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BitPay: Das PayPal für Bitcoins sichert sich 510.000 US-Dollar Kapital

    BitPay: Das PayPal für Bitcoins sichert sich 510.000 US-Dollar Kapital

Nach dem großen Hype um die Digitalwährung Bitcoin im Juni 2011 flaute das Interesse der frühen Investoren schnell wieder ab. Der Wechselkurs kollabierte und Kritikerstimmen wurden lauter, doch seit einiger Zeit mehren sich die Positivmeldungen. Mit einer erfolgreichen Finanzierungsrunde in Höhe von 510.000 US-Dollar will das Startup BitPay zum PayPal für Bitcoins werden.

Die Digitalwährung Bitcoin wird auch für Startups immer interessanter. Kapitalgeber wagten im vergangenen Jahr mehrere Investitionen in das spekulative Geschäftsfeld. So konnte sich Coinbase, das aus dem Inkubator „Y Combinator“ hervorging, immerhin 164.000 US-Dollar sichern. Das Startup CoinLab erzielte ganze 500.000 US-Dollar. Zum Jahresanfang meldet TechCrunch jetzt erneut eine beeindruckende Finanzierungsrunde in Höhe von 510.000 US-Dollar, die das Jungunternehmen BitPay erzielte.

BitPay: Das PayPal für Bitcoins

BitPay positioniert sich als das PayPal für Bitcoins. Mit einer einfachen Softwarelösung will das Unternehmen die Bezahlung mit der Digitalwährung für Online-Händler interessanter machen. Mittlerweile zählt BitPay mehr als 2.000 Kunden, darunter auch WordPress.com.

BitPay ermöglicht Online-Händlern die Bezahlung per BitCoins einzubinden.

Die Finanzierungsrunde wurde von Shakil Khan, Barry Silbert, Jimmy Furland und Roger Ver angeführt. Vor allem Khan ist in der Szene kein Unbekannter. Er investierte in zahlreiche Startups, darunter auch Path und Spotify. Für dieses Jahr prognostiziert er unter anderem die wachsende Bedeutung reibungsloser Bezahlarten im Netz, von der die Währung Bitcoin profitieren könnte.

Erwartungshaltung an Bitcoins ist hoch

Anthony Gallipi, der Mitgründer und CEO von BitPay, hat den Service bislang mit gut 100.000 US-Dollar aus eigener Tasche entwickelt. Nach der Finanzierungsrunde will Gallipi sein Team erweitern, um die Entwicklung der Plattform voranzutreiben. Für die kommenden Jahre hat er dann große Pläne. Seine Prognosen formulierte er gegenüber TechCrunch wie folgt: „Wir glauben, dass BitCoins sich wie E-Mails entwickeln, die im Unternehmenskontext ihren Anfang fanden. Bitcoins werden keine zehn Jahre brauchen um im Mainstream anzukommen, aber es wird Zeit kosten und Unternehmen werden die Entwicklung vorantreiben.“

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