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Trump-Ära: Auch Bitcoins sollen bei Einreise kontrolliert werden

    Trump-Ära: Auch Bitcoins sollen bei Einreise kontrolliert werden
(Foto: © FabreGov / Shutterstock)

Seit der Amtsübernahme durch Donald Trump haben die USA ihre Einreisekontrollen verschärft. Jetzt ist auch eine Deklaration von Kryptowährungsbeständen im Gespräch.

Geht es nach dem Willen einer Gruppe von US-Abgeordneten, könnte bald auch die Deklaration von Kryptowährungsbeständen bei der Einreise in die USA zur Pflicht werden. Die angedachte Regelung ist dem Branchenportal Coindesk zufolge Teil eines überarbeiteten Entwurfs des geltenden Geldwäsche-Gesetzes. Sofern die Gesetzesänderung in Kraft tritt, müssten Reisende, die beispielsweise Bitcoins im Wert von mehr als 10.000 US-Dollar besitzen, ihre Bestände offenlegen.

Bitcoins im Visier der USA

Bitcoins und andere Kryptowährungen im Visier der USA. (Grafik: © Lightboxx / Shutterstock)

Bislang gibt eines solche Regelung nur für Bargeldbestände. Ab einer bestimmten Summe muss die Einfuhr separat gegenüber dem Grenzbeamten deklariert werden. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Booms um Bitcoin oder Ethereum fürchten die Abgeordneten offenbar nun, Reisende könnten solche Kryptowährungen als verdecktes Transferobjekt missbrauchen und nach der Einreise in Bargeld umtauschen. Diese Praxis könnte in den Augen der USA  zur Finanzierung terroristischer Aktivitäten im Land genutzt werden.

Ob die geforderte Gesetzesänderung – sollte sie kommen – aber überhaupt wirksam ist, ist zumindest zweifelhaft. Laut dem Branchenportal BTC-Echo könnten Reisende mit kriminellen Absichten die Kontrollen etwa umgehen, indem sie sich den Private-Key – einen Generalschlüssel für den Zugriff auf die Bitcoins – merken.

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Kryptowährungen immer bedeutsamer

Nichtsdestotrotz ist der Vorstoß ein weiterer Beleg für die zunehmende Bedeutung von Kryptowährungen auch unter politischen Akteuren. In den vergangenen Monaten hatten die USA ihre Einreisekontrollen schrittweise verschärft. Reisende müssen damit rechnen, von Grenzbeamten auf sensible Daten wie Passwörter oder Social-Media-Profile hin überprüft zu werden.

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2 Reaktionen
Tino
Tino

Interessant fände ich es schon wie eine Bitcoin Kontrolle in der Realität aussehen soll.

Antworten
lola
lola

Auch Bücher sollen kontrolliert werden. Bestimmte ISBN Nummern sind gesperrt. Bücher ohne ISBN werden quergelesen. Dazu hat Trump bereits Stellen ausgeschrieben. Bewerber aus Trumps Fanclub haben den Lesetest nicht bestanden, andere Bewerber gab es nicht.

Einreisestop 3.0 ist fertig. Wer nicht auf der selben Scheibe lebt darf nicht über den Rand

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