Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

E-Commerce

Bitcoins: Crypto-Währung offiziell anerkannt

    Bitcoins: Crypto-Währung offiziell anerkannt
Bitcoins sind in aller Munde. (Foto: Jonathan Waller / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Die virtuelle Währung Bitcoin wird laut Bundesfinanzministerium rechtlich und steuerlich gebilligt. Das hat die Anfrage eines Parlamentariers ergeben. Wir sagen euch, was das in der Praxis bedeutet.

Auf Anfrage des Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler (FDP) hat das Finanzministerium klargestellt, dass Bitcoins als sogenannte digitale Rechnungseinheiten akzeptiert sind. Somit ist die Digitalwährung aus rechtlicher sowie steuerlicher Sicht gebilligt. Die Herstellung von Bitcoins sei übrigens eine „private Wertschöpfung“.

Bitcoin: Bindesfinanzministerium erkennt die Währung als solche an. (Bild: Peter Kuley / WikiMedia Commons Lizenz: CC BY-SA 2.5)
Bitcoins: Das Bundesfinanzministerium erkennt die Währung als solche an. (Foto: Peter Kuley / WikiMedia Commons Lizenz: CC BY-SA 2.5)

Bitcoins: Keine Abgeltungssteuer auf Kursgewinne

Ein weiteres Detail ist ebenfalls interessant: Wer gekaufte Bitcoins mehr als ein Jahr behält, muss keine Steuern auf einen etwaigen Kursgewinn bezahlen. Aktien beispielsweise unterliegen der Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent.

Unsicher ist laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung allerdings noch die Frage, ob Umsätze aus Bitcoin-Geschäften der Umsatzsteuer unterliegen. Laut dem Blatt halten Experten die Möglichkeit, dass eine solche Steuer bei Privatleuten Anwendung findet, allerdings für gering. Lediglich gewerbliche Händler hätten nach diesen Angaben mit der Steuer zu rechnen.

Anzeige

Bitcoins: USA bleiben skeptisch

Derweil ist die Situation in den Vereinigten Staaten deutlich unklarer. Zwar hatte ein Bundesrichter die Krypto-Währung als eine Art Geld eingestuft, allerdings scheinen Senat und Repräsentantenhaus durchaus Probleme mit der Anerkennung von Bitcoins zu haben. Vor allem die Möglichkeit, dass Kriminelle die Währung zur Geldwäsche nutzen könnten, scheint ihnen Sorge zu bereiten.

Deutsche Anleger, die die neue Rechtssicherheit zum Anlass für Währungsspekulationen mit Bitcoins nutzen wollen, sollten sich aber über die bisweilen enorm hohen Schwankungen der virtuellen Währung im Klaren sein.

Weiterführende Links zum Thema „Bitcoins“

Bildnachweis für die Newsübersicht: Jonathan Waller / Flickr Lizenz: CC BY 2.0

Finde einen Job, den du liebst

Eine Reaktion
ProBitcoin
ProBitcoin

Bitcoins werden in Zukunft immer weiter im Wert steigen, dadurch werden sie für Investoren und Privatanleger immer verlockender. Mit steigender Mitgliederzahl und den entsprechenden Anerkennungen von diversen Regierungen wird dieses Bezahlsystem, da es international einsetzbar ist, immer relevanter. In Europa sieht man ja dass eine Währunsunion auch vor einer Politischen kommen kann. Wenn nun weltweit, selbst bei Verboten der jeweiligen Regierungen, die Internethändler Bitcoins als Zahlungsmittel anerkennen, dann wäre es durchaus möglich dass es zur Weltwährung wird! Natürlich müsste sich gleichzeitig noch etwas auf den Strassen tun, dass man die Unterdrückung der Banken/Staaten abschütteln könnte.

Antworten
Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden