilität haben, da die Geldmenge erhöht und verringert werden kann.

    Wenn Bitcoins Weltwährung werden würden, würde das in einer globalen Deflation enden. Daher werden Bitcoins verboten werden, der Preis sinken, die Akzeptanz fallen, die Umtauschmöglichkeiten immer schwieriger werden.

    Vielleicht wird es dann irgendwann in ferner Zukunft ein Bitcoin 2.0 geben, das auf ähnlichen Prinzipien beruht und gebührenfrei über den Globus geschickt werden aber durch Zentralbanken preislich gesteuert werden kann.

  40. von Darknet als Realität | Gamocracy 11.06.2011 (13:56Uhr) 41.

    [...] die bereits alle existent sind. Augmented Reality, Digitales Geld, Backdoors usw. Die aktuelle Diskussion um Bitcoin zeigt, wie sehr Projekte, die ohne das klassische Bankwesen funktionieren, beäugt [...]

  41. von jan 13.06.2011 (21:57Uhr) 42.

    Es ist traurig wie verblödet wir mittlerweile sind dass wir glauben eine Währung ohne jeglichen Gegenwert, komplett aus dem Nix erzeugt, würde den Weg in die Zukunft weisen.

    Jede Währung strebt langfristig ihren inneren Wert an, dieser ist bei bitcoin leider 0. Im Moment befindet sich bitcoin in einer beginnenden Hypephase in der kein rationaler Kurs am Markt gebildet wird. Das ist toll für Spekulanten, aber jeder Value-Investor wird hier bitter verlieren.

    Kleines Gedankenexperiment: wenn morgen bitcoins & co vom Staat legalisiert werden und ich eine virtuelle Konkurrenzwährung anbiete die die gleiche Geldmenge umfasst wie bitcoin aber gleichzeitig durch einen Gegenwert wie Gold gedeckt und voll konvertierbar ist, was würde mit bitcoin passieren? Alle würden das bessere Angebot von mir nachfragen und ihre bitcoins verkaufen. Nur: ich würde natürlich die wertlosen bitcoins nicht direkt annehmen. Diese müssten zuerst für Dollar verkauft werden. Im Ergebnis würde ein Ausverkauf der bitcoins stattfinden und deren Wert letztlich auf 0 fallen, da sich auf der Gegenseite kaum Käufer für das schlechtere Angebot finden würden.

    Das Problem einer freien Währung liegt in deren Konkurrenzfähigkeit. Und hier ist leider der innere Wert und das Vertrauen in dessen Beständigkeit entscheidend. Bitcoin verfügt lediglich über eine revolutionäre Technologie kann aber niemals einem echten Währungswettbewerb auf Dauer standhalten.

    Also Finger weg, es handelt sich hier um ein reine Spekulationsblase in der viel Geld verloren gehen wird. Es ist nur ein Frage der Zeit! Ich erwarte hier kein staatliches Verbot sondern eine Aufklärungskampagne zum Verbraucherschutz!

  42. von robert 13.06.2011 (23:30Uhr) 43.

    Hallo Jan.

    Welchen Gegenwert haben denn deine Euros in deiner Geldbörse?
    Oder nenn mir doch mal eine Währung die mit Gold gedeckt ist.

    Protipp: Dollar, Euro, ... sind es nicht


    Dein Gedankenexperiment weist einige Lücken auf. Bitcoin ist anonym. Wohin gehen denn die Goldreserven in deiner virtuellen Kokurenzwährung? Warum dann nicht gleich Gold kaufen? Seit wann ist Gold digital und leicht transferierbar?

    Du solltest dir mal darüber gedanken machen warum du mit deinem Geld in deiner Tasche überhaupt etwas für bekommst beim Becker um die Ecke.


    "Bitcoin verfügt lediglich über eine revolutionäre Technologie "

    Diese "Technologie" gibt es seit über 10 Jahren. Das besondere an Bitcoin ist die praxisnahe Umsetzung.

    Es gibt bereits jetzt mehrere Handelsplätze, hunderte von shops die Bitcoins akzeptieren.

    Gerne können sie eine Konkurrenzwährung starten. Viel Erfolg!

  43. von Bitcoins unter Druck: Inflation und Dieb… 16.06.2011 (15:03Uhr) 44.

    [...] sollte. Wer bis hierher gelesen hat und nur noch Bahnhof versteht, sollte sich zunächst mit den beiden vorherigen t3n-Beiträgen zu Bitcoins [...]

  44. von Bitcoins: Weiter unter Druck durch Botne… 20.06.2011 (09:22Uhr) 45.

    [...] Bitcoins: Das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten? - t3n News [...]

  45. von Bitcoins: Weiter unter Druck durch Botne… 20.06.2011 (09:22Uhr) 46.

    [...] Bitcoins: Das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten? - t3n News [...]

  46. von Bitcoins: Weiter unter Druck durch Botne… 20.06.2011 (09:22Uhr) 47.

    [...] Bitcoins: Das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten? - t3n News [...]

  47. von Bitcoin – Digitale Währung »… 21.06.2011 (18:07Uhr) 48.

