Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Nach Bitcoin-Verbot in China: Händler weichen auf Messenger und P2P aus

(Foto: Shutterstock/Julia Tsokur)

Nach dem Verbot einiger wichtiger Bitcoin-Börsen in China suchen Händler nach neuen Wegen, um Kryptowährungen zu tauschen – sie weichen auf Messenger und P2P-Marktplätze aus.

Bitcoin in China: Sind die Börsen zu, wird per Messenger gehandelt

Die chinesischen Behörden haben in den vergangenen Wochen kräftig gegen Kryptowährungen durchgegriffen. Nach dem Verbot von Initial Coin Offerings (ICOs) schlossen auch einige wichtige Handelsplätze für Bitcoin und Co. ihre Pforten oder kündigten ihre Schließung an. Der Handel mit Kryptowährungen ist derweil aber nicht zum Erliegen gekommen. Die chinesischen Händler haben sich beim Bitcoin-Tausch auf Messenger und P2P-Marktplätze verlegt.

Chinesischer Bitcoin-Handelsplatz Huobi war am 1. Oktober noch geöffnet. (Screenshot: Huobi/t3n.de)

Branchenvertreter berichten, dass sich zwar viele unerfahrene Privatinvestoren zurückgezogen hätten, das Vorgehen der Regierung für andere Investoren aber eine echte Einstiegsmöglichkeit bedeute. Schließlich seien die Wechselkurse in China im Vergleich zu anderen Handelsplätzen niedriger.

Aktuell notiert der Bitcoin auf der chinesischen Plattform Huobi – die am Sonntag noch zugänglich war – bei umgerechnet rund 3.450 Euro, bei der europäischen Konkurrenz Bitstamp standen zum gleichen Zeitpunkt gut 3.640 Euro zu Buche. Den chinesischen Behörden falle es schwer, den Bereich Kryptowährungen zu kontrollieren, da viele Nutzer dort anonym agierten und schwer zu verfolgen seien, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters.

Anzeige

Bitcoin-Handel: Chinesen nutzen ausländische P2P-Plattformen

Viele chinesische Bitcoin-Händler nutzen zudem ausländische P2P-Plattformen wie die finnische Börse Localbitcoins, auf der Bitcoin-Käufer und -Verkäufer vermittelt werden. Dort hat sich laut der Website Coindance die Zahl chinesischer Händler ab Mitte September mehr als verdoppelt. Auch die kleineren Marktplätze Paxful und localethereum.com verzeichnen ihren Betreibern zufolge einen kräftigen Zuwachs an chinesischen Nutzern.

Das sind die fünf wertvollsten Krypto-Währungen der Welt
Immer noch unbestritten die Nummer eins unter den Kryptowährungen: Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von rund 280 Milliarden Dollar. (Stand: Anfang Dezember 2018) (Foto: Shutterstock/Julia Tsokur)

1 von 5

Innerhalb Chinas sind die Käufer und Verkäufer von Kryptowährungen zudem auf die Nutzung sicherer Messenger-Apps wie Telegram umgestiegen. Für Marshall Swatt, Gründer der seit 2016 zu Kraken gehörenden New Yorker Handelsplattform Coinsetter, ist der fortgesetzte Handel mit Bitcoin und Co. ein Hinweis dafür, dass China kein Komplettverbot im Sinn hat. Vielmehr seien die Behörden auf eine Regulierung des Handels mit Kryptowährungen aus.

Mehr zum Thema:

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

2 Reaktionen
Roland
Roland

Hallo, eine weitere Lösung könnten die Atomic Swaps sein an denen vor allem Vertcoin aber auch Litecoin, Bitcoin und Decred seit einiger Zeit arbeiten und in den letzten Tagen die ersten erfolgreichen Tests absolvierten. Diese 4 Währungen können damit untereinander getauscht werden ohne auch Exchanges etc angewiesen zu sein.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Hinweis

Du hast gerade auf einen Provisions-Link geklickt und wirst in Sekunden weitergeleitet.

Bei Bestellung auf der Zielseite erhalten wir eine kleine Provision – dir entstehen keine Mehrkosten.


Weiter zum Angebot