    [...] von der Polemik so mancher wichtiger Funktionäre, stellt sich die Frage, ob die digitale Währung Bitcoin eine Zukunft hat oder zu einer [...]

  48. von Bitcoins: Größter Handelsplatz Mt. Gox… 24.06.2011 (20:51Uhr) 49.

    [...] Bitcoins: Das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten? - t3n News [...]

  49. von Bitte ein Bitcoin – eine Idee, die… 28.06.2011 (07:42Uhr) 50.

    [...] Vor kurzem wurde auch der Spiegel darauf aufmerksam. Zwar gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich über Bitcoins zu informieren – hier sei aber in Kürze zusammengestellt, von was genau [...]

  50. von Neue Zahlungsoption 29.06.2011 (10:42Uhr) 51.

    [...] [...]

  51. von chmod 06.07.2011 (02:33Uhr) 52.

    "maximal alle zehn Minuten ein Coin"

    Richtig müsste es Lauten: Alle zehn Minuten ein BLOCK der mit 50 Bitcoins belohnt wird

  52. von Themen die sich in letzter Zeit in meine… 15.07.2011 (12:12Uhr) 53.

    [...] Bitcoin: Das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten? [...]

  53. von Bitcoins: Das Aus für Banken? | K U L I… 28.07.2011 (06:59Uhr) 54.

    [...] Quelle und weiterlesen [...]

  54. von mz 12.08.2011 (14:51Uhr) 55.

    Fazit des Beitrags: was die Welt verändert ist gefährlich. Kleine Änderungen = wenig Gefahr, große Änderungen = viel Gefahr.

    IMHO dürften selbst Finanzexperten kontroverse Meinungen dazu haben. Wahrscheinlich je nachdem wieviel sie vom jetztigen System profitieren.

  55. von Heiner Schäfer 25.08.2011 (23:02Uhr) 56.

    Gefährlich ist Bitcoin nicht, aber auch nicht belanglos. Langfristig sehe ich das Problem einer fehlenden Umlaufsicherung. Im Prinzip kann jemand z.B. mit einem Downloadprodukt viele Bitcoins verdienen und das Geld dann einfach behalten. Da die Geldmenge begrenzt ist, fehlen dan Bitcoins am Markt. Kurzfristig wird dieser Fall nicht eintreten, weil die Angst z.B. vor einem Verbot der Bitcoins oder davor, dass sie aus der Mode kommen, dazu führen wird, das Bitcoins schnell wieder ausgegeben werden.
    Kurzfristig haben wir ein anderes Problem: Zur Aufrechterhaltung unserer Arbeitskraft brauchen wir Dinge, die es zur Zeit nur für Euros gibt: Computer, Strom, Wohnung Essen. Bitcoins werden sich dort etablieren, wo bisher Dinge verschenkt wurden, z.B. Open Source Software, freie Musik etc. Alle, die das Rating mehr fürchten als die Steuer, werden brav ihre Bitcoins versteuern. Das führt dazu, dass wieder mehr Bedarf an Euros entsteht.
    Und genau in diesem langsamen Wachsen sehe ich eine Chance: Durch die starke Verbreitung bei gleichzeitig wenig Masse wird ein Verbot immer schwieriger. "Wollt ihr die ohnehin armen Kulturschaffenden noch um ihr karges Zubrot bringen? Lasst ihnen doch ihr bisschen Spielgeld für das man bei Aldi noch nicht einmal Brot kaufen kann." Auf Dauer wird sich zeigen, ob ein Geldsystem ohne Schulden und Zinsen vielleicht doch Vorteile gegenüber Schulden und Zinsen hat.

    Entweder die Bitcoins verschwinden irgendwann sang- und klanlos und der Verlust wir ein winziger Bruchteil des Verlustes sein, den die Börsen bisher angerichtet haben. Oder sie gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Nicht die Regierungen werden dann aufbegehren, denn Steuern auf Bitcoins werden sich schon durchsetzen lassen, sondern die Banken. Und wer weiss, auf wessen Seite die Regierungen sich stellen, wenn sie eine Chance sehen, sich aus der Knechtschaft der Banken zu befreien ...

  56. von gewure 11.10.2011 (03:51Uhr) 57.

    BITCOINS sind genial^^

  57. von Bitcoin-Kurs im freien Fall: Wann schalt… 31.10.2011 (21:16Uhr) 58.

    [...] im Frühjahr des Jahres ein brandheißes Thema. Jason Calacanis bezeichnete sie sogar als “das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten”, was das weltweite Interesse noch weiter antrieb. Bitcoins: Jason Calacanis hat eine klare [...]

  58. von Virtuelle Währungen: Die Zukunft des Ge… 13.02.2012 (16:35Uhr) 59.

    [...] auf t3n.de zur Wikileaks-Debatte[6] http://t3n.me/jmu12SDrogenhandel per Bitcoin-Währung[7] http://t3n.de/news/bitcoin-gefahrlichste-open-source-projekt-aller-zeiten-310035...Bitcoin: gefährliches Open Source Projekt?[8] http://t3n.me/zUlfgDArtikel zur [...]

